Dienstag, 13. April 2021

LeserStimmen - Rezensionen nur für Lese-Exemplare?

Ich bin in den letzten Wochen ein paar Mal darüber gestolpert, dass Rezensionen nur für Lese-Exemplare geschrieben werden und andere Bücher wenn, dann vielleicht nur eine kurze Erwähnung finden. 


Das hat mich jetzt schon etwas nachdenklich gemacht ... als ich den Buchblog angefangen habe war meine Intention, meine Leseleidenschaft mit Gleichgesinnten zu teilen. Und natürlich Rezensionen zu schreiben, zu den Büchern, die ich lese: zu allen Büchern.

Dass das Angebot der Rezensionsexemplare dazu kam, war natürlich eine feine Sache. Manchmal ein zweischneidiges Schwert, wenn man etwas zeitlich nah lesen und eine Meinung dazu schreiben "muss" wenn einem die Geschichte doch nicht zusagt, aber das kommt zum Glück selten vor. 
Ich bin allerdings nie auf den Gedanken gekommen, "nur" Rezi-Exemplare zu rezensieren ... 

Klar gibt es zwischendurch mal Bücher, da spare ich es mir. Kommt selten vor, aber es gibt hin und wieder mal welche, da fällt mir einfach nicht viel dazu ein, es ist mir nicht so wichtig, oder grade bei Fortsetzungen lohnt sich die Mühe nicht, weil diese einfach auch nicht gerne von Bloglesern gelesen werden (hab ich den Eindruck)

Jedenfalls scheint es mir, dass manche so viele Rezensionsexemplare anfordern/bekommen, so hab ich es aus den Texten rausgelesen, dass sie gar keine Lust mehr haben, andere Bücher zu rezensieren. Das find ich irgendwie schade und klingt so, als wäre es ein Muss, eine Arbeit, eine Pflicht. 
So möchte ich es persönlich nicht sehen, weil es mir Spaß macht und ich Rezensionen schreibe, um mich mit anderen auszutauschen, meine Meinung zu zeigen und grade bei Büchern, die mich begeistern, diese anderen zu empfehlen. 
 
Interessante Entwicklung vor allem auch, weil auf Facebook ja immer davon ausgegangen wird, dass Leser "eine Pflicht hätten" die Meinung kundzutun - was ich nun überhaupt nicht denke. Natürlich ist es gut für die Autoren, viele Sternchen und Rezensionen zu erhalten und man unterstützt sie damit. Als eine Pflicht sehe ich es aber nicht an.

Wie ist das denn bei euch so?
Macht ihr da Unterschiede? Rezensiert ihr ALLE Bücher die ihr lest oder nur einen Teil - und was führt euch zu einer Rezension bzw. aus welchen Gründen entscheidet ihr euch dagegen?

Sonntag, 11. April 2021

Lauscht dem Lied der Nacht von C. E. Bernard

Das Lied der Nacht von C. E. Bernard


»Ich erzähle euch eine Geschichte. Sie beginnt in einem finsteren Tal mit hohen, schneebedeckten Bäumen. Sie beginnt mit einem einsamen Wanderer in den fahlen Stunden des Zwielichts, in der bläulich glänzenden Dämmerung. Sie beginnt mit einer Frage. Fürchtet ihr euch?«

Die deutsche Fantasy-Autorin C.E. Bernard hat ein episches, bewegendes und beeindruckendes Meisterwerk geschaffen, das High-Fantasy-Leser feiern werden. »Das Lied der Nacht« ist die Geschichte des in sich gekehrten Wanderers Weyd und der mutigen Bardin Caer, die gemeinsam vor einer fast nicht zu bewältigenden Aufgabe stehen: Feuer in einer Welt entzünden, in der Schatten, Albträume und Furcht regieren. Und die einzige Hoffnung, die sie in diesem Kampf haben, ist ein Lied ... (Verlagsinfo)



Meine Meinung
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"Wortgewaltig und poetisch zugleich ..." steht im Klappentext noch als Zitat von Bernhard Hennen - und ja, da kann ich mich auf jeden Fall anschließen!

Diesen poetisch angehauchten Stil wird nicht jeder mögen, aber mich hat er von Anfang an fasziniert. Alles wirkt so ruhig, so beschaulich und trägt einen durch die Geschichte als lausche man einer Melodie, eingewoben in die Worte des Erzählers, mit dem man des nachts am Feuer sitzt. 
Eine Geschichte über den Wanderer Weyd, der die Sprachen aus ganz Erebu beherrscht, die kampferprobte Bardin Caer, deren Talente über reinen Gesang hinausgehen; den alten Jori, der mit den Tieren spricht und die barsche Seefahrerin Bahr, die mit dem Feuer flüstert. 

Freitag, 9. April 2021

Rezension zu Dreizehn Gäste von J. Jefferson Farjeon

Dreizehn Gäste von J. Jefferson Farjeon

 

Zwölf Gäste hat Lord Aveling zu einer Party auf sein Landgut Bragley Court geladen. Darunter befinden sich eine Schauspielerin, ein Journalist, eine Krimiautorin sowie die schöne und mysteriöse Witwe Nadine Leveridge. Da diese am örtlichen Bahnhof einen Verletzten aufliest und kurzerhand mit nach Bragley Court nimmt, erhöht sich die Zahl der Anwesenden unvorhergesehen auf die unglückbringende Dreizehn. Und tatsächlich lässt das Verhängnis nicht lange auf sich warten. Als erst ein Gemälde zerstört und dann ein Mann ermordet aufgefunden wird, ruft man die Polizei. Doch kann Kriminalinspektor Kendall ans Licht bringen, welcher der Gäste ein dunkles Geheimnis birgt? 
 
 
 
 
 
Meine Meinung
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Agatha Christie ist sicher eine der bekanntesten Autorinnen ihrer Zeit - aber es gab durchaus damals noch einige andere, die spannende Krimis geschrieben haben. Da mir schon "Geheimnis in weiss" von J. Jefferson Farjeon so gut gefallen hat, kam ich an dieser Neuauflage nicht vorbei :)

Auf mich wirken die Bücher aus dieser Zeit meist sehr nüchtern geschrieben - da ist dieser Band mal eine erfrischende Ausnahme, denn der Stil wirkt zeitweise sehr erfrischend in seiner lebendigen Art. 
Allerdings war ich manchmal auch etwas irritiert, was die Dialoge betrifft. Die Redewendungen scheinen eben doch teilweise veraltet und ich muss gestehen, dass ich aus manchen nicht schlau geworden bin. Da konnte ich allerdings ganz gut drüber weglesen, denn andere Gespräche der Beteiligten wiederum zeigen ein gutes Feingefühl des Autors und machen die Charaktere interessant. 

Donnerstag, 8. April 2021

Auf welche 10 buchigen Neuerscheinungen dieses Jahr freut ihr euch?

 Jede Woche wird eine neue Top Ten Liste zusammengestellt, die Infos und die Themen dazu findet ihr *hier*

Die Aufgabe für diese Woche heißt:

10 Neuerscheinungen in diesem Jahr, auf die du dich freust




Einige von euch sind ja immer total up to date mit den Neuerscheinungen, andere beschäftigen sich weniger damit - trotzdem hoffe ich, dass ich heute tolle Tipps bei euch entdecke :)
Ich bin ja nicht so jemand, der jeden Monat in den Verlagsvorschauen stöbert, sondern schaue immer lieber bei Bloggern vorbei, die sich die Mühe gemacht haben und sie vorstellen ^^ Trotzdem hab ich mir schon einige notiert, vor allem die Reihenfortsetzungen die ich weiterlesen möchte. 
 
Ich bin gespannt, ob davon euch welche auf euren Listen stehen!
 
 
13. April 
Mr. Parnassus´ Heim für magisch Begabte von T. J. Klune
 
Linus Baker ist ein vorbildlicher Beamter. Seit Jahrzehnten arbeitet er in der Sonderabteilung des Jugendamtes, die für das Wohlergehen magisch begabter Kinder und Jugendlicher zuständig ist. Nie war er auch nur einen Tag krank, und das Regelwerk der Behörde ist seine Gute-Nacht-Lektüre. 
Linus' eintöniges Dasein ändert sich schlagartig, als er auf eine geheime Mission geschickt wird. Er soll das Waisenhaus eines gewissen Mr. Parnassus', das sich auf einer abgelegenen Insel befindet, genauer unter die Lupe nehmen. Kaum dort angekommen, stellt Linus fest, dass Mr. Parnassus' Schützlinge eher etwas speziell sind – einer von ihnen ist möglicherweise sogar der Sohn des Teufels! In diesem Heim kommt Linus mit seinem Regelwerk und seiner Vorliebe für Vorschriften nicht weit, das merkt er schnell. Eher widerwillig lässt er sich auf dieses magische Abenteuer ein, das ihn auf der Insel erwartet, und erfährt dabei die größte Überraschung seines Lebens ... 

 
21. April 
Enola Holmes Band 5 von Nancy Springer
 
Enolas Vermieterin, die fast taube und manchmal etwas zu neugierige Mrs Tupper, ist Enola in ihrer Zeit in London, in der sie ansonsten recht einsam ist, sehr ans Herz gewachsen. Da sitzt der Schock tief, als Enola eines Tages nach Hause kommt und feststellen muss, dass Mrs Tupper entführt wurde! Wer würde diese alte Dame verschleppen un,d warum? Nachdem Enola das durchwühlte Haus untersucht hat, kommt sie zum dem Schluss, dass es die Entführer offenbar auf einen von Mrs Tuppers alten Reifröcken abgesehen hatten, in dem sich eine geheime Botschaft verbirgt. Verfolgt von einer unbekannten Person, führt die Spur Enola bis zu Florence Nightingale. Was hat die ehemalige Krankenschwester und englische Nationalheldin mit dem Verschwinden der Vermieterin zu tun? Enola stößt auf ungeheuerliche Dinge und eine Spionageaffäre aus der Vergangenheit …
 

3. Mai
Narrenkrone von Boris Koch - Abschluss der Dilogie, Märchenadaption

Der alte Palast in der Ruinenstadt Ycena ist seit Jahrhunderten von einer Dornenhecke überwuchert. Es heißt, in ihm schlafe die Kaisertochter und warte darauf, mit einem Kuss gerettet zu werden. Wer sie erweckt, soll Kaiser werden. Tausende haben versucht, an der Hecke vorbei in den Palast zu gelangen und sind gescheitert. Doch nun ist die Magie der Hecke geschwächt.
Während der Narr Arlac am fernen Königshof des Tyrannen Tiban seine derben Scherze treibt, sucht Ukalion, Tibans Bastard, einen Weg in den verwunschenen Palast, um seinen grausamen Vater zu stürzen und seine große Liebe zu rächen. Doch auch die hartgesottenen Sucher Parikles und Levith streben nach dem Kuss der Kaisertochter und damit der Kaiserkrone. Die junge Perle, Trägerin der Klinge Ungehorsam, hingegen ist mit ihrem Bruder nur wegen der Schätze nach Ycena gekommen. Anders Anthia, die Schwester eines gehenkten Räubers: Sie glaubt nicht daran, dass nur Männer die Kaisertochter küssen dürfen, das hat ihr der gelehrte Schreiber Inrico aus der Schwebenden Bibliothek versichert.
 

Mittwoch, 7. April 2021

Waiting on Wednesday - Das unsichtbare Leben der Addie LaRue von V. E. Schwab

 Waiting on Wednesday


Ich hab von der Autorin V. E. Schwab bisher nur den ersten Band der Weltenwanderer (*g*) Reihe gelesen und so ganz konnte sie mich damit nicht überzeugen.
Ihr neues Buch wurde von einigen aber so gelobt und auf goodreads hat es auch echt viele sehr gute Bewertungen, dass ich jetzt doch neugierig geworden bin und ihr gerne noch eine zweite Chance gebe. 
So wie es aussieht ist es ein Einzelband.


Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
von V. E. Schwab


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