Mittwoch, 30. April 2014

Mein Monat: April



Das war ein toller "Buch-Monat" :D

Ich hatte viele interessante Neuzugänge, hab eine sehr nette Autorin kennengelernt und zwei Gewinnspiele gestartet. Eins davon läuft noch bis 3. Mai unter der Aktion zum Weltbuchtag - Blogger schenken Lesefreude. Es gibt 10 Bücher zu gewinnen - ihr könnt also noch mitmachen!


Das Gewinnspiel für Lovisa - Der Riss im Universum von Marita Sydow Hamann läuft heute aus, ihr habt also auch hier noch die Chance, mitzumachen!

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal für die tolle Zusammenarbeit mit der Autorin bedanken :)



Montag, 28. April 2014

Rezension: Türkisblau von Maya Shepherd

© Maya Shepherd

Genre: Liebesroman

Verlag: Eigenverlag
Seitenzahl: 267
Taschenbuch: 9,99 €
ebook: 2,99 €

1. Auflage: Sept 2013









Sonntag, 27. April 2014

Rezension: Codex Alera (5) Die Befreier von Canea von Jim Butcher



© Blanvalet Verlag

Genre: High Fantasy
Originaltitel: Princep´s Fury
Band 5 der Codex Alera Reihe

Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 608
Taschenbuch:15,00 €
ebook: 11,99 €

1. Auflage: Juli 2011








„Alles vergeht in der Zeit. Wir sind nicht so bedeutend, wie wir glauben. 
Alles, was wir sind, was wir erschaffen haben, ist nur ein Schatten, 
und mag es noch so dauerhaft erscheinen.“ S 591


Donnerstag, 24. April 2014

Rezension: Die Erben der Alten Zeit (1) Das Amulett von Marita Sydow Hamann



© Grassroots Edition Verlag

Genre: All Age Fantasy

Band 1 der "Die Erben der Alten Zeit" Trilogie
empfohlen ab 12 Jahren

Verlag: Grassroots Edition
Seitenzahl: 601
Hardcover: 19,80 €
Ebook: 5,99 €

1. Auflage: Mai 2013







"Nebel war nichts Außergewöhnliches. Für sie war er allerdings immer etwas Besonderes. 
Vertraut, erschreckend, mystisch und faszinierend. Er symbolisierte etwas, 
dessen Bedeutung sie lange vergessen hatte. Diese Erinnerungsfetzen schienen 
zu einem anderen Leben zu gehören. Einem früheren Leben." S. 147


Mittwoch, 23. April 2014

Blogger schenken Lesefreude - Gewinnspiel




Heute, am Welttag der Bücher ist der Startschuss gefallen!



Ich beteilige mich natürlich super gerne an der Aktion und hab mir überlegt, dass ich euch aus vielen unterschiedlichen Genres etwas anbieten möchte, damit für jeden etwas dabei ist. Die Bücher sind von mir bereits gelesen worden, sind aber in einem sehr guten Zustand - wen das stört, sollte nicht teilnehmen!

Die Nr. 10 (Fantasy) "Die Erben der Alten Zeit" (1) Das Amulett wurde vom Verlag bereit gestellt! Vielen Dank dafür an Grassroots Edition und die liebe Marita Sydow Hamann! ♥
Meine Rezi dazu gibts morgen, ich war von dem Buch begeistert :)

Zum Mitmachen hinterlasst mir einfach bis zum 3. Mai einen Kommentar mit der Nummer des Buches, das ihr gewinnen wollt und schon seid ihr im Lostopf - ihr müsst euch für eins entscheiden! Wäre natürlich schön, wenn ihr auch ein paar nette Worte da lasst ;)
Am 4. Mai werde ich die Gewinner bekannt geben, die dann drei Tage Zeit haben, um sich bei mir zu melden!


Montag, 21. April 2014

Aktion: Ankas Blubbertour durch (prominente) Bücherregale

Ich bin auf die tolle Aktion bei Ankas Geblubber gestoßen!
Sie stellt auf ihrem Blog die Bücherregale von Autoren vor  - aber auch wir Blogger dürfen natürlich nicht fehlen :)


Es haben sich schon einige gemeldet und diesem allgemeinen "Outing" möchte ich mich auch gerne anschließen! Es gibt auch einen Fragenkatalog, den ich so gut es geht beantwortet habe. Wünsche euch viel Spaß beim Stöbern *g*


Sonntag, 20. April 2014

Rezension: Die unterirdische Sonne von Friedrich Ani

© cbt Verlag

Genre: Jugendbuch
empfohlen ab 16 Jahren

Verlag: cbt
Seitenzahl: 336
Hardcover: 16,99 €
ebook: 13,99 €

1. Auflage: Feb 2014









"Am Rand der Nacht, in der Stille der Nacht allein. Kein Stern, keine Stimme. 
Verlassen von den Menschen und von Gott." S. 128

Donnerstag, 17. April 2014

Interview und Gewinnspiel zu "Lovisa - Das Vermächtnis der Lil´Lu" mit Marita Sydow Hamann

Nachdem ihr das Buch gestern schon über meine Rezi kennen gelernt habt, gibt es heute wie angekündigt das Interview mit der sehr sympathischen Autorin Marita Sydow Hamann. Am Ende des Beitrags folgt auch das Gewinnspiel, für das sie ein ebook ihres Romans zur Verfügung stellt!
Meine Rezi dazu findet ihr hier :)

© Marita Sydow Hamann


Interview
 
Hallo Marita! Vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein Interview genommen hast. 
Erzähl doch erstmal kurz was über dich:

Mein Name ist Marita Sydow Hamann, ich bin verheiratet und lebe mit meinem Mann in Südschweden, in Småland, dem Pippi-Langstrumpfland. ;o)
Ich bin eine Tier- und Naturliebhaberin, kreativ, lebensfroh, emotional und ungeduldig.

Wann hast du mit dem Schreiben angefangen?

Ich hatte schon immer den Traum einmal ein Buch zu schreiben. Doch wie das mit Träumen so ist, bleiben sie oft nur Träume.
Geschichten habe ich geschrieben seit ich denken kann, allerding fanden die nur als Tagträume in meinem Kopf statt. Irgendwann schrieb ich dann die erste Kurzgeschichte auf. Später entwarf ich einzelne Illustrationen zu den Kindergeschichten. Dann schrieb ich „Jori, der kleine Troll – Der erste Schultag“ und illustrierte das Kinderbuch vollständig. Es hat mir viel Spaß gemacht.

Der Gedanke reifte, meinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen und ein richtiges Buch zu schrieben. Das war im Juni 2006. Ich liebe Fantasy und Science Fiction. Ich hatte eine vage Idee für ein Fantasy-Kinderbuch im Kopf. Um dem Ganzen Substanz zu verleihen, begann ich mich mit Mythologien zu beschäftigen und beschloss meine Geschichte in die nordische Mythologie einzubetten.

Es war keine fertige Idee, sondern ein Reifeprozess. Zuerst gab es die Idee um ein Mädchen, das aus einem Heim flieht und dann mit Hilfe von Feen und Magie zu sich selbst findet. Die Grundidee ist geblieben, doch sonst hat „Die Erben der alten Zeit“ nicht mehr viel damit zu tun. Es wurde auch kein Kinderbuch, sondern ein AllAge ab 14 Jahre.

Wie bist du auf die Idee zu „Lovisa“ gekommen?

Die Grundidee entstammt einem Traum, den ich hatte: Das alle Geschichten wahr sind, die wir aufschreiben. Die Idee hatte ich schon vor Jahren. Sie landete erst einmal, wie alle meine Ideen, in einem Ideen-Block, wo ich diese sammle.

Als ich mich später damit beschäftigte, wie ein junges Mädchen wohl reagieren würde, wenn sie Visionen hat, die vermutlich wahr sind, kam ich auf die Idee, ihr eine zweifelhafte Vergangenheit zu verpassen. Auf Grund von Gesprächen mit einer Freundin über Psychosen, war der Aufhänger geboren: eine psychisch kranke Mutter, die ebenfalls unter Visionen litt. Als der rote Faden für die Geschichte stand, besuchte ich eine Psychiatrie und bekam ein Interview mit der Abteilungsleiterin.

Wie lange hat es gedauert von der Idee, bis du das Buch verlegt hast?

Anfang Oktober 2013 habe ich den ersten Plan erstellt und einen roten Faden entworfen. Erschienen ist das Buch am 17.03.2014. Also etwa sechs Monate.

Warum hast du das Buch selbst verlegt?

Nur wenn ich ein Buch selbst verlege, kann ich allein entscheiden wie das Cover aussehen wird, was durch das Lektorat tatsächlich verändert und gestrichen wird und wann das Buch erscheint. Es gibt für die Leser keine unzumutbaren Wartezeiten zwischen den jeweiligen Bänden. Wenn es fertig ist, gebe ich es raus.

Außerdem lege ich dann die Preise fest, nicht ein Verlag, der auch noch mitverdient und dadurch den Verkaufspreis in die Höhe treibt.

Außer dem Schreiben hast du ja noch ein anderes „Hobby“, das Malen. 
Kannst du dabei abschalten oder inspirieren dich neue Bilder zu neuen Ideen fürs Schreiben? 
Wie kannst du diese beiden Leidenschaften zeitlich vereinbaren?

Ich male nicht mehr so viel wie früher, da mich das Schreiben und das viele Drumherum (Überarbeiten, Veröffentlichen, Werbung) sehr in Anspruch nimmt.

Ja, das Malen ist für mich Entspannung. Allerdings ist es wie mit dem Schreiben: Ich muss Lust dazu haben, sonst habe ich keine Inspiration. Erzwingen geht nicht.

Da ich für meine selbstverlegten Bücher die Cover auch selbst erstelle, binde ich die Malerei mit in den Buchprozess ein. Auf diese Weise verbinde ich beide Hobbys.

Hast du feste Zeiten, zu denen zu schreibst?

Nein, ich habe keine festen Zeiten. Ich versuche zwar mich vormittags dazu hinzusetzen, aber manchmal fließt die Fantasy, manchmal nicht. Kommt einfach nichts zustande, zwinge ich mich nicht zum Schreiben. Dann mache ich stattdessen erst einmal etwas anderes.

Wann wird der zweite Teil zu „Das Vermächtnis der Lil´Lu“ erscheinen?

Handschriftlich ist das Buch fertig. Nun muss es ins Reich der Einsen und Nullen und dann ins Lektorat. Wenn alles gut läuft, wird „Lovisa – Im Zeichen des Feuers“ im Juni erscheinen. Nagelt mich aber nicht drauf fest. ;o)

Ich plane bereits der dritten Band „Emilie – Das Vermächtnis der Lil`Lu“.

Welches Genre bevorzugst du selber beim Lesen?

Ich lese gern Fantasy, Science Fiction und auch Romantasy. Ich komme nicht mehr ganz so viel zum Lesen wie früher, da mich meine eigenen Bücher und die dazugehörigen Fantasywelten oft zu sehr beschäftigen, aber ohne lesen kann ich mir mein Leben nicht vorstellen.

Hast du noch andere Projekte geplant?

Ich habe schon eine Idee zu einem Zweiteiler im Kopf, den ich wohl nach der „Vermächtnis der Lil`Lu-Reihe“ schreiben werde. Allerdings gibt es dazu noch keinen festen Plan.

Vielen Dank für deine offenen Antworten! Ich wünsche dir auch weiterhin viel Erfolg :)


Gewinnspiel

Den ersten Band der Reihe könnt ihr jetzt als ebook gewinnen. Alles, was ihr dafür tun müsst ist, mir einen Kommentar zu hinterlassen mit der Antwort auf die Frage:

Habt ihr euch schon einmal in Tagträumereien verloren?
Genießt ihr es, wenn ihr in solche Träumereien versinkt oder habt ihr durch den 
Alltag gar keine Zeit mehr dafür?


~ WICHTIG! Das Gewinnspiel läuft bis zum 30. April - am 1. Mai werde ich dann den Gewinner auslosen! Ihr habt dann drei Tage Zeit, um euch bei mir zu melden!
~ WICHTIG! Ihr solltet natürlich über 18 Jahre alt sein oder die Erlaubnis eurer Eltern haben, bei dem Gewinnspiel mitzumachen.
~ WICHTIG! Auch braucht ihr einen ebook-reader, damit ihr euch das Buch herunterladen könnt!
~ WICHTIG! Dem Gewinner wird das ebook per email zugeschickt. Eure E-Mail Adresse wird nur zur Übermittlung des Gewinnes verwendet!

Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterwochenende und viel Glück!




Mittwoch, 16. April 2014

Rezension: Lovisa - Der Riss im Universum von Marita Sydow Hamann

Lovisa - Der Riss im Universum

von Marita Sydow Hamann

Genre: Romantasy
Band 1 der Reihe Das Vermächtnis der Lil´Lu

Verlag: Eigenverlag
Seitenzahl: 262
Taschenbuch: 9,96 €
ebook: 2,99 €

1. Auflage: März 2014







Klappentext

Lovisa ist 17, selbstsicher, sarkastisch und schreibt Geschichten, die ihr in Tagträumen einfach zufliegen. Doch es nagen Zweifel an ihr, als sie erfährt, dass ihre Tagträume eigentlich Visionen sind – Visionen, die sie zu ihrer leiblichen Mutter in die Psychiatrie führen. Lovisa fühlt sich zunehmend verfolgt. Wer ist der junge Mann aus ihrer Vision, der ihr das Gefühl eines leidenschaftlichen Kusses auf den Lippen hinterlässt? Ozeanblaue Augen verfolgen sie, ihr Weltbild wird erschüttert, und die Realität ist viel unglaublicher, als sie es sich je erträumt hätte …

Meine Meinung

Die ganze Geschichte ist noch abgefahrener, als ich nach dem Klappentext vermutet habe.
Ich hatte am Anfang ein bisschen Schwierigkeiten, mich mit dem Schreibstil zurecht zu finden, denn die Autorin hat eine jugendliche, einfache Art, mit den Worten in komprimierter Form umzugehen. Im Laufe der Erzählung empfand ich es flüssiger und konnte mich gut damit arrangieren. Dass die Handlung in Schweden spielt ist eine schöne Abwechslung - ebenso wie die Erzählperspektive, die zwischen Lovisa und Erik wechselt.

Lovisa ist ein sehr undurchsichtiger Charakter. Eigentlich ein ganz normaler Teenager, lebt sie bei ihren Pflegeeltern, hängt mit ihrer Clique ab und geht auf Partys. Doch die Tagträume, die ihr die Geschichten für ihre Bücher liefern, beängstigen sie zunehmend. Es scheinen die gleichen Wahrnehmungsstörungen zu sein, die ihre psychotische Mutter hat und diese Ängste verunsichern sie. Auch wenn sie meist selbstbewusst erscheint merkt man doch, wie sehr diese Visionen ihr zusetzen.
Erik dagegen geht mit viel Überlegung und Organisiertheit an seine Aufgabe heran. Dass er Lovisa und ihre Mutter beobachtet, hat einen wichtigen Grund und er wird alles daran setzen, seine Pflicht zu erfüllen. Doch wie so oft entwickelt sich alles anders, als geplant.

Während man anfangs noch rätselt, was es mit den ganzen ungewöhnlichen Vorkommnissen auf sich hat, wird man immer tiefer in die Verwicklungen hinein gezogen. Die Romantik bleibt lange im Hintergrund und erst ab der Hälfte kommen sich die beiden Protagonisten näher. Sehr anschaulich werden die widerstreitenden Gefühle in ihren Gedanken wieder gegeben und obwohl es viele bedrohliche Situationen gab, hat die lockere, witzige Schreibweise vieles entspannt. Lovisa war mir manchmal etwas zu naiv, was aber natürlich auch an ihrem Alter und ihrer Vergangenheit liegen kann, die sie immer mehr vereinnahmt.

Die Zusammenhänge werden schlüssig aufgeklärt, obwohl es zum Schluss ziemlich abgefahren wird und mich eher an einen skurrilen Science-Fiction Roman erinnert, aber im positiven Sinn. Einige Fragen bleiben noch offen und ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt.

Fazit

Nachdem ich über den etwas verwirrenden Anfang hinaus war, hat mich die Geschichte sehr in den Bann gezogen. Die neuen Ideen wurden überzeugend umgesetzt und haben dem ganzen eine völlig ungewöhnliche Wendung gegeben. Ein überraschend erfrischender Auftakt zu der voraussichtlich 5teiligen Reihe.

Bewertung


Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar.
 Es gab diesbezüglich keinerlei Vorgaben und die Rezension 
spiegelt meine ganz persönliche Meinung wider.


© Aleshanee


Über die Autorin: Ich wurde in Norwegen in Ålesund geboren und wuchs unter anderem in Deutschland, Österreich und Spanien auf. Nach Abitur und Lehramtsstudium arbeitete ich in der Firma meines Bruders und unterrichtete norwegisch an der Volkshochschule, bis ich 1999 heiratete und mit meinem Mann nach Schweden auswanderte. Dort machte ich eine Ausbildung als persönliche Assistentin und arbeitete für Kinder und Erwachsene mit geistigen und körperlichen Behinderungen. Ich lebe mit meinem Mann, drei Pferden, zwei Hunden und zwei Katzen auf einem kleinen Hof in Småland und widme mich außer dem Schreiben auch anderer kreativer Kunst wie beispielsweise dem Malen.
Quelle: Website der Autorin





Montag, 14. April 2014

Rezension: Razorland (2) Die Zuflucht von Ann Aguirre

Die Zuflucht 

von Ann Aguirre

Genre: Postapokalypse
Band 2 der Razorland Trilogie
Originaltitel: Outpost

Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 384
Taschenbuch: 14,00 €
ebook: 10,99 €

1. Auflage: Feb 2014






Auch in der Zuflucht müssen sie kämpfen - vor allem mit sich selbst

Sonntag, 13. April 2014

Rezension: Das verlorene Symbol von Dan Brown

Das verlorene Symbol

von Dan Brown

Genre: Thriller
Band 3 der Robert Langdon Reihe
Originaltitel: The Lost Symbol

Verlag: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 765
Taschenbuch: 9,99 €
ebook: 8,45 €

1. Auflage: Okt 2009
Aktuelle Ausgabe: Nov 2011






"Und wenn wir uns die Dunkelheit ansehen, die heute auf der Welt immer mehr zunimmt, 
müssen wir begreifen, dass es sie nur gibt, weil ein gleich starkes Licht heranwächst." S. 616


Freitag, 11. April 2014

Rezension: Magic Ex Libris (1) Die Buchmagier von Jim C. Hines

Die Buchmagier

von Jim C. Hines

Genre: Urban-Fantasy
Band 1 der Magic Ex Libris Reihe
Originaltitel: Libriomancer

Verlag: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 457
Taschenbuch: 8,99 €
ebook: 7,49 €

1. Auflage: März 2014





Sonntag, 6. April 2014

Rezension: Razorland (1) Die Enklave von Ann Aguirre

Die Enklave

von Ann Aguirre

Genre: Postapokalypse
Band 1 der Razorland Trilogie
Originaltitel: "Razorland"

Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 349
Taschenbuch: 14,00 €
ebook: 10,99 €

1. Auflage: Mai 2011





"Es sind die Handlungen, die den Wert eines Menschen ausmachen." S. 221

Freitag, 4. April 2014

Wölkchens Freitagsfragen



Rezension: Slated (1) Gelöscht von Teri Terry

Gelöscht

von Teri Terry

Genre: Dystopie
Band 1 der Slated Trilogie
empfohlenes Alter ab 14 Jahren
Verlag: Coppenrath
Seitenzahl: 432
Hardcover: 17,95 €
ebook: 9,99 €

1. Auflage: Jun 2013






Klappentext

Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Kyla wurde geslated. Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los – hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern? Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und merkt allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?

Meine Meinung

Der Schreibstil liest sich flüssig und man kommt sehr schnell durch das Buch. Die Sprache ist recht einfach gehalten und wirkt manchmal etwas kurz angebunden - als würde noch etwas fehlen. Kann natürlich auch sein, dass die Autorin damit Kylas Zustand besser rüberbringen wollte, diese kurzen Sequenzen, die sie aus ihrem Umfeld wahrnimmt. Die Ich-Perspektive hat mich hier sehr nah an die Protagonistin heran gebracht.

Das "Auftauchen" in ein völlig neues Leben, das Lernen von Dingen, die jeder Mensch als selbstverständlich erachtet, wird hier sehr authentisch erzählt. Die Gedanken, die Kyla ständig durch den Kopf gehen, überzeugen. Dafür bleiben alle anderen Figuren erstmal undurchschaubar und durch den ganzen Hintergrund bleibt man eher skeptisch und ist gespannt, wer auf welcher Seite steht.
Auch die kleinen Rückblicke und Traumsequenzen, die Kyla durchmachen muss, enthüllen zwar Bruchstücke aus ihrer Vergangenheit, geben aber gleichzeitig immer neue Rätsel auf, was die ganze Handlung in einer ständigen Spannung gehalten hat.

Die Idee an sich finde ich sehr strange, aber war nachvollziehbar erklärt. Nachdem die Weltwirtschaft zusammen gebrochen ist und England sich von allen anderen isoliert hat, sind Aufstände und Unruhen ausgebrochen. Um diese Ausschreitungen, die hauptsächlich von Jugendlichen angeführt wurden, einzudämmen, haben Truppen der Lorder die Aufständischen geschnappt und das Gedächtnis der "gefährlichen" Teenies gelöscht. Hier spielt eine gewissen Ärztin eine wichtige Rolle, ich bin gespannt, was hinter ihrer kühlen Fassade noch steckt.
Auch Ben ist mir noch ein Rätsel, obwohl sein wechselhafter Charakter natürlich auch mit dem Einfluss des Levos zusammen hängen kann. Das Levo ist ebenfalls eine sehr drastische Maßnahme der Regierung, die mit diesem Armband die Jugendlichen bis zum 21. Lebensjahr unter Kontrolle halten - ein wirkungsvoller, aber grausamer Eingriff in die Gefühlswelt der jungen Menschen.

Viele Fragen sind offen geblieben und machen mich sehr neugierig, wie sich das ganze aufklären wird. Es war nie langweilig, doch trotz der intensiven Darstellung von Kyla hat mir die Nähe zur Protagonistin und auch den Nebenfiguren gefehlt.

Fazit

Ein flüssiger, sehr spezieller Schreibstil hat mich in Kylas Welt geführt und nicht mehr losgelassen. Ich hätte mir mehr emotionale Nähe zu den Charakteren gewünscht, aber gerade die Sicht von Kyla vermittelt perfekt, wie überfordert und alleingelassen sie sich in dieser "neuen" Welt fühlt. Spannende Fragen werden aufgeworfen, die in den Folgebänden auf Antwort warten und ich bin gespannt, wie sich das alles entwickeln und aufklären wird.

Bewertung


© Aleshanee


Über die Autorin: Teri Terry lebte in Frankreich, Kanada, Australien und England, und sie hat dabei drei Abschlüsse, eine ganze Sammlung von Reisepässen und mehr Adressen, als sie zählen kann, erworben. Ihre häufigen Umzüge haben Teri oft in eine Beobachterrolle gezwungen. Seitdem interessiert sie sich sehr für Personen, die in eine fremde Umgebung kommen oder sich dort eingliedern müssen.
Quelle: Coppenrath Verlag



Mittwoch, 2. April 2014

Rezension: Vaterseelenallein von Peter Ballnik

Vaterseelenallein

von Peter Ballnik

Genre: Sachbuch

Verlag: adeo
Seitenzahl: 288
Hardcover: 17,99 €
ebook: 13,99 €

1. Auflage: März 2014









Klappentext

Wie viele Menschen sehnen sich nach einem "richtigen Vater"? Mehr als die Hälfte der Kinder wächst mittlerweile in sogenannten "Patchworkfamilien" auf, weil sich die Eltern früh getrennt haben. In anderen Familien ist der Vater kaum ansprechbar, weil er beruflich über alle Maßen eingespannt und ständig unterwegs ist. Vielfach wird die Erziehung der Kinder deshalb den Müttern überlassen.

Jenseits jeglicher Elternromantik analysiert Peter Ballnik den Kern vieler gesellschaftlicher Probleme. Denn wem das väterliche Vorbild fehlt, der hat es schwer im Leben. Und es zeigt sich, dass viele, die ohne einen richtigen Vater aufgewachsen sind, oftmals in große Konflikte geraten – es fehlt ihnen einfach ein Korrektiv, ein Wertegerüst, an dem sie sich orientieren können.

Ein Buch mit hoher Relevanz. Thesenstark zeigt Peter Ballnik, auf welchem fatalen Weg wir uns befinden, weil wir dabei sind, die Vaterrolle mehr und mehr zu vernachlässigen.

Zum Inhalt
Das Buch ist in vier Abschnitte aufgeteilt, die jeweils in kurze Kapitel gegliedert sind.

- Fehlt die Väterlichkeit, fehlt der Kitt der sozialen Systeme [...] - Teil 1
- Fehlt Kinder und Jugendlichen der Vater, [...] entwickeln sie ein Abgrundverhalten - Teil 2
- Fehlt dem Kind die väterliche Betreuung [...] kann es sein Gewissen nur unzureichend ausbilden [...] - Teil 3
- Fehlen der Kultur die Väter, erleben wir eine Verlustkultur - Teil 4
Zitat S. 272

Der Autor greift hier die Frage auf, ob unsere Gesellschaft durch die mangelnde Anwesenheit oder unzureichende Betreuung der Kinder durch die Väter keine grundsätzlichen Werte mehr vermittelt bekommt.
Die These, dass vielen Jugendlichen heutzutage das Gewissen fehlt und sie oft nicht mehr unterscheiden können, was gut und böse ist, die Aggressionsbereitschaft zunimmt, Pflichtgefühl und Leistungsbereitschaft fehlen ermittelt er durch seine Erfahrungen in der Jugendtherapie als auch durch die Verhaltensweisen öffentlicher Personen.

Meine Meinung

Ich bin in solchen Themen immer sehr skeptisch, aber die Meinung und Begründungen haben mich hier sehr interessiert. Da ich selber alleinerziehende Mutter von vier Kindern bin und diese ein eher verstörendes Vaterbild erlebt haben, war ich sehr gespannt auf die zugrunde liegenden Antworten, die der Autor hier mit seinen Thesen aufwirft.

Die Basis jeder Erziehung sind Mutter und Vater. Hier stimme ich mit den Ausführungen überein, auch wenn das vielerseits abgestritten wird, um die Verantwortung von sich abzuschieben. Ich bin auch der Meinung, das alles, was sich aus dem Kind entwickelt, auf die Erziehung gründet, die es genossen hat. Natürlich kommen dazu Faktoren aus dem Umfeld, der Familie und dem Freundeskreis.
Auch kann ich der Meinung des Autors so weit folgen, dass ich als Mutter niemals die Vaterrolle komplett übernehmen kann, da Frauen und Männer in ihrer ganzen Art einfach unterschiedlich sind - allerdings bin ich überzeugt, dass ich trotzdem Werte vermitteln kann und meinen Kindern eine gute Basis biete, mit der sie in der Gesellschaft und in ihrem Leben zurecht kommen können.

Der Autor betont zwar desöfteren, dass er die Rolle der Mutter in keinster Weise herunterspielen möchte, aber ich hatte schon manchmal den Eindruck, dass er sie in seinem Denken völlig außen vorlässt.
Die vielen Beispiele negativer Entwicklungen von Jugendlichen und Erwachsenen, die er in dem Buch anführt, gründen alle auf Kindern, denen der Vater gefehlt oder keine grundlegenden Werte vermittelt hat. Hier fehlt mir aber grundsätzlich die Rolle der Mutter, die sehr wohl dazu beitragen kann, genau dies dem Kind zu zeigen. Auch Mütter können Verantwortung und Disziplin weitergeben, ebenso wie Mut, Ausdauer und Frustrationstoleranz, was P. Ballnik hier fast ausnahmslos dem Vater zuspricht. Auch werden in den Beispielen nur die Defizite der Jungs angesprochen, von Mädchen liest man in dem Buch sehr wenig.
Auch die Situation bei Geschwistern, die sich ja oft sehr gegenteilig entwickeln, fehlt hier ganz.

Nicht nachvollziehbar fand ich auch das Thema Gewaltübergriffe und häusliche Gewalt. Hier widerspricht sich der Autor meiner Meinung nach selbst.

Dass in der Erziehung heutzutage viel falsch läuft, kann ich bestätigen, aber das liegt nicht allein bei der Abwesenheit der Väter sondern auch in der Rolle der Mütter, die sehr oft überfordert sind. Das Thema des Feminismus und den Weg der Gleichberechtigung der Frau spricht er im vierten Kapitel an und ich stimme da überein, dass der Anfang ein guter war, die Entwicklung mitterweile aber ins Gegenteil schlägt.
Männer und Frauen sind nunmal nicht gleich und auch wenn Frauen natürlich dieselben Recht wie Männer haben sollten, fehlt ihnen mittlerweile das Recht zu entscheiden. Ich selbst empfinde den Druck der Gesellschaft sehr groß, als Frau "seinen Mann" stehen und alles schaffen zu müssen: Arbeit, Haushalt, Kindererziehung - um dabei allem gerecht zu werden scheitern viele.

Die Rollen verschieben sich und mir ist durchaus bewusst, dass viele Männer gar nicht mehr wissen, was genau einen Mann ausmacht, da sich das Denken der Frauen sehr verändert hat. Aber das ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die noch in den Kinderschuhen steckt und ich denke, dass sich diese Definitionen immer wieder verändert haben und das der natürlich Verlauf der Dinge ist. 

Ich hatte das Gefühl, dass Peter Ballnik hier einen leichten Tunnelblick durch die Arbeit als Psychotherapeut bekommen hat, wodurch er nur die schlechten Erfahrungen von Jugendlichen zu sehen bekommt. Die Fixierung auf die Väter dieser Welt ist mir auch zu extrem, denn schließlich, wie er selbst sagt, gehören zur Familie und Erziehung beide - auch die Mutter. Und auch wenn man den Vater nie ersetzen kann, können Mütter doch sehr viel auffangen und den Kindern viel Liebe und Halt mit auf den Weg geben.

Fazit

Peter Ballnik hat hier ein interessantes (Tabu)Thema angeschnitten, meines Erachtens aber auf eine sehr einseitige Weise. Das "zerrüttete" Familien zu einer schlechten Basis in der Erziehung führen mag wohl stimmen, doch die Rolle der Mutter hierbei wurde mir zu sehr in den Hintergrund gedrängt. Natürlich wollte der Autor hier gerade auf die verschwindende Rolle des Vaters hinweisen, der ich auf jeden Fall zustimme. Doch es liegt nicht nur an den Frauen, die ihre Männer aus der Familie verbannen - es liegt ein allgemein falsches Erziehungsmodell vor, dass durch die zunehmende Unsicherheit in der Frage noch mehr geschwächt wird. Interessante Ansätze und auf jeden Fall ein wichtiges Thema!

Bewertung




Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.
 Es gab diesbezüglich keinerlei Vorgaben und die Rezension 
spiegelt meine ganz persönliche Meinung wider.

© Aleshanee




Über den Autor: Jahrgang 1960, begleitet als Psychotherapeut seit über 15 Jahren Männer in ihrer Vaterrolle. Neben seiner Praxistätigkeit ist er Autor und Co-Autor von mehr als einem Dutzend Fachbüchern und drei Ratgebern für Väter. Peter Ballnik ist nicht nur ausgewiesener Topexperte zum Thema Vaterschaft, er kann sein Wissen auch glänzend vermitteln. Als gefragter Referent und Seminarleiter überzeugt er mit seinem ganz eigenen, gekonnten Stil.
Quelle: adeo Verlag





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