Ein ganz tolles Fantasy Abenteuer, das vor allem mit seinen Charakteren und witzigen bis sarkastischen Wortspielen besticht!
Da es sich hierbei um die "zweite Trilogie" zur Reihe handelt, kurz zur Erklärung um was es geht - ohne Spoiler - natürlich:
Die müßigen Tage des etwas bequemen und dem Essen zugeneigten Prinz Karek aus Krosann nähern sich dem Ende, da es eine Auftragsmörderin auf ihn abgesehen hat.
Um ihr zu entkommen fädelt sein Vater, König Tedore, höchst ungewöhnliche Mittel ein, so dass der junge Erbe das Leben mal von einer völlig anderen Seite kennenlernt.
Derweil ziehen sich die Fäden des Feindes zusammen, der nicht weniger möchte, als die Herrschaft über ganz Krosann zu erlangen - und dabei ist ihm jedes Mittel recht...
Mein Fazit: Schon die ersten drei Bände (Lehrjahre) konnten mich sehr begeistern, da Sam Feuerbach eine äußerst kurzweilige Art zu erzählen hat. Es macht einfach Spaß, den Weg der etwas ungewöhnlichen Helden zu verfolgen und es gibt viele Intrigen, alte Magie und neue Entwicklungen, die für ausreichend abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen.
Im vierten Band, also Die Myrnengöttin, hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass er etwas zu ausschweifend wird, wobei das wahrscheinlich gar nicht so war, da ich einfach gewohnt war, dass die Handlung sehr flott voranschreitet. Hier bremst er das Tempo etwas, wodurch der Schauplatz und die Atmosphäre anschaulicher werden. Gut
war, dass der Autor hier einige Fragmente aus den ersten drei Bänden
mit eingeflochten hat, damit man die Erinnerung etwas auffrischen kann.
Von Vorteil ist es allerdings nicht wirklich, wenn man als Leser schon zuviel weiß und dann warten muss, bis die Protagonisten soweit sind; wobei es ab der Hälfte dann wieder anzieht und während alte Magie entdeckt wird, werden neue Freunde gefunden und alte Feinde überlistet. Doch nichts kommt so wie geplant...











