Band 2 der Krimireihe um Susan Ryeland
Im Original Moonflower Murders
übersetzt von Lutz-W. Wolff
Schauplatz England / Suffolk
Verlag Insel
Seitenzahl 626
1. Auflage im Original August 2020
Klappentext
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Susan Ryeland, Lektorin außer Dienst, führt mit ihrem Lebensgefährten das
zauberhafte kleine Hotel Polydoros auf Kreta. Aber ganz so idyllisch ist es
dann doch nicht, denn der Alltag mit den ewig unzuverlässigen Lieferanten,
unpünktlichen Angestellten und den nicht immer einfachen Gästen, macht das
Inselleben anstrengender, als sie es sich vorgestellt hat. Auch ihre Beziehung
leidet unter dem Stress, und Susan vermisst ihr altes Leben in London.
Da kommt das Ehepaar Treherne gerade recht. Sie erzählen eine bizarre
Geschichte von einem Mord in ihrem Hotel Branlow Hall just am Hochzeitstag
ihrer Tochter Cecily. Und als sie schildern, wie Cecily verschwunden ist, kurz
nachdem sie Atticus unterwegs gelesen hat, den Roman, den Susan seinerzeit
lektoriert hat, wird ihr klar, dass sie dringend nach England muss. Die 10.000
Pfund, die die Trehernes für Susans Hilfe anbieten, sind ein zusätzlicher
Anreiz.
Aber bei dem Versuch das Rätsel zu lösen und Cecily zu finden, wird Susan in
ein Labyrinth aus Lügen und Intrigen verstrickt und gerät selbst in tödliche
Gefahr …
Zitat Seite 394
Meine Meinung
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In "Die Morde von Pye Hall" haben wir die Lektorin Susan Ryeland kennen
gelernt, die in die Ermittlungen von Atticus Pünd verstrickt wurde - einer
Romanfigur eines Autors ihres Verlags, für den sie zuständig war.
Das ganze ging recht gefährlich zu Ende und mittlerweile führt sie mit ihrem
jetzigen Lebensgefährten ein Hotel auf Kreta. Der Besuch eines älteren
Ehepaares bringt allerdings einen alten Mordfall und eine aktuelle Entführung
zu ihr, die anscheinend mit einem der Bücher zu tun haben, das ebenfalls von
Alan Conway stammt.
Um dem etwas eingefahrenen Alltag zu entkommen und auch die Geldsorgen zu
lösen nimmt sie den Auftrag an, in Suffolk, Nähe London, nachzuforschen. Als
Lektorin von Conways Büchern kann sie vielleicht die Verbindung herstellen,
die dieser in seiner Handlung eingeflochten hat. Sie scheint mit dem damaligen
Mord und der Entführung bzw. dem Verschwinden von Cecily McNail zu tun zu
haben, doch Susan fischt lange Zeit im Trüben.
Auch wenn einige Unstimmigkeiten auftauchen, weiß sie nicht, welchen Aussagen
sie trauen soll. Der alte Fall ist schon 8 Jahre her, ein Täter verurteilt und
ihre Möglichkeiten herauszufinden, ob jemand anders in Frage kommt, sind doch
ziemlich begrenzt. Vor allem da sie nicht weiß, welchen Hinweis Cecily in dem
besagten Buch gefunden zu haben glaubt, der sie auf die Spur eines anderen
Täters gebracht hat.
Nachdem nun einige Nachforschungen zumindest die jeweiligen Personen und ihren
Standpunkt bzw. den Ablauf der Mordnacht aufgezeigt haben, wechseln wir - wie
auch im ersten Band - in das besagte Buch von Alan Conway. Hier soll ja etwas
versteckt sein, was die verschwundene Cecily auf die Spur des wahren Mörders
gebracht hat.
Ich muss gestehen, dass ich hier erstmal überfordert war. Conway soll ja all
die Menschen, die er in Suffolk kennengelernt hat, in seinem Buch unter
anderem Namen karikiert haben. Es kommen zwar ähnliche
Örtlichkeiten oder Charaktermerkmale vor, aber so ganz bin ich lange nicht
dahinter gestiegen. Ein Buch im Buch, das ich nach anfänglichem Zögern dann doch echt spannend fand - es danach aber noch mehr Fragezeichen gegeben hat, wie davor.
Susan versucht, die Figuren mit den Personen zusammen zu bringen, die sie selbst kennengelernt und befragt hat und so ganz will das alles nicht zusammen passen. Durch ihre Liste, mit der sie die Verbindungen erstellt, ist mir dann schon einiges klar geworden - ein paar Hinweise hab ich dann auch erkannt, aber die Lösung des Rätsels in allen Einzelheiten konnte mich dann doch noch auf manche Weise überraschen.
Ich finde es jedenfalls total genial, zwei komplette Kriminalfälle auf diese Art in einem Buch zu arrangieren und so geschickt miteinander zu verbinden. Die Figurenanzahl war dabei überschaubar, auch wenn man mit den Kombinationen der zwei Geschichten vielleicht schon seine Schwierigkeiten hat. Die Spannung war für mich jedenfalls durchweg vorhanden und hab gerne mit Susan mit gerätselt.
Meine Bewertung
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Susan Ryeland ermittelt
2 - Der Tote aus Zimmer 12
3 - Tod zur Teestunde






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