Samstag, 23. Mai 2015

LeserStimmen: Angst vor Wälzern?

Heute würde ich gerne mal eure Meinung hören und mich über die Frage austauschen, warum denn so viele Leser/innen "Angst" vor dicken Büchern haben. 

Immer wieder höre oder lese ich, dass man vor der Seitenzahl zurückschreckt bzw. Bücher über 300 Seiten von vornherein aus dem Raster fallen - und das kommt nicht nur vereinzelt vor. Je mehr ich mich mit anderen Bloggern und Lesern austausche, desto mehr hab ich den Eindruck, dass sehr viele Leser dieser Meinung sind.


Ich selber liebe dicke Bücher - erst dann kann ich so richtig in die Handlung eintauchen und alles kennenlernen. Jetzt werden natürlich einige sagen, auch ich hätte ein Vorurteil ... das stimmt auch bis zu einem gewissen Grad, denn ich selber mag "kurze" Bücher unter 200 Seiten nicht so gerne. Die meisten, die ich in dieser Länge gelesen habe, waren wie ein Zwischenspiel, ein kurzer Ausschnitt aus einer Geschichte, die ich gerne weiterverfolgt oder eben intensiver erlebt hätte. 
Aber ich werde in diesem Bereich auf jeden Fall noch mehr Erfahrungen sammeln :)

Es gibt natürlich immer Unterschiede wie in jedem schriftlichen Werk: 
kurze Bücher, die super auf den Punkt gebracht sind und alles reingepackt wird, damit das Gesamtpaket stimmt ./.  dicke Bücher, die stellenweise in die Länge gezogen und langatmig sind.

Mich wundert nur einfach, warum von Grund auf lange Bücher abgelehnt werden?

Ich denke da auch an Zweiteiler oder Trilogien. Das sind dann Bücher mit 200-300 Seiten. Jeder wartet sehnsüchtig auf die Fortsetzung und liest die Bücher mit einem Riesenspaß. 
Packe ich die Trilogie aber dann in einen Einzelband mit 900 Seiten, ist das alles schon wieder zuviel und zu lang und überhaupt, obwohl das endlose Warten auf den nächsten Band dabei wegfällt! 
Klar sind bei Wälzern auch Bücher dabei, die Längen haben - aber wird das nicht oft auch gerade bei den zweiten Teilen von Trilogien bemängelt und als "Lückenfüller" tituliert?

Hätte man z. B. "Die Bestimmung" nicht gelesen, wenn es als EIN Band herausgekommen wäre?

Viele prangern ja dieses Auseinanderreißen (wie bei Das Lied von Eis und Feuer) als Geldmacherei an. Hier ist ja schon ein deutscher (halber) Band über 500 Seiten lang, ein (ganzer) Band im englischen hat dann ca. 1000 Seiten.
Würde das am Leseverhalten etwas ändern? Würden es weniger lesen, wenn es als "gesamter" Band mit so vielen Seiten herausgekommen wäre?

Ich kann diese Abwehrhaltung nicht ganz nachvollziehen und würde mich freuen, eure Pro und Kontra Gedanken darüber zu hören :)


Kommentare:

  1. Hmm, gute Frage. Kommt immer darauf an. Wenn mich das Thema richtig reizt, dann ist es egal wieviele Seiten es hat. Ansonsten schrecken mich zu viele Seiten meist ein bissl ab, da ich während dem Lesen dann immer eine Art Ohmachtsgefühl habe, wenn ich die schweren Seiten in meiner Hand anschaue. :D

    Grüßle, Nadine.

    http://booklovers-shelf.blogspot.de/

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    1. Bei mir ist es genau andersrum! Ich freu mich eigentlich immer, wenn ich ein richtig dickes Buch in Händen habe und weiß, dass ich viel Zeit mit einer (hoffentlich) guten Geschichte verbringen werde ;)

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  2. Ich persönlich muss sagen, dass ich dicke Bücher abschreckend finde, wenn ich gerade in einer Leseflaute stecke. Wenn es mir gerade eh schwer fällt, mich zum Lesen zu motivieren, dann habe ich bei einem dicken Wälzer immer das Gefühl, ich komme nicht vorwärts. Dick ist aber bei mir alles über 500 Seiten. Ich finde Romane, die zwischen 400-500 Seiten haben meistens genau richtig. Wenn es dann noch eher Jugendromane sind, lassen sie sich ja noch schneller lesen.
    Zur Zeit subt bei mir allerdings "Der Übergang" mit wundervollen 1024 Seiten und das ist nur Band 1 einer Trilogie. Ich muss gestehen, so sehr mich das Buch reizt, bisher konnte ich mich nicht überwinden. ^^
    Hm, vielleicht sollte ich es im Juni mit in den Urlaub nehmen!
    Liebe Grüße!

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    1. Jap, so um die 450 Seiten haben die meisten Bücher im Durchschnitt, die ich lese, das finde ich eigentlich auch genau richtig.
      "Der Übergang" ist ein super Beispiel! Ich habs schon gelesen und ich war ja total begeistert und hab mich auf keiner Seite gelangweilt! Der Autor hat seine ganz eigene Art, die Handlung aufzubauen und man muss sich darauf einlassen können - aber eine sehr geniale Story! Ich kanns dir nur ans Herz legen, allerdings würde ich warten, bis auch der dritte erschienen ist: ich hab schon wieder so viel vergessen!!!

      Aber würdest du es denn eher zur Hand nehmen, wenn es in zwei Bände geteilt worden wäre á 500 Seiten? Würde es dir dann leichter fallen damit anzufangen?

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    2. Keine Ahnung, ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Eigentlich wäre das ja dumm, aber trotzdem nicht so erschlagen. Ich habe mir ja Maze Runner direkt als Schuber gekauft und das waren ja auch insgesamt 1500 Seiten. Hat mich auch nicht abgeschreckt und habe ich in einem Zug schnell durch gehabt. Aber auf drei Bücher verteilt wirkt das halt mehr wie Häppchen xD Komisch oder? Ich denke, dass ist ne Kopfsache.

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    3. Bei "Der Übergang" muss ich mich auch einmischen. Ich liebe dieses Buch und jede einzelne Seite hat es verdient gelesen zu werden. Ich habe mich dann sofort auf die Fortsetzung "Die Zwölf" gestürzt und das kam mir danach richtig dünn vor. :-D

      Und ich muss zustimmen, ich glaube auch, dass es eine Kopfsache ist. Man hakt innerlich (oder auch auf einer Liste) die Bücher ab, die man gelesen hat. Vielleicht fühlt man sich dann so, als ob man eigentlich "nichts" gelesen hätte, weil man für ein dickes Buch eben länger braucht?

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    4. Ja, ich denke auch dass das bei vielen eine große Rolle spielt. Ich nehme mich da selber nicht aus - ich möchte ja grade z. B. meinen SuB reduzieren und das geht natürlich schneller, wenn ich viele dünne Bücher lese (wenn ich denn welche hätte *lach*)
      Ich glaube, dass das oftmals der Grund ist, wenn auch nicht bewusst.

      Und der Übergang ist einfach genial, ich hab das Buch auch sehr geliebt! Und jetzt warten wir halt wieder mal auf die Fortsetzung ^^

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    5. Ja, jetzt warten wir auf die Fortsetzung. Aber in dem Fall auch berechtigt, wäre ein "untragbarer" Einteiler geworden. :-D

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  3. Hallöchen :)

    Ich glaube, mich schreckt die Dicke eines Buches insofern ab, als dass man ja dann auch sehr viel Zeit mit dem Buch vebringt. So 800 Seiten müssen ja auch erstmal gelesen werden (das wäre für mich ein dicker Wälzer, alles bis zu 500 Seiten ist noch okay :D) und ich glaube, da wägen viele ab, ob sie nun lange Zeit ein 800 Seiten-Buch lesen oder ob sie in der Zeit mal eben schnell 3 andere Geschichten vorziehen.

    Was die Einzelbände angeht, beziehungsweise Trilogien und so weiter: auf der Buchmesse konnte ich mit eier Autorin quatschen, die auch gerade den ersten Band einer Trilogie veröffentlicht hat und quasi "gezwungen" wurde, ihre Geschichte zu dritteln, weil Leser, so der Verlag, keine Lust mehr auf dicke Bücher haben :D

    Vielleicht ist es ja auch dieser Vorfreude-Aspekt, denn immerhin freut man sich ja schon riesig, wenn bald irgendwann ein neuer Band erscheint. Vielleicht fühlen sich aber auch viele von so vielen Seiten erschlagen? Vielleicht empfinden es viele auch als Wohltat, wenn sie bis zum nächsten Band auch wieder Abstand von den Protagonisten bekommen können.

    Ich weiß noch, dass mein dickstes Buch, was ich je gelesen habe, "Vom Winde verweht" war und das hat meine ganzen Sommerferien angedauert, bis ich dieses beendet hatte :D

    Liebste Grüße :)

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    1. Das Argument höre ich immer wieder, dass es zu lange dauert ... aber viel Zeit mit einem guten Buch zu verbringen ist für mich eher ein Faktor, es lesen zu wollen :D
      Warum "schnell" drei Bücher lesen, statt auch mal länger in eine Geschichte einzutauchen?
      Das ist jetzt keine Kritik meinerseits, aber ich finde es halt grade schön, wenn man "viel von der Geschichte hat".

      Das mit den Verlagen kann ich mir gut vorstellen, der Trend ist ja offensichtlich mit den ganzen 2 und 3 Teilern, obwohl ichs nicht so ganz nachvollziehen kann und sich somit meine Reihen auf dem SuB ins unendliche ziehen O.O

      Den Vorfreude Aspekt, klar, bei einer längeren Reihe wie Game of Thrones z. B., da hab ich das auch - und da lese ich auch andere Bücher dazwischen. Ich merke das gerade sehr gut, wenn ich Trilogien direkt hintereinander lese. Ich versuche das ja mittlerweile wenn es geht, sie zeitnah zu lesen, einfach weil ich sonst viel aus den vorherigen Bänden vergesse, wenn zuviel Zeit dazwischen liegt.
      Nach drei Bänden (meist 800 - 1200 Seiten) freu ich mich dann auch wieder über was Neues. Aber ich hab schon gemerkt dass es mir besser gefällt, wenn ich die Teile direkt hintereinander lese und mir alles noch frisch in Erinnerung ist.

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  4. Guten Morgen,
    also ich lese meist Bücher so ab 350 - 400 Seiten(gerne mehr, wenn die Story stimmt). Es kommt natürlich sehr auf das Buch an, aber ich finde eine gute Geschichte braucht Zeit und Platz sich zu entwickeln. Ich lese auch gerne mal Reihen, aber im Moment nehmen Reihen, Trilogien usw. echt überhand und das merkt man den einzelnen Bänden auch oft an.
    Ich denke, das hat auch viel mit dem "wie viele Bücher schaffe ich in einer Woche" zu tun - ein Phänomen, dass ich nicht wirklich verstehe :-)

    LG
    Tina

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    1. Das höre ich auch öfters, das man ja viele Bücher "schaffen" will und so ein langes "hält dann nur auf".
      Dieses "Statistik" Lesen kann ich auch nicht so nachvollziehen, man liest oder sollte ja lesen, um Spaß dabei zu haben und nicht, um die Quote zu erfüllen.

      Ich denke mir immer, dass viele da wirklich tolle Bücher verpassen! Bei mir sind ja doch oft Bücher über 500 Seiten dabei und die lese ich sehr gerne und empfehle sie weiter - da kommt dann schon von vorneherein die Abwehr: "hört sich gut an, aber ist mir zu dick" ...

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  5. Guten Morgen :)

    also ich bekenne mich dazu - ich liebe dicke Bücher, aus den gleichen Gründen wie du. :) Meist gehen sie mehr in die Tiefe und man baut eine ganz andere Beziehung zu den Charakteren auf als bei dünnen Büchern. Ich finde auch Bücher unter 200 Seiten als kritisch, habe da bisher auch nicht viele gelesen, die wirklich gut durchdacht und rund waren.

    Auf meinem SuB befindet sich alles - dicke Bücher, dünne Bücher. Klar viele um die 300 Seiten rum, da das einfach "Trend" ist bzw. die meisten Leser anspricht... sowas wissen bzw, merken die Verlage ja auch. Ich denke aber, gerade im Fantasy-Bereich ist es wichtig, diese Welt zu erklären und es wirklich fantastisch werden zu lassen... das geht mit nur 300 Seiten meist nicht so gut. Ich achte auch weniger auf die Seitenzahl, wenn ich mir ein Buch schnappe zum Lesen und da ist es mir egal, wie lange ich dafür brauche. Wichtig ist mir, dass ich tolle Geschichten lese und wenn es ein Monat mit 5 dicken, aber dafür großartigen Büchern war, bin ich glücklicher als ein Monat mit 15 Büchern, die alle nur so okay waren. :)

    Ich muss auch sagen, dass für mich ein Buch mit 500 oder 600 Seiten noch kein dickes Buch oder Wälzer ist! Das beginnt bei mir ab sagen wir 700 oder eher 900 Seiten.. die sind wirklich dick... aber 500 Seiten oder auch 600 ist doch nicht viel? Oder???

    Egal, ich lese, was mir gefällt und richte meine Auswahl nicht nach Seitenzahlen.

    Ich denke übrigens auch, dass manche Trilogien als dickes Einzelband besser auf den Punkt gebracht wären. Glaube aber bei Das Lied von Eis und Feuer, dass die deutsche Übersetzung gute 1.500 Seiten gehabt hätte und das wäre dann einfach unhandlich geworden. ;) Deutsche Übersetzungen sind ja grundsätzlich länger als die englischen, da deutsche Wörter viel länger sind... das geht ja bei "ich" schon los. :)

    Okay, genug geredet... aber dieses Thema berührt mich auch stark, da ich die vielen Bücherwürmer nicht verstehen kann, die Bücher ü300 Seiten als zu dick abstempeln und deswegen nicht lesen... ach ja, bei Reihen, die ich liebe, bin ich jedes Mal happy, wenn der Nachfolgeband noch dicker ist. :D Es war bei Harry Potter etwa für mich furchtbar als Band 6 weniger Seiten hatte als Band 5!!! O.O

    Liebe Grüße,
    Anna

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    1. Hach, wie schön ♥ Das kann ich alles so unterschreiben! :)
      Ich achte auch überhaupt nicht auf die Seitenzahl und mich erschrecken dann eher Bücher, die ich dann aus der Post hole und die dann total dünn sind *g*
      Für mich sind Wälzer eigentlich auch erst ab 700 Seiten aufwärts. Aber wie du schon sagst liegt der Trend bei 300 Seiten und ich hab schon einige gehört die bei 500 schon von "zu dick" sprechen.

      Allerdings finde ich das "unhandliche" schon manchmal sehr unpraktisch, da schlafen einem dann ja teilweise die Hände ein beim halten *lach*

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  6. Also ich lese gern auch mal dicke Bücher, wenn mich der Klappentext interessiert :D Das ist nämlich eher der Punkt der für mich entscheidet, ob ich das Buch lesen will oder nicht. Genau so könnte es auch dünne Bücher geben die ich ablehne weil der Klappentext schon doof ist :D!

    Was mich allerdings stört, ist das Verlängern von Reihen was zur Zeit in Mode ist. Ich meine es ist okay, wenn man statt eines 700 Seiten Buches eine Trilogie erscheinen lassen will, auch wenn dadurch die Leser ewig auf die Folter gespannt werden, aber was ich gar nicht mag ist wie es nun bei Reckless passiert, dass dann plötzlich aus einer Trilogie eine Endlosreihe wird.

    Übrigens genauso nervig finde ich es, dass seit neustem bei Buchverfilmungen von Trilogien der letzte Band in 2 Filme gepackt wird :(!

    LG Piglet ♥

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    1. Oh ja, bei Buchverfilmungen finde ich das auch sehr seltsam, dass man am Ende dann plötzlich 2 Filme draus macht. Das kann zwar gut werden, aber meistens wirds dann doch einfach in die Länge gezogen. Das ist echt schade!

      Bei Reckless war es aber soweit ich (vom Verlag) weiß von Anfang an so geplant, das sechs Bände erscheinen. Es ist wegen der Tintenwelt nur jeder davon ausgegangen, dass es eine Trio wird.
      Dieses "Problem" kenne ich eigentlich nur bei der Alterra Trilogie. Da wurden ja (auch) drei Bände nachgelegt, wobei da bisher glaub ich nur einer, also der 4., ins deutsche übersetzt wurde. Dabei war es ein gutes Ende nach den drei Bänden und der 4. konnte mich dann auch gar nicht überzeugen. Sowas finde ich auch doof, da sollte der Autor dann lieber eine tolle Idee in eine neue Trilogie packen :D

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  7. Guten Morgen

    Spannendes Thema das du da angerissen hast. Ich selber lese auch gerne dicke Bücher, jedoch schiebe ich die gerne mal etwas weiter nach hinten. Ich denke mir oft bevor du den Wälzer liest für den du wahrscheinlich lange brauchst liest du erst mal die vielen dünnen Bücher.
    Ich mag beides
    Und beides hat vor uns Nachteile.
    Und ich denke wwenn Band 1 gut war und der zweite ein Monster wäre würden ihm trotzdem alle lesen :)

    Lieben Gruß
    Tina
    Meinbuchmeinewelt.blogspot.com

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    1. Warum liest man dann aber lieber viele dünne Bücher vorher? Möchte man den SuB abbauen und hat dann eher das Gefühl "mehr geschafft zu haben"?

      Ich bin ja momentan auch am SuB abbauen, weil sich einfach zu viele Bücher angesammelt haben und natürlich möchte ich gerne, dass es "schnell weniger wird". Aber deshalb möchte ich mich eben nicht davon abhalten lassen, dicke Bücher zu genießen, die eben auch mal etwas länger dauern ;)

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  8. Hallo und guten Tag,

    ja, , auch mich würde "der Übergang" reizen, aber mir ist das Buch von der Seitenzahl einfach zu dick und zudem sind es auch extrem dünne Seiten. Zwei Dinge, ich mich einfach abschrecken...

    Außerdem kann ich in meinem Leben nicht nur lesen.

    Deshalb nehme ich genau dieses Buch als Beispiel für eine einsame Insel, denn da hätte ich Zeit ohne Ende mich ganz diesem Buch zu witmen!!

    LG..Karin...


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    1. Aber es wäre doch das gleiche, wenn du drei Bücher liest, von der Seitenzahl her ... warum schreckt dich das dann so ab?

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    2. Das verstehe ich jetzt auch nicht. Es geht ja nicht darum, in seinem Leben nur zu lesen. Aber ob ich jetzt "Der Übergang" oder in dem Fall 4 dünne Schnittchen lese, ist doch egal?

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    3. Ich finde es, gerade bei dicken Wälzer wichtig am Ball oder besser am Buch zu bleiben, ohne größere Pausen und Einschränkungen...sonst vergisst man schnell was passiert oder?

      Ich mag , dann nicht dauern mich wieder in eine Geschichte neu rein zu lesen. Man verliert einfach auch die Lust irgendwann, finde ich.

      Deshalb wäre "Der Übergang" für mich persönlich ein Buch für eine einsame Insel.

      Ich hätte da die Ruhe und Muse...die es für so ein Buch meiner Meinung braucht.

      Was ist daran nicht verstehbar? Leider kann ich persönlich nicht nur den ganzen lieben Tag lesen , habe auch noch andere Dinge im Leben zu tun...

      LG..

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    4. Hm, okay, Karin, wenn du da so schnell "raus" kommst, dann ist es natürlich schwierig. Ich lese jetzt ein dickes Buch ja auch nicht an einem Tag bzw. Abend ... Ich brauche da auch mehrere Tage dafür, aber deshalb komme ich ja nicht raus. Ich bin zwar leider sehr vergesslich, was HAndlungen betrifft (vor allem wenn ich auf Reihenfortsetzungen warte), aber wenn man jetzt ein dickes Buch in zwei Wochen liest, dann ist man doch immer noch mitten drin?

      Liest du denn auch Reihen Karin? Da kommen ja die Fortsetzungen erst Monate später ... liest du dann den ersten Band nochmal nach?

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    5. Jetzt habe ich es doch verstanden. Du meinst wegen der Pausen dazwischen. Wenn du relativ große zeitliche Abstände dazwischen hast!

      Ich kann zwar nicht den ganzen lieben Tag lesen, denn da kommen so skurrile Dinge wie Ehemann, Vollzeitjob, Haushalt und das Leben dazwischen, aber ich lese schon jeden Abend bzw. immer am Arbeitsweg, wüsste jetzt nicht, wie es bei mir mit längeren Pausen wäre.

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    6. Nein, so eine Mehrteiler-Fan bin ich jetzt persönlich eher nicht.
      1. es bei mir auch eine Frage des Geldes....meine Mittel sind da etwas begrenzt.
      2. ich bin kein Fan vom Warten auf Folgebücher..

      Einzige Ausnahme zur Zeit bei mir ..Vollendet...und von Janet Clark ..Finstermoos ...da sind die Buchpreise, aber auch erträglich..

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  9. Hallo,

    also ich mag alle Bücher egal ob dick oder dünn. Ich mach mir über die Seitenzahl so gar keine Gedanken. Mir ist wichtig, dass mich die Geschichte packt und wenn sie dass nicht tut, dann breche ich das Buch eh ab.

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  10. Ok, ich liebe dicke Bücher :) Ähnlich wie du, bin ich ein Liebhaber vom Abtauchen, aber auch die Tatsache, das man nicht nach 2 bis 3 Stunden schon wieder vor der Entscheidung steht - was lese ich als Nächstes - finde ich gut. Den Entscheidungen liegen mir so gar nicht :)

    Zwischendurch darf es aber auch mal was Dünneres sein, vor allem für unterwegs. So lange es sich die Wage hält, kann ich damit leben.

    Ich bin kein Freund von diesem Auseinanderreisen von Büchern. Die Bücher von Martin sind ja nicht die einzigen. Mir ist das als erstes bei der Black Dagger-Reihe aufgefallen. Den 1. Teil gab es als Gesamtausgabe von Heyne, als ich den nächsten Dagger lese wollte, sollte ich mir 2 Bände kaufen, das hat mich angestunken und lange war ich der Reihe dann auch nicht mehr treu.

    Bisher bin ich erst einem positiven Beispiel begegnet, bei dem Bücher geteilt wurden und in dem Fall ist es auch bereits im Original passiert. Die Sturmchroniken von Brandon Sanderson hätten sonst mindestens 1500 Seiten pro Band und das ist selbst für meine Begiffe etwas viel. Dann lieber 2 x 800 Seiten in der Hand und das lesen klappt wieder ohne Krampf :D

    Liebe Grüße
    Kathleen

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    1. Ich bin da auch sehr für Abwechslung. Nur noch dicke Schinken wäre mir dann nach einiger Zeit auch langweilig - einfach um mal was kurzweiliges dazwischen zu schieben.

      Die Sturmchroniken kenne ich noch gar nicht, aber Brandon Sanderson ist mir ein Begriff, da hab ich ein Buch von ihm auf dem SuB. Die werde ich mir auf jeden Fall mal näher anschauen :D
      1500 Seiten pro Band sind wirklich viel - die hätte ich mir dann wahrscheinlich auf den Reader geholt xD

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  11. Hallo,
    ich lese grundsätzlich auch längere Bücher ganz gern, mit 500-700 Seiten. Momentan bin ich aber an einem Teil mit 1400 Seiten dran und habe langsam aber sicher keine Lust mehr auf die Geschichte (bin bei ca. 1100). Sie ist zwar wirklich sehr gut, aber irgendwann hat man einfach wieder Lust auf etwas anderes.
    So ganz kurze Sachen, mit ~200 Seiten, mag ich ähnlich wie du auch nicht sehr gern. In dieser kurzen Zeit lernt man die Charaktere meist nur oberflächlich kennen, das "Problem" / Die Story wird oft nur kurz und knackig angerissen, aber man kann einfach nicht richtig in die Geschichte eintauchen. Dafür geht meistens alles einfach zu schnell und manchmal fehlt mir einfach eine gewisse "Tiefe".

    Ich finde aber, man kann Bücher auch getrost mal teilen, wenn es irgendwie Sinn macht. Gut, ein Buch mit 500 Seiten müsste man nicht unbedingt in zwei mal 250 Seiten teilen. Das sieht dann für mich tatsächlich eher wie Geldmacherei aus. Aber irgendwann werden mir dicke Bücher auch einfach zu unhandlich. Kann man nicht so gut anfassen und aufschlagen, sind unpraktisch zum mitnehmen...

    Ich schließe deswegen aber weder sehr lange noch sehr kurze Bücher aus meinem Lesealltag aus. Wer prinzipiell alles über sagen wir mal 350 Seiten ausschließt, der verpasst wirklich was.

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    1. Oh ja, unhandlich sind sie tatsächlich oft. Ich überlege dann aber auch, ob ich sie mir nicht als ebook hole, das ist bei über 1000 Seiten dann definitiv "schöner" zu lesen :D

      Diese prinzipielle Seite hat mich zu diesem Post gebracht, weil viele dickere Bücher von vornherein ausschließen - das find ich einfach schade.
      Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich auch mal an dünne Bücher mehr ranwagen sollte, weil ich die aus den Gründen, die du genannt hast, eben auch eher meide :)

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  12. Sei gegrüßt.

    Interessante Beobachtung. Das wunder mich ein bisschen ehrlich gesagt. Also ich kenne das von Menschen, die sowieso nicht gerne lesen. Dieses "Was so ein dickes Buch liest du??!". Aber von Bloggern, wo nu wirklich sehr viele Buchblogger darunter sind...

    Ich persönlich würde ein Buch nie wegen seiner Seitenzahl ganz ablehnen. (Wobei: Ich sehe es einfach nich ein für 150 Seiten 10€ zu bezahlen, aber gebraucht oder so würde ich so ein Buch auch nehmen ;) )
    Ich verschiebe Bücher wohl hin und wieder wegen der Seitenzahl. Nimm z.B. deine Ran an den SuB Challenge. Wenn der Monat schon fast rum ist und ich zwei Bücher zur Auswahl habe nehme ich das mit weniger Seiten, damit ich es auch auf jedenfall noch schaffe ;)

    Prinzipiell muss ich sagen, dass ich am liebsten Bücher ab 300 Seiten lese. Ideal finde ich 300-400 Seiten. Das ist eine Übersichtliche Menge und trotzdem genau Platz um so richtig in die Geschichte einzutauchen. Außerdem ist das auch ganz einfach ein praktischer Grund: Ich lese auch gerne unterwegs - und nicht nur E-Books - da sind 300-400 Seiten einfach weniger zu tragen als 900. Davon abgesehen liegen die schlankeren Exemplare auch besser in der Hand :D
    Aber wie gesagt: Die Seitenzahl wäre wohl sicher kein Grund für mich ein Buch abzulehnen.

    LG
    DarkFairy

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    1. Genau deshalb wollte ich das Thema mal aufgreifen - ich dachte auch, unter Leseratten hadert es nicht an der Seitenzahl ... anscheinend ist es ja doch so eine innere Abneigung, dass es "so lange dauert", was ich schade finde.
      Für unterwegs kann ich es auch nicht leiden, wenn ich grad was dickeres lese und ich dann extra eine andere Handtasche nehmen muss, damit das Buch reinpasst xD

      Der Grund für Challenges spielt da vielleicht auch öfters eine Rolle, da hat man ja doch immer ein bisschen Druck, was man da alles schaffen möchte ...

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    2. Ja, bei vielen Challenges geht es ja oft eher um die Anzahl der Bücher als um die gelesenen Seiten. Ein bisschen schade ist es schon, dass man dann mehr Bücher mit wenigen Seiten bevorzugt. Für das Challenge-Ziel ist das natürlich hilfreich, keine Frage, aber für den SuB-Abbau vielleicht trotzdem nicht ganz ideal, wenn die dicken Bücher dann immer nur weiter nach hinten rücken und nie angegangen werden.

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    3. Das fand ich so toll bei der Tink vs Rani Challenge, da konnte man angeben, ob man die Bücheranzahl oder Seitenzahl für die Challenge wählt.
      Und deshalb hab ich bei meiner Challenge auch mal als Motto "Wälzer" genommen :D

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  13. Hey,

    also früher habe ich eigentlich nur dicke Bücher gelesen (+400), was natürlich auch damit zusammenhing, dass ich viel im Bereich Fantasy las, und da braucht es ja alleine ein paar Seiten, um die phantastische Welt vorzustellen :P Genauso bei Historischen Romanen - da kann ich mir kaum ein 300-seitiges Buch vorstellen.
    Mittlerweile lese ich auch häufiger kürzere Bücher, die sind für unterwegs viel praktischer. Eher kürzer sind ja meistens New-Adult-Bücher, und da gefällt es mir auch gar nicht, wenn die Texte so lang sind (z.B. After Passion).
    Es kommt einfach ganz auf das Genre, aber ich habe nie die Angst vor vielen Seiten verstanden. Natürlich braucht man etwas mehr Zeit, dafür lohnt es sich aber in den meisten Fällen!

    LG Caro

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    1. Ich lese auch viel Fantasy und auch historisches, da ist die Seitenzahl wirklich fast immer ab 400+, obwohl ich auch schonmal was historisches mit 300 Seiten gelesen habe, das geht auch.
      Vor allem Krimis und Thriller sind ja eher im 300er Bereich.
      Man sollte es einfach mal austesten finde ich, offen sein für neues!!! :D

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  14. Ich gehöre auch zu den Wälzer-Liebhabern! Ich bin ganz verzückt, wenn ein Neuzugang kommt und er hat dann mehr als 500 oder 600 Seiten <3 Das ist für mich immer das Zeichen, dass ich länger in eine andere Welt abtauchen kann!!!!
    Mit Sicherheit ist es nicht easy, die Schinken mit sich rumzuschleppen, wie das bei mir der Fall ist, aber ich hab mich dran gewöhnt :)

    Liebste Grüße
    Bine

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  15. Guten Morgen! Ich lese sowohl dicke Wälzer, als auch kürzere (aber nicht zu kurze Bücher) sehr gerne.
    Ich liebe es einfach, in die Geschichte einzutauchen und dies gelingt mir bei dickeren Bücher noch mehr.
    Ich habe eher das Problem, dass ich sehr selten zum Lesen komme und es dann mühsam ist, mittendrin weiter zu lesen. Und dann gibt es da noch die vielen Reihen, die ich angefangen habe.
    Dazwischen lese ich dann andere Bücher und inzwischen merke ich, dass mir da oft der rote Faden fehlt und ich manche Reihen von vorne beginnen muss, um überhaupt einen Überblick zu haben.
    LG Aletheia

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    1. Da ich eigentlich jeden Abend lese hab ich da nicht das Problem, wieder reinkommen zu müssen.
      Bei Reihen schon, da man ja oft so lange auf die Fortsetzungen warten muss, deshalb versuche ich seit einiger Zeit, zu warten und sie direkt hintereinander oder zumindest in kurzem Abstand zu lesen.

      Bei der GoT Reihe z. B. brauch ich schon mal was anderes dazwischen, da könnte ich nicht die komplette Reihe am Stück lesen, das wäre sogar mir dann zu viel :)

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    2. Ich komme selbst am Abend nicht dazu. Da ist dann mein Freund bei mir und wir essen, gucken fern etc. Da er nicht bei mir wohnt, möchte ich die Zeit, in welcher er bei mir ist mit ihm verbringen. Warten wäre ne Möglichkeit, aber es fällt mir echt schwer, bei so vielen tollen Büchern *süchtig*

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  16. Interessante Post, darüber mache ich mir im Moment auch so meine Gedanken.

    Also zum einen bin ich auch eher für dicke Bücher, eben wie du sagst, man kann so viel besser in die Geschichte eintauchen. Wobei es nicht mehr als 600 - 700 Seiten sein müssen, sonst schreckt mich das vorm Kaufen auch ein bisschen ab (So ein dickes Buch und dann gefällt es mir am Ende nicht).

    Aber dieser blöde Trent jetzt nur noch 300 Seiten lange Bücher zu drucken nervt mich ungemein. Vor allem, wenn es Mehrteiler sind. Meist hab ich dann das Gefühl, die Bände vielleicht hier und da etwas umgeschrieben und man hat dann ein etwas längeres, aber gutes Buch.

    Gründe für die immer kürzer werdenden Bücher sind meiner Meinung nach folgende:
    1. Der Verlag will ja auch was verdienen. Und noch haben wir Buchpreisbindung, dass heißt über 20 Euro für ein Hardcoverbuch darf eigentlich nicht verlangt werden, egal wie dick es eben ist. Der Verlag hat also die Wahl ein dickes Buch für 20 Euro zu veröffentlichen oder zwei, drei dünne Bücher für je 20 Euro - Gewinn direkt mal verdreifacht.
    2. Tatsächlich geht der Trend zu dünnen Bücher - manche Blogger können so jeden Tag ein Buch lesen und rezensieren und sehen so mega aktiv aus. Außerdem werden auch wenig Leser eher von dünneren Büchern angelockt. Wer nicht sooooo gerne liest, kauft sicher eher ein dünnes Buch.

    Trotzdem finde ich es schade. Manchen Büchern merkt man einfach an, dass sie entweder gekürzt oder meist bei folgebänden irgendwie unnötig gestreckt werden, damit die Geschichte auf drei Bände verteilt werden kann. Ich bin davon gar kein Freund und bin langsam von 3 x 300 Seiten Bänden langsam genervt.

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    1. Wie oben schon geschrieben wurde: die Verlage wollen das tatsächlich, das dickere Geschichten in mehrere Teile aufgespalten werden, da die Leser eher zu 300 Seiten Bücher tendieren. Und mit Sicherheit spielt auch die Preisrechnung eine große Rolle.
      Ich hab ja nichts gegen Trilogien, wenn das so ausgelegt ist und auch so viel Handlung da ist, um die Seiten spannend zu füllen. Aber wie oft hört man, dass der 2. Teil eher als Lückenfüller ohne recht viel Handlung empfunden wird ... ?

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  17. Hallo Aleshanee :)

    Ich liebe dicke Wälzer! Gerne dürfen sie auch weit über 1000 Seiten haben. Wie du schon sagtest, dann kann man richtig gut in die Geschichten eintauchen. Buch-Reihen lese ich auch sehr gerne, am liebsten dann sofort alle Bände hintereinander. Ich finde allerdings, dass man manche Trilogien ruhig in einem Band hätte veröffentlichen können, wenn die Einzelbände beispielsweise je nur 300 Seiten haben.

    Natürlich lese ich auch Bücher die "nur" 300 - 400 Seiten haben, das kommt immer auf die Geschichte an. Wenn das Buch richtig gut war, denke ich oft: Schade, es hätte ruhig noch länger sein können. ;)

    Liebe Grüße
    Nicole

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  18. Die Frage ist wirklich interessant. Aber ich finde es kommt auch auf das Thema des Buches an, nicht jedes Buch spricht mich an. Wenn mich allerdings das Buch anspricht ist mir die Seitenzahl recht egal. Nehmen wir z.B. mal die After Reihe, da dachte ich auch erst omg eine Liebesgeschichte über so viele Seiten, was kann da im ersten Teil nur passieren. Aber dann war ich total gefesselt und wollte wissen wie es weiter geht.

    Auch die Bücher der Chroniken der Unterwelt Reihe sind nicht gerade die dünnsten, aber mir gefällt es weil man viel tiefer in die Geschichte rein gehen kann, manchmal fehlt mir das schon bei einigen Bücher, da denke ich mir: „Wie das war es jetzt?“ Und dann überleg ich warum Autor / Autorin nicht noch ein paar Seiten dran gehängt hat um den Schluss besser auszuschmücken oder das Buch nicht so abrupt abbrechen zu lassen.

    Also Nein, ich hab keine Angst vor dicken Bücher, wenn sie mich wie gesagt auch ansprechen.

    LG Nadine

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  19. Hey :D
    Also ich habe das auch schon öfter gehört das viele dicke Bücher nicht so gerne lesen.
    Bei mir kommt das immer ganz darauf an, auf was ich gerade Lust habe und wie meine Zeit so bemessen ist.
    Aber genau wie du, mag ich Bücher die unter 200 Seiten haben meistens nicht weil mir da zu wenig Handlung ist und man sich einfach mehr wünscht, was da noch passieren soll.
    Die perfekten Bücher finde ich immer zwischen 350 und 450 Seiten ;D Bei mir sind die Bücher ab 550 Seiten bis 600 Seiten schon ziemlich dick und ich überlege mir ob ich sie lesen will, aber grundsätzlich habe ich nichts dagegen.
    Meistens passt es aber zeitlich bei mir nicht.
    Wie du aber schon gesagt hast mit den Trilogien, das ist ja auch so, man liest sie hintereinander und eigentlich ist das auch nichts anderes als würde man eien 900 Seiten Wälzer lesen.
    Aber ich glaube auch das die Leute oder Leser (ich oft auch) davor zurückschrecken, weil sie dann nicht das Gefühl haben, ich bin schnell mit dem Buch durch, kann mir dann ein neues aussuchen und was neues lesen. Also das sie denken sie sind zu lange an ienem Buch beschäftigt und können dann nicht so schnell wieder ein neues anfangen.
    Das könnte ich mir jetzt so denken.

    Aber wie gesagt, ich mag dickere Bücher eigentlich ziemlich gerne.

    Liebe Grüße
    Maddy

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  20. Hey :)

    Ich hab generell den Eindruck, dass das Angebot an wirklich dicken Büchern abgenommen hat ... Während meiner Schulzeit waren Wälzer eigentlich gang und gäbe, ich habe aber auch an mir selbst eine gewisse Müdigkeit beobachtet, was so richtig dicke Bücher angeht. Wenn ich von einer Geschichte nicht so richtig überzeugt bin, lege ich einen Wälzer schneller zurück als ein dünneres. Da ist wohl eine gewisse Faulheit entstanden, fürchte ich ... Und scheine mit dieser "Angewohnheit" wohl nicht alleine zu sein.

    Ich denke, dass das den Verlagen sehr wohl bewusst ist, deswegen werden Romane ja aufgeteilt. So wie "Game of Thrones" beispielsweise (wobei ich hier mit der deutschen Vorgehensweise auch nicht einverstanden bin, weil das permanent verwirrend ist, wenn man fragt, in welchem Buch bist denn du - 4. Band deutsche oder englische Version?).

    Eines möchte ich aber noch klarstellen: Ich bin dicken Wälzern nicht grundsätzlich um jeden Preis abgeneigt, ich lese sehr wohl immer noch welche. Ken Folletts Jahrhundert-Trilogie beispielsweise - aber bei so dicken Büchern bin ich mittlerweile froh, wenn ich sie am E-Book-Reader lesen kann. Das ist einfach bequemer für mich :). Wenn mich eine Story wirklich richtig fesselt, spielt es keine Rolle, wie lang die Story ist, dann kann das Buch von mir aus auch 2000 Seiten haben - das Problem ist eher, dass mir das mittlerweile nicht mehr so oft passiert wie früher ...

    Liebe Grüße
    Ascari vom Leseratz Blog

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  21. Huhu!

    Das ist gar nicht so leicht zu beantworten.
    Eigentlich stören mich 800 oder mehr Seiten überhaupt nicht und 500 sind auf jeden Fall ok, aber manchmal lese ich auch lieber 2-3 kurze, verschiedene Geschichten, als lange bei einer einzigen zu verweilen. Im Alltag, gerade wenn es schonmal stressig ist und ich wenig Freizeit habe, ist es irgendwie angenehmer mehrere kürzere Bücher zu lesen anstatt lange, bei denen mich die Seitenzahl etwas erschlägt. Vermutlich, weil ich so das Gefühl habe mehr zu schaffen, obwohl das natürlich Unsinn ist, wenn es letztlich auf die selbe Seitenzahl hinausläuft. Aber da ist der Kopf wohl unterbewusst ziemlich simpel gestrickt und mag lieber die Zahl 3 statt 1 - unabhängig der Seitenzahlen. Ziemlich verrückt eigentlich. ;D

    LG
    Svenja

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  22. Hallo!

    Genau den mehr oder weniger selben gedanken hab ich mir erst unlängst auch gestellt. Nämlich weil mir der Trend zu Trilogien extrem auffällt momentan.
    Hab mich auch in meinem "Sudern am Sonntag" darüber ausgelassen - kannst du gerne mal vorbeischauen wenn du willst :)
    http://nothingbutn9erz.blogspot.co.at/2015/05/sudern-am-sonntag-3.html

    Mir fehlen die wirklichen Wälzer auch - und meinem Geldbeutel erst Recht!

    LG N9erz!
    http://nothingbutn9erz.blogspot.co.at/

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  23. Tatsächlich schrecken mich sehr dicke Bücher auch erstmal oft ab, aber das sein dann Bücher ab 500-600 Seiten. Ich lese aber meistens im Bus zur Uni und die sind einfach so unhandlich und schwer :P Bücher mit 200 Seiten lassen sich zwar schnell mal weglegen, aber bleiben einem auch eher nicht im Kopf, weil man eben nicht so tief eintauchen und sich in der Geschichte verlieren konnte. Also ein Buch 1000 Seiten würde wahrscheinlich schon recht lang im Schrank stehen, bevor es tatsächlich ausgewählt wird.. Aber an sich haben diese Bücher schon auch ganz klare Vorteile ;)

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  24. Persönlich hat mich die Dicke eines Buches eigentlich noch nie abgeschreckt.
    Ich kaufe viele Bücher über Amazon und schau da nie auf die Seitenzahl. Da wurde ich schon öfter mal überrascht. :D
    Die Sturmlichtchroniken hatten mich bein Reinlesen zB. schon ziemlich gefangen und als es dann bei mir ankam, sah ich diesen riesigen Brocken von einem Buch! Das ist allerdings so spannend, dass ich echt froh um jede Seite war, die mich noch vom Buchrücken trennt. :D
    Dicke Bücher mag ich nur dann nicht, wenn der Inhalt langatmig oder langweilig ist. Steven Kings - The Stand habe ich zB nie fertiggelesen. Vielleicht wäre es noch spannend geworden, aber nachdem nach knapp 100 Seiten noch immer nichts passiert war, hatte ich einfach keine Lust mehr xD

    Die Dicke eines Buchs muss wirklich auf den Inhalt abgestimmt sein. Das Parfüm zB ist ja nur ein ganz dünnes Büchlein und hat trotzdem sehr viel Inhalt :D

    Besonders dicke Bücher zu teilen halte ich teilweise auch für sinnvoll, aber es ist definitiv auch Geldmache.
    Einfach weil man dann das doppelte bezahlt. So haben mich allein die Sturmlicht-Bände schon über 60€ gekostet.... :/
    Aber das war es wert :D

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  25. Ich schätze mal, da ist es einmal wichtig, was man unter "dicke Wälzer" versteht...denn ich lese meistens Bücher mit 350-850 Seiten und finde es nicht weiter schlimm. Die einzige Seitenzahl, die mich abschreckt, sind > 1100 Seiten-Bücher..."Les Miserables" oder "Die Arene" zum Beispiel schrecken mich auch ab, auch wenn ich sie wirklich gerne lesen würde. 200 Seiten sind meist einfach...naja, zu wenig, weil man meistens die Charakter dann nicht so gut kennenlernt, aber so ist jeder Leser verschieden.
    Lg. Tiana :D

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  26. Wow, die Diskussion ist ja richtig im Gang :-)
    Also, ich denke, es hängt auch immer sehr vom Genre ab.
    Ich würde mal spontan behaupten, ich habe bisher eher weniger Historische Romane mit <500 Seiten gesehen, da sind es eher deutlich mehr. Bei Fantasy ist es wohl ähnlich (auch wenn das gar nicht mein Genre ist, aber wenn ich da an den visuellen Eindruck in der Buchhandlung denke, kommt das wohl hin).
    Ein kleiner Krimi oder etwas Chicklit zwischendurch ist für mich eben auch ein Buch für zwischendurch und braucht für mich dann nicht unbedingt 500 Seiten haben. Es kommt doch aber immer auf den Einzelfall an!
    Ich gleube, die meisten Bücher in meinem Regal haben zwischen 300-500 Seiten. Es sind aber auch welche dabei mit <300, in denen trotzdem viel stecken kann. Kürzlich gelesen: "Wiederholte Verdächtigungen" - ein <200 Seiten-Buch, für das ich dennoch relativ lang gebraucht habe, da es einfach inhaltlich "mächtig" war und viel Raum zum Nachdenken gelassen hat.
    Der Aspekt "da wird mir der Arm irgendwann lahm" ist gerade für einen abends-im-Bett-Leser auch nicht zu erachten, muss ich zugeben.
    "Wälzer" beginnen bei mir übrigens so ab 600-700 Seiten, ansonsten ist es ein "dickes Buch" *lach*.
    Aber auch das kommt eben drauf an.
    Das mit dem "in die Geschichte eintauchen" kann - je nach Schreibweise und Genre) mit 300-400 Seiten auch gut gelungen, finde ich.
    Was ich lustig finde: Wenn ich zwischendrin mal etwas "schnelles" lesen möchte und mir das Buch sehr gut gefällt, kann es auch passieren, dass ich das Ende künstlich in die Länge ziehe, weil ich nicht will, dass es schon wieder rum ist *lach*
    Irgendwie paradox, oder?
    Liebe Grüße,
    die Lesemaus im Schafspelz :-)

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  27. Ich finds echt total interessant, was ihr so darüber denkt!

    Liegt das ganze nicht auch ein bisschen am Wettbewerbsdenken? Wie viele Bücher les ich in der Woche, im Monat? So oft wird verglichen - und mir kommts manchmal vor, als müsste man andere immer überbieten ...
    Das fällt mir schon immer wieder auf, was ich allerdings auch schade finde, da dabei für mich der Reiz am Lesen ein bisschen verloren geht.

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    1. Hi,

      genau, das seh ich so wie du. Da werden Bücher in Massen konsumiert. Und wer halt nicht so viel liest der kommt sich schon etwas, nun ja, abseits vor. Darzum hab ich mit all dem schon lange aufgehört, da ich ja nie und nimmer in die Reichweite mancher Statistiken komme.

      Ich bin fürs bewusst lesen und nicht einfach fürs konsumieren.

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    2. Oh ja, das ist bestimmt auch ein Grund. Manche Statistiken sind ja der Wahnsinn. Da muss man dann auch echt auf Quantität gehen und viele dünne Bücher weglesen wenn man viele gelesene Bücher in der Statistik haben möchte...
      Aber was für ein Unsinn, nicht wahr? Lesen soll doch Spaß machen und nicht in Stress ausarten... Wenn man eben nicht so schnell ist oder so viel Zeit zum Lesen hat, was ist so schlimm daran? Ich bin ja auch immer ganz happy mit meinen 6 bis 8 Büchern im Monat. Da kann ich dann auch wenigstens sagen, dass ich die mit Verstand und ganz bewusst gelesen und genossen habe ;). Sch*** auf die Statistik!

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  28. Hallo Aleshanee,

    jetzt kommt hier auch noch mein Senf dazu. Auf jeden Fall, sehr interessanter Beitrag zu einem interessanten Thema.

    Ich lese auch gern dicke Bücher und dick ist ein Buch ab ca. 600 Seiten für mich, ab 800 Seiten würde ich es als Wälzer bezeichnen. Alles bis dahin bewegt sich für mich im Normalbereich.

    Was mich allerdings bei Wälzern „abschreckt“, ist das Gewicht und die Unhandlichkeit. Ich lese meistens am Weg zur Arbeit und wenn ich da einen richtigen Wälzer mitschleppe, ist das manchmal ganz schön ungemütlich (ich habe letztes Jahr „Die Elenden“ von Victor Hugo gelesen und ich habe die Schlepperei gehasst!). Jetzt ist es so, dass ich mir einige Wälzer für den Sommer zur Seite gelegt habe, weil ich da weniger arbeiten muss.

    Das mit den Trilogien habe ich mir auch schon oft gedacht, aber ich glaube, dass es hier vor allem auch darum geht, möglichst „viel“ zu lesen. Dauernd wird gezeigt, wie viele Bücher man nicht in einem Monat gelesen hat und da macht es schon einen Unterschied, ob man ein Buch mit 1200 Seiten oder 3 Bücher gelesen hat. Weißt du, was ich meine?

    Mir ist schon aufgefallen, dass dicke Bücher auch besser von mir bewertet werden. Das ist eigentlich auch kein Wunder, weil der Autor viel mehr Seiten zur Verfügung hat, um einen in die Geschichte reinzuholen. Wie du hier schon richtig schreibst, man kann dann richtig in die Geschichte eintauchen, anstatt mit einem Snapshot berieselt zu werden.

    Daher, wenn mich ein Buch anspricht, dann kommt es so oder so auf die WL, später auf den SuB und dann hoffentlich in meine Hände, und ich achte da gar nicht auf die Seitenzahl. Mich wundert es allerdings auch, dass Buchblogger (!), die angeblich gern lesen, vor dicken Bücher zurückschrecken.

    Aber egal, jeder so, wie er eben mag.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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  29. Also ich gehöre nicht zu denjenigen die solche Bücher abschreckend finden. Denn ich habe viele die über 300 Seiten haben, und genau so viele mit 500 - 800 Seiten. Und dann hab ich noch so manches Buch mit über 1000 Seiten! Bücher mit weniger als 300 Seiten sind bei mir eigentlich die Ausnahme. Denn es geht mir da wie dir, sie sind mir einfach zu schnell fertig. Wobei bei einem wirklich dicken Buch die Gefahr besteht das es langantmig wird. Da kam auch schon vor. UNd das find ich dann schade, aber ebenso find ich es schade wenn ein Buch so kurz ist und man kaum Zeit in die Geschichte einzutauchen.

    Was das mit den Trilogien un d so angeht, da geht es, denke ich, ums Geld. Also zu einem Teil, denn da kann man dann mehr mals dran verdienen und nicht nur einmal. Ich habe hier viele Trilogien oder gar Tetralogien die ich auch als ein einziges Buch gelesen hätte.

    Also her mit den dicken Schunken *gg*

    Euch allen noch ein schönes Pfingswochenende ;)
    Alexandra

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  30. Mich schrecken dicke Bücher auch ab. Allerdings fängt richtig dick bei mir so um die 700 Seiten an. Alles andere finde ich noch gut. Größeres Problem habe ich eher mit kleiner Schrift und die meisten Bücher mit der Seitenzahl haben diese Minischrift dann noch. Allerdings lese ich die Bücher trotzdem, auch wenn ich mir vorher dann oft denke: Na das dauert dann ja jetzt erst einmal.
    Ich habe bei so dicken Büchern, an denen ich dann auch sehr lange lese immer das Gefühl, dass ich was verpasse. Weil ich ja in der Zeit auch 2 dünnere Bücher lesen könnte. Aber eigentlich ist es Blödsinn.

    Wenn ich ein Buch aber unbedingt lesen möchte, sind mir die Seiten egal. Momentan lese ich unter anderem am ersten band der Waringham Reihe der ja fast 1200 Seiten hat. Und was soll ich sagen? Ich bin froh, dass er diese vielen Seiten hat. Bin jetzt knapp über 600 und wäre mega traurig, wenn es schon vorbei wäre :)

    LG
    Anika

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    1. Hihi, ja das ist schon komisch oder? Wieso denkt man da, das man was verpasst. Man hat doch 1000 tolle Seiten vor sich :D
      Aber das ist anscheinend tatsächlich so ne Kopfsache, so ne typische "mehr, mehr und noch mehr" Mentalität, die wir einfach drinnen haben ^^

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  31. Also ich bin definitiv Team Wälzer und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Buch von mir gekauft wird, steigt mit seiner Dicke.
    Warum? Weil ich sehr schnell lese (nicht, weil ich hetze oder so - ich habe einfach ein hohes Lesetempo drauf, hatte ich in der Grundschule schon und es ist seitdem eher schneller geworden :P ), lohnen sich für mich sehr kurze Bücher oft gar nicht. An guten Tagen schaffe ich 100 Seiten pro Stunde, wobei es natürlich auf die Schriftgröße und Sprache ankommt - sodass der Wert auch mal zwischen 30 Seiten (klein bedruckt, russisch, komplizierte Sprache) und 300 Seiten (großzügig bedruckt, deutsch, Unterhaltungsroman) schwanken kann...
    Und irgendwie tauche ich so gern in Welten ein, dass kurze Bücher bei mir oft dieses "Oh. Schon vorbei?! o.O" auslösen. Darum bevorzugt länger.
    Aber gerade eBooks mag ich gerne eher kurz - keine Ahnung, wieso. Darüber muss ich noch nachdenken.

    LG,
    Evanesca

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  32. Hallo Alex :)

    schöner Beitrag und interessante Frage! Dieses Phänomen habe ich auch schon oft erlebt, dass es Leute gibt die grundsätzlich keine Wälzer lesen.
    Bei mir persönlich kommt es ganz auf meine Stimmung und derzeitige Situation an. Ich habe positive und negative Erfahrungen mit dünneren Bücher, sowie auch mit Wälzern gleichermaßen gemacht, deshalb lese ich sowohl ein Buch mit 250 Seiten, als auch eines mit 700 Seiten gerne. Wenn mich die Geschichte interessiert: kein Problem, dann ist mir auch egal, wie viele Seiten es hat.
    Natürlich kommt es mal vor, dass ich ein schnelles Erfolgserlebnis brauche oder eben einfach nur den Happen für zwischendurch, weil gerade nicht so viel Zeit ist um sich länger mit einer Geschichte zu beschäftigen, dann greife ich vermehrt zu dünneren Büchern. Aber genauso gibt es Phasen in denen ich Lust und auch die Ruhe und Zeit habe, mich - genau wie du es gerne tust - für längere Zeit in eine Geschichte fallen zu lassen und greife dann auch gerne mal zu einem dicken Buch :). Bei mehr als 1.000 Seiten muss ich allerdings auch zugeben, dass auch ich mich da etwas schwer tue. Da ich eine langsame Leserin bin und immer meine Zeit brauche, habe ich da immer etwas Angst, dass ich das Gefühl habe, dass ich niemals fertig werde und dann zu denken 'welche Bücher hätte ich in der Zeit wohl von meinem SuB auslesen können'. Das Gefühl hatte ich zwar noch nicht oft, aber es ist schon vorgekommen und das hat mich halt dann geärgert und mir die ganz ganz fetten Wälzer so ein bisschen schwer zugänglich gemacht ;).
    Deshalb kann ich diese vehemente Abwehrhaltung einiger Blogger auch nicht so ganz nachvollziehen. Ich finde nämlich, dass die Story zählt und das was drin steckt und nicht irgendwelche Seitenzahlen. Die sollten nebensächlich sein.
    Was du sagst wegen den Trilogien: Da ist was Wahres dran! Wenn es eine Trilogie zusammengefasst in einem Band geben würde? Ich wäre dabei! ;D Macht ja auch keinen großen Unterschied. Wenn jemand nicht in einem Rutsch Reihen lesen mag, der könnte das Buch immernoch kurz unterbrechen und später weiter lesen... Wäre kein Problem oder?
    Das lange Warten auf die Fortsetzungen nervt mich nänlich auch!

    Liebe Grüße
    Insi Eule

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  33. Hallo zusammen!
    Ich bin auch eine, die sich nicht von Seiten abschrecken lässt. Auch wenn ich noch einige dicke Bücher ungelesen im Regal habe. Das liegt einfach daran, das mir im Moment nicht nach der Geschichte ist. Ich gehe uneingeschränkt nur nach den Themen und Klapptexten. Wenn mir diese gefallen, dann kauf ich das Buch, egal ob 200 Seiten oder 2000. Ja genau, mein dickstes Buch hat 2000 Seiten - und nö, es ist nicht die Bibel :-)
    Bei mir ist es auch eher so, das wenn ich im Net auf diversen Seiten nach Bücher Ausschau halte, das ich auch schaue wie viel Seiten ein Buch hat. Ich sehe nämlich nicht ein für ein Taschenbuch mit knapp 200 Seiten über 10,-€ zu zahlen. Da zählt bei mir eher für wenig Geld VIEL gute Geschichte zu bekommen.

    Ich lese nur ganz ungern Mehrteiler - egal ob (nur) Trilogie oder eine Serie. Bei Trilogien muss mich der erste Teil schon sehr hibbelig auf den nächsten Teil machen, sonst hat sie schon verloren und ganze Reihen hab ich seit "Das Rad der Zeit" aufgegeben, denn diese habe ich irgendwann abgebrochen und von der gibt es schon so um die 40 Bücher 0_0
    Zu sowas habe ich einfach keine Geduld. In jedem Band kommt in irgendeiner Form eine Wiederholung von den Vorgängern - also immer liest man dann wieder was man schon kennt - und irgendwann, finde ich, muss auch mal eine Geschichte einen Abschluss finden.
    Außerdem hasse ich es auch auf einen Folgeband zu warten, wenn ich die Geschichte wirklich gut finde und wissen will, wie es weiter geht. Darum fange ich auch bei Trilogien erst an, wenn schon alle Teile auf dem Markt sind.
    Ok, eine Serie hab ich doch noch im Regal. Eine Vampir-Serie. "Die Erben der Nacht - Ulrike Schweikert:" Das sind 6 Bände, aber jeder in sich abgeschlossen, da es sich jedes Mal um einen anderen Vampir aus dem Clan handelt. Da hat auch jeder Teil zwischen 450 und 600 Seiten. Sobald ich da die fehlenden Teile auch habe, werde ich mal anfangen und schauen wie die Serie ist. Wenn’s nicht klappt, dann geht sie zum Tauschgnom :)

    Also Bücher müssen gut sein, da ist es egal wie viel Seiten sie haben!

    Liebe Grüße,
    Su

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  34. Hallo Liebes =)

    Das ist ein wirklich gutes Thema =) Ich habe auch mitbekommen das viele vor dicken Büchern zurückschrecken und dann lieber die Finger davon lassen.
    Ich habe auch einige dicke Wälzer in meinem Regal ... ich zähle da jetzt mal ab 700 Seiten. Im Grunde habe ich kein Problem mit solch einer Seitenzahl, aber ^^ Ich hasse es wenn dann 300 Seiten vom Buch nur über die Landschaft oder irgendwelche anderen Nichtigkeiten gequatscht wird und mir als Leser bald die Augen zufallen weil es mich total langweilt. Dies sollte natürlich die Ausnahme sein.
    Wenn dann aber ein 700+ Seiten Buch gleich von Beginn an spannend und fesselnd ist bemerkt man die Seitenzahl doch eh nicht oder? Ich möchte lesen um mich komplett fallen zu lassen und abzuschalten. Dabei sollte ich nicht dauernd im Hinterkopf haben das ich noch soooo viele Seiten vor mir habe und ein dünneres Buch doch viel besser wäre. Vielleicht sagen sich auch einige das sie wenn sie dünne Bücher lesen einfach mehr schaffen. Sicher die Anzahl der Bücher ist dann größer aber bei der Seitenanzahl kommt doch am Ende das selbe raus.
    Man sollte keine Angst vor dicken Büchern haben, denn es gibt so viele tolle Bücher =) Und ich finde es nicht schlecht wenn ich in dem ein oder anderen Buch mal länger verweilen kann als nur 300 Seiten und dann wieder ewig warten muss bis es weiter geht =)
    Und mal ernsthaft ... wieso soll ich 9,99€ für ein Taschenbuch mit 200 Seiten ausgeben wenn ich auch eins mit 500 zu dem Preis haben kann? Natürlich gibt es auch viele tolle dünne Bücher wie zum Beispiel "Die Dreizehnte Fee" =) Aber auch diese Reihe könnte man sicher in ein Buch packen und hat dann ein schönes gefülltes Lesevergnügen =)

    LG Sunny <3
    *drück dich*

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  35. Bei mir ist es so, dass ich jetzt nicht abgeneigt bin, dicke Bücher zu lesen, das Einzige, bei dem ich dann sag 'Lieber nicht' ist, wenn die Handlung sich ewig hinzieht, denn dann macht es einfach keinen Spaß und das Problem ist ja dann auch, dass man noch 800 Seiten z.B. zu lesen hat...
    Bei kürzeren Büchern geht es oft so wie dir, bei besonders guten schmerzt es mir dann sogar richtig, wenn ich weiterlese, weil ich dann weiß, dass das BUch bald zu Ende ist.. ;)
    Das war meine Meinung dazu ;)

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  36. GoT hatte über 1000 Seiten? Der Übergang war auch so dick? Wow.... und ich habe beides verschlungen, in einem Rutsch. Bei Game of Thrones sogar alle existierenden Bände direkt hintereinander weg (das Original). Und es ist mir nicht aufgefallen, wieviele Regalmeter das im Endeffekt waren. Warum ich so dumm war das nicht zu merken? Ich habe beides als eBook gelesen. Und das zeigt wiederum ganz deutlich, dass es egal ist, wie dick oder dünn ein Buch ist, auf den Inhalt kommt es an. Ich führe keine Statistiken über die Anzahl der Seiten, die ich lese und auch nicht darüber, wie viele Bücher ich im Jahr lese. Genau aus diesem Grund. Deshalb beantworte ich deine Frage mit: Ja, ich lese auch dicke Bücher, so lange der Autor mir etwas zu sagen hat.

    Ach ja, ich habe auch dicke Papierbücher im Regal stehen, die ich sogar mehrmals gelesen habe. Zum Beispiel Herr der Ringe, alle drei Teile in einem Band. (Nur um klar zu stellen, dass ich nicht nur digital lese)

    Liebe Grüße
    loralee

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  37. Also ich muss ehrlich sagen, dass mich dicke Schinken schon manchmal abschrecken. Es ist halt einfach so, dass man sich sehr lange durchquälen muss, falls einem das Buch dann nicht so zusagt. Wenn mir eine Geschichte gefällt, darf sie aber gerne auch über 1.000 Seiten haben. Schließlich liebe ich auch Buchreihen. Leider weiß man vorher aber nicht immer, ob das Buch wirklich den persönlichen Geschmack trifft und ich breche Bücher nur äußerst ungerne ab.

    Liebe Grüße :)

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  38. Es scheint ja dann doch eine Kopfsache zu sein: man möchte "Ergebnisse" sehen, dass man etwas geschafft hat, was bei dicken Wälzern einfach länger dauert und man hat das Gefühl, dass es sich hinzieht.
    Obwohl das ja ein Trugschluss ist, denn ein dickes tolles Buch - da kann man auch sehr gut durch die Seiten fliegen :)

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  39. Hallo :)
    Interessantes Thema.
    Ich lese sehr gerne dicke Bücher und auch Reihen. Ich verfolge so gerne Charakter Entwicklungen oder allgemein wie sich die Dinge im Verlauf verändern. Ich finde bei so kurzen Bücher, ist man drinnen ist es schon wieder vorbei. natürlich gibt es da auch ausnahmen.
    Aber im allgemeinen mag ich dicke Reihen :)
    Der hier öfter erwähne "Der Übergang" gehört zu meinen Lieblingen. Genauso wie die "Das Lied von Eis und Feier" Reihe ( sind ja auch nicht so dünn) und die Kingkiller Chronicles gehören auch zu meinen Lieblingen. Auch Harry Potter wird gegen Ende etwas übergewichtig. Wenn ich dies so zusammen fasse, sind 4 von meinen 6 Lieblingsreihen "Dicke Schinken" :D
    Wenn ein Buch gut ist, merkt man die Länge ja auch nicht ( außer in den Händen, die dann manchmal schmerzen^^) da man es ja auch genießt und die Seiten nur so verfliegen...

    Ich denke auch es ist ein bissl ne Kopfsache. Ich habe diesen Monat eine Kurzgeschichten Sammlung gelesen, die über 1100 Seiten hatte, dies wirkt sich natürlich auch auf meine Monatsbilanz aus, aber ist dies wirklich wichtig ? Muss man die meisten Bücher von allen gelesen haben ? Nee :)
    Liebe Grüße

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  40. Ich glaube ich habe schon mehrfach erwähnt, dass ich dicke Bücher mag. Führe dabei in etwa die gleichen Gründe an wie du.

    Was mir aber gerade wichtig ist zu sagen ist, dass Verlage oft Bücher splitten genau aus dem Grund, dass sie ansonsten nicht gekauft werden würden. Was dazu führen würde, dass Reihen im Deutschen nicht fortgesetzt werden würden. Was wiederum von den Lesern bemängelt werden würde.
    Ab einer bestimmten Seitenzahl muss ein bestimmtes Papier und ein bestimmtes Druckverfahren angewendet werden, was dazu führen würde, dass ein Buch gut und gerne 40 bis 50 Euro kosten würde. Das würde dann schon auf Grund des Preises oft nicht gekauft werden.
    Die Verlage denken sich also nicht nur "Hey, ich splitte das Buch, dann machen wir mehr Geld" sondern da hängt noch ein großer Rattenschwanz an anderen Gründen dran.

    Ich für meinen Teil hätte meine geliebten Brandon Sanderson Sturmlicht-Bücher auch ungesplittet mit 1400 Seiten pro Buch gelesen. Aber auch so, bin ich glücklich. So habe ich satt 10 am Ende 20 wunderschön aufgemachte Bücher im Regal stehen, :)

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  41. Hey,
    ich lese auch lieber dickere Bücher. Die meisten Bücher haben über 500 Seiten, 300-Seiten-Bücher könnte ich an meinen Fingern abzählen. Ich mag es einfach länger mit den Charakteren zusammen zu sein und eine Geschichte zu haben ,die sich entwickelt und etwas mehr beinhaltet. Bei dünneren Büchern habe ich fast schon das Vorurteil, dass sie viel zu schnell erzählt werden. Richtig fette Bücher mit 1.000 Seiten betrachte ich trotzdem eher mit Vorsicht :D Der Übergang habe ich mal angefangen, aber keinen Kopf dafür gehabt und nach 100 Seiten Einleitung wieder abgebrochen, genau da, wo es wahrscheinlich spannender wurde :D Das muss ich mal anfangen, wenn ich mehr Zeit habe... aber wenn es gut gemacht ist, lese ich auch gerne 1.000 Seiten ;)
    Für meinen SUB-Abbau lese ich auch lieber dünnere Bücher (wenn ich denn welche hätte). Aber wenn ich bei einem dicken Buch auch einen Fortschritt sehe, dann habe ich auch mehr Motivation es auszulesen und bin schneller durch.
    lg. Tine =)
    lg. Tine =)

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  42. Oh, ich hab diesen interessanten Post erst jetzt entdeckt!
    Was mich angeht, entscheide ich nie nach der Seitenzahl, ob ich ein Buch lesen möchte, oder nicht. Und ja, ich greife lieber zu einem Wälzer, als zu einer Reihe. Ich kann es gar nicht leiden, so viele angefangene Reihen zu haben, deshalb lese ich sie fast nur, wenn schon alle Teile erschienen sind.
    Einzelbände sind mir eindeutig am liebsten und sie dürfen auch gern mal etwas dicker sein. Wenn ich in einer Verlagsvorschau ein interessantes Buch entdecke und dann feststelle, dass es eine Reihe wird, bekommt es unterbewusst viel viel mehr Minuspunkte, als wenn es zum Beispiel ein nicht so schönes Cover hat. Bin ich da ein Sonderfall? :D Sorry, liebe Verlage, ist so! Also splittet bitte nicht alles auf Zwang, wenn es auch mit einem Teil gemacht wäre.
    Auf die Seitenzahl achte ich echt selten. Es kommt durchaus vor, dass ich dann vor einem Buch stehe und denke "Oh, das ist ja richtig dick, hätte ich gar nicht gedacht". Mein Interesse es zu lesen, steigt dadurch aber manchmal.
    Natürlich lese ich auch gern dünnere Bücher. Wenn ich weiß, dass ich demnächst nicht viel Zeit habe, dann bietet sich das einfach an. Dickere Bücher lese ich dann eher im Urlaub oder bei viel Freizeit.

    Liebe Grüße
    Lulu

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    1. Ja, das mit den Reihen finde ich momentan auch echt eher nervig. Vor allem die Trilogien.
      Wenns eine längere Reihe ist ... okay.
      Aber eine Trio kann man oft locker in einem dicken Band zusammenfassen. Meistens ist es ja doch so, dass gerade im 2. Teil einiges in die Länge gezogen wird. Da steckt sicher hauptsächlich Geldmacherei dahinter. Müsste aber absolut nicht sein!

      Gerade wenn man an historische Romane denkt, die oft an die 1000 Seiten haben und für 10 Euro zu haben sind. Da gehts ja auch ;)

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  43. Ach Mist, jetzt bist du mir mit diesem Post zuvor gekommen. xD Habe während des Abis darüber nachgedacht und wollte im Laufe diesen Monats einen Post schreiben. :'D
    Hm, also ich liebe Wälzer - EIGENTLICH. Eine Weile hatte ich aber echt Angst vor dicken Büchern, der Grund nennt sich Peter V. Brett. Sein erstes Buch war richtig (!!!) toll, Band 2 erzählt dieselbe Geschichte jedoch noch einmal aus einer anderen Sicht, ohne dass großartig viel neue Story hinzu kommt und im dritten Band wird die Story zum DRITTEN Mal von einer dritten Sicht erzählt. Halloooo? o.O Band 4 kommt im September, ich bete und hoffe, dass es endlich mal voran geht... Och man, ich bereue es sosososo sehr die Reihe angefangen zu haben. :( Aber beenden will ich sie auch nicht, ich will ja auch wissen wie es weiter geht. Mäh. Die Seitenanzahl ist übrigens nicht zu verachten, der dritte Band hatte über 1000 Seiten.

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    1. Oh, meinst du die Dämonen Reihe? Ich finde die echt super! Und ja, im zweiten Band ist es aus einer anderen Sicht, was ich aber sehr interessant fand. Der dritte, da geht es aber schon mit der Handlung weiter ... da passieren doch ganz andere Sachen!!! :D
      Also ich freu mich auf den vierten ;)

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    2. Waaas? xD Mindestens die Hälfte ist immer dieselbe Handlung, danach geht es minimal weiter. :'D Aber schön, dass dir der Spaß nicht vergeht. :D

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  44. Hallo Aleshanee!
    Ich habe deine frage gerade entdeckt und würde sie gerne aus meiner Sicht beantworten. Ich persönlich liebe dicke bucher-grundsätzlich. Denn ich habe zwei kleine Kinder und Lesezeit ist bei mir Mangelware. Deswegen bevorzuge ich zurzeit dünnere Bücher, ich kann es nämlich nicht haben, wenn ich immer wieder aus der Geschichte rauskomme und dünnere Bücher machen es mir einfacher der Geschichte zu folgen. Ich freue mich schon wieder auf die Zeit in der ich mehr Zeit zum Lesen habe.

    Liebe grüße
    Vicky

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    1. Hi Vicky! Aus deiner Sicht kann ich das sehr gut nachvollziehen, da ist es mit kürzeren Geschichten wirklich einfacher

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