Dienstag, 31. März 2020

Trotz widriger Umstände ein schöner Lesemonat März



Die Corona Krise hat ja alle fest im Griff - aber da ich ein sehr positiver Mensch bin, zumindest versuche ich es immer wieder, sehe ich auch die "kleinen" positiven Aspekte, die ich dem ganzen abringen kann: die Umwelt hat eine Verschnaufpause, das Leben der Menschen wird auf das wesentliche reduziert und hoffentlich auch genutzt, um das miteinander zu fördern innerhalb der Familie und das hohe (Lebens)Tempo wird gebremst.
Natürlich leider nicht für alle, denn einige Berufe sind extrem gefördert und ich möchte an dieser Stelle meinen Respekt und Dank aussprechen für alle, die in dieser Zeit so viel leisten müssen.

Und hier kommt mein üblicher Rückblick, eine kleine Routine in diesen unruhigen Zeiten :)


Gesehen hab ich
  • Auf der Suche nach einer neuen Serie hab ich White Collar auf amazon prime entdeckt. Sie erinnert ein bisschen an Blacklist, wobei es hier um einen Meisterdieb geht, der mit dem FBI zusammenarbeitet. Sehr unterhaltsam! Bisher vier von sechs Staffeln angeschaut :)
  • Außerdem hab ich mir auf Netflix den Anime-Film zu Die Legende von Erdsee angeschaut. Die Buchreihe hab ich ja (noch) nicht gelesen, aber den Film - der die Handlung, glaub ich, sehr zusammen gekürzt hat - hat mich total neugierig gemacht auf die Bücher!
  • Mein Sohn hat mir den Film Joker vorbeigebracht. Bisher hatte ich mich etwas gesträubt, aber jetzt doch angeschaut und ja, das ist genau so ein Film, bei dem es mich echt gruselt! Er ist so traurig, bewegend, berührend, krass und hat leider so viel Wahres, und die ganze psychologische Schiene hat mich sehr mitgenommen. Phantastisch umgesetzter Film!
  • Endlich hab ich mir auch mal Chihiros Reise ins Zauberland angeschaut -ein ganz toller Film, nicht nur für Kids! <3

Montag, 30. März 2020

Fazit zu Glaube der Lüge von Elizabeth George

Fazit zu Glaube der Lüge von Elizabeth George


Bernard Fairclough ist das Oberhaupt einer wohlhabenden Familie, dem nichts wichtiger ist, als den guten Ruf zu wahren. Als sein Neffe eines Tages tot im See aufgefunden wird, erklärt die örtliche Polizei zwar schnell, dass es ein Unfall war, Fairclough will dennoch jeden Verdacht ausräumen und engagiert Inspector Thomas Lynley von New Scotland Yard. zusammen mit seiner Kollegin Barbara Havers ermittelt Lynley undercover – und entdeckt dabei hinter der Fassade der ehrbaren Familie die grausame Wahrheit ...






Mein Fazit: Ich mag diese Reihe einfach :D Auch dieser Band war wieder voller Rätsel und Geheimnisse und es hat immens Spaß gemacht, ihnen auf den Grund zu gehen. Die Leiche in Cumbria, um dessen Tod sich Insp. Lynley dieses Mal incognito kümmern muss, bringt viele Wahrheiten ans Licht, die das Gefüge einer ganzen Familie fast auseinander brechen lassen.

Mit Lügen zu leben scheint oft auf den ersten Blick einfacher und doch ergeben sich dadurch immer mehr Probleme, vor denen man irgendwann nicht mehr flüchten kann ... diesen Aspekt hat die Autorin hier mit vielen Facetten zum Ausdruck gebracht.
Was ich allerdings merke ist, dass Elizabeth George in manchen Dingen, gerade wenn es um Männer und Frauen und ihre Standpunkte in Beziehungen geht, manchmal schon etwas "altmodisch" wirkt. Da klingt wahrscheinlich einfach die ältere Generation durch und stellt die Figuren an manchen Stellen ein bisschen altbacken und nicht zeitgemäß dar. Dafür greift sie aber durchaus auch aktuelle Konflikte auf und integriert sie gelungen, auch wenn etwas weniger vielleicht mehr gewesen wäre.

Lynley selbst macht eine tiefgehende Weiterentwicklung durch, auch wenn sie nur langsam vonstatten geht, ebenso wie seine Freunde St James und Deborah, die ihr Problem mit dem Kinderwunsch in den Griff zu bekommen versuchen.
Aber auch Lynleys Kollegin Barbara Havers hat zum einen mit ihrer unsympathischen Vorgesetzten zu kämpfen und auch ihr Verhältnis zu ihrem Nachbarn steht vor einer neuen Wende.

Alles wurde wieder gut verpackt und gut ineinander aufgebaut - Spannung gab es genug und vor allem immer mit fiesen kleinen Cliffhangern am Ende der Kapitel.


Meine Bewertung

http://blog4aleshanee.blogspot.de/search/label/4%20Sonnen



Glaube der Lüge von Elizabeth George

Band 17 der Krimireihe um Inspector Lynley
Im Original Believing the Lie -- übersetzt von Norbert Möllemann, Charlotte Breuer
Verlag Goldmann -- Seitenzahl 700 -- 1. Auflage 2012



Samstag, 28. März 2020

Rezension zu Helle Barden von Terry Pratchett

Rezension zu Helle Barden von Terry Pratchett


Die Stadtwache von Ankh-Morpork wird aufgestockt. Damit die "angemessene Repräsentation einzelner Volksgruppen oder so" gewährleistet ist, erhält die Truppe einige ungewöhnliche Rekruten, darunter einen Zwerg, einen Troll und eine Frau. Natürlich ist der Ärger vorprogrammiert.
Doch die Wache hat nicht nur mit internen Problemen zu kämpfen: Der Assassinen-Gilde wird eine gefährliche Waffe gestohlen, und einflussreiche Kräfte wollen verhindern, dass die Wache ihre Ermittlungen fortsetzt. Zum Glück sind Hauptmann Mumm und seine Männer nicht so leicht aufzuhalten.
(Klappentext)




Meine Meinung
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Wieder unterwegs auf den Straßen Ankh-Morporks! Die Stadtwache bekommt Zuwachs: und damit keine ethnischen Vorurteile aufkommen, gesellen sich ein Troll, ein Zwerg und eine Frau zu dem wachhabenden Haufen, der bisher lediglich aus dem Kommandanten Samuel Mumm, Korporal Karotte sowie Nobby Nobbs und Feldwebel Colon bestanden hat.

Schon alleine die Rekruten mit den Regeln der Wache bekannt zu machen scheint ein unlösbares Vorhaben zu sein; doch natürlich kommt es noch dicker: Der Assassinen Gilde kommt ein gefährliches Relikt abhanden und plötzlich geschehen außergewöhnliche Morde. 
Eigentlich sollen die Gilden selbst aufklären, was in ihrem Umfeld passiert, und selbst das Stadtoberhaupt, Lord Vetinari, befielt Samuel Mumm, sich aus allem herauszuhalten. Seine Neugierde und sein Stolz allerdings können nicht die Finger davon lassen und zum ersten Mal gibt es tatsächliche Ermittlungen, Berichte werden geschrieben und Verdächtige verfolgt! Die Stadtwache mausert sich ;)

Freitag, 27. März 2020

Rezension zu Maschinenseele von Tanja Meurer

Rezension zu Maschinenseele von Tanja Meurer


Ein eisiger Winter hält London fest im Griff. Die Temperaturen fallen stetig, Erfrierungsopfer stehen auf der Tagesordnung. Doch die Leiche, die Anabelle in Augenschein nehmen soll, sieht aus, als sei sie zu Tode erschreckt worden. Blankes Entsetzen steht ihr ins Gesicht geschrieben. Als Anabelle von einem körperlosen Geschöpf aus Wind und Eis angegriffen wird und die Tote sich erhebt, ist klar: Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu.

Zusammen mit ihrer Freundin Zaida, einer begabten Magierin, geht sie den mysteriösen Vorkommnissen auf den Grund und stößt dabei auf eine alte Sagengestalt aus Russland.




Meine Meinung
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Steampunk fasziniert mich ja irgendwie und ich lese viel zu selten in dem Genre. Deshalb war ich sehr neugierig auf die Geschichten über Anabelle Talleyrand und ihre Freundin Zaida, die magische Fähigkeiten besitzt.

Den Einstieg fand ich sehr spannend, denn man befindet sich direkt am Tatort einer erfrorenen Frauenleiche. Die Umstände zum Tod und was kurz darauf geschieht ist allerdings sehr mysteriös, weshalb die Londoner Polizei auch die beiden Frauen zuhilfe ruft, die sich mit übersinnlichen Phänomenen auskennen.


Donnerstag, 26. März 2020

Top Ten Thursday ~ Was ich vom SuB in diesem Jahr lesen möchte

Jede Woche wird eine neue Top Ten Liste zusammengestellt, die Infos und die Themen dazu findet ihr *hier*

Die Aufgabe für diese Woche heißt:


10 Bücher von deinem SuB, 
die du in diesem Jahr endlich lesen möchtest



Sooo, dann schauen wir heute mal die SuB Bücher an :D Einige von euch haben da ja einiges gehortet, meiner ist relativ klein, aber ich versuche trotzdem, immer wieder auch ältere davon auf meine Leselisten zu packen. 
Ich bin gespannt welche ihr davon schon kennt und wir ihr sie fandet - oder ob ihr sie selbst auf eurem SuB oder der Wunschliste habt!



Pakt der Diebe von Jon Skovron
Band 1 der Trilogie Empire of Storms
auf dem SuB seit Juni 2019

Hope ist noch ein Mädchen, als ihr Dorf von den Magiern des Kaisers angegriffen und dem Erdboden gleich gemacht wird. Sie allein überlebt und findet in einem Kloster nicht nur Unterschlupf, sondern wird dort auch von den Kriegermönchen in den Kampfkünsten unterwiesen. Red ist ein Straßenjunge, der in den finsteren und überfüllten Gassen New Lavens zum besten Taschendieb heranwächst, den das Imperium je gesehen hat. Jahre vergehen – doch als Hope und Red einander auf schicksalhafte Weise begegnen, schließen sie einen Pakt, der die Zeit der Ungerechtigkeit beenden wird …





Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde
Band 1 des "Klimawandel Quartetts"
auf dem SuB seit Juli 2019 


England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.

Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.

China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.

Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?


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