Sonntag, 7. Mai 2017

Lieblingszitate ~ 1

 


"Es gibt Momente, da sind Hoffnungen so fordernd und die Vernunft so flüchtig,
dass es unmöglich ist, festzustellen, wo die Wahrheit endet und das Wunschdenken
seinen Anfang nimmt." S. 303

aus der historischen Fantasy-Trilogie "Die Alchimistin" von Kai Meyer



Das Zitat passt grade sehr in meine "Welt" - manchmal wünscht man sich ja so sehr etwas, das man es sich in den Gedanken zurechtbiegt und die Gefühle einem einen Streich spielen: ist alles dann tatsächlich so, wie man wollte, oder ist die Hoffnung so stark, dass man alles nur noch durch die rosarote Brille sieht?
Versucht man vielleicht krampfhaft einen Zustand herbeizuführen oder belügt sich selbst, weil alles andere jeglichen Hoffnungsschimmer zunichte machen würde? Also ich kenne das Gefühl und es ist echt schwierig, dabei wirklich die Realität zu sehen, denn unsere Gefühle beeinflussen uns ja permanent. Man wird regelrecht überrollt von den positiven Schwingungen, die man zu spüren glaubt, dass man alles andere verdrängt. Bewusst oder unbewusst will man es nicht sehen oder wahrhaben und verrennt sich vielleicht auf Wegen, von denen man schwer wieder zurückfindet.

Andersherum kann es aber natürlich genauso passieren: Wenn man sich an den Gedanken "festfrisst", wie schlimm alles ist und man nur noch das negative sieht - da sollte man sich auf die kleinen Momente konzentrieren, die einem zeigen, wie schön das Leben sein kann ♥

Könnt ihr mit dem Zitat auch etwas anfangen?



Kommentare:

  1. Hey,

    ich mag ja solche Zitatsammlung immer gerne. Ich hab das auch eine Zeit lang gemacht, aber da ich ohne Notizbuch und Klebezettel usw. lese ist es schwierig, sich tolle Zitate zu suchen. Aber ich wollt es schon seit einer Weile wieder aufgreifen.

    Ich finde das Zitat ziemlich gut. ES regt ziemlich zum Nachdenken an und ich glaube es gibt bei jedem Situationen, die zu diesem Zitat passen und manchmal muss man sich einfach an die Hoffnung klammern, um nicht zu zerbrechen. Und manchmal erfüllen sich ja auch die Hoffnungen :)

    Liebe Grüße
    Lena

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    1. Ich war leider auch immer zu faul, sie mir irgendwo extra aufzuschreiben, aber alles, was mir beim Lesen aufgefallen ist,bzw. was wirklich prägnant für mich war, hab ich eigentlich immer mit in die Rezensionen geschrieben.

      Jetzt bin ich gerade dabei, die alle zu sichten und in ein schönes Notizbuch zu schreiben - das nimmt zwar ganz schön viel Zeit in Anspruch, aber es macht auch richtig viel Spaß. Auch wenn es langsam vorangeht, weil ich beim Abschreiben oft wegen den Zitaten ins Grübeln komme ^^

      Da ich sie gerne auch hier auf dem Blog irgendwo gesammelt hätte, würde ich die gerne hier vorstellen, sowie oben, mit ein paar Gedanken dazu ;) Wie regelmäßig ich das mache muss ich mir noch offen lassen.
      Aber ich hab dann zumindest ein Label, unter dem ich dann alle wichtigen Zitate finde!

      Und ja, manchmal klammert man sich an eine Hoffnung, oder auch an ein Wunschdenken, "damit man nicht zerbricht" wie du so schön sagst. Ob man dann nicht lieber gleich von vornherein der Realität ins Auge sehen sollte, ist eben die Frage. Aber das ist sicher bei jeder Situation anders.

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