Die Rache der Zwerge von Markus Heitz
Band 3 aus der High Fantasy Reihe Die Zwerge
Verlag Piper
Seitenzahl 638
1. Auflage Januar 2005
Meine Meinung
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Im Prolog geht es direkt wieder gut los, denn die Orks treffen gleich zu
Beginn auf unbekannte Angehörigen ihres Volkes - mit überraschenden
Auswirkungen, die nicht vorherzusehen waren und einige Konflikte
versprechen.
Die Zwerge haben zwischenzeitlich alles wieder aufgebaut, was durch das
Himmelsgeschoss vor 5 Zyklen und die Kriege zerstört worden ist. Die Tore, die
das Geborgene vom Jenseitigen Land schützen, sind wieder geschlossen und
befestigt und alles scheint wieder seine Ordnung zu haben. Doch manch einer
traut dem Frieden nicht, so dass zu einer Versammlung berufen wird.
Natürlich ist auch Tungdil geladen, der eine große und entscheidende Rolle bei
den vergangenen Ereignissen gespielt hat; doch der Zwerg scheint verändert.
Seine Trinklust hat ungesunde Züge angenommen und er wirkt verstimmt und
missmutig. Von der einstigen, stattlichen Gestalt ist kaum noch etwas zu
erkennen und seine alten Bekannten machen sich sorgen, was in der Zwischenzeit
wohl geschehen ist.
Auch Rodaria begegnen wir wieder, dem Bühnenkünstler und Charmeur, der noch
immer auf der Suche nach dem verschwundenen Furgas ist. Außerdem trifft er
tatsächlich auf eine Frau, die ihm ebenbürtig ist und seine Umtriebe zu
händeln weiß. Ein interessantes Gespann, das für einige Lacher gesorgt hat :)
Prinz Mallen von Idoslân trifft bei einem Besuch in Tabaîn auf eine Angehörige
der Elben, deren Absichten nicht wirklich durchschaubar sind. Weitere Treffen
folgen, denn neue Überfälle und Raubzüge stören den Frieden und schaffen neues
Misstrauen unter den Völkern.
Und natürlich geht es auch um die Steine, bzw. die Repliken des einen
mächtigen Steins, der durch die nachgemachten Exemplare über das ganze Land
verstreut unauffindbar gemacht werden sollte. Dieser Plan hat allerdings seine
Tücken und es lässt nicht lange auf sich warten, dass jemand hinter diesen her
ist - wer das ist birgt allerdings einige Überraschungen!
Insgesamt geht es zuerst etwas gemächlicher voran, aber Abwechslung ist
definitiv geboten und je weiter man kommt, umso mehr nimmt die Geschichte
Fahrt auf. Die verschiedenen Wege der Gefährten lassen vermuten, dass ein
Zusammenhang all der Ereignisse besteht, und nach und nach kommt man auch
hinter das Geheimnis bzw. erfährt wieder mehr über die Völker, die Magie und
die Mysterien des Jenseitigen Landes.
Tungdil war mir hier sehr etwas suspekt was seine Gefühlswelt anbelangt.
Dass Boindil sich verliebt dagegen war sehr witzig und auch irgendwie Herz
erwärmend, mit dem alten Haudegen hat man ja damit gar nicht mehr gerechnet.
Es passieren hier eine Menge schon recht heftiger und brutale Dinge, und auch
wenn der Autor das alles so nebenbei erzählt, sollte man darauf vorbereitet
sein. Gegen Ende wird es jedenfalls wieder sehr turbulent und kämpferisch und
einige Intrigen und Hinterhältigkeiten werden aufgeklärt. Das Ende hält einige
Überraschungen parat und der Schluss lässt wieder einiges offen, wie es in dem
Geborgenen Land, dem Jenseitigen Land und mit den Zwergen weiter geht.
Sehr cool finde ich ja, dass der Witz, bei dem der Ork den Zwerg nach dem Weg
fragt... immer wieder angesprochen wird. Seit Band 1. Aber nie erzählt wird.
Das ist ein kleines Kunststück, dass ich bisher noch nie in einer Reihe so
gelesen habe und man immer wieder darauf wartet, diesen Witz endlich zu
erfahren. Ich bin gespannt, ob der irgendwann noch im laufe der kommenden
Bände tatsächlich auserzählt wird xD
Meine Bewertung
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Die Zwerge
1 - Die Zwerge
3 - Die Rache der Zwerge
4 - Das Schicksal der Zwerge
5 - Der Triumph der Zwerge
6 - Die Rückkehr der Zwerge 1
7 - Die Rückkehr der Zwerge 2
8 - Das Herz der Zwerge 1
9 - Das Herz der Zwerge 2






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