Sonntag, 30. November 2025

Meine liebsten Buchzitate

 
Immer wieder stolpere ich in Geschichten über einzelne Sätze oder kurze Passagen, die mich plötzlich innehalten lassen, die mich total berühren oder faszinieren - und die so viel Tiefe in wenigen Worten beinhalten, dass ich sie für mich festhalten möchte.

Einige wenige Beiträge von mir gab es schon zu Zitaten, aber Nicole hat mich mit ihrem Zitate-Rückblick auf 2023 daran erinnert und mich motiviert, mehr davon zu zeigen.
Ebenso Ronja auf ihrem Blog oceanloveR mit ihrem Zitat zum Sonntag



"Du kannst entweder Skint nehmen, um den Schmerz zu betäuben, 
bis dir eines Tages das Hirn zu den Ohren rauskommt. Oder..." [...] 
"Oder du stellst dich dem Schmerz, mein junger Freund. 
Stell dich ihm mit all deiner Willenskraft und du wirst ihn besiegen."
Das schwarze Mal von Eyal Kless




... manchmal wurde man aus Angst wütend. Vielleicht kühlte sich die Angst 
nach Jahren ab, wie ein Schwert, das man aus der Esse genommen hatte. 
Vielleicht hinterließ die Angst dann etwas anderes, etwas Kaltes und sehr Scharfes.
Die Herrin der Worte von Frances Hardinge




"Frage: Ist es ungesund, Dinge zu verdrängen?
Antwort: Kann man überleben, wenn man es nicht tut?" 
Keine Menschenseele von Faye Hell




"... zumal Worte meistens nicht wiedergeben konnten, was tatsächlich geschehen war.
Worte waren immer mehrdeutig." 
Der Ruf der Tiden von Melanie Meier




"Ich sehne mich nicht nach meiner Kindheit, aber ich sehne mich nach der Freude, 
die ich früher an kleinen Dingen fand, selbst wenn weit wichtigere Dinge im Argen lagen."

"Erwachsene sehen im Inneren auch nicht wie Erwachsene aus. 
Äußerlich sind sie groß und gedankenlos, und sie wissen immer, was sie tun. 
Im Inneren sehen sie allerdings aus wie früher. Wie zu der Zeit, als sie in deinem Alter waren. 
In Wirklichkeit gibt es gar keine Erwachsenen. 
Nicht einen auf der ganzen weiten Welt". 
Der Ozean am Ende der Straße von Neil Geiman




Die Heizung war jetzt wie Eis, und der Flur war ein Grab aus Schatten. 
Sie war so müde, und die fremde Stadt war so groß, 
und der November sammelte sich im Hausflur wie Schnee.
Niemand liebt November von Antonia Michaelis



Damit beende ich erstmal meine Zitate Sammlung
Ab nächsten Monat ist der letzte Sonntag für die aktuellen
Neuerscheinungen reserviert :)

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