Neuerzählung von Hans Christian Andersens Die Schneekönigin
Die Autorin bedient sich hier vielerlei Details aus dem Original und ich war
sofort von der eisigen Atmosphäre berührt, die hier zwischen den Zeilen
lebt.
Kay und Gerta sind auch hier Nachbarskinder - doch Kay, mit frostig blauen
Augen geboren, hat schon von Anfang an Eigenschaften, die es Gerta schwer
machen. Sie hat warme, braune Augen und ist ein liebes Mädchen, dass in ihm
den besten Freund auf der Welt sieht.
Er jedoch behandelt sie je nachdem, wie es ihm beliebt - mal besser, mal
schlechter; und trotzdem bleibt sie ihm eine treue Freundin. Sie ist
regelrecht fixiert auf Kay und würde alles tun, um seine Aufmerksamkeit zu
bekommen und schließlich auch seine Liebe.
Zeitlich befinden wir uns hier irgendwo in der Vergangenheit. Die kleine
Stadt wird ständig mit Schnee zugedeckt und die Pferde werden meist nicht
vor Wagen, sondern vor Schlitten gespannt.
Kay liebt dieses Wetter, wenn das Weiß alles zudeckt, der Frost unter den
Füßen knirscht und er das Gefühl hat, ganz allein auf der Welt zu sein. Von
ihm bekommt man nicht viel mit, außer dass er von Anfang an unsympathisch
ist.
"I should have known. Things come when they´re called." (Zitat)









