Donnerstag, 24. Juli 2014

Rezension: Die letzten Überlebenden (2) Die Verlorenen von New York von Susan Beth Pfeffer

Genre: Dystopie
Band 2 der Trilogie Die letzten Überlebenden

empfohlen ab 14 Jahren

Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 352
Hardcover: 16,90 €
Taschenbuch: 8,99 €
ebook: 7,99 €

1. Auflage: März 2011

Website der Autorin



Klappentext

Ob es jemals wieder so wird wie früher? Täglich stellt sich Alex diese Frage. Denn seit der Mond aus seiner Umlaufbahn verschoben wurde, geht es im New Yorker Alltag ums nackte Überleben. In den Fenstern der Hochhäuser brennt kein Licht mehr; kaputte Autos verstopfen die Kreuzungen; Plünderer ziehen durch die Straßen auf der Suche nach den letzten Lebensmitteln. New York ist eine Insel der Armen geworden - wer konnte, hat die Stadt längst verlassen. Verzweifelt kümmert sich Alex um seine Schwestern Briana und Julie. Doch eine Frage wagt er nicht zu stellen: Was, wenn ihre Eltern nicht nur vermisst sind, sondern Schlimmeres passiert ist?

Meine Meinung
 

Ich hatte mich sehr auf den 2. Band gefreut, leider hat er für mich nicht das gehalten, was der erste versprochen hat.

Nachdem im 1. Teil die Katastrophe mit dem „Absturz“ des Mondes, die Panik und was danach folgt aus der Sicht der Einwohner auf dem Land so eindrucksvoll beschrieben wurde, war ich sehr gespannt, wie das Ganze in der Stadt New York abläuft.
Ich war sehr enttäuscht.
Wenn ich den ersten Band nicht gelesen hätte, wüsste ich gar nicht genau, was überhaupt passiert ist.

Der zweite Band ist aus der Sicht des Hauptcharakters Alex geschrieben. Er ist siebzehn Jahre alt, hat zwei jüngere Schwestern. Der ältere Bruder ist irgendwo bei den Marines, der Vater auf einer Beerdigung in Puerto Rico und die Mutter arbeitet in einem anderen Stadtteil im Krankenhaus, als die Katastrophe passiert – was genau geschieht wird, wie gesagt, kaum erwähnt.
Die Handlung besteht einzig darin, dass die drei Geschwister weiterhin zur Schule gehen müssen, gegen den Hunger kämpfen (was lange nicht so beeindruckend erzählt wird wie in Band 1) und in die Kirche gehen und beten.
Die Mutter ist unerreichbar im Krankenhaus, über den Vater können die Geschwister auch nichts erfahren, genauso wenig wie über den Bruder und auf jeder zweiten Seite wird in die Kirche gegangen und gebetet. Natürlich kann man diesen Aspekt von gläubigen Menschen in so ein Szenario einbauen, hier war es einfach nur nervig.
Der Schreibstil ist flüssig, die Handlung läuft so vor sich hin und die Charaktere bleiben flach und weitgehend emotionslos. Das hätte alles viel dramatischer gestaltet werden können. Auch die Handlungsweise von Alex fand ich oft unglaubwürdig, auch wie er sich seinen Schwestern gegenüber verhält.

Das Cover finde ich, wie beim ersten Teil, sehr gelungen.

Ich habe das Buch ab Seite 250, also die restlichen 100 Seiten, nur noch überflogen – was ausreichend war.
Schade, denn der erste Band hat mich sehr gefesselt und berührt.

Zusammengefasst

 

Thematik: erschreckende Zukunftsversion, in der der Mond aus der Umlaufbahn gerät 
Schreibstil: authentisch, aber zu viele Wiederholungen
Charaktere: waren mir durchweg viel zu flach
Spannung: so gut wie gar nicht vorhanden
Umsetzung: gegenüber Band 1 stark nachgelassen

Fazit
 

Eine wirklich erschreckende Zukunftsversion, die man viel besser hätte in Szene setzen können. Die Charaktere konnten mich hier nicht überzeugen. So begeistert ich von dem ersten Teil der Trilogie war, so enttäuscht war ich leider von der Fortsetzung.

Bewertung

© Aleshane


Über die Autorin: Susann B. Pfeffer wollte schon in der ersten Klasse Schriftstellerin werden und ist sehr glücklich, dass es geklappt hat. "Die Welt, wie wir sie kannten" erscheint als erstes ihrer Bücher auf Deutsch. Susan Beth Pfeffer liebt Eislaufen, Kino und ungesundes Essen. Sie lebt mit ihren beiden Katzen Emily und Alexander in Middletown, New York.
Quelle: Carlsen Verlag


*klick* für Rezi zu Band 1
Band 3

Kommentare:

  1. Hm, habe auch diesen Teil schon vor längerer Zeit auch selber gelesen. Habe ihn, aber gar nicht so schlecht in Erinnerung wie Du...

    Vielleicht schaue ich mir, ihn nochmal wieder an..

    LG..Karin..

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    Antworten
    1. Hi Karin!
      Meine Freundin fand den Teil auch gut, aber es war einfach nicht meins. Vor allem nach dem tollen ersten Band :)

      Löschen
  2. Hey :)

    Schade dass dich das Buch nicht begeistern konnte. Dabei fing alles so vielversprechend an... Band 3 Wird bestimmt viel besser werden ;)

    <3 Nadine

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