Montag, 30. Juni 2014

Mein Monat: Juni




Die neue Woche startet mit einem Monatsrückblick :)

Ich war ja über Pfingsten eine Woche im Urlaub und hab nur unregelmäßig gebloggt - das war wirklich ungewohnt für mich, denn seit September letzten Jahres hab ich hier jeden Tag was gepostet ^^


Ja, was gabs denn im Juni besonderes ... ich hab mich bei einer neuen Challenge angemeldet, die ABC-Challenge von Real Booklover, die fand ich ganz witzig und ich bin gespannt, ob ich alle Buchstaben zusammen bekomme - meine Fortschritte dazu gibt es hier




Sonntag, 29. Juni 2014

Rezension: Gaia Stone (1) Die Stadt der verschwundenen Kinder von Caragh O´Brien

Die Stadt der verschwundenen Kinder

von Caragh O´Brien

Genre: Dystopie
Band 1 der Gaia Stone Trilogie
Originaltitel: Birthmarked

Verlag: Heyne
Seitenzahl: 464
Hardcover: 16,99 €
Taschenbuch: 8,99 €
ebook: 7,99 €

1. Auflage: Jan 2011





Zum Inhalt

Gaia ist 16 Jahre alt, als sie zum ersten Mal einer Frau alleine bei ihrer Geburt zur Seite steht. Sie tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter - diese ist Hebamme im dritten, westlichen Bezirk von Wharfton. Alles ist gut verlaufen und Gaia ist stolz auf sich. Die junge Mutter sieht glücklich aus mit ihrem Baby im Arm, doch Gaia weiß, das wird sie nicht lange bleiben.
Wie alle Hebammen in Wharfton ist auch Gaia verpflichtet, die ersten drei Neugeborenen jeden Monats "vorzubringen", sie abzuliefern an der Mauer, die die Stadt der Priviligierten umgibt.
Warum dieses alte, unbarmherzige Gesetz besteht, ist Gaia nicht wirklich bewusst, aber sie kennt es nicht anders und hat sich mit den Regeln der Enklave abgefunden.

Doch an diesem Abend ändert sich alles. Nicht nur, dass Gaia ihr erstes Baby pflichtgemäß am Wachturm abgibt - als sie heimkommt, findet sie ihr zuhause verlassen vor. Die Wachen der Enklave haben ihre Eltern verhaftet und nur die alte Meg scheint den Grund dafür zu wissen. Die Alte flüchtet allerdings lieber, als sich den Verhören auszuliefern und lässt Gaia mit nur wenigen Informationen zurück.
Alles, was die junge Gaia bisher für richtig gehalten hat, stellt sie jetzt in Frage - und Antworten kann sie nur an einem Ort finden: in der Enklave hinter der Mauer ...

Meine Meinung

Das Buch hat mich sofort auf den ersten Seiten in seinen Bann gezogen. Mich hat schon allein die Idee und was dahintersteckt interessiert und ich wurde nicht enttäuscht. Caragh O´Brien hat einen ruhigen, angenehmen Schreibstil, der sehr gut Situationen und Gefühle erfasst und bildhaft zum Ausdruck bringt.

Die Fiktion einer Gesellschaft, wie sie sich hier entwickelt hat, ist vorstellbar und gut durchdacht worden. Viele Fragen werden schon im ersten Teil geklärt und auch wenn mir manche Kleinigkeiten kurzzeitig fragwürdig waren, hat mich die Geschichte so gefesselt, dass ich diese kleinen Unstimmigkeiten gleich wieder vergessen habe :)

Die Protagonistin Gaia, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird, ist eine sehr sympathische junge Frau, deren Leben von einem Tag auf den anderen aus der Bahn geworfen wird. Trotz ihrer Fügsamkeit in das harte, rationierte Leben eines unnachgiebigen Systems außerhalb der Enklave wirkt sie nicht (oder wenig) naiv. Am Anfang gibt es Rückblicke, die einen guten Einblick in Gaias Welt und ihre Sicht der Dinge geben.
Die Verhaftung ihrer Eltern und die Sorge um sie weckt ungeahnte Kräfte in der jungen Frau und sie hält an ihrem Ziel und ihrem Willen fest. Sie macht eine große Verwandlung durch und erkennt, wo ihre Prioritäten liegen.
Obwohl alle anderen Figuren ihre Rolle eher am Rande spielten, sind sie mir gut im Gedächtnis geblieben. Die Autorin hält sich bei ihrer Idee und ihren Figuren nicht an reine Schwarz-Weiß-Malerei, sondern findet viele diffizile Merkmale, die Charakter, Erfahrung und Entwicklung vereinen.

Nachdem Klimakatastrophen die Menschen und die Fruchtbarkeit der Natur dezimiert haben, hat sich hier eine Gesellschaftsform entwickelt, deren System sich in ein immer negativeres Stadium entwickelt hat. Besonders gefesselt hat mich hier meine Ungewissheit, wohin das ganze führen wird. Das Schicksal der Menschen in Wharfton hängt ganz von den Gesetzen und der scheinbaren Willkür der Enklave ab, bzw. des Protektors, der über all die Vorgänge bestimmt.
Vertrauen, Sicherheit und Freiheit werden für die Menschen dieser Welt einer harten Prüfung unterzogen und das Abwägen über Leben und Zukunft kann hier schnell zum Tod führen.

Zusammengefasst

Thematik: Die Machtentwicklung eines Systems zum gesicherten Überleben der "Oberschicht"
Schreibstil: ruhig, nicht zu überladen, sehr angenehm zu lesen
Charaktere: eindrucksvoll und speziell
Spannung: gab immer wieder kleine Höhen
Umsetzung: sehr gekonnt in die Geschichte hineingezogen, sehr intensiv und fesselnd

Fazit

Ein faszinierender und erschreckender erster Teil einer Zukunftsversion, wie sie sich hoffentlich niemals ergeben wird. Eine junge, ungewöhnliche Heldin im Kampf gegen ein unbarmherziges System, das seinen Anfang, wie so oft, in einem gut gemeinten Beweggrund genommen hat. Ich bin sehr gespannt, welchen Weg die junge Gaia weitergehen wird und freu mich schon auf die Fortsetzung!

Bewertung

 


Gaia Stone Trilogie

1 - Die Stadt der verschwundenen Kinder

Donnerstag, 26. Juni 2014

Ankündigung zur Blogtour Licht + Schatten




* WERBUNG *

Ich freue mich sehr, bei dieser tollen Blogtour dabei sein zu dürfen.Wir stellen euch den ersten Band einer Trilogie von Katharina Gansch vor: Licht + Schatten - Die Entscheidung



Zusammen mit der Autorin haben wir interessante Beiträge erstellt, und hoffen ihr seid ab 
Donnerstag, den 3. Juli mit dabei!


Bis dahin könnt ihr Euch hier schon einmal das Buch anschauen, und hier meine Rezension dazu lesen.

Unsere Blogtour-Daten sind:
5.7. Weltenwanderer

13.7. Gewinner Bekanntgabe auf allen Blogs


Natürlich wird es auch ein Gewinnspiel geben,was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr während der Tour.
Aber einen Ausblick auf die Preise gibt es jetzt schon - und ich kann euch sagen, es lohnt sich! :)



Paket 1:
1 signiertes TB
1 signiertes XL-Poster
Handgenähte (Unikat) E-Book Hülle
1 x kleine Überraschung

Paket 2:
1 signiertes TB
1 signiertes XL-Poster
Handgenähte (Unikat) Handy-Hülle
1 x kleine Überraschung

zusätzliche Gewinne:
5x ebook "Licht & Schatten (Teil 1)"

Exklusivgewinn:
1 x TB/ebook "Licht & SChatten (Teil 2)" vor Erscheinungstermin lesen zu dürfen!!!

Wir wünschen Euch viel Spass bei unserer Tour!!!

Mittwoch, 25. Juni 2014

Rezension: Höllental von Andreas Winkelmann

Höllental

von Andreas Winkelmann

Genre: Psychothriller

Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 348

Taschenbuch: 8,99 €
ebook: 7,99 €

1. Auflage: Feb 2013







Klappentext

Im ersten Schnee des Winters steht eine junge Frau auf einer Eisenbrücke hoch über der Höllentalklamm. Sie ist fest entschlossen, sich in die Tiefe zu stürzen. Roman Jäger, Mitglied der Bergwacht, versucht noch sie aufzuhalten, doch vergeblich. Was ihm bleibt, ist ihr letzter Blick – ein Blick voll entsetzlicher Angst, der ihn bis in seine Träume verfolgt. Er macht sich daran, die Hintergründe dieses Selbstmords herauszufinden. Und stößt auf ein schreckliches Geheimnis, das sein Leben für immer verändern wird ...

Meine Meinung

Ich hab mich richtig über das Buch gefreut, da es ein Buchtipp eines Freundes war und ich mich bei einem Psychothriller mal wieder richtig gruseln wollte ... leider hat der Autor das bei mir nicht geschafft.

Zunächst einmal zum Cover, was mir richtig gut gefällt, vor allem, da die Pilze eine leicht glänzende Oberfläche haben und dem ganzen einen irgendwie abgefahrenen Charakter verleihen - was das allerdings mit der Handlung zu tun haben soll, ist mir nicht wirklich klar geworden.

Die Geschichte hat mich anfangs sehr neugierig gemacht. Ein Selbstmord, dessen Hintergründe ungeklärt sind, ein missglückter Rettungsversuch, eine eingeschworene Clique, die immer mehr zerbricht - und alles deutet auf einen Vorfall hin, den die jungen Leute vor einigen Monaten bei einer Bergtour in der Höllentalklamm erlebt haben.

Die Perspektive wechselt oft zwischen den verschiedenen Protagonisten, wodurch man die tragischen Verwicklungen auf verschiedenen Ebenen erlebt und dadurch sehr in die Handlung hineingezogen wird. Ein tieferer Blick auf die Charaktere wurde mir aber verwehrt.

Im ersten Drittel war ich noch sehr von dem Geschehen gefesselt, aber leider hat für mich die Spannung dann abgebaut, da zu viele Andeutungen dem Überraschungseffekt voraus gegriffen haben. Es hat mich einfach nicht mehr gepackt und das Ende war mir zu unspektakulär.
Trotzdem war es vom Schreibstil her angenehm zu lesen und hat mich streckenweise auch ganz gut unterhalten.

Zusammengefasst

Thematik: Geheimnis um den Selbstmord einer jungen Frau
Schreibstil: einfach und flüssig
Charaktere: interessant, aber ein wenig farblos
Spannung: nur am Anfang, dann leider nachgelassen
Umsetzung: für einen Psychothriller zu verhalten

Fazit
Der viel versprechende Anfang hat leider nicht bis zum Schluss gehalten. Die Spannung wurde für mich durch zu viel offensichtliche Hinweise herausgenommen - der Überraschungseffekt blieb dadurch aus. Trotzdem abwechslungsreich und unterhaltsam. Für einen Psychothriller nicht aufregend genug, würde es eher mit einem Krimi vergleichen.


Bewertung

© Aleshanee

Montag, 23. Juni 2014

Die Saga der Drachenrüstung (1) Der Drachenzahndolch von Elvira Zeißler


Der Drachenzahndolch

von Elvira Zeißler

Genre: All-Age-Fantasy
Band 1 von "Die Saga der Drachenrüstung"

Verlag: Eigenverlag
Seitenzahl: 221
ebook: 2,99 €

1. Auflage: Mai 2014






"Und jede Nacht träumte Flo davon, wie cool er mit dem Dolch dabei aussehen würde - 
ein geheimnisvoller, unbezwingbarer Krieger." Pos. 589


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