Band 3 der tierischen Schafskrimi Reihe
Verlag Dumont
Seitenzahl 336
1. Auflage April 2026
Nach einer wiesenprächtigen, gemütlichen Reise durch Frankreich kehrt die
Herde mit ihrer Schäferin Rebecca zurück nach Irland. Die Vorfreude ist groß,
die Erinnerungen noch größer, aber als sie ankommen ist nichts mehr wie es
war.
Keine kniehohe Weide, keine wilden Kräuter - dafür fremde Schafe und ein
beißender Zaun.
Dazu kommt ein merkwürdiger Fund: ein einsamer Finger ohne Mensch und zu allem
Unglück verschwindet auch noch Rebecca.
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Nach all der Zeit wieder mit der Herde unterwegs zu sein hat großen Spaß
gemacht! Der letzte Band ist ja schon eine Weile her aber ich hab mich schnell
wieder zurechtgefunden - die Gepflogen- und Eigenheiten der Schafe sind sehr
präsent und die Autorin hat ein wunderbares Gespür, den Herdentrieb und ihre
Denkweise auf witzige und unterhaltsame Art rüber zu bringen. Das
Zusammenspiel und wie sie miteinander umgehen, wie sie Wörter, die sie nicht
verstehen, auf "Schafsweise" ummünzen: wie Wollidarität, Alibä oder Orch-Ideen
war sehr amüsant!
"Es geht immer ums Fressen", erklärte Mopple gewissenhaft. "Fressen und gefressen werden." Er hatte den Satz einmal irgendwo gehört, und seiner Meinung nach fasste er das Leben ganz gut zusammen.Zitat
Nachdem sie endlich wieder in ihrer Heimat sind, stehen sie vor vielen
Problemen. Am wichtigsten ist, Rebecca wieder zu finden und damit ihre
Schäferin: die ihnen leckeres Futter gibt, Geschichten vorliest und für sie da
ist.
Auf der Suche nach ihr begegnen ihnen viele merkwürdige Menschen und
Ereignisse, die sie zu paradiesische Futterquellen führen aber auch in arge
Bedrängnis bringen. Aber ihnen ist kein Weg zu weit und keine Klippe zu hoch,
um Rebecca wieder zu finden - und ganz nebenbei auch ein Verbrechen
aufzuklären.
Natürlich ist Miss Maple wieder mit ihrer Kombinationsgabe hilfreich, aber
auch die anderen Schafe können mit ihrer Tatkraft und ihrem Mut einiges zum
guten wenden und über sich hinauswachsen!
"Jedes -Zurück- ist auch ein -Voran-, nur in eine andere Richtung.Zitat
Wir begleiten aber nicht nur die Schafe bei der Auflösung des Rätsels. Auch
aus Sicht einer Menschen-Figur können wir einiges erfahren, was auch wichtig
war, um die Zusammenhänge zu verstehen. Wobei dieser Part eher nebenher läuft
und die Schafe ihren Mittelpunkt beibehalten.
Neben der klugen Miss Maple tut sich übrigens auch ein junges Lamm hervor,
dass in ihre Fußstapfen (oder Hufabdrücke) treten könnte - und auch Madouc
(die Ziege) hat ihren festen Platz als Schaf in der Herde bekommen.
Eine schöne Rückkehr nach Glennkill, witzig und mit kleinen spannenden
Momenten und natürlich auch mit der üblichen humorvollen Schafs-Philosophie,
die gar nicht so weit weg führt sondern eher zum Nachdenken anregt.
Meine Bewertung
🜼🜼🜼🜼🜼🜼🜼🜼🜼🜼🜼
Ebenfalls rezensiert bei
Glennkill Schafskrimis
1 - Glennkill
2 - Garou
3 - Widdersehen
Ebenfalls gelesen von Leonie Swann







Ach das klingt witzig. Also ist das die Vorlage für Glennkill: Ein Schafskrimi, der bald im Kino läuft? Bzw die Reihe, da verlieren sie ja gerade ihren Schäfer.
AntwortenLöschenIch glaube, den gucke ich mir mal an, hört sich alles ganz gut an.
Einen schönen Montag wünsche ich dir:)
Ja, also der erste Band "Glennkill" ist die Vorlage für den Kinofilm ;)
LöschenDas hier ist ja jetzt mittlerweile Band 3 der Reihe :D
Hallo Aleshanee,
AntwortenLöschenhm, Glennkill habe ich mal von eine guten Freundin geschenkt bekommen...konnte mich irgendwie nicht so richtig überzeugen...vielleicht weil ich kein so Schaf-Fan bin....augenzwickern..
Dann lieber Erdmännchen, Katzen, Hunde ..für mich..
LG..Karin...