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Samstag, 12. September 2026

LeserStimmen: Welchem Trend folgt die Lesekultur?

 

Jetzt hab ich so lange keine Diskussionsbeiträge mehr geschrieben und das hier ist jetzt der zweite in diesem Jahr ^^ Immerhin :D 

Das Thema brennt mir aber auch schon länger unter den Nägeln, bzw. schwelt es so vor sich hin. Ich meide ja die ganzen Hypes und toxischen Vorwürfe, die auf den social medias grassieren, aber auch ich komme nicht daran vorbei, immer wieder mal etwas aufzuschnappen.

---> Wo stehen wir bei dem heutigen Lesetrend?

  • Wir freuen uns, dass wieder viel mehr Menschen zu Büchern greifen.
  • Es ist schön dass viele Menschen ihre Liebe zu Büchern öffentlich teilen. 

Aber es scheint eben wie meist auch seine Schattenseiten zu haben, denn manches widerspricht dabei völlig meinem Verständnis für Bücher und Geschichten. 
Ich möchte dabei niemandem etwas unterstellen, sondern zeige hier nur die Wirkung, die das ganze auf MEIN Empfinden hat. 

Und dabei stellt sich bei mir das Gefühl ein, dass Bücher zu zeigen eine Form angenommen hat, die einfach nur noch Prestige heißt und in dem üblichem Sumpf des Zeigens, Darstellens und Imponierens versinkt.

Samstag, 6. Juni 2026

LeserStimmen: Wie glaubwürdig sind Rezensionen?

Die Thematik zu den Bewertungen von Büchern kommt immer wieder auf - warum auch immer. 
Im Mai gab es dazu einen Beitrag in Anjas kleinem Bücherzimmer und ich möchte gerne meine eigenen Gedanken dazu mit euch teilen.

Kurz noch ein Satz zu der "Beurteilung" von Büchern:
Für mich ist im Grunde jede Wahrnehmung subjektiv, weil wir alles durch unsere eigene Erfahrung und Perspektive filtern — vielleicht mit Ausnahme rein mathematischer oder naturwissenschaftlicher Gesetzmäßigkeiten.


Ich möchte heute gerne auf zwei Themen eingehen:

---> Warum gibt es oft auf den Blogs und den social media accounts so viele positive Bewertungen und wenig Verrisse?

Samstag, 11. Mai 2024

LeserStimmen: Warum rezensiert ihr nicht jedes gelesene Buch?

Es wird wieder mal Zeit für eine kleine Diskussionsrunde :)

Zu dem Thema hatte ich euch schonmal *hier* befragt, aber das ist schon 3 Jahre her und vielleicht hat sich eure Meinung dahingehend ja mittlerweile geändert?

Auch der Beitrag von Tobi auf LeseStunden hat mich dazu angeregt, denn er hat nochmal einen ganz anderen Aspekt aufgefasst. 

Wenn der Inhalt von Büchern oder die öffentliche Meinung zu Autoren und Autorinnen Kritik auslösen, hat man manchmal das Gefühl, diese Bücher nicht mehr zeigen zu "dürfen". Das (für mich) bekannteste Beispiel ist Joanne K. Rowling, deren Aussagen hohe Wellen geschlagen hat, und ich oftmals überlegt habe, Harry Potter oder andere Bücher von ihr überhaupt noch zu erwähnen. 
Wie Tobi richtigerweise in seinem Artikel erwähnt ist es zwar "mein Blog und hier gelten meine Regeln", aber man möchte ja an sich niemanden verschrecken, der bisher gerne meinem Blog gefolgt ist. 
Andererseits mag ich nunmal die Harry Potter Reihe und ich hab auch all ihre anderen Bücher gelesen und denke schon, dass ich das auch sagen darf. Auch wenn ich die kritischen Aussagen von Rowling auch nicht gut finde. 

Samstag, 3. Februar 2024

LeserStimmen ~ Bücher Nachschub auf biegen und brechen?

Auch im neuen Jahr möchte ich mich gerne wieder buchigen Themen widmen und eure Meinung dazu erfahren! Durch den Beitrag auf Skoutz über das "Blitzbuch": 1 Buch in 1 Woche bzw. dem NanoWrite bin ich auf die Überlegung gekommen, die mich schon eine Weile beschäftigt. Nicht intensiv, die mir aber doch immer wieder ins Gedächtnis gerufen wird.

Grade letztens hab ich mit meinem Bruder darüber gesprochen, dass von manchen Autoren oder Autorinnen im 3-Monats-Takt Bücher erscheinen - die leider dann oft von der Qualität her zu wünschen übrig lassen.

Ihr wisst, dass ich keine Vorurteile habe und ich gestehe jedem zu, sein Leben, seine Arbeit, seine Leidenschaften so zu gestalten wie er möchte. Und ich sage auch nicht kategorisch, dass ein Buch, dass man in sehr kurzer Zeit schreibt, "schlecht" sein muss. Meine Erfahrungen mit solchen Büchern sind aber tatsächlich oft enttäuschend gewesen.

Ich weiß auch nicht, warum das so sein muss bzw. warum dieser Anspruch da ist?

Samstag, 11. November 2023

LeserStimmen - Wie schnell liest du?

Hallo ihr Lieben! Es hat jetzt etwas gedauert, bis dieser Beitrag online kam. Denn ich hab schon im August bei Sandras Stöberrunde den Post entdeckt, der mich zu dieser Diskkussion inspiriert hat.
Bei Frau Goethe ging es nämlich um das Thema Lesegeschwindigkeit *schaut gerne bei ihr vorbei*

Der Aufhänger war wohl irgendwie, dass man gerne viele Bücher lesen möchte und das oft nicht schafft, weil die Zeit zu knapp ist und man in dieser Zeit eben auch "zu langsam liest". Und man das optimieren könnte. 

Da kommt bei mir aber sofort die Frage auf: Muss ich das? 
Bzw. warum sollte ich das?
Und die Folge davon: Warum lese ich überhaupt?

Lese ich wirklich dafür, dass ich pro Monat meine 10 gelesenen Bücher präsentieren kann? 
Um meine Statistik zu halten? 
Oder lese ich nicht eigentlich darum, um in Geschichten abzutauchen und diese auch zu spüren, zu genießen und mich darin zu verlieren <3

Sonntag, 20. August 2023

LeserStimmen ~ Beeinflusst das Bloggen euer Leseverhalten?

Nachdem ich letztens den ersten Leser-Stimmen Beitrag ausgegraben hatte und erneut zur Diskussion
gestellt habe, in dem es um eure Vorlieben ging, wie viele Seiten ein Buch haben sollte - bzw. ob Wälzer ungerne gelesen werden, kamen einige Meinungen auf, die mich doch etwas ins Grübeln gebracht haben.

In einigen Kommentaren wurde erwähnt, dass Wälzer ja doch etwas mehr Zeit zum Lesen in Anspruch nehmen und dadurch die "Statistik" etwas kaputt machen bzw. schmälern. 
Das heißt, am Ende des Monats stehen weniger Bücher auf der gelesen Liste. 

Nun ist es so, dass ich in der Regel (also in meiner bisherigen Bloggerzeit) monatlich eigentlich immer zwischen 10-12 Büchern gelesen habe. Das ist einfach Standard gewesen und war so in mir verankert, dass ich das auch beibehalten wollte.
Wobei ich tatsächlich auch vermehrt auf die insgesamte Seitenzahl geschaut habe. 
Denn manchmal seh ich bei anderen 20 gelesene Bücher, was mich immer mega erstaunt, im Endeffekt haben sie aber genauso viele Seiten gelesen wie ich :D 

Montag, 5. Juni 2023

LeserStimmen - wie viele Seiten dürfen es sein?

So ihr Lieben, da ich nach den Seiten frage dürfte es für viele klar sein, dass ich nach den Wälzern frage. Nach den richtig dicken Büchern, die viele von euch überhaupt nicht gerne lesen.

Zu dem Thema hatte ich euch schonmal gefragt - das war der erste Beitrag zu den LeserStimmen im Mai 2015 - deshalb dachte ich, ich kann das ja nochmal aufrollen und schauen, ob sich in den letzten 8 Jahren an den Meinungen dazu etwas geändert hat :D

Ich selber lese sehr ungerne "kurze" Bücher. Damit meine ich die Länge bis zu 250 Seiten. Ich hab da immer das Gefühl, dass ich kaum in der Geschichte drin bin, und schon ist sie wieder zu Ende. 
Natürlich gibt es aber in dem Bereich auch sehr gute Bücher und es zeugt von einem großen Talent, wenn man die Handlung und die Kernaussage in diesem kurzem Format gut rüberbringen kann.
Denn auch wenn die Chance größer ist, in dicken Büchern auf langatmige Stellen zu treffen, hab ich mich auch schon in kurzen Büchern gelangweilt ^^

Ich selber mag einfach lieber dicke Bücher.
Und nein, das liegt nicht am Fantasy Genre - denn es gibt durchaus auch in anderen Bereichen dicke Wälzer. Historische Romane oder Science Fiction zum Beispiel kommen oft geballt, aber auch Krimis haben mittlerweile viele Seiten und auch im Horror Genre á la Stephen King muss man mit dicken Büchern rechnen. 

Natürlich hat alles seinen Reiz und gute Geschichten gibt es auf wenigen Seiten oder als lange Reihe - je nach Gusto und Geschmack :) 

Samstag, 6. Mai 2023

LeserStimmen ~ Mein Blog und social media

Lange ist es her, seit ich den letzten LeserStimmen Beitrag gepostet habe.
Ich hatte das Gefühl, dass die Themen erschöpft sind bzw. dass ich über vieles einfach schon oft genug gesprochen hab. 

Das heute Thema, das ich zur Diskussion stelle, könnt ihr in der Überschrift schon erahnen.

Die meisten, die einen Blog haben, haben auch social media Kanäle wie Facebook, instagram, twitter & co und versuchen darüber natürlich, ihren Blog bekannter zu machen.
Einige haben auch dort IHR neues Medium gefunden während der Blog immer mehr in den Hintergrund rückt - oder sogar komplett verschwunden ist. 
Ich jedoch mag das Medium "Blog" sehr gerne und nutze alles andere tatsächlich nur, um meinen Blog auch anderen Lesern zugänglich zu machen, die mit diesem altertümlichen Format nicht mehr viel anfangen können xD

Es ist ja auch schön, dass für jeden so das richtige Medium gefunden kann.

Freitag, 18. November 2022

LeserStimmen ~ Welche Sub-Typen stapeln sich bei euch?

Heute gibts wieder mal einen Beitrag zu den LeserStimmen

Also euren Stimmen und eurer Meinung, über die ich mich in den Kommentaren sehr freuen würde :)

Zuerst für alle, die in den Abkürzungen noch nicht so firm sind:

SuB = Stapel ungelesener Bücher

Die meisten Vielleser haben einen Zuhause, diesen Stapel oder gar das Regal voller ungelesener Bücher, die oft Staub ansetzen, weil sie so lange warten müssen, bis wir für sie Zeit finden.

Auf das Thema kam ich dann durch den witzigen Beitrag von Tintenmeer im Jahr 2018 *klick* 
 
Sie hat sieben "SuB-Typen" gelistet mit den Gründen, warum manche Bücher so lange verstauben - und in einigen hab ich mich auch selbst wiedergefunden :)
 
 

Dienstag, 26. Juli 2022

LeserStimmen - Ein Treffpunkt für Bücherfreunde

Ein Treffpunkt für Bücherfreunde - das sollte mein Blog sein, als ich ihn im September 2013 online gestellt hab. Damals haben viele mit dem Bloggen angefangen - viele Fragen tauchten auf, wurden gemeinschaftlich diskutiert und ausgeholfen. Es gab eine Gruppe auf Facebook für Bloggerneulinge um sich auszutauschen, sich zu vernetzen und gegenseitig beizustehen. 
Eine schöne Zeit :)

Aber wo ist sie hin? 

Je mehr Blogs aufgetaucht sind, umso unübersichtlicher ist es geworden. Dennoch, das ist ja kein Grund, dass sich nicht trotzdem kleine Gruppen finden, die sich austauschen, interagieren, unterstützen. Die viel geschätzte Vielfalt und die Möglichkeiten sollte man nicht negativ sehen.

Letztens hat Mikka einen tollen Beitrag geschrieben zum Thema Kommunikation. Einige Blogs haben ja durch die DSGVO die Kommentarfunktion eingestellt - wobei man ja jetzt nach der langen Zeit sieht, dass das unnötig war/ist - und mir tut das schon ein bisschen leid.
Ich hab meinen Blog, um mich mit anderen auszutauschen - und ich möchte auch bei anderen einen Kommentar dalassen, wenn ich etwas zu einem Beitrag / zu einer Rezension zu sagen habe.
 

Montag, 23. Mai 2022

LeserStimmen ~ Sind "ältere" Bücher nicht mehr lesenswert?

Nach langer Zeit endlich mal wieder Platz gefunden für die LeserStimmen und ich hoffe, dass wieder eine rege Diskussion zustande kommt :)

Sind ältere Bücher nicht mehr lesenswert?

Da kommt es ja schonmal auf die Definition an, ab wann ein Buch denn überhaupt alt ist... witzigerweise, wie es der Zufall eben immer so will, scheint das Thema grade vielen Leuten im Kopf herum zu spuken. 

Bei Skoutz ging es z. B. erst letztens darum, wie lange ein Buch als "neu" gilt und dem damit verbundenen Veröffentlichungsdruck für die Autoren und Autorinnen. Gerne *hier* nachzulesen.

Aber auch sonst entdecke ich immer wieder Fragen dazu, auf die ich mir heute eure Antworten erhoffe.

Montag, 9. August 2021

LeserStimmen ~ Ändert sich dein Lesegeschmack?

Hat sich dein Lesegeschmack im Laufe der Jahre geändert?
 
Diese Frage taucht immer wieder mal auf und jetzt hab ich selber auch mal etwas gründlicher darüber nachgedacht.
 
Im Grundschulalter mochte ich vor allem sehr gerne Abenteuer- und Internatsgeschichten. Am besten in Erinnerung sind mir hier z. B. Die Fünf Freunde, Die schwarze Sieben und andere von Enid Blyton, oder auch die Hanni und Nanni bzw. Dolly Reihe :)
 
Als Teenager hab ich durch meinen Bruder Stephen King kennengelernt und alles verschlungen, was ich in die Finger bekommen konnte - danach zog es mich zu den historischen Romanen, woran Rebecca Gablé und ihre Waringham Saga Schuld ist :D  

Montag, 7. Juni 2021

LeserStimmen - Deine Meinung ist gefragt

Ich bin durch Eva auf ihrem Blog Phantastisch Lesen auf dieses Thema gestoßen, welches sie wiederum bei Marny auf ihrem Blog Fantastische Bücherwelt entdeckt hat - es geht darum, nach welchen Kriterien wir unsere Bücher aussuchen.


Welche Möglichkeiten haben wir überhaupt?

  • Das Aussehen - das Cover
  • Der Titel
  • Der Schreiber
  • Der Klappentext
  • Das Genre
  • Die Leseprobe

Ich bin ja ein bekennender Coverkäufer :D 
Man weiß ja im Grunde nie, was einen erwartet und ob die Geschichte das hält was sie verspricht - egal, nach welchem Kriterium ich es aussuche ... und ich bin einfach jemand, der schöne Cover liebt :) 
Es ist ja auch das erste, was einem ins Auge fällt und ich werde einfach magisch angezogen, wenn das Cover gefällt. 
Mich reizen aber auch nur Cover aus "meinen" Genren - wobei mir auch schon andere positiv aufgefallen sind, die ich zwar nicht "schön" finde, die aber etwas besonderes haben, das mich anspricht. Ich denke mir dann immer, wenn eine Geschichte zu mir will, dann wird mein Bauchgefühl mir das sagen ^^

Dienstag, 13. April 2021

LeserStimmen - Rezensionen nur für Lese-Exemplare?

Ich bin in den letzten Wochen ein paar Mal darüber gestolpert, dass Rezensionen nur für Lese-Exemplare geschrieben werden und andere Bücher wenn, dann vielleicht nur eine kurze Erwähnung finden. 


Das hat mich jetzt schon etwas nachdenklich gemacht ... als ich den Buchblog angefangen habe war meine Intention, meine Leseleidenschaft mit Gleichgesinnten zu teilen. Und natürlich Rezensionen zu schreiben, zu den Büchern, die ich lese: zu allen Büchern.

Dass das Angebot der Rezensionsexemplare dazu kam, war natürlich eine feine Sache. Manchmal ein zweischneidiges Schwert, wenn man etwas zeitlich nah lesen und eine Meinung dazu schreiben "muss" wenn einem die Geschichte doch nicht zusagt, aber das kommt zum Glück selten vor. 
Ich bin allerdings nie auf den Gedanken gekommen, "nur" Rezi-Exemplare zu rezensieren ... 

Klar gibt es zwischendurch mal Bücher, da spare ich es mir. Kommt selten vor, aber es gibt hin und wieder mal welche, da fällt mir einfach nicht viel dazu ein, es ist mir nicht so wichtig, oder grade bei Fortsetzungen lohnt sich die Mühe nicht, weil diese einfach auch nicht gerne von Bloglesern gelesen werden (hab ich den Eindruck)

Jedenfalls scheint es mir, dass manche so viele Rezensionsexemplare anfordern/bekommen, so hab ich es aus den Texten rausgelesen, dass sie gar keine Lust mehr haben, andere Bücher zu rezensieren. Das find ich irgendwie schade und klingt so, als wäre es ein Muss, eine Arbeit, eine Pflicht. 
So möchte ich es persönlich nicht sehen, weil es mir Spaß macht und ich Rezensionen schreibe, um mich mit anderen auszutauschen, meine Meinung zu zeigen und grade bei Büchern, die mich begeistern, diese anderen zu empfehlen. 
 
Interessante Entwicklung vor allem auch, weil auf Facebook ja immer davon ausgegangen wird, dass Leser "eine Pflicht hätten" die Meinung kundzutun - was ich nun überhaupt nicht denke. Natürlich ist es gut für die Autoren, viele Sternchen und Rezensionen zu erhalten und man unterstützt sie damit. Als eine Pflicht sehe ich es aber nicht an.

Wie ist das denn bei euch so?
Macht ihr da Unterschiede? Rezensiert ihr ALLE Bücher die ihr lest oder nur einen Teil - und was führt euch zu einer Rezension bzw. aus welchen Gründen entscheidet ihr euch dagegen?

Freitag, 12. März 2021

LeserStimmen ~ zu viele Informationen?

Das letzte Diskussionsthema mit euren LeserStimmen gabs im August 2020 O.O
 
Lange Zeit hab ich pausiert - zum einen wurden viele Themen einfach schon zum zigsten Mal durchgekaut und zum anderen hat mir das Jahresthema 2020 die Lust auf Diskussionen gedämpft. Nicht wegen den Meinungsverschiedenheiten, sondern weil ich  mich einfach nicht aufraffen konnte und es auch nichts gab, was bei mir Redebedarf ausgelöst hätte ...

Nachdem sich jetzt allerdings das heiß diskutierte Thema um Joanne K. Rowling wieder etwas gesetzt hat - zumindest bei mir - kommt langsam der Wunsch, auch mal eure Meinungen dazu zu hören.
Nicht direkt zu Rowling, sondern überhaupt zum Trennen von Privatem und der Arbeit als Schriftsteller.

Ich denke, dass mittlerweile alle wissen, dass die Harry Potter Autorin in der Öffentlichkeit sehr gewagte Aussagen über das Gendern gemacht hat und dadurch von vielen angefeindet wird. Und ja, ich sage hier bewusst "angefeindet", da ich auf der Plattform goodreads über die Bewertungen ihres neuen Krimis aus der Cormoran Strike Reihe gestolpert bin - massenhaft 1 Sterne Bewertungen mit der einzigen Begründung, dass man sie wegen ihrer Aussagen nicht mehr unterstützen sollte.
Fand ich schon befremdlich und auch ein bisschen "krank", was da abgeht.

Das ganze nur kurz zur Erklärung, warum ich dieses Thema aufgegriffen habe.

Dienstag, 11. August 2020

LeserStimmen - über was dürfen Autoren schreiben?

LeserStimmen: Über was dürfen Autoren schreiben?


Tjoa, an sich über alles.

Ich finde diese Frage ja recht seltsam, stolpere aber immer wieder darüber, letztens bei der Aktion "Montagsfrage" -> Ob Frauen lieber aus weiblicher Perspektive schreiben sollen, da sie die ja definitiv besser kennen als die männliche ...

Mal ganz abgesehen davon dass jede Frau, jeder Mann, ja, ich würde mal sagen: jeder Mensch anders fühlt und denkt, dürften Bücher aufgrund solcher seltsamen Fragestellungen nur noch Autobiografien sein ^^

Dienstag, 9. Juni 2020

LeserStimmen - Old but Gold

Ich muss gestehen dass ich mich manchmal wirklich etwas erschlagen fühle von den vielen Neuerscheinungen, die jeden Monat auf den Markt kommen - da stellt sich ein gewisses (Über)Sättigungsgefühl ein und der Drang, vieles lesen zu wollen, dem man aber gar nicht hinterherkommt ...

Dadurch, dass ich seit einiger Zeit ältere Bücher nochmal lese, die mich vor vielen Jahren beeindruckt haben, bin ich von diesem selbst auferlegten Zwang, alles neue sofort zu lesen, etwas weggekommen und dadurch hab ich auch wieder Lust bekommen, ältere Werke rauszukramen. 
Auch, weil ich manchmal das Gefühl habe, dass sich in manchen Genren mittlerweile vieles gleicht oder ähnlich anfühlt beim lesen und so der Kick von etwas neuem, außergewöhnlichen fehlt.

Das gibt es natürlich immer noch, trotzdem finde ich es schade, wenn ältere Bücher so völlig außen vor bleiben, als ob sie es nicht mehr wert wären, gelesen zu werden. 


Samstag, 18. April 2020

LeserStimmen: Wie liest du?

Ja, wie liest du ... komische Frage, aber ich hab mir in letzter Zeit tatsächlich Gedanken darüber gemacht.

👉 Zum einen durch eine Bloggerin, die jeden Monat 40-50 Bücher liest - und nein, keine Kinderbücher, sondern "richtige" und mit einer Gesamtseitenzahl von um die 15.000 Seiten pro Monat. 
Für mich als "Vielleserin" ganz schön happig, denn ich komme immer nur auf mickrige 5-6000 Seiten :) 

👉 Zum anderen stand letztens in einem Beitrag (ich weiß leider nicht mehr genau, worum es ging) in einem Kommentar, dass jemand sich gewundert hat, wie man in Büchern ALLES lesen kann. Also dass man ja auch oft was querlesen oder überspringen würde, weil es sonst zu langweilig - langatmig oder whatever wäre. Fand ich sehr kurios und hab mich gefragt, ob das tatsächlich mehr so machen?

👉 Der Auslöser für meine Frage heute war dann allerdings das Tüpfelchen auf dem i ein Facebook Post, in dem verkündet wurde, 70 Bücher in einem Monat gelesen zu haben ^^ 


Da stellt sich mir dann wirklich die Frage: wie um Himmels willen schaffen manche Menschen das, so extrem viel zu lesen? 
Bitte seht das nicht als Kritik, aber ich kann mir diese Menge einfach nicht vorstellen! Dabei lese ich selber wirklich schon viel, also jeden Abend (mit wenigen Ausnahmen) und mehr als 12 Bücher pro Monat sind da so gut wie nie drin. 


Dienstag, 25. Februar 2020

LeserStimmen ~ Was steckt hinter der Geschichte?

Für mich muss tatsächlich etwas "hinter" der Geschichte stecken ... eine Botschaft, eine Aussage, eine Ambition des Autors - etwas, dass er mir mit seiner Geschichte sagen möchte. Warum? Weil es mir nur dann im Gedächtnis bleibt, weil es nur dann für mich eine Geschichte ist, die mir etwas gegeben hat und die mich berühren kann.

Das muss allerdings nicht im Vordergrund stehen!

Und obwohl viele sagen, dass das nicht nötig ist und in vielen Büchern nicht zu finden: ich denke, in JEDEM Buch gibt es Werte, die mehr oder weniger in den Fokus gerückt sind. 

Ich liebe es, wenn in Fantasywelten gesellschaftliche Konstrukte auftauchen, deren Probleme, Vorzüge und Strategien die Entwicklungen der dort lebenden Spezies beeinflussen und man einen guten Bogen schlagen kann zu unserer menschlichen Gesellschaft.
Aber auch die Schicksale einzelner, die vor schwierige Entscheidungen gestellt werden, und der Mut, die Offenheit, die Toleranz usw. immer wieder Herausforderungen findet.

Bei historischen Büchern fasziniert mich ebenso der Blick auf die Gesellschaft, den Umgang miteinander, die Regeln, die Moral, die Gesetze, das Leben an sich, das die Menschen vor völlig andere - und doch im Grunde die gleichen - Probleme gestellt hatte. Die Gegenüberstellung zur heutigen Zeit ist dann immer sehr interessant und verdeutlicht, wie sich die Fortschritte im einzelnen und im gesamten auf uns auswirken (Medizin, Landwirtschaft, Regierungen etc.)

Montag, 27. Januar 2020

LeserStimmen ~ Der richtige Zeitpunkt

Der richtige Zeitpunkt ... ist er entscheidend?


An manchen Tagen ist man doch mal hochmotiviert und voller Tatendrang, an anderen Tagen wiederum möchte man am liebsten auf der Couch liegen blieben und fernsehen, lesen oder einfach nichts tun ...
Mal hat man Bock auf Fast Food, mal eine kreative Phase und kocht 3 Stunden ein mega Essen ...
Da gibt es noch unzählige Beispiele, aber ich denke ihr wisst, was ich meine. 

Aber wie ist es beim Lesen? 

Ich lese ja querbeet durch viele Genres und liebe die Abwechslung. Mal mag ich eine langsam und detailliert erzählte Fantasygeschichte, dann wieder einen temporeichen Thriller, einen rätselhaften Krimi oder einen Ausflug ins historische Mittelalter. 
Je nach dem worauf ich grade Lust habe.

Manchmal fange ich ein Buch an und merke: ja, das interessiert mich, aber jetzt grade spricht es mich einfach überhaupt nicht an. Ein Charakter passt mir nicht, die Handlung stockt oder der Schreibstil ist mir zu oberflächlich - und dann leg ich das Buch zur Seite. 
Ich breche Bücher ja auch ab und vertausche sie direkt, wenn ich merke, dass es einfach gar nicht geht, aber ich hab auch Geschichten, die warten müssen. Auch auf dem SuB. Da merke ich einfach, das grade nicht der richtige Zeitpunkt dafür ist und lese sie dann später (nochmal).

Wie ist das bei euch? Habt ihr da manchmal auch so ein Gefühl? 

Ein aktuelles Beispiel ist bei mir "und es schmilzt" von Lize Spit. Ein Genre das ich eh selten lese, und nach den Rezensionen zu urteilen geht es ziemlich an die Nieren. Ich weiß nicht genau, um was es geht, aber ich hatte einfach das Gefühl: es ist noch nicht soweit. Kennt ihr sowas?
Ich hab das Buch schon seit ein paar Wochen auf meiner Leseliste und schieb es immer wieder etwas vor mir her ... aber jetzt scheint der Zeitpunkt da, es damit zu versuchen :)

Auch hatte ich schon Bücher, die ich nach Jahren nochmal probiert habe und plötzlich haben sie mir super gefallen! Oder andersrum: manche Bücher die mir früher gefallen haben, finde ich heute gar nicht mehr gut.
Bei manchen hab ich gewartet und als ich es dann gelesen habe, hat es genau gepasst! Oft auch mit hintergründigen Themen, die mich genau zu der richtigen Zeit zum Nachdenken gebracht haben oder mir neue Aspekte gezeigt haben, die zu meiner Situation passen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt :) Kommentiert gerne und sagt mir, wie es euch dabei geht!


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