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Sonntag, 17. Oktober 2021

Leserunde "Krabat" von Otfried Preußler

 
 
Gemeinsam mit Tanja von Ein Duft von Büchern und Kaffee haben wir uns zu dieser kleinen Leserunde entschlossen. Wer noch mitlesen möchte ist natürlich herzlich eingeladen! Meldet euch einfach in den Kommentaren!
 
Wir starten am 24. Oktober mit dem Buch "Krabat" von Otfried Preußler.
 
Für mich wird es ein re-read nach vielen, vielen Jahren, für Tanja die erste Erfahrung mit der Mühle im Koselbruch :)
 

Zum Inhalt
Neugier lockt Krabat zur Mühle am Koselbruch, vor der alle warnen, weil es dort nicht ganz geheuer sei. Ein leichtes und schönes Leben wird Krabat hier versprochen. Doch der Preis dafür ist hoch. Und aus der Verstrickung mit dem Bösen kann ihn nur die bedingungslose Liebe eines Mädchens retten.  

Der Ablauf
Jeder liest, so schnell er mag. Das Fazit zu den einzelnen Abschnitten kann unter dem jeweiligen Leseabschnitt als Kommentar eingetragen werden - bitte achtet darauf, dass ihr den richtigen Abschnitt erwischt, denn es soll ja keiner gespoilert werden. :-)

Einteilung

Abschnitt 1 ~ Das erste Jahr
Abschnitt 2 ~ Das zweite Jahr
Abschnitt 3 ~ Das dritte Jahr



Teilnehmer
Tanja von Der Duft von Büchern und Kaffee
Hope von Between Chaos
Juliane
Kerstin
Nadine M.?
Kay Noa?
Katja?
und ich :-)

61 Kommentare:

  1. Antworten
    1. Ich habe das BUch auch vor Jahren gelesen - ich wünsche euch ganz viel Spaß!

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    2. Dankeschön! Bei mir ist es ja etwas länger her - ich weiß wirklich kaum noch was, außer Details aus dem Film ... :)

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    3. Hallo zusammen,

      das ist ja eine tolle Idee. Ich habe das Hörbuch allerdings schon mehrfach gehört und habe die Geschichte noch zu gut im Kopf. Wenn aber mal wieder eine Leserunde geplant ist, bin ich da gerne mal dabei :)
      Ganz viel Spaß euch.

      Liebe Grüße,
      Rebecca

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    4. Dankeschön Rebecca!
      Bei Sabine (Buchmomente), Nicole (Zeit für neue Genres) oder Martinas Buchwelten gibt es immer wieder tolle Leserunden, falls du da mal vorbeischauen magst.
      Ich mach das grade zum ersten Mal hier auf dem Blog :)
      Aber mitgemacht hab ich jetzt auch schon 2-3 Mal, das macht schon Spaß!

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    5. Hey ihr Lieben, wer liest im Moment eigentlich noch und falls man es heute nicht komplett schafft das Buch zu beenden, kann man dann auch die Tage noch etwas dazu posten?

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    6. Hallo Aleshanee,

      Ich möchte auch noch mitmachen. Wäre mein erster Besuch der Mühle.

      Liebe Grüße
      Kerstin

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    7. Hallo Kerstin, also ich würde mich freuen, wenn du mitliest und ich glaube auch nicht, dass da jemand anderes was dagegen hätte. Viel Spaß beim Lesen!

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    8. @Kerstin: natürlich, sehr gerne! Wir freuen uns über jeden der mitliest!

      @Hope: natürlich muss man das Buch nicht beenden an einem Tag!!!! Ihr könnt euch so viel Zeit lassen wie ihr wollt :)

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    9. Danke @Hope und @Aleshanee. Dann fange ich jetzt mal mit dem ersten Teil an.

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    10. So, ich hab es jetzt durchgelesen. Und sobald der Laptop online ist, wird hier kommentiert. Mit dem Handy ist das doof, das war keine gute Idee.

      Habt ihr die Neuauflage von “Krabat“ gesehen? Hatte ich heute im Thalia in der Hand und fand die optisch echt mega.

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    11. Hi! Freut mich wenn du auch noch deine Meinung dalässt :) Mit dem Handy bin ich da auch immer wenig begeistert mit dem tippen, das dauert mir immer zu lang :D

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  2. Antworten

    1. Ich habe erwartet, dass die Geschichte düster daherkommt. Meine Erwartungen wurden in dieser Hinsicht nicht enttäuscht.

      Die Einleitung, wie Krabat in die Mühle gelangt wurde ziemlich zügig abgehandelt. Ich habe mich gefragt, warum er vor den geisterhaft erscheinenden Jungen keinerlei Angst gezeigt hat. Warum er nicht weggelaufen ist, konnte ich damit rechtfertigen, dass er in der Mühle gutes Essen bekommen hat.

      Krabat träumt dann auch vom Weglaufen. Er sieht im Traum, dass er immer wieder an der Mühle landet. Das hat bei mir die Neugierde und den Verdacht geschürt, dass ein Entkommen auch gar nicht möglich wäre (?)
      Im Traum begegnen ihm auch immer wieder einäugige Tiere. Ich habe mich gefragt, was es damit auf sich hat. Vielleicht hat dazu schon jemand eine Idee?

      Krabat entdeckt an einem Tag plötzlich Knochen und Zähne unter der Schütte. Das fand ich schon sehr gruselig. Da der Mann, der die Lieferungen abholt immer Gevatter genannt wird, habe ich mich gefragt, ob es sich dabei um den Gevatter Tod handeln soll.

      Trotz der interessanten Aspekte hat mich die Geschichte erst so gar nicht gepackt. Es wurde viel von der Arbeit an der Mühle erzählt (was natürlich Sinn macht). Aber irgendwie fehlte mir noch das gewisse Etwas, das mich an die Seiten fesselt. Nach dem ersten Leseabschnitt bin ich schon etwas besser drin. Wie ist es euch in dieser Hinsicht ergangen?

      Tondas Tod nach dem ersten Leseabschnitt hat einen schönen „Cliffhanger“ dargestellt. Tonda war mir von den Jungs am sympathischten. Er hat sich um Krabat gesorgt und gekümmert, er war ein Ruhepol. Dass er die Mühle und somit Krabat verlassen wollte fand ich schon sehr schade. Ich fühle mich aber in meiner oben erwähnten These nun nochmal bestätigt, dass man die Mühle, hat man sie erst mal betreten, nicht so einfach verlassen kann.

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    2. Ich kam sehr gut rein und war froh, dass der Anfang so kurz war - also das Krabat recht schnell bei der Mühle landet.

      Die viele Arbeit dagegen kam mir jetzt gar nicht so oft erwähnt vor, obwohl sie natürlich ein großer Bestandteil ist. Krabat tut sich ja sehr schwer damit und erst, als er "im Kreis aufgenommen wird" sozusagen, fällt ihm die Arbeit so leicht wie den anderen Gesellen.

      Ist etwas schwer für mich einzuschätzen, da ich die Geschichte ja schon kenne. Das Buch ist zwar schon lange her bei mir, aber den Film hab ich sicher 2-3 Mal gesehen in den letzten Jahren :)

      Ich denke, Krabat nimmt vieles hin, weil er einfach unter diesen Umständen aufgewachsen ist. Er braucht ja nicht viel: genug zu Essen und ein Dach über dem Kopf, alles andere wird sich schon geben. Die mehlbestäubten Gesichter haben ihn sicher erschreckt, aber er ist erstmal erleichtert, einen warmen Schlafplatz zu haben und einen Ort, an dem er bleiben und was lernen kann könnte ich mir vorstellen.

      Die einäuigen Tiere ... dazu sag ich jetzt mal nichts, ich denke, da kommt man im weiteren Verlauf drauf ;)

      Tonda mag ich auch sehr - er ist ja der einzige, mit dem Krabat so eine Art Freundschaft aufgebaut hat. Ich bin gespannt wie sich das jetzt weiterentwickelt. Mir fehlt die Erinnerung, die aber dann während dem Lesen wiederkommt :D

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    3. Achja: ist euch das aufgefallen auf dem Marktplatz als sie Andrusch als Ochsen verkaufen? Auf dem Weg hat sich Tonda doch in eine alte Bauernfrau verwandelt - auf dem Marktplatz war er einfach Tonda oder? Zumal der reiche Bauer ihm Schnupftabak angeboten hat, das hätte er bei einer Bauersfrau doch nicht gemacht?
      Ich hab mir nur gedacht: dass sie den Schwindel ja nicht oft machen können, wenn Tonda er selbst bleibt und die Leute in den umliegenden Dörfern ihn dann wiedererkennen...

      Sie scheinen ja auch desöfteren Schabernack zu treiben mit ihren Zaubersprüchen, aber sowas unterschwellig düsteres bleibt trotzdem dabei.

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    4. Okay erst einmal, hier Nadine M. von Facebook und Instagram. Konnte leider erst etwas später anfangen zu lesen, da Sonntag mein einziger Tag Wochenende ist und ich ein Langschläfer bin. Bin jetzt fast mit dem ersten Abschnitt durch und jetzt mal eine Frage, wer hat auch zuerst nicht geschnallt, dass das eine ein Traum war und sich gewundert wann bitteschön Tonda gestorben ist. Ist ja nicht das erste Mal, dass ich dieses Buch lese, trotzdem geht es mir jedesmal so. 😅

      https://www.instagram.com/between.chaos/

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    5. Hi Nadine! Schön dass du hergefunden hast :)

      Haha, doch das mit dem Traum war mir tatsächlich klar, schon wegen der anderen Schrift ... zumindest ist das in meiner Ausgabe hervorgehoben.
      Ich hatte einen schönen ruhigen Vormittag und konnte da schon den ersten Abschnitt lesen :)

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    6. In meiner Ausgabe ist das leider nicht so. Als ich es damals bestellt habe ... gebraucht, stand nicht dabei, dass es Großdruck ist. Deshalb habe ich die Großdruckausgabe und da ist die Schrift durchgehend die gleiche. 🤔 aber das macht nichts, mir hat das Cover mit dem Linoleum Druck so gut gefallen. 😊
      Ich bin wirklich ziemlich spät aufgestanden und habe dann erst einmal gefrühstückt, kurz mit meinen Eltern telefoniert, die wissen wollte nur bei uns alles okay ist, dann noch kurz ein paar Sachen erledigt und mich danach gemütlich auf's Sofa gesetzt und angefangen. Und da werde ich jetzt auch die nächsten Stunden mit leckerem Tee und der ein oder anderen Duftkerze sitzen bleiben. 😁🥰

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    7. Na das hört sich ja auf jeden Fall sehr gemütlich an :) Dann viel Spaß beim weiterlesen erstmal!

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    8. Übrigens verwandelte sich Tonda bei mir in einen Bauern, einen männlichen Bauern und nicht in eine Bauersfrau. Bei mir ist es die ungekürzte Ausgabe von Oktober 1980 in der 23. Auflage 2007. Seltsam!

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    9. @Aleshanee: Ich bin ja sehr gespannt, wie "Erstleser" das Buch wahrnehmen. Ich kenne den Film bislang ja auch noch nicht. Daher unterscheiden sich meine Leseeindrücke vermutlich auch ein wenig von deinen.

      Ich denke auch, dass Krabat einfach froh ist ein Dach überm Kopf und Essen auf dem Tisch zu haben.

      Was die einäugigen Tiere anbelangt: Hätte ich es nach dem lesen des zweiten Abschnittes schon besser wissen müssen? Ich habe in einem Nebensatz gelesen, dass der Meister auch einäugig unterwegs ist. Aber irgendwie hat es da bei mir noch nicht "klick" gemacht ;o)

      Das mit der Bauersfrau und der Rückverwandlung ist mir doch glatt durchgegangen. Jetzt wo du's sagst ... ich denke bei mir hat sich Tonda auch in eine Bauersfrau verwandelt.

      Ich denke auch, dass sie dann auf unterschiedlichen Märkten unterwegs sein müssten, um nicht aufzufallen oder eben sich selbst auch verwandeln müssen.

      Und ja ... ich finde auch, dass über allem ein leicht düsterer Grundton liegt. Vermutlich auch wegen der Schwarzmagie.

      @Hope: Das ist natürlich fies, wenn die Schriftart nicht wechselt. Dann hätte ich das mit dem Traum gewiss auch nicht gemerkt. Bei meiner Fassung (2008) ist die Schrift auch kursiv dargestellt, wenn Krabat träumt.

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    10. @Tanja: Jaaaa, das mit dem einäugigen Meister wollte ich jetzt nicht sagen, ich wusste es ja schon ... für mich war das sofort klar. Aber ich weiß nicht, ob das so war weil ichs schonmal gelesen hab oder durch den Film - oder ob mir das damals auch schon so schnell klar war.

      Ja, das mit dem Markt ist mir schon direkt aufgefallen. Es spricht sich ja sicher rum so was und so viele Dörfer im Umfeld gibts ja wahrscheinlich auch nicht, die so kurz mal fußläufig zu erreichen sind. Aber gut, über manches muss man hier einfach drüber wegsehen denk ich :)

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    11. Ich könnte mir gut vorstellen, dass mir die Sache mit dem einäugigen Meister beim Film auch noch eher aufgefallen ist. Ich fand das sehr gut gemacht. Zumal auch erst im späteren Verlauf erwähnt wurde, dass der Meister nur ein Auge hat. Die Tiere wurden aber sofort im Traum erwähnt. Das weckt dann natürlich die Neugierde und regt zum Nachdenken an. :o)

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    12. Ich glaube, dass das mit dem einen Auge schon gleich zu Beginn erwähnt wurde, als er auf den Meister trifft... ?

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    13. So der erste Teil habe ich nun beendet und jo, ich bin begeistert. Ich habe weder den Film noch das Buch vorher gekannt und ich mag den Schreibstil. Leicht gruselig, aber nicht so heftig.
      Die Verwandlungen finde ich gelungen. Ich denke auch, dass sie die Tour mit dem Ochsen nicht so oft machen, sonst könnte er nicht als Tonda auftreten.
      Kann Krabat Vorhersehen? Er hat ja Tonda gesehen. Was für ein Kapitelende.

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    14. Freut mich sehr dass es dir gefällt! Da bin ich gespannt was du zum weiteren Verlauf sagst :)

      Grade die Atmosphäre finde ich toll - trotz des ja recht einfachen Stils kommt trotzdem so eine leicht düstere, unheimliche Stimmung auf.

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    15. Hallo ihr Lieben!
      Jetzt komme ich endlich dazu, hier mitzuschreiben. Über das Telefon war das wirklich blöd und dann war mein ganzer Beitrag weg. Also am Laptop nochmal.

      Abschnitt 1:
      Ich war wirklich gespannt auf das Buch, da ja jeder "Krabat" kennt, wenigstens vom hören (oder sehen). Der Anfang ging ja ziemlich flott, ich hätte mir gerne etwas mehr Infos zu seinen Freunden am Anfang gewünscht. Die Verbindung scheint ja nicht so eng zu sein, wenn er sie einfach zurücklassen kann. Dass Krabat ohne weitere Bedenken einer Stimme folgt und dann in der Mühle bleibt, war auch seltsam für mich.

      Was es mit den vielen Einäugigen auf sich hatte, war mir auch nicht gleich klar, aber das steigert die Spannung, finde ich. Man fragt sich, was das soll und es ist klar, dass es eine Bedeutung haben muss. Darauf war ich wirklich gespannt

      Ich kam gut in die Geschichte rein, ich finde, es las sich ganz schnell weg und ratz fatz war ich am Ende von Jahr 1 angelangt. Am Anfang war es mir noch zu viel "Geschwätz". Viel Arbeit, wenig Erklärungen und einige Dinge gingen mir etwas zu schnell. Aber es ja auch erst der Anfang, mal gucken, wie es weitergeht.

      Ich muss dazu sagen, einige Dinge, die mich "gestört" haben, sind einfach auch dem Erscheinungsjahr gewidmet. 1981 ist schon ne Weile her :-D, ich denke, dass man jetzt einiges anders schreiben würde. Mehr Tiefe, mehr Gedanken. Die haben mir hier und da einfach gefehlt.

      Liebe Grüße
      Tilly (Juliane in FB)

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    16. @Tilly
      Ich denke, da sind wir mittlerweile einfach etwas anderes gewöhnt, was Charakterbeschreibungen und Details angeht.

      Aber: ich muss das nicht immer haben - es kommt eben drauf an ob es mich trotzdem begeistern kann auch ohne viel Drumherum. Es bleiben definitiv Fragen offen, aber mich hat es hier nicht gestört. Auch dass es schnell geht fand ich hier eher positiv und dass Krabat der Stimme folgt, lag für mich einfach an dem "Sog der Magie", die von dem Meister ausgesandt wird. Da hab ich ehrlich gesagt gar nicht weiter drüber nachgedacht :)

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  3. Antworten
    1. Eine Frage, wenn ein Jahr drei Jahre sind und es immer pro Jahr ein Lehrbursche ist, der dazu kommt, wie alt war Tonda dann eigentlich, als er starb? Er hatte ja auch weiße Haare aber ein jugendliches Gesicht. War das auch nur Magie?

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    2. Das weiß man nicht, wie alt er war ... ich hab ihn immer auf Mitte/Ende 20 geschätzt vom Gefühl her. Weiße Haare kann man ja auch mit 20 schon kriegen und durch die Magie und die Trauer die er durchgemacht hat, kann das durchaus ja auch passieren.

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    3. An die Geschichte mit Pumphutt konnte ich mich gar nicht erinnern, auch dass er tatsächlich auftaucht und ein Duell mit dem Meister bestreitet - das schwächt seine Position ja ganz schön bzw. macht es klar, dass er nicht "unbesiegbar" ist.
      Die Figur des Gevatters bleibt irgendwie nebelhaft. Ob es tatsächlich der Tod ist? Und warum müssen sie bei Neumond immer für ihn diese besonderen Säcke mahlen?

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    4. Ich hab übrigens hinten im Buch auch die Sage drinstehen, von Krabat, über die der Autor überhaupt auf die Geschichte gekommen ist. Ich war jetzt so neugierig, dass ich die jetzt zwischendrin gelesen habe - da wird einem etwas klarer warum er manche Szenen mit eingefügt hat.
      Vor allem finde ich es interessant, was er aus dieser alten Sage gemacht hat, also die Grundzüge sind gleich, aber eben doch eine neue Geschichte :)

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    5. In diesem Abschnitt kommt ein neuer Junge in die Gruppe: Witko. Ich war gespannt mehr über ihn zu erfahren und habe mir erhofft, dass er eine interessante Rolle in der Geschichte einnehmen würde. Stattdessen wurde er eher selten erwähnt und erschien mir als Figur blass.

      Die Kantorka wurde in diesem Abschnitt erwähnt. Ich habe den Begriff jetzt erst mal gegoogelt. Ich wusste nicht, dass Kantorka Vorsängerin bedeutet. Ich vermute stark, dass Krabat noch eine Liebesbeziehung mit ihr haben wird. Allerdings haben wir ja auch nur noch ein Drittel des Buches vor uns. In dieser Hinsicht bin ich gespannt auf die Entwicklung und, wenn es denn eine Liebesgeschichte geben wird, ob sie auf den wenigen Seiten glaubwürdig dargestellt werden kann.

      Ich habe mir nochmal den Klappentext angesehen. Ich weiß nicht, wie er bei anderen Fassungen formuliert ist. Meiner, den ich jetzt aus Spoilergründen hier mal nicht abbilden möchte, spoilert, das kann ich schon erkennen sehr stark. Er verrät bereits das Ende!

      Am Ende dieses Kapitels ist wieder jemand gestorben. Michal wurde vom Wiegebalken an der Decke erschlagen. Der Sarg für einen Toten stand zuvor schon parat. Daher denke ich, dass Michals Tod kein Zufall war. Ich frage mich, was Tonka und auch Michal getan haben, um getötet zu werden. Ob es da einen Zusammenhang gibt?

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    6. Das mit der Sage ist interessant. Damit hast du mich jetzt neugierig gemacht.
      Was den Gevatter angeht, bin ich auch sehr neugierig. Ich denke ja, dass bei Neumond die Säcke mit den Knochen und Zähnen gemahlen werden und dass es sich bei dem Gevatter um den Gevatter Tod handelt. Ob das so ist ... schauen wir mal. Vielleicht muss deswegen auch immer am Ende eines Jahres einer von den Lehrlingen sterben? Boah, das wäre schon sehr gruselig und makaber. Ich bin gespannt ...

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    7. Der Autor bleibt bei den Figuren schon immer sehr knapp und oberflächlich - aber ich finde dennoch, dass man sie teilweise schon gut einschätzen kann.

      Das ist für mich jetzt auch etwas schwer einzuschätzen, da ich die Geschichte schon kenne und den Film und hab dadurch schon ein Bild vor Augen ...

      Ja, die Sage war wirklich toll dass die drinstand. Ich kannte die bisher tatsächlich noch gar nicht. Es sind eher sehr kurze Episoden über "Krabat" - auch von der Mühle natürlich, aber auch andere kleine Geschichten. Preußler hat sich dann auf die Lehrjahre konzentriert und die anderen Geschichten mit integriert. Mit dem Hintergrund sieht man das vielleicht auch noch ein bisschen anders?

      Über die Figuren hätte wirklich noch mehr Raum gegeben werden können, aber mich stört es hier nicht so ... ich finde die Geschichte an sich einfach toll :)

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    8. Das mit den Figuren ist mir auch aufgefallen. Der Autor beschreibt gerade soviel, wie es für die Geschichte wichtig ist. Ich hätte mir persönlich vielleicht ein wenig mehr gewünscht, um einige Figuren noch etwas mehr ins Herz schließen zu können.

      Du hast mich mit der Sage sehr neugierig gemacht. Mit Sicherheit sieht man einige Aspekte da nochmal anders.

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    9. Ich hab es schon so empfunden. In der Sage ist auch alles sehr kurz gehalten, eine Sage eben, wie in den Märchen, da wird ja auch nicht so wirklich viel über die Figuren erzählt wie man es aus Büchern gewohnt ist. Und in der Sage kommen auch einige Dinge vor, die Preußler anders hier mit eingebracht hat - eben weil er sich auf die Lehrjahre konzentriert hat.

      Diese Art von Erzählung muss man halt mögen - ich mag natürlich Figuren, die man mehr greifen kann auch gerne, aber ich mag die Geschichte von Krabat an sich einfach sehr :)

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    10. Weiter geht es direkt mit Abschnitt 2:
      Zuerst muss ich nochmal erwähnen, dass in meinem Buch so tolle Bilder drin sind. Immer wenn ein Jahr vorbei ist, kommt eine Zeichnung die passend für das kommende Jahr ist. Die sehen echt klasse aus und machen wirklich was her. Das gefällt mir sehr gut!

      Auf geht’s in zweite Jahr auf der Mühle.
      Ich hab mich etwas gewundert, woher eigentlich das ganze Korn kommt, dass ständig und dauern gemahlen wird. Es gibt nie eine Getreidelieferung, niemand erntet etwas, aber die mahlen ihr Mehl, als hänge der Weltfrieden davon ab.

      Die ganzen Abläufe, Traditionen und Erneuerungen für das nächste Jahr fand ich wirklich toll. Das macht viel von dem Zauber aus, denn im Grunde passiert ja gar nicht so viel mit Magie, jedenfalls was wir sehen. Die Wandlung in einen Ochsen oder in die Krähen. Die Kraft. Aber sonst steht dieser Aspekt nicht wirklich im Mittelpunkt, oder?
      Es scheint immer gleich auf der Mühle zuzugehen, aber ich hab das Gefühl, dass hinter alldem mehr steckt. Krabat scheinen erste Zweifel zu kommen, auch wenn er sie noch nicht wirklich in Worte fassen kann. Ich frage mich die ganze Zeit, wie das Ende der Ausbildung aussieht. Irgendwann muss ja alles mal ein Ende haben und ich denke nicht, dass die jungen Männer dann gehen dürfen. Jemand stirbt, jemand kommt dazu, dass hat sicherlich einen Zweck, auch wenn er bestimmt niemandem gefallen wird.

      Außerdem frage ich mich, was es mit dem Gevatter auf sich hat. Was will er in dieser einen Nacht? Was machen sie für ihn? Und wer ist das?! Fragen über Fragen und meiner Meinung nach zu wenige Antworten. Aber noch ist das Ende ja nicht erreicht.

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    11. ZUSATZ:
      Wa die Tiefe der Figuren angeht, schließe ich mich an. Ein wenig mehr Infos, mehr Ecken und Kanten. Mehr irgendwas, finde ich, hätte für mich die Figuren näher gebracht. Aber ich denke noch immer, dass das einfach dem Erscheinungsjahr geschuldet ist. Dennoch mochte ich die Figuren (oder einige eben nicht :-D )

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    12. @Tilly: Es wird tatsächlich nicht so viel Magie gezeigt, aber man erfährt ja, dass sie jede Woche einen neuen Spruch lernen und sie können die Arbeit z. B. mühelos verrichten und es werden doch noch einige mehr erwähnt...
      Im Mittelpunkt steht eher Krabat, der sich - wie die meisten anderen - verführen lässt von der Macht, die er durch die Magie ausüben kann, den Reiz diese Kraft zu beherrschen. Auch wenn es auf Kosten von anderen geht.

      Der Gevatter ist schon sehr strange :D Den fand ich sehr gut. Das war ein Punkt, an dem ich auch gerne mehr gewusst hätte. Allerdings bleibt er dadurch auch für Spekulationen offen

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  4. Antworten
    1. Schon im zweiten Abschnitt hat man spüren können, dass Juro nicht der dumme ist, wie er immer tut. Ich wollte es aber noch nicht erwähnen, weil ich nicht weiß, ob mir das so bewusst aufgefallen wäre, wenn ich die Geschichte noch nicht gekannt hätte... Seine Rolle finde ich besonders faszinierend, vor allem wie er anderen hilft und letztendlich natürlich Krabat, um sie alle zu befreien.

      Grade diesen letzten Abschnitt fand ich besonders toll. Auch wenn das Kennenlernen zwischen Krabat und der Kantorka ja recht schnell und bündig abgehandelt wurde und auch der Schluss jetzt so abrupt geendet hat, war es ein toller Abschluss.
      Etwas spektakulärer hätte das Ende natürlich schon sein können. Ich hatte beim Lesen halt auch oft die Filmbilder vor Augen und da war der SChluss schon mit größerem Spektakel versehen ^^
      Aber es fehlt auch viel im Film und diese kleinen Szenen dazwischen wieder zu entdecken hat mir schon viel Spaß gemacht! Ich find dauch die Atmosphäre toll, trotz der etwas nüchternen Schreibweise.

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    2. Im letzten Leseabschnitt lernen wir den neuesten Zugang kennen: Lobosch. Ich mochte diesen Charakter sehr. Er war herzensgut, ziemlich schlau und hat die Herzen aller im Sturm erobert.
      Ich fand es schön, dass Krabat mit Lobosch jemanden gefunden hat, dem er sein Wissen weitergeben konnte und den er sehr mochte.

      An der Stelle, als Krabat sich von der Kantorka den Drudenfuß von der Stirn hat streichen lassen, habe ich mich gefragt, warum er das zugelassen hat. Er wusste doch, was für Konsequenzen diese Tat mich sich bringt. Die anderen haben sehr gut reagiert und haben sich dann ja ebenfalls das Zeichen weggewischt und so getan, als wäre der Regen an dem fehlenden Zeichen Schuld gewesen.

      Die Liebesgeschichte zwischen der Kantorka und Krabat verlief mir zu oberflächlich. Die Beiden haben sich nur wenige Male gesehen. Die Kantorka entscheidet sich schnell für Krabat und sagt dann sogar: Dein Leben ist mir das meine wert.

      Das Ende hat mir gefallen. Ich hatte schon erwartet, dass sich der Meister in letzter Sekunde noch eine Finte einfallen lassen würde. Das ist dann ja auch geschehen. Ich hatte mir auch schon gedacht, dass die Kantoka, egal, was der Meister sich überlegen würde, mit Krabat zusammen eine Lösung finden würde.

      Alles in allem fand ich die Geschichte interessant gemacht. Meinen Lesegeschmack hat sie nicht zu hundert Prozent getroffen. Zum Anfang fehlte mir die Spannung, einige Figuren blieben für mich zu blass dargestellt und die Liebesgeschichte fand ich – wie soeben schon erwähnt – auch nicht ganz nachvollziehbar.

      Bei Krabat handelt es sich um einen mehrfach überarbeiteten Klassiker. Sicherlich verzeiht man da auch einige Kritikpunkte eher, als bei einem noch unbekannten Werk. Auch liegt der Fokus eben auf der Geschichte selbst.

      Ich habe mich gefreut, dass ich den Klassiker nun endlich auch einmal kennenlernen durfte. Auch hat mir die Diskussion in der Leserunde viel Spaß gemacht. :o)

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    3. Ahhh, schön, dass du Juro nochmal erwähnst. Seine Darstellung hat mir in dem Abschnitt auch sehr gefallen. Er hat sich nachher sogar klüger als Krabat dargestellt.Dadurch, dass er versucht hat sich zurückzuhalten, nicht aufzufallen, ja, sogar dumm zu wirken, hat er gar nicht erst die Aufmersamkeit des Meisters erlangt. Ich finde auch, dass er einer der interessantesten Figuren im Buch ist. Da bin ich ganz bei dir :o)

      Was die Atmosphäre angeht, bin ich auch ganz deiner Meinung. Die hat mir hier auch sehr gefallen.

      Wenn ich mir die Abschnitte im Vergleich anschaue, so gefiel mir der letzte auch am besten. Da kam noch einiges an Spannung auf und das, was wir bereits gelesen haben, hat gut zusammengefunden. Ich verstehe, warum dir die Geschichte so gut gefällt. Sollte ich den Film im Fernsehen entdecken, würde ich ihn mir sehr gerne auch nochmal ansehen. Alleine auch um zu sehen, wie die Geschichte hier im Vergleich zum Buch umgesetzt wurde.

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    4. Die "Liebesgeschichte" ist hier wirklich nur zweckmäßig, das stimmt schon. Aber das ist ja oft so oder hört man von früher: die haben sich 2-3 mal gesehen und schon wollen sie heiraten :) Es gab ja auch nicht wirklich viel Auswahl in den Dörfern, da gab es nicht so viele Möglichkeiten. Wenn dir da jemand gefallen hat, war das recht schnell entschieden.
      Kenne ich auch aus den Bauernstückeln von früher, also dem Komödienstadel zum Beispiel, wenn dir das was sagt. Solche bayerischen Theaterstücke. Da haben die sich oft nur ein paarmal gesehen und zack, verliebt und dann wurde geheiratet :D

      Juro ist eine klasse Figur. Da hab ich halt auch noch zusätzlich den Juro aus dem Film vor Augen gehabt, deshalb war es für mich noch deutlicher.

      Unbedingt! Falls der Film mal kommt, schau ihn dir auf jeden Fall an!

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    5. @Tanja: und natürlich freut es mich dass es dir insgesamt gefallen hat, auch wenn du einige Kritikpunkte hattest.

      Ich bin jetzt noch gespannt was Tilly zu den Abschnitten schreibt, sie war ja im Urlaub und konnte deshalb nicht.

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    6. Der letzte Abschnitt, das 3.Lehrjahr in der Mühle.

      Ich war erfreut, dass hier Lobosch auftaucht, denn den kennen wir ja schon, wenn auch nur kurz. Ich frage mich die ganze Zeit, wie der Meister die Jungs auswählt, die er in die Mühle bringt. Spürt er die Veranlagung zur Magie? Zufall? Das würde mich interessieren.

      Mich wundert all das mit der Kantorka doch arg. Er hört sie einmal singen, dann nichts mehr und dann denkt er plötzlich an sie und *zack* Liebe. Das hat mich arg gestört, einfach weil ich es nicht nachvollziehen konnte, woher das auf einmal kam. Er kennt sie ja gar nicht, hat vorher nie mit ihr gesprochen und doch muss er sie jetzt beschützen. Das war mir alles zu oberflächlich und für mich zu undurchsichtig.

      Ich hab mich gefreut, dass Juro hier mehr Raum bekommt, denn ich dachte mir schon, das mehr in ihm steckt, als er gezeigt hat. Vielleicht hat er auch für Regen gesorgt, als sie ihn brauchten? Ihm traue ich alles zu und er ist meine liebste Figur in der ganzen Geschichte!

      Das Ende war klar, nachdem die Kantorka eingeführt worden ist und doch fand ich es schön. Die andere Alternative (ich will jetzt nicht spoilern) hätte ich für Krabat nicht schön gefunden.

      Was mir dagegen wirklich gut gefallen hat, war die Atmosphäre im ganzen Buch. Es war immer irgendwie düster und drückend, auch wenn die jungen Männer zwischendurch Spaß hatten. Ich finde, dass der Meister im dritten Abschnitt irgendwie an Macht verliert. Er ist ständig weg, die Lehrlinge machen ihr Ding. Der Meister hatte bis jetzt immer eine sehr raumgreifende Rolle, aber das war plötzlich nicht mehr so. Dabei sollte er meiner Meinung nach doch furchteinflößend bleiben, finde ich jedenfalls. Zwischenzeitlich hab ich ihn sogar fast vergessen, einfach weil er nicht anwesend war.

      Ich hatte ja schon gesagt, dass bei allem was ich an Kritik anbringe, dass Erscheinungsjahr nicht vergessen werden darf. Ich hab Krabat sehr gerne gelesen und will jetzt noch den Film sehen.
      Ohne diese Leserunde hätte ich das Buch wohl noch lange nicht in die Hand genommen! :-D

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    7. @Tilly: Die Liebesgeschichte, die ja gar keine ist :D Das hab ich oben schon mal erwähnt, weil Tanja das ja auch gar nicht nachvollziehen konnte.
      Allerdings reden wir ja hier von einer Zeit, in der es wirklich wenig Auswahlmöglichkeiten gab. Da war es oft so dass man sich gesehen hat, verliebt hat (passiert ja auch heute noch) und dann wurde geheiratet (das passiert heute natürlich kaum noch) Aber damals ging das schon recht schnell. Da wurde nicht so viel hinterfragt.
      Wobei es hier natürlich wirklich sehr kurz angeschnitten ist und gar keinen Hintergrund hat. DAs ist schon richtig. Andererseits ist es ja ein "Kinderbuch" und vielleicht hat sich der Autor deshalb hier nicht so groß damit auseinandergesetzt und es als Mittel zum Zweck nur so kurz angerissen

      Ja, Juro hat sehr viel gemacht! Da ich schon vorher wusste, dass Juro mehr kann als er vorgibt, sind mir diese vielen kleinen Details schon vorher aufgefallen.

      Die andere Alternative für Krabat - was willst du da nicht spoilern? :)

      Die Atmosphäre war wirklich klasse!!! Obwohl es ja doch recht bündig und nüchtern geschrieben ist teilweise, dringt sie sehr gut durch. Das hat Preußler wirklich gut gemacht!

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  5. Antworten
    1. Auch wenn vieles an der Oberfläche bleibt und der Stil teilweise etwas nüchtern ist, konnte ich die Atmosphäre sehr deutlich spüren, das fasziniert mich schon sehr. Ich war jedenfalls wieder sehr gerne mit Krabat auf der Mühle und grade die Parallelen zur alten Sage und die Umsetzung dazu ist einfach super in meinen Augen :)

      Ich werde jetzt übrigens eine Fortsetzung anfangen die Jess A. Loup geschrieben hat und die im Mai diesen Jahres rauskam: Sanguis Corvi
      Hier kehrt Krabat nach Jahren wieder zur Mühle zurück, um sich an seinem "Meister" zu rächen.

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    2. Ohhh, das ist ja mal interessant, dass es auch eine Fortsetzung gibt. Da freue ich mich schon auf deine Meinung.Planst du eine Rezension zu schreiben?

      Mit deinem Fazit hast du meinen Leseeindruck mal wieder sehr gut auf den Punkt gebracht. :o)

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    3. Ich hab zu beiden eine Rezension geschrieben, die kommen demnächst. Wobei ich nicht so die richtigen Worte gefunden habe dieses Mal, bei beiden Büchern. Manchmal läuft das leider nicht so :/ Das ist wie verhext *lach

      MAnche Rezis schreiben sich einfach runter und bei anderen weiß ich nicht wie ich es formulieren soll... Ein bisschen dran feilen werde ich noch, mal schauen.

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    4. Mein Fazit:

      Ich fand, dass einiges sehr oberflächlich behandelt wird. Die Kantorka, die Liebesbeziehung (die ich eigentlich gar nicht so nennen will, es ist ja im Grunde gar keine). Die Auswahl der neuen Lehrlinge, gibt es noch mehr Magie auf der Welt? Verstecken sich andere Zauberer? Werden neue Zauberer alle so ausgebildet? Ist die Auswahl irgendwann beendet? Oder endet es nur beim Meister so endgültig? Ich hab so viele Fragen, dass macht mich irre. :-D

      Nichtsdestotrotz war es eine tolle Geschichte, die viel zwischen den Zeilen erzählt hat. Sie stammt aus einer Zeit, in der Bücher noch anders geschrieben worden sind. Heute würden die Figuren vielleicht mehr Tiefe erhalten, Krabat würde seine Müllerkollegen auch retten wollen, die Liebesgeschichte wäre nachvollziehbar. Das sind alles nur Vermutungen, niemand kann wissen, wie der Autor heute Krabat schreiben würde. Ich mochte die Atmosphäre sehr gern, ich mochte die einzelnen Figuren, manche mehr, manche weniger (auch wenn sie eben mehr Tiefe hätte haben können).

      Was ich jetzt machen möchte: Die Sage lesen! :-D Die ist nicht in meinem Buch drin, da muss ich nachforschen. Den Film gucken.
      Ich hab gerade gelesen, dass es eine Fortsetzung gibt. Die will ich auch lesen, denn dass Krabat seine Freunde quasi zurücklässt, beschäftigt mich doch sehr.

      Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, Krabat zu lesen und ohne die Leserunde hätte ich das nicht gemacht. Danke dafür!

      (Und entschuldigt, dass meine Meinung so lange gedauert hat. Urlaub, Brotjob, Alltag…)

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    5. @Tilly, im Film erfährst du zwar nicht viel neues, aber man bekommt schon bessere Eindrücke, ich find den toll gemacht!

      Und ich kann dir auch raten, die Sage zu lesen. Das macht es vielleicht einfacher, den Stil von Preußler zu verstehen und was er wo und wie eingebaut hat. Ich kannte die ja selber nicht und hab sie jetzt zum ersten Mal gelesen. Macht aber das Verständnis dafür auf jeden Fall besser ;)

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  6. Ich hab jetzt den "Nachfolger" gelesen: Sanguis Corvi von Jess A. Loup

    Sie erzählt Krabat nochmal nach, auf sehr originelle und düstere Art und erzählt aber auch, wie Krabat nach Jahren zur Mühle zurückkehrt, um den Meister endgültig zu besiegen. Fand ich sehr gut :)

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    1. Wahnsinn! Du bist schon durch? Okay. Da bleibt noch die Frage: Wirst du das Buch rezensieren? Die Rezension würde ich gerne lesen :o)

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    2. Na klar, dauert aber noch ein bisschen, weil noch einige andere Rezis ausstehen ;)

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    3. Oh! Du bist ja wahnsinnig schnell! :-D
      Ich warte auf deine Rezension, bevor ich den "Nachfolger" lese und entscheide dann. Obwohl ich schon gern wissen würde, die er sich rächt. Aber ich hab Geduld. :-D

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