Mittwoch, 2. Juli 2014

[Kurz]Rezension: Fenster zum Tod von Linwood Barclay



Genre: Thriller

Verlag: Droemer Knaur
Seitenzahl: 592
Hardcover: 14,99 €
Taschenbuch: 9,99 €
ebook: 9,99 €

1. Auflage: Nov 2012

Website des Autors






„Virtuelles Remake von Hitchcocks Klassiker –Das Fenster zum Hof-“

Klappentext

Thomas Kilbride, 35, ist schizophren – und besessen vom Kartenlesen. Schon als 6jähriger konnte er die Umrisse aller Länder aus dem Gedächtnis zeichnen und Städte richtig eintragen. Deshalb glaubt er auch fest, Berater des CIA für Landkarten und Stadtpläne zu sein.
Sein Kontakt zur Außenwelt begrenzt sich auf das PC-Programm „Whirl360“. Den ganzen Tag sitzt Thomas  vor dem Bildschirm, läuft die Straßen der Welt ab und prägt sich alles haargenau ein. Als er eines Tages eine Ansicht aus Manhattan betrachtet, traut er seinen Augen nicht. Auf dem Bild ist ein Fenster zu sehen – und es geschieht offenbar gerade ein Mord. Der Kopf einer Frau steckt in einer zugezogenen Plastiktüte.

Thomas entwickelt immer paranoidere Theorien über die Tat. Sein Bruder Ray, der sich seit dem Tod des Vaters um ihn kümmert, hält dies zunächst für ein Symptom von Thomas´ Krankheit. Doch als Ray begreift, dass sie sich in eine tödliche Verschwörung verstrickt haben, sind die Verfolger ihnen schon auf den Fersen.

Meine Meinung
 

Gleich im Prolog wird erzählt, wie Thomas den Mord im Fenster entdeckt. Die restliche Handlung ist allerdings in der Ich-Perspektive des Bruders Ray geschrieben. Die Handlung baut sich nach und nach auf und man erfährt viel über Thomas´ Krankheit, wie sie sich auswirkt und wie Ray in dieser besonderen Situation – nach dem Tod des Vaters – damit umzugehen lernt.

Aber es gibt noch einen zweiten Erzählstrang, in dem die Vorgeschichte zu dem Geschehen im Fenster aus Sicht verschiedener Personen erklärt wird.
Die Charaktere sind durchdacht und greifbar. In Rückblicken werden die Hintergründe zu den Handlungsweisen erzählt und so lernt man sie sehr gut kennen, während sich die Handlung immer weiter aufbaut.
Es ist flüssig und kurzweilig zu lesen, ohne hektisches Tempo, aber mit sich entwickelnder Spannung. Vor allem die geschickten Kapitelübergänge sorgen oft für verblüffende Wendungen.

Fazit
 

Ein verstrickter Thriller, bei dem man als Leser aber die Übersicht nicht verliert und ein absolut gelungener Schluss, der auch noch ein -  zwei Überraschungen bereithält.

Bewertung
 

© Aleshanee



Über den Autor: Linwood Barclay, geboren 1955, stammt aus den USA, lebt aber seit seiner Kindheit in Kanada. Er studierte Englische Literatur an der Trent University in Peterborough, Ontario, und arbeitete bis 2008 als Journalist. Im "Toronto Star", Kanadas größter Tageszeitung, hatte er eine beliebte Kolumne. Sein erster Thriller, "Ohne ein Wort"(2007), war auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Er hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Toronto.
Quelle: Droemer Knaur Verlag



Kommentare:

  1. Oh, das hört sich interessant an. Wenn mein SuB nicht schon so verdammt hoch wäre, würde ich es daraufschmeißen. Aber so muss es sich erst mal mit der WuLi zufrieden geben :D

    <3 Nadine

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    1. P.S. Das Cover ist übrigens wirklich gelungen! Wäre was für Sunny, glaube ich ;)

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    2. Ja, obwohl es wirklich recht einfach gehalten ist, gefällts mir irgendwie ^^

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  2. klingt nach einem interessanten Buch:) Die spannende Story kombiniert mit den Einblicken in Thomas' komplizierte Krankheit wären bestimmt auch was für mich

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