Freitag, 4. Oktober 2013

Rezension: Arthur und die vergessenen Bücher von Gerd Ruebenstrunk


Genre: Fantasy
empf. Alter: 10 - 12  Jahre
1. Teil der Trilogie 

Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 384
Hardcover: 16,95 €
Taschenbuch: 8,99 €
ebook: 14,99 €

1. Auflage: Juli 2009
ISBN: 978-3760736280





 
Ein sympathischer (Anti)Held, der nicht so leichtgläubig ist und alles, was ihm passiert, hinterfragt

Zum Inhalt
 
Schon seit Jahren hilft der 14jährige Arthur dem alten „Bücherwurm“, Herrn Lackmann, in seinem Buchladen aus und in den Ferien wohnt er sogar bei ihm und seiner Enkelin Larissa im Haus.
Arthur weiß, dass der Alte im Hinterzimmer seines Ladens seltsame Geschäfte macht, mit alten und wertvollen Büchern, doch hat er sich darüber bisher keine großen Gedanken gemacht. Als Herr Lackmann allerdings eines Tages überfallen wird, weiht dieser Arthur und Larissa in das Geheimnis der „Vergessenen Bücher“ ein, uralte Schriftstücke, die die Antworten auf alle Fragen der Menschheit enthalten sollen – und somit jeder, der in ihren Besitz kommt, über unendlich viel Macht verfügt.

Die Bewahrer haben es sich schon seit Jahrhunderten zur Aufgabe gemacht, diese besonderen Bücher zu verstecken, vor den Suchern, die diese aufspüren wollen, um die Welt zu beherrschen.
Der Überfall auf den „Bücherwurm“ hatte einen besonderen Grund. Hinweise sind aufgetaucht über das Versteck eines der „Vergessenen Bücher“, dem Buch der Antworten. Lackmann schickt die beiden Kinder auf eine geheime Mission nach Amsterdam, um nach dem Buch zu forschen, aber es sind ihnen Verfolger auf den Fersen, mit denen nicht zu Spaßen ist.

Auf ihrer Reise stolpern Arthur und Larissa von einem Abenteuer ins nächste und es passieren unerklärliche Dinge, die am Ende selbst Arthur daran zweifeln lassen, was Wahrheit und was Illusion ist.

Meine Meinung

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, obwohl man manchmal schon merkt, für welche Altersgruppe es geschrieben ist – deshalb habe ich auch die wenigen Ungereimtheiten und kleinere konstruierte Handlungsstränge „überlesen“. Die Handlung war spannend und mitreißend – manchmal aber auch vorhersehbar.

Arthur als Held wider Willen fand ich klasse und auch wenn er oft die Menschen und die Dinge, die ihm passieren, hinterfragt, hätte ich mir gewünscht, dass er Larissa offener darauf hinweist. Wenn sie etwas gemacht hat, was ihm gegen den Strich gegangen ist, wurde das meist einfach so stehen gelassen – ich schätze Arthur aber als jemanden ein, der klar sagt, was ihm gegen den Strich geht, das hat mir manchmal gefehlt. 
Larissa ist für mich zu sehr im Hintergrund geblieben, sie wirkte gegenüber Arthur etwas blass – etwas mehr Gespräche hätten ihren Charakter und auch die Beziehung zwischen den beiden vielleicht mehr hervorgehoben.
Die Randfiguren blieben eher am Rande, manche auch mysteriös und geheimnisvoll, was aber sicher noch in den Folgebänden aufgeklärt wird.

Besonders toll fand ich die vielen Informationen, die in der Geschichte versteckt waren, sei es über die Städte Amsterdam und Bologna, über die Kabbala und einige andere Dinge, die gerade für Kinder/Jugendliche auf unterhaltsame Art beleuchtet worden sind.

Fazit

Ein aufregendes Abenteuer für Kinder und jung gebliebene Erwachsene, gemixt mit subtiler Fantasy und interessanten Einblicken in fremde Länder und Kulturen.

Bewertung

© Aleshanee

Arthur, Band 1: Arthur und die Vergessenen Bücher
Band 1
http://www.bloomoon-verlag.de/_images_media/cover/150b/9783760764610.jpg
Band 2
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Band 3
    

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