Samstag, 11. Juli 2026

One Piece ~ Manga / Anime / Serie

Nachdem ich schon lange von verschiedenen Seiten über die Manga Reihe One Piece ....
war ich neugierig auf die Serie: und ich bin begeistert!

In die Anime Serie hatte ich zwar auch mal geschaut, aber dieses Wilde und Laute ist einfach nicht so meins. Dafür hat es die Serie mit echten Menschen wirklich genial umgesetzt, denn trotz der vielen außergewöhnlichen Fähigkeiten und der besonderen Optik mancher Figuren, wirkt es nicht zu übertrieben oder albern - sondern fügt sich wunderbar in die Geschichte ein. 

Worum gehts überhaupt?

Hauptfigur ist Monkey D. Ruffy, der davon träumt, König der Piraten zu werden und den legendären Schatz zu finden. Das „One Piece“ wurde vom berühmten Piraten Gol D. Roger, auch bekannt als der König der Piraten, irgendwo am Ende der Grand Line versteckt. Einem Meeresgebiet, dass schwer zu erreichen ist und über das es eine gefährliches Seemannsgarn zu erzählen gibt.

Die Grand Line ist ein gefährlicher Ozeanabschnitt in der Welt von One Piece. Sie verläuft einmal rund um den Planeten entlang des Äquators und ist bekannt für extrem unberechenbares Wetter, starke Strömungen und mächtige Gegner.
Sie liegt zwischen zwei riesigen Meereszonen, den sogenannten Calm Belts, in denen kaum Wind weht und riesige Seekönige leben. Um überhaupt dorthin zu gelangen, müssen Piraten wie Monkey D. Luffy einen speziellen Eingang (z. B. den Reverse Mountain) überwinden.

Kurz gesagt: Die Grand Line ist das zentrale Abenteuergebiet der Serie – dort soll sich auch das „One Piece“ befinden.

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Ruffy als Charakter gefällt mir unglaublich gut! Er wirkt anfangs vielleicht etwas naiv und er wirkt oft auch ungeschickt und planlos, aber im Laufe der Zeit merkt man, dass er einfach ein Optimist ist der seine Träume verfolgt, koste es, was es wolle. Außer seiner Crew - denn wenn es um seine Freunde geht tut Ruffy alles, um ihnen zu helfen. In der Serie ist das an vielen Stellen richtig groß und auch mit berührenden Szenen in Szene gesetzt worden! 
Sein Vorbild ist der legendäre Pirat Shanks, von dem er auch seinen ikonischen Strohhut bekommt. Ruffy hat durch den Verzehr einer sogenannten Teufelsfrucht besondere Kräfte erlangt: Sein Körper ist nun aus Gummi, was ihm im Kampf außergewöhnliche Fähigkeiten verleiht – allerdings kann er dafür nicht mehr schwimmen.

Um Piratenkönig zu werden muss Ruffy natürlich seine Crew erstmal zusammen suchen. Der Schwertkämpfer Zorro und die Navigatorin Nami sind die ersten, die im (eher unfreiwillig) folgen. 
Gemeinsam erleben sie erste Abenteuer, bekämpfen Piraten und korrupte Gegner und segeln über die Meere auf der Suche nach dem legendären Schatz „One Piece“, während sich weitere Crew Mitglieder anschließen. 

Jeder von ihnen hat eine Geschichte, einen Hintergrund - und manchmal auch schweres Gepäck - und natürlich auch einen Traum, den sie erreichen wollen. Und Ruffy steht hinter jedem einzelnen, und möchte, dass jeder von ihnen sich seinen Lebenstraum erfüllt.




Nachdem ich die ersten zwei Staffeln gesehen habe, war ich jetzt doch auch neugierig auf die Manga Vorlage von Eiichirō Oda. Da einer meiner Söhne ein großer Fan ist konnte ich sie mir von ihm ausleihen und war erstaunt, wie nah die Serie an den Büchern ist. Aber auch, dass manches doch geändert wurde. 

Die Tiefgründigkeit hinter den Figuren kommt in der Serie viel mehr zum Tragen - auch die Dialoge in den Mangas sind (wahrscheinlich aus dem Grund der Kürze) nicht so vielsagend und manchmal auch etwas komisch für mich: "Alter Schwede", "Du blöde Funzel" oder "Du Depp" passt irgendwie für mich nicht, vielleicht liegts an meinem Alter *lach* wobei ich eher denke, dass ich durch die Serie hier die Figuren anders im Kopf habe. Sie wirken ernster, tragischer und tiefgründiger - das war es ja gerade, was mich so positiv überrascht hatte! 
Außerdem sind die ersten Bände ja auch schon etwas älter, über 20 Jahre... da hat man das auch noch anders übersetzt, könnte ich mir vorstellen.

Ruffy mit seinem unerschütterlichen Optimismus, der immer für sich und seine Freunde einsteht - und jedem die Freiheit zugesteht zu entscheiden, welchen Traum er hat. Und dabei jeden anderen ebenfalls unterstützt, um diesen zu verwirklichen. Etwas ungeschickt im Kampf, dafür umso akrobatischer und nützlicher durch seine besonderen Fähigkeiten der Teufelsfrucht. Er ist immer gut drauf und jede Gefahr ist nur ein aufregendes Abenteuer für ihn.

Lorenor Zorro, der ein Versprechen gegeben hat und alles daran setzt, der beste Schwertkämpfer der Welt zu werden. Trotz seiner in sich gekehrten, manchmal abweisenden Art steht er immer bereit, mit seinen drei Schwertern seine Freunde zu verteidigen! Einfach eine coole Socke xD Er trinkt gerne auch mal einen über den Durst, bleibt dabei aber immer so klar, dass er kampfbereit ist. Seine Vergangenheit lastet schwer auf ihm und sein Ziel kann er erst erreichen, wenn er Mihawk besiegt - denn aktuellen "besten Schwertkämpfer" der Welt.

Nami - in den Mangas nicht wirklich ernst zu nehmen und mir nicht so sympathisch. In der Serie dafür eine starke und mutige Frau, die alles dafür gibt, um ihre Heimat zu retten; mit Bedacht, Kalkül und einer immensen Stärke und Willenskraft, schreckliche Jahre zu überstehen. Ihr Leid ist eigentlich unerträglich und sie muss immer wieder entscheiden, wem sie treu bleibt und es kostet sie so viel Überwindung, schließlich um Hilfe zu bitten. 

Aber auch die weiteren Crew Mitglieder sind speziell und man erfährt nach und nach vieles über ihre Hintergründe und lernt sie kennen und lieben :) 

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In der Serie fehlen Szenen bzw. wurde manches anders dargestellt. Gerade der Anfang, wie Ruffy, Zorro und Nami zueinander gefunden haben, dazu der Clown und wie es mit ihm zusammenhängt, das war schon völlig anders.

Witzig sind definitiv die Ideen, die originellen Figuren, die bizarren Fähigkeiten und der Humor, der immer wieder durchklingt. Action, Abenteuer und viel

Übrigens hab ich es dann doch noch mit der Anime Serie versucht und die ist tatsächlich sehr sehr nah an den  Manga-Vorlagen. Hier wirkt Nami auch schon etwas differenzierter - in den Mangas hatte ich den Eindruck von einem oberflächlichen Mädchen, dass alles nur als Witz sieht und jeden auslacht; 

Einige Synchronsprecher aus dem Anime sind auch in der Realverfilmung am Werk, das fand ich sehr cool!

Warum ich diesen langen Beitrag dazu schreibe: um es euch schmackhaft zu machen! Die Realverfilmung ist so toll geworden und präsentiert die Tiefe der Charaktere auf einer ganz besonderen Stufe. Den Optimismus, den Zusammenhalt, die Möglichkeiten die das Leben bietet, die Chancen zu ergreifen und vor allem: für seine Freunde da zu sein und sich auf sie verlassen zu können. Viele, viele tolle Botschaften in einem abenteuerlichen Setting!



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