Dienstag, 26. Juli 2022

LeserStimmen - Ein Treffpunkt für Bücherfreunde

Ein Treffpunkt für Bücherfreunde - das sollte mein Blog sein, als ich ihn im September 2013 online gestellt hab. Damals haben viele mit dem Bloggen angefangen - viele Fragen tauchten auf, wurden gemeinschaftlich diskutiert und ausgeholfen. Es gab eine Gruppe auf Facebook für Bloggerneulinge um sich auszutauschen, sich zu vernetzen und gegenseitig beizustehen. 
Eine schöne Zeit :)

Aber wo ist sie hin? 

Je mehr Blogs aufgetaucht sind, umso unübersichtlicher ist es geworden. Dennoch, das ist ja kein Grund, dass sich nicht trotzdem kleine Gruppen finden, die sich austauschen, interagieren, unterstützen. Die viel geschätzte Vielfalt und die Möglichkeiten sollte man nicht negativ sehen.

Letztens hat Mikka einen tollen Beitrag geschrieben zum Thema Kommunikation. Einige Blogs haben ja durch die DSGVO die Kommentarfunktion eingestellt - wobei man ja jetzt nach der langen Zeit sieht, dass das unnötig war/ist - und mir tut das schon ein bisschen leid.
Ich hab meinen Blog, um mich mit anderen auszutauschen - und ich möchte auch bei anderen einen Kommentar dalassen, wenn ich etwas zu einem Beitrag / zu einer Rezension zu sagen habe.
 
Im Juni 2019 hatte ich bei den LeserStimmen schon mal gefragt: Wird bloggen out?
Dazu gab es sehr viele Meinungen und ihr könnt euch die Kommentare dazu gerne *hier* nochmal durchlesen.
Eigentlich wollte ich das Thema nicht nochmal aufrühren, aber grade in diesem Jahr merke ich verstärkt, dass ich immer weniger neue Posts in meiner Timeline  habe (von den Blogs denen ich folge) und es kommen auch immer weniger Leser auf meine Seite. Woran liegst?

An den vielen anderen Medien wie Facebook, twitter, instagram, booktube etc? Wandern viele ab, wie Mikka vermutet, und tummeln sich lieber auf den schnelllebigeren Medien? 
Reicht ein Bild und ein kurzer Text, hat man für mehr keine Zeit mehr? Ich hab wirklich das Gefühl, dass längere Texte ungerne gelesen werden...

Eine Entwicklung, die ich wirklich sehr schade finde. 
 
Auch ich muss arbeiten, meinen Haushalt machen, mich um meine Familie kümmern, mich mit Freunden treffen, LESEN, und natürlich ist das bloggen nebenher oft ein ganz schöner Zeitfresser. Aber ich mache es gerne, sonst wäre es nicht mein Hobby und nachdem das Lesen ein "einsamer" Prozeß ist (ihr wisst wie ich es meine), freue ich mich, mich mit anderen Buchbegeisterten auszutauschen. Über Bücher zu reden, wie sie gefallen haben, mir Buchtipps zu holen, auch bei Aktionen mitzumachen etc... 
Aber das kostet natürlich Zeit. Und die nehme ich mir, gerne, wenn es möglich ist. 
Denn dafür hab ich diesen Blog gemacht ^^

Gerade Rezensionen sind so ein Stiefkind. Bei Diskussionsthemen kommen ja doch öfter Kommentare, aber Rezis, gerade das worum es ja eigentlich geht: Bücher! Und wie sie uns gefallen haben, da sind die Rückmeldungen oft sehr mau. 
Ebenfalls sehr schade!

Ich würde mir wirklich wünschen, dass das Medium Blog nicht verstaubt. Gerade hier hat man so viele Möglichkeiten - die Beiträge verschwinden nicht in der Versenkung, man kann alles jederzeit wieder nachlesen, etwas "nachhaltiges" schaffen - zumindest fühlt sich das für mich so an.

Wenn ich bei twitter oder insta durch die timeline scrolle, dann sehe ich was und schwupps, ist es wieder verschwunden. Manchen gefällt das, aber ich kann damit nicht wirklich viel anfangen. 
Mir bedeuten die anderen Blogger und Bloggerinnen etwas - durch die Zeit lernt man sich ja doch etwas kennen und mit jedem Beitrag, mit jeder Rezensionen, klingt ein Stück weit mehr durch von der Person, die dort schreibt. Und ich finde es toll, die Möglichkeit zu haben, auf diese Art so viele tolle Menschen kennenzulernen. 
 
Das geht aber nur mit beiderseitigem Interesse - mit beiderseitigem Austausch. Mit dem Spaß daran, seine Meinung über Bücher mitzuteilen und die von anderen zu hören, darüber zu reden oder auch zu disktuieren, oder auch mal Aktionen mitzumachen. 

Übrigens hat sich Jill auf ihrem Blog Letterheart letzte Woche ähnliche Gedanken gemacht. Das Thema scheint momentan wieder präsent zu sein.

80 Kommentare:

  1. Guten Morgen Aleshanee :)

    Die sozialen Medien habe ich fürs Bloggen zwar auch zu schätzen gelernt, aber im Großen und Ganzen sind sie mir dann doch zu schnelllebig. Deswegen habe ich auch kein Insta, sondern nur FB. Zumal ich dort auch immer öfter den Eindruck gewinne, dass nicht mehr so die Bücher im Vordergrund stehen, sondern schöne Fotos oder das Privatleben. Aber gut, das soll ja jeder selbst entscheiden.

    Ich bevorzuge dann doch auch eher die Blogs selbst. Wobei ich leider sagen muss, dass mir aktuell die Zeit fehlt, da intensiv zu stöbern. Die Arbeit raubt mir einfach so viel Kraft, dass ich am Ende des Tages froh bin, wenn die Motivation noch zum Lesen reicht, aber fürs Bloggen wirds dann oft ein wenig schwieriger. Dann hab ich seit kurzem auch einen Freund, das bringt die Freizeit gleich nochmal durcheinander. Lesen tue ich tatsächlich noch viele Beiträge und Rezensionen, aber Kommentieren eher weniger. Was vielleicht auch daran liegt, dass ich das ungern übers Handy mache, weil ich es viel zu umständlich finde. Und wenn ich dann mal am PC bin, vergesse ich wieder, wo ich vielleicht kommentieren wollte.
    Da bin ich schon sehr froh, dass ich die TTTs mal soweit vorgeplant habe, dass ich jetzt schon die Septemberthemen mache - da hänge ich da nicht zurück, auch wenn ich mal eine Woche keine Zeit habe.

    Ich würde mir auf meinem Blog auch mehr Interaktion wünschen. Aber schlussendlich habe ich auch festgestellt, dass ich dafür mehr machen muss. Denn gefühlt kommen die Leute auch nur, wenn man vorher bei ihnen war. Nicht immer, Ausnahmen sind da auch da, aber oft (fällt mir beim TTT auch wieder vermehrt auf aktuell).
    Bei mir selbst fällt mir auch auf, dass ich vorrangig auf die Rezensionen schaue, die aus dem Genren sind, die ich lese - abseits davon schaue ich mir die eher selten an. Und ich schätze, das geht vielen ähnlich. Und bei der breiten Masse an Blogs fallen da eben einige nicht "ins Beuteschema". Aber am Ende weiß ja jeder selbst, was ihn am meisten interessiert.

    Lieben Gruß
    Andrea

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    1. Hi Andrea :)
      Insta ist jetzt auch nicht so meins und bei FB hab ich das Problem, das alle haben denke ich, dass mir einfach nichts mehr angezeigt wird. Ich folge dort ja auch vielen Buchblog-Seiten,aber neue Beiträge sehe ich nicht. Obwohl ich immer like wenns geht oder auch mal kommentiere, ist der Algorhythmus dort eine Katastrophe!

      Die Zeit ist bei vielen ein Problem und gerade das, was du sagst, klingt seit einer Weile bei vielen durch. Dass die Arbeit momentan sehr stressig ist und man kaum noch zum lesen und erst recht nicht zum bloggen kommt ... Das stöbern in anderen Beiträgen kommt dann erst recht zu kurz und das Kommentieren leider auch. Am Handy mach ich das auch nie, das tippen ist für mich immer eine Qual *lach*

      Aber schön dass du dennoch immer wieder auch Beiträge liest, ich hab dann auch nicht immer direkt Zeit zum kommentieren, aber ich speichere sie mir ab und mach das dann, wenn ich Zeit hab. Das hab ich mir mittlerweile angewöhnt, weil so ganz drauf verzichten möchte ich auch nicht. Ich picke mir natürlich auch Beiträge raus, die mich interessieren, bei Rezensionen muss es jetzt nicht um meine bevorzugten Genres gehen, es kommt drauf an, ob es mich anspringt ^^ Ich schau halt jeden Tag meinen "Blogroll" durch, also was es so an neuen Beiträgen gibt und versuche dann dort auch zu kommentieren wenn ich was dazu zu sagen hab.

      Vielen Dank für deine Meinung und dass du dir die Zeit genommen hast <3

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    2. Das Problem mit dem Algorhythmus hab ich auch. Stört mich tatsächlich auch extrem, weil mir oft auch die Zeit fehlt, viele Blogs dort dann einzeln durchzugehen. Bei einigen tue ich das, aber eben auch nicht bei allen.

      Stöbern tue ich noch recht viel, aber fürs Kommentieren reichts dann meistens einfach nicht mehr. Momentan ist es auch so, dass ich oft nach der Arbeit erstmal ein Nickerchen machen muss, sonst komme ich gar nicht aus der Socke.
      Das mit dem Abspeichern werde ich mir mal merken, vielleicht hilfts ja ein bisschen^^ ich schaue auch immer in meine Blogroll, die ist aber bedeutend kürzer als deine ;) deswegen sehe ich auch nicht so viele Beiträge. Wobei ich manchmal auch durch deine stöber, da findet man ja immer viel ;)

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    3. Das find ich ja witzig dass du da bei mir stöberst xD
      Ich schau einmal im Jahr meinen Blogroll durch, die Arbeit mach ich mir, weil immer wieder Blogs aufhören oder ich seh dann, dass der letzte Beitrag vor 2 Jahren war... die lösch ich dann. Aber ich folge auch gerne immer neuen Blogs die ich sehe und warte ab, ob und was kommt, also wir büchermäßig auf der gleichen Wellenlänge liegen oder ob eben durch Kommentare ein Kontakt zustande kommt. Momentan sind auch wieder mehr neue Beiträge hab ich das Gefühl. Eine zeitlang war das echt wenig gegenüber "früher"

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  2. Guten Morgen liebe Aleshanee,

    dein Beitrag kommt gerade online und ich bin in meinem Feedreader unterwegs. :D Passt ganz gut. Also bekommst du jetzt noch schnell meine Meinung, bevor ich zur Arbeit starten muss.

    Leider sehe ich solch Beiträge in den letzten Tagen wieder öfters. Und es macht mich echt traurig, weil es mal wieder Thema werden muss. Ich habe selber auch schon überlegt, ob ich einen Beitrag schreibe, um mal meine Sicht der Dinge zu schildern.

    Kurzgesagt denke ich, dass wir Blogger da selber uns an die Nase fassen müssen. Ich habe selber gemerkt, dass ich am Handy eher in den Social Media unterwegs bin und nicht in Blogs. Das möchte ich selber ändern und habe mein Handy entsprechend schon eingerichtet.
    Ich denke, dass wir selber (ich möchte da niemanden angreifen oder Finger auf jemanden zeigen, außer auf mich selber) wieder umdenken müssen.

    Ehrlich gestehen muss ich auch, dass meine Klickzahlen im Blog nicht sinken. Eher im Gegenteil. Das liegt aber auch sicherlich an dem Freundschaftsbuch für Autoren und Autorinnen, so habe ich außerhalb der Blogger-Bubble was.
    Vielleicht müssen wir Blogger einfach über den Tellerrand schauen. Vielleicht umdenken. Rezensionen nicht mehr als Stiefkind betrachten, sondern als Bloginhalt. Darum geht es ja. :D
    Klar, die Zeit wird generell schnellebiger. Das merkt man ja auch im Alltag. :)

    Hab einen ganz tollen Tag. :)

    Lieben Gruß

    Steffi

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    1. Hi Steffi!
      Ja, das Thema scheint grade wieder etwas hochzukochen ... ich selbst bin ja auch auf FB, insta und twitter, aber da tatsächlich eher selten. Die sind für mich nur ein Sprungbrett zum Blog ;) Und ich lese mir auch lieber auf Blogs etwas durch, weil Insta ja (für mich) nur eine Bildergalerie ist und bei FB und twitter steht ja oft nicht so wirklich viel dabei...

      Grade Rezensionen sind ja eigentlich das, worum es ging - oder geht. Der Austausch zu Büchern, über die die man schon gelesen hat oder vielleicht lesen möchte. Das fehlt mir halt schon ein bisschen, denn deshalb schreiben wir sie ja. Zumindest ist es bei mir so. Ich würde mich echt freuen, wenn da wieder mehr Austausch stattfindet, aber wie Andrea oben schon geschrieben hat, fehlt wohl vielen momentan die Zeit oder auch die Motivation.
      Die letzten Jahre waren für uns alle nicht einfach und da ist vielleicht grade einfach bei vielen etwas die Luft raus.

      Gerade dieses schnelllebige ist ja keine so schöne Entwicklung und das bremse ich gerne (für mich) und nehme mir dann extra Zeit. Der Blog ist ein Hobby von mir das mir wirklich ans Herz gewachsen ist und deshalb fände ich es schön, wenn andere auch wieder ihre Freude daran finden :)

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    2. Guten Morgen :)

      sehe ich tatsächlich mit den Socials auch so. Da bin ich ganz bei dir. Wobei sich bei mir Insta tatsächlich als "nebenbei" entwickelt hat, da ich da noch Bilder von meinen Reisen poste. Die möchte ich nicht im Blog haben. :D Den Blog möchte ich dann doch als reinen Buchblog betreiben.
      Siehste, da hat es sich schon für mich geändert. Hihi.

      Ja, der Austausch zu Büchern - gerade Rezensionen - fehlt wirklich. Aber wie gesagt, da sind wir alle ja selber schuld. Müssen halt aus den Quark kommen, anstatt das zu bemängeln. Hihi.
      Ich merke es gerade aber auch, um mal zu meckern, dass kaum Resonanz kommt. Ich nehme mir aktuell jeden Morgen ein paar Minuten Zeit, die ich eigentlich an meinem eigenen Blog verbringen wollte, und verteile so viele Kommentare in den Blogs. Es kommt so gut wie gar nichts zurück. Und das finde ich unfassbar schade.
      Du hast da vollkommen recht. :)

      Dein letzter Satz ist toll. Das würde ich mir auch wünschen.
      Ich glaube, den Blogbeitrag werde ich auch noch mal schreiben, der mir im Kopf rumschwirrt. Vielleicht bringt es was, wenn noch mehr Blogger auf das "Problemchen" aufmerksam machen.

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    3. Ja, das sollte natürlich ein gegenseitiger Austausch sein ... Ich kommentiere an sich ja schon relativ viel und von manchen kommt gar nichts, nicht mal eine Antwort auf meinen Kommentar (was mich auch sehr nervt) und wenn ich merke, dass der/diejenige so gar nicht reagiert oder gar nichts zurückkommt, dann kommentiere ich da halt auch nicht mehr. Ich schreib ja nicht in den leeren Raum xD

      Oh ja mach das! Ich denke das Thema "Blog" hat momentan wieder einen kleinen Schubs und Aufmerksamkeit verdient.

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    4. Oh, so etwas hasse ich auch. Gerade bei den diversen Aktionen (u.a. auch dein TTT)... Da hab ich das Gefühl, dass manche einfach nur Kommentare abstauben wollen, aber selbst nicht in der Lage sind andere zu besuchen oder einfach mal zu antworten. Ich finde das unfreundlich und respektlos jenen gegebüber, die sich hinsetzen und (fast) alle TeilnehmerInnen durchgehen. Und dann kommt von manchen nur heiße Luft oder nur der Link zum eigenen Beitrag.

      Dann denke ich mir: "Danke fürs Gespräch!". Mittlerweile habe ich auch eine Liste von BloggerInnen, die ich genau wegen besagter heißer Luft auch auslasse.

      Keine sagt, dass sofort geantwortet werden soll. Manchmal braucht es bei mir auch ein paar Tage alle überhaupt durchzugehen oder bei mir Kommentare zu beantworten.

      Doch ich sehe es nicht mehr ein, dass ich bei jenen, die nie antworten, noch Zeit investiere. Meine Klicks erhalten sie auch nicht mehr. Wofür denn?

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    5. Dass auf Kommentare nicht geantwortet wird find ich auch nicht so schön. Manchmal weiß ich allerdings auch nicht, was ich schreiben soll, wenn die Bücher so komplett aus meiner Riege fallen, aber grade beim TTT, da es ja "meine" Aktion ist, möchte ich dann doch bei jedem kommentieren, auch wenns nur ein Zweizeiler ist :) Aber ich weiß was du meinst.
      Momentan brauch ich auch etwas länger, um bei allen vorbeizuschauen. Mit der neuen Arbeit bin ich ziemlich gefordert grade und dann dauert es eben. Aber wie du schon sagst, es läuft ja nicht weg ;)

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  3. Hallo liebe Aleshannee,
    ein interessantes Thema, dass auch unter meinen Bloggerfreund*innen immer wieder auftaucht. Zeit ist tatsächlich ein großer Faktor für mich, es gibt so viele Dinge, die ich gerne mache, z.B. koche und backe ich total gerne und liebe es, neue Rezepte auszuprobieren. Mahlzeiten, Brot und Kleinkram wie Marmelade und verschiedene Salze, Sirups etc. Das braucht natürlich auch Zeit.
    Dann ist da noch Haushalt und Garten und ein Vollzeitjob und natürlich lesen. Ich lese nach wie vor viel, aber mit den Rezis hänge ich hinterher. Anfang des Jahres habe ich für mich beschlossen, dass ich mit dem anfordern von Rezensionsbüchern bei den Verlagen deutlich zurückstecke.
    Ich habe so viele Bücher auf dem SuB und ich will gerade einfach lesen, ohne Stress im Nacken zu haben. Meine Rezis zu diesen SuB-Büchern fallen meist etwas kompakter aus, was mir eigentlich gut gefällt. Ich glaube, die wenigsten nehmen sich noch Zeit, eine ausführliche Rezension zu lesen, vielen genügen Schlagwörter und eine kurzem eingängige Zusammenfassung.
    Für Social Media fehlt mir tatsächlich oft die Zeit, auch wenn ich da gerne stöbere, mein Insta-Account steht gerade still und Twitter habe ich komplett aufgegeben.
    Manchmal würde ich meinen Blog gerne umstellen, etwas anders machen, "modernisieren" aber so richtig gute zündende Ideen haben sich bisher nicht eingefunden. Ich blogge, wenn ich kann und will und wenn ich Zeit habe und versuche, mich nicht von den Klicks abhängig zu machen, auch wenn doch nach dem Einloggen der erste Blick zur Statistik wandert. Da meine Klickzahlen aber eh nie sooo hoch waren, versuche ich zufrieden zu sein und mir zu sagen, dass ich in erster Linie für mich blogge.
    Durch die Teilnahme bei TTT stöbere ich gezielter bei anderen Blogger*innen, was mir echt Spaß macht und eine echte Bereicherung geworden ist.
    In diesem Sinne bis Donnerstag :-)
    Liebe Grüße,
    Kerstin

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    1. Der Zeitfaktor mit Arbeit, Haushalt, Familie und anderen Hobbys war bei vielen schon immer da, aber ich spüre grade so ein bisschen eine Art Müdigkeit. Ich kann mich natürlich auch täuschen, aber ich denke, die letzten 2-3 Jahre sind nicht spurlos an uns vorüber gegangen und jetzt, langsam, müssen sich alle erst wieder einfinden. Zumindest hab ich das Gefühl.
      Dennoch merke ich schon länger, dass insgesamt viele auf andere Medien wechseln...

      Kompakte Rezis :) Ja, die lese ich auch gerne, kommt halt drauf an ob auch genug drinsteht *lach* Ich hab da grade die 2-Satz Rezensionen auf Amazon vor Augen und die mag ich gar nicht xD Aber ich weiß schon, was du meinst. Bei mir ist das sehr abhängig vom Buch. Bei manchen fällt mir richtig viel ein, und da schreib ich dann auch mehr dazu, bei anderen hab ich einfach nicht so viel zusagen und dann wird es eben auch kürzer.
      Solange es aussagekräftig ist, ist mir das dann eigentlich egal. Nur manchmal, bei so wirklich ellenlangen Rezensionen, da ist bei mir dann auch die Luft raus, da hab ich dann tatsächlich auch nicht so Lust, so irre viel zu lesen.

      Ich guck jetzt auch nicht ständig auf die Klickzahlen, das mache ich normal nur zum Jahresrückblick und wenn ich den Beitrag zum Bloggeburtstag mache. Aber ich hab schon gemerkt, dass es kontinuierlich weniger wird... was nicht so schlimm ist, da diejenigen, mit denen ich viel Kontakt habe, immer noch gerne vorbeischauen.

      Oh das freut mich natürlich sehr, dass der TTT dir ein bisschen mehr Lust aufs Stöbern gemacht hat! Genau dafür ist die Aktion ja da :)

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    2. Hallo Kerstin, ja, die Zeit. Das Problem kenne ich auch. Arbeit, Familie, Hund, Garten. Und auch ich backe und koche gerne und liebe es, Marmeladen selbst zu machen usw. Und dann möchte ich natürlich auch noch einfach LESEN. Da kommt der Blog manchmal ein bisschen zu kurz. Aber ich bemühe mich, dass er sich nicht vernachlässigt fühlt. :-)

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  4. Hallo liebe Aleshanee,
    Also ich bevorzuge weiterhin den klassischen Buchblog und ja ich bin auch gern auf Insta & Twitter aktiv, aber einfach da nur so allgemein und nicht nur in Sachen buchigem oder Büchern.
    Was auch die anderen oben geschrieben haben, würde ich mir auf meinem Blog auch mehr Interaktion wünschen, in manchen Punkten fehlt einfach der Austausch, aber das ist auf Insta bei mir leider auch nicht besser =(
    Aber ansonsten lese ich gerne noch andere Blogs und lasse gern Kommentare da zu Beiträgen die mich interessieren.

    LG Sheena

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    1. Bei Insta hab ich so gut wie gar keinen Austausch - aber auch, denke ich, weil ich selbst dort so gut wie nie aktiv bin. Ich teil dort zwar meine Beiträge aber für mehr Zeit reicht es nicht. Die stecke ich dann doch lieber in den Blog :)

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  5. Wenn es nach mir ginge, würde ich mich auf meinen Blog beschränken, aber wie ich festgestellt habe: Geht es nicht nach mir, wenn man wenigstens ein klein wenig sichtbar sein will, sind Instagram und FB immens wichtig. Mache ich da halt auch noch mit. Ob es was nutzt? Ich weiß es nicht, vielleicht findet sich für ein Buch, das mir am Herzen liegt, ja noch der eine oder andere Leser, das ist ja eigentlich das, was ich mit meinem Blog erreichen will, wenn sich dieser Leser dann noch in den Kommentaren dazu äußert um so besser. Passiert nur leider selten. So ist es halt und da ich das ganze ja immer noch zu meinem Vergnügen mache, nehme ich mir fehlende Wachstumszahlen nicht zu Herzen. Ich bin ja auch nicht besser, ich lese eine Rezension und verlasse den Blog ohne zu kommentieren, bei manchen geht das ja auch gar nicht mehr, oder man muss angemeldet sein um kommentieren zu dürfen.

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    1. Ja, ich hab mich bei den ganzen anderen Seiten usw auch nur angemeldet um auf meinen Blog aufmerksam zu machen :) Von FB und twitter kommen auch tatsächlich welche hierher, aber von insta eigentlich gar nicht. Der Account ist an sich eigentlich nutzlos, aber ich hab ihn halt jetzt auch schon eine Weile und irgendwie mag ich mich noch nicht so recht trennen. ^^

      Bei einigen ist die Kommentarfunktion weg, ja, das hab ich auch schon gemerkt. Finde ich schon etwas seltsam, vor allem da die DSGVO ja kein Grund mehr dafür ist... Aber bei über 90% der Blogs die ich kenne kann man wunderbar kommentieren :) Ich mach das halt schon gerne, da man so dann doch in einen Austausch kommt. Den Blog mach ich auch zum Spaß, aber ich wollte damit natürlich auch immer andere (Buch) Menschen erreichen. Wenn dann mehr Kontakte entstehen oder auch mehr vernetzt wird, würde das uns sicher allen guttun ;)

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    2. Ich könnte mir auch vorstellen, dass kaum einer direkt von einem Instagram-Posting auf den Blog kommt, weil man ja mit dem Handy mit einem Klick auf den Link nicht direkt dorthin gelangt. Und vielen ist es schon zu umständlich, ein paar Klicks mehr zu machen. Traurig, aber wahr. :-(

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    3. Bei Insta kann man nur über den Link im Profil auf den Blog und das machen da die wenigsten glaub ich. Zumindest kommt bei mir von insta so gut wie niemand vorbei :D

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  6. Huhu,

    ich kann dir nur zustimmen. Ich hab auch am liebsten den Blog. Mit dem ganzen anderem Kram kann ich nicht viel anfangen. Und mir ist es auch aufgefallen wie sehr die Kommentare zurück gehen. Das ist sehr schade. Ich merke aber auch, dass das auch ein bisschen bei mir selbst so ist. Früher war das mal intensiver.

    LG Corly

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    1. Ich hab gemerkt dass es ein geben und nehmen ist ... wenn ich bei anderen kommentiere, kommt auch meist was zurück :)

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  7. Hallo Aleshanee,

    Wie du richtig angemerkt hast ist das ein Thema, dass sich in den letzten Jahren intensiviert hat. Die vermeintlichen Hoch-Zeiten des Bücherbloggens habe ich nur als Leser miterlebt, aber ich habe das Gefühl, dass damals deutlich mehr kommentiert wurde. Gerade bei den Rezensionen finde ich das ernüchternd. Du sprichst ja zurecht an, dass es dabei vor allem um den Austausch gehen sollte und nicht (nur) darum, eine besonders schöne Rezension zu schreiben. Zum Glück gibt es Statistiken, sonst hätte ich oft das Gefühl ins Nichts zu schreiben.

    Insbesondere finde ich es schade, dass dadurch viele Blogs im Verborgenen bleiben. Die meisten Blogs, denen ich folge, habe ich über die Kommentarspalten anderer Blogs gefunden und ich freue mich über jeden neuen Blog, den ich auf diesem Wege finde - aber das setzt nun mal entsprechende Kommentare voraus.

    Aber ich selber bin da nicht besser - lesen tue ich die meisten Beiträge in meinem Feed, aber unter der Woche fehlt einfach oft die Zeit, direkt zu kommentieren. Und am Wochenende passiert es leider viel zu oft, dass ich dann nicht daran denke. Vielleicht ist das der Schnelllebigkeit unserer Zeit und den sozialen Medien geschuldet, aber es kostet mich viel Überwindung, einen Beitrag zu kommentieren, der älter als eine Woche ist. Das ist völliger Quatsch und steht dem Wesen eines Blogs völlig entgegen, aber es fühlt sich einfach komisch an. Eine Sache, an der ich unbedingt arbeiten muss! Ich frage mich gerade, ob es auch anderen so geht und deswegen so wenige kommentieren? Ich meine es ist ja völlig klar, dass man zeitversetzt liest und so Jahre zwischen den Rezensionen liegen können (aus Bloggerperspektive). Gibt es da dann eine Hemmschwelle dennoch unter einem Beitrag zu kommentieren? Blogs macht doch gerade diese "Nachhaltigkeit" aus, vielleicht sollte man genau dieses Unterscheidungsmerkmal ausbauen und zeigen, dass die Beiträge im Gegensatz zu sozialen Netzwerken auch noch nach Jahren einen Wert haben. Man könnte das ja mit Aussagen verbinden in der Richtung "Ich habe das Buch auch gerade rezensiert/gelesen und finde deine Ansichten interessant, weil..." . Oder wirkt das eher so, als ob man nur Werbung für seinen eigenen Blog macht?

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    1. Hi Eugen!
      Wenn ich mir ältere Posts anschaue sehe ich ja den Unterschied, da war beim Kommentieren tatsächlich noch mehr los... auch bei den Rezensionen. Auch wenn das schon "damals" ein bisschen das Stiefkind war. Vor allem bei den Aktionen wurde rege mitgemacht, aber die sind mittlerweile ja leider auch sehr eingeschlafen.

      Ich denke, dass viele das ähnlich sehen. Dass ein älterer Beitrag nicht mehr "neu" ist und vielleicht "nicht mehr gesehen wird", weil man es von den anderen Medien so gewohnt ist. Aber das ist ja hier zum Glück nicht so, aber auf ältere Beiträge bekomme ich auch höchst selten einen Kommentar.
      Eigentlich nur Livia und Tanja sind so lieb und kommentieren öfter mal Beiträge die schon 1-2 Wochen zurückliegen, das fällt dann direkt auf :)
      Aber ich bin auch so, denn ich kann auch nicht immer sofort kommentieren und speichere mir die Posts dann ab - und kommentiere dann wenn ich Zeit hab, oft eben auch einige Tage oder 1 Woche später.
      Nein, als Werbung für den eigenen Blog wird das eigentlich nicht angesehen, also ich sehe es nicht so und ich kann mir das bei den anderen auch nicht vorstellen... man verlinkt sich ja auch gerne gegenseitig unter den Rezensionen. Das war ein schöner Trend der sich mittlerweile durchgesetzt hat bei vielen :)

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    2. Hallo Eugen! Durch deinen Kommentar hier, bin ich jetzt über deinen schönen Blog gestolpert, den ich noch gar nicht kannte. :-) Und was du hier schreibst, triffst es auch sehr gut. In der Woche habe ich auch nicht oft die Zeit, Postings zu kommentieren und am Wochenende...tja, da lese ich dann meistens lieber und zack...sind wieder einige Wochen unkommentierter Beiträge vergangen.

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    3. Hi Aleshanee,
      Es hört sich jetzt vielleicht etwas drastisch an, aber ich glaube angesichts der Sogkraft der sozialen Medien (ich denke nur an die acht Sekunden Videos die in anderen Kommentaren erwähnt wurden...) bleibt da nur eine Wahl: Entweder man besinnt sich auf die Stärken des Mediums Blog und nutzt dies auch zur zeitversetzten Kommunikation oder man wird im Wettbewerb gnadenlos untergehen.

      Das mit dem Verlinken habe ich in letzter Zeit schon öfters gesehen und finde das eine schöne Idee - ich werde in meiner Sommerpause mal schauen, wie ich das bei mir einbaue.

      Hey Silke,
      Geht mir genauso :)
      Du beschreibst auch mit besseren Worten genau mein Problem was Kommentare angeht - aber ich glaube genau das ist ja auch das Problem: Wenn wir (wenn überhaupt) nur aktuelle Beiträge kommentieren, dann behandeln wir Blogs so wie "neue" soziale Medien und diesen Kampf kann man nur verlieren. Am Ende drohen Blogs zu riesigen Rezensionsdatenbanken zu verkommen und ich habe nach den ganzen Kommentaren hier nicht das Gefühl, dass sich das jemand wirklich wünscht.

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  8. Hallo,
    ich bin ja noch sehr frisch dabei und habe nicht den jahrelangen Einblick. Allerdings hatte ich ebenfalls deutlich mehr Kommunikation erwartet. Ich glaube, es muss auch nicht der große Kommentar sein. Ein kurzes "Hallo" genügt manchmal auch. ;)
    Man muss auch nicht jeden Beitrag kommentieren. Manchmal fehlt wirklich die Zeit.
    Ob Social Media "schuld" ist? Ich glaube, man kann es mehr als Chance sehen, etwas sichtbarer zu werden. Woran in meinen Augen SM schuld ist, ist die Schnelllebigkeit. Wenn im Laufe eines Tages fünfzig und mehr Benachrichtigungen eingehen, wird man schon mal müde vom "connecten".
    Dazu ist mir auch aufgefallen (da ich seit ein paar Tagen ebenfalls einen Intagram-Account habe), dass die Links zu anderen Seiten gar nicht anwählbar sind. Ich wollte auf den Link in deinem Account klicken und diesen Beitrag lesen, konnte ihn aber weder anklicken, noch kopieren. Da ist die Verbreitung der eigenen Inhalte auf solch einem Social Media Kanal natürlich kaum möglich. Ach und falls ich einfach was falsch mache dabei, bitte sagen. Anfänger hier. :D

    Tatsächlich war aber auch aktuell das Problem bei mir, dass mir kein Blog einen Kommentar zugelassen hat (von Blogspot). Es ist schon sehr ärgerlich, wenn man sich Zeit abzweigt um bei mehreren Blogs zu kommentieren und es dann nur eine Fehlermeldung gibt. Es ist mit Sicherheit auch nicht nur das, aber zumindest bei mir wochenlang so gewesen.

    Zum Thema Nachhaltigkeit gebe ich dir recht. Überall sonst verschwindet alles viel zu schnell. Es ist ein sehr schneller Konsum der Leser. Dadurch scheint es mir nur wenig wertschätzend gegenüber dem Blogger (aber auch anderen Anbietern von qualitativen und zeitaufwendigen Inhalten) zu sein. Immerhin braucht so ein Beitrag auch seine Zeit. Das Schöne ist allerdings, dass jeder Beitrag eines Blogs auch noch nach Wochen gut auffindbar ist. Und wenn ich mal keine Zeit habe zu stöbern, kann ich sie mir später nehmen und auch kommentieren. :)

    Ich hoffe dass es hier wieder einen Wandel geben wird.

    Gruß Milla

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    1. Hi Milla,

      ja, die Kommentare - das ist so ein Knackpunkt ... da fehlt wohl bei vielen einfach leider die Zeit wie man bei jedem so ein bisschen raushört.

      Facebook und twitter waren auch eine zeitlang eine Art Sprungbrett um sichtbarer zu sein und auf den Blog aufmerksam zu machen. Das hat sich aber in den letzten Jahren dann doch anders entwickelt. Grade mit der DSGVO und auch instagram, dann Booktube ... viele Blogs haben "zugemacht" und sind nur noch auf den anderen Plattformen zu finden. Weils einfach ist, nicht so viel Arbeit macht ... laut deren Aussagen.

      Ja, bei insta kann man keine Links setzen. Falls ich das gemacht habe, ist es mein Fehler, ich kopier ja da immer nur meinen Text von Facebook rein (auf insta) und vergess manchmal den Link zu löschen. Du kannst nur auf den Link in der Bio gehen oben. Deshalb ist insta für mich eigentlich total unrelevant, weil von dort kaum jemand auf den Blog kommt...

      Die Fehlermeldungen beim Kommentieren werden schon weniger und werden sicher bald gefixt sein. Das war, weil blogger ja endlich die Kommentarfunktion DSGVO-Norm tauglich gemacht hat und da gabs in den letzten Wochen wohl einige Probleme wegen dieser Umstellung.

      Jap, das mag ich an Blogs auch, dass man alles wiederfinden kann und es nicht so schnell im Nirwana verschwindet :D

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    2. Gerade stelle ich auch immer mehr fest, wie schön sich der Leseprozess und auch mein Schreibprozess auf dem Blog Revue passieren lässt. Bin sehr gespannt, was da noch dazukommt. 😏
      Was ich hier aber alles aus den Beiträgen rauslese, macht mich irgendwie traurig. Ich hoffe nur, daß wird sich wieder einränken.

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  9. Hallo liebe Aleshanee,

    leider teile ich deine Beobachtungen und auch deine Bedenken. Mit der DSGVO hat sich so einiges geändert. Viele sind abgesprungen und einige haben, wie du schon berichtest, auch die Kommentarfunktion abgeschaltet. Das finde ich auch sehr schade. Denn mir ergeht es wie dir: Auch ich liebe den Austausch mit anderen Bücherfreunden über unser liebstes Hobby, das Lesen. Gerade der Austausch macht es doch so spannend, wenn man sieht, dass man ein Buch auch völlig anders lesen kann z.B..

    Ich hatte es auch schon mal bei einem Blog, dass ich eine sehr interessante Rezension gelesen habe. Ich wollte so gerne was dazu schreiben und dann ging es nicht, weil die Kommentarfunktion eben abgeschaltet war.

    Im Urlaub habe ich mir ein paar Beitrage zum Thema Socialmedia angesehen und leider wurde darin auch nur wieder erwähnt, dass alles schnelllebiger und noch mehr auf den Punkt sein muss. Ein Tiktokvideo soll z.B. nicht länger als 8 Sekunden dauern. Ansonsten fällt es schon durch's Raster.Die Nutzer wollen in wenig Zeit möglichst viel konsumieren.Ich sehe das sehr skeptisch. Wie will man in knapp 10 Sekunden Informationen rüberbringen? Da bleibt doch gezwungenermaßen einiges auf der Strecke.

    Ich hoffe sehr, dass hier nochmal ein Umschwung stattfinden wird. :o)

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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    1. Hi liebe Tanja :)

      Mit der DSGVO hat es irgendwie angefangen, das stimmt. Da haben viele aufgehört und Angst bekommen - aber auch die Ausweichmöglichkeit auf insta & co hat viel dazu beitgetragen. Dort ist es halt auch einfacher, denn ein Blog macht nunmal mehr Arbeit als ein Insta-Account oder eine FB Seite ...

      Ich kenne zwar nicht viele Blogs, die ihre Kommentarfunktion ausgeschaltet haben, aber bei den wenigen schau ich auch eigentlich gar nicht mehr vorbei. Wenn mir die Möglichkeit fehlt, etwas zum Beitrag zu sagen, seh ich irgendwie nicht so denn Sinn darin. Natürlich kann man die Meinungen lesen, aber ja, es fehlt mir einfach.

      Haha, noch schneller? Es ist doch eh schon alles so schnell und kaum gepostet schon wieder verschwunden... Das ist echt nichts für mich :) Da dann doch lieber auf etwas runterfahren und die Ruhe genießen, mit der man sich auf den Blogs gemütlich umschauen kann :D

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    2. Hallo Tanja!
      Wie bitte soll ich denn in 8 Sekunden meine Meinung zu einem Buch kund tun? Gut, ich bin nicht bei TikTok, habe da auch keine Ambitionen zu, aber nur mal so. ;-) Und ehrlich gesagt, was hat das Ausschalten der Kommentarfunktion mit der neuen DSGVO zu tun? *grübel* Ich fand es damals jedenfalls sehr übertrieben, dass einige direkt ihren Blog gelöscht haben, weil mal wieder Panikmache betrieben wurde, dass man sonst im Knast landen könnte...

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    3. Hi Silke! Bei TikTok gehts ja nicht um Buchmeinungen oder sowas - soweit ich weiß werden da einfach kurze witzige Videos hochgeladen, die wirklich nur einen Moment einfangen "sollen" Für mich ist das auch nix ;)

      Die Kommentarfunktion - da mussten ja die Datenschutzerklärungen mit rein. Bei manchen ging das nicht. Auch bei uns (blogger) ging es nicht, wir mussten dann ja extra drunter den Text einfügen mit dem Link zur Datenschutzerklärung. Was Blogger ja vor einigen Wochen endlich gemacht hat. Deshalb auch die Probleme beim Kommentieren in den letzten Wochen. ABer ich denke, mittlerweile haben sie die meisten Probleme gefixt :)

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    4. @ Aleshanee: Mit Sicherheit ist die - ich nenne es jetzt mal salopp - "Bequemlichkeit" auch ein Grund, warum einige eher zu Instagram und Co. greifen. Mit diesen Plattformen erreicht man natürlich zugleich auch noch eine größere Zielgruppe. Bevor ich einen Buchblog hatte, hatte ich lange Zeit nicht mal eine Ahnung davon, dass es sowas wie Buchblogs überhaupt gibt. Auf den Buchblogs mögen natürlich auch einige (nichtbloggene) Leser unterwegs sein. Aber der Großteil der Besucher setzt sich vermutlich auch aus Bloggern zusammen (?) Auf Instagram hat ja mittlerweile fast jeder einen Account. Es fällt leichter jemanden zu abonnieren und regelmäßig auf dem Laufenden gehalten zu werden. Ich denke die Möglichkeiten zur Vernetzung sind da besser. Oder wie siehst du das?

      Ich habe die Blogs, die keine Kommentarfunktion haben, dann auch aus meiner Favoritenliste entfernt. Ich sehe das ähnlich wie du: Es würde mich stören, wenn ich einen Text lese und gerne dazu etwas sagen/in den Austausch treten möchte und das dann aber einfach nicht möglich ist.

      Das mit der Schnelllebigkeit empfinde ich auch als schrecklich. Ich bin dann auch eher der Freund von "lieber weniger und dafür mit gutem Informationsgehalt" konsumieren, als möglichst viel und dann ohne irgendwelchen Nährwert.

      @Silke: Schau dir mal ein paar Tiktokvideos an. Dann wirst du sehen, dass dort auch nicht viel Inhalt preisgegeben wird. Es gibt da z.B. Videos zu schönen Buchschnitten oder zu Überschriften wie z.B. meine liebstes Sommerbuch. Da wird dann das Buch kurz in die Kamera gehalten. Der Fokus liegt bei Tiktok auch sehr auf Musik.
      Und es werden auch gerne alberne Videos gezeigt. Ich habe mich gerade ein wenig mit Tiktok auseinandergesetzt und mir überlegt, wie ich meinen eigenen Stil dort einbringen kann. Aber ich komme auch konsequent über die 8 Sekunden ;oP

      Ich kann die Sache mit der Panik gut verstehen. Die ist ja damals bei der DSGVO extrem hochgekocht. Mich hat das auch nicht kalt gelassen. Aber mir war das Hobby wichtig genug, um mich nicht von diesem Hindernis aus der Bahn werfen zu lassen. Da muss man dann eben die Ärmel hochkrempeln und schauen, wie man eine Lösung findet ;o)))

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    5. Ja, ich denke auch, dass die meisten, die uns folgen, auch selbst Buchblogger sind. Karin ist ja eine fleissige Kommentarin und "nur Leserin" - eine schöne Ausnahme :) Ich würde mich schon freuen, wenn auch Leser dieses Medium entdecken um sich zu informieren und nicht nur auf Amazon und Co zugreifen... vielleicht tut sich da ja in Zukunft noch was?

      Ich kenne TikTok nur durch andere, die mir einen link schicken mit irgendeinem witzigen Video ... ich kann damit nur nicht wirklich was anfangen ^^ Klar, manche sind tatsächlich witzig, aber dass ich mich da jetzt durchklicke um welche zu finden, das ist jetzt nicht was, womit ich meine Zeit füllen möchte ;)

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  10. Liebe Alex, ich gebe dir Recht, viele haben leider das Bloggen hauptsächlich wegen der DSGVO aufgegeben. Das finde ich auch ehrlich gesagt sehr schade. Denn auf den anderen Plattformen wie z.B. Instagram schauen sich die Leute meistens die Bilder an und liken diese. Lesen sich den Text darunter selten bis gar nicht durch oder gehen drauf ein. Wenn man auf einen Blog stößt, nimmt man sich ja auch mehr Zeit um diesen zu durchstöbern. Als ich vor einiger Zeit wieder mit dem Bloggen angefangen habe, war ich positiv überrascht, dass es doch noch aktive (große) Blogger gibt.

    Hab noch eine schöne Restwoche.

    Liebe Grüße, Lissy.

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    1. Also die DSGVO hat mich schon auch ins Schwitzen gebracht ^^ Die ganzen Umstellungen was man machen musste, das hat mich wochenlang immens viel Zeit und Aufwand gekostet... da war ich auch schon am verzweifeln.
      Aber im Endeffekt hat sich nichts geändert, keine Klagen, kein gar nichts. Die ganze Aufregung war mehr oder weniger umsonst... da sich aber viele nach anderen Möglichkeiten umgeschaut haben, haben viele den Blog sein gelassen. Ist halt auch um einiges mehr Arbeit als bei Insta & co...

      Blogs gibts schon noch eine ganze Menge, aber ich freu mich vor allem über die kleinen, die man leider nur schwer findet.

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  11. Guten Abend Aleshanee,

    ich weiß gar nicht so genau, bei welchem Punkt ich dir zuerst zustimmen soll.

    Ich kann nicht sagen, dass ich Instagram nicht mag. Die vielen, wirklich wunderschönen buchigen Fotos, sind einfach toll anzusehen. Ich selbst habe da nicht so das Gespür für bzw. auch nicht wirklich die Zeit, solche aufwendigen Fotos zu erstellen.
    Bin aber auch der Meinung, dass es auf Instagram einfach zu schnelllebig ist. Ich muss auch ehrlich gestehen, dass ich bei den Bildern in den seltensten Fällen die Texte darunter lese. Dann doch lieber Facebook. Da finde ich das Kommentieren auch einfacher und übersichtlicher. Bei Twitter stört mich das Limit an Zeichen. Ich habe da nie wirklich das Gefühl, dass so auch wirklich Dinge ausdiskutiert werden. Und ich muss Mikka recht geben, Twitter ist sehr toxisch geworden. Ist man nicht der gleichen Meinung, wird man sofort als etwas abgestempelt, was man nicht ist. Teils auch, weil man die eigene Meinung nicht richtig ausdrücken kann, eben wegen des Zeichenlimits.

    Ich nutze die Sozialen Medien meist eher, um auf meine Beiträge auf dem Blog aufmerksam zu machen, denn dort ist mir der Austausch wesentlich wichtiger. Denn es ist, wie du es sagst, der Blog ist einfach wesentlich beständiger.

    Momentan arbeite ich an einer Art Challenge Aktion für das nächste Jahr. Einfach, um das #Miteinander und den Austausch spielerisch wieder ein wenig in Schwung zu bringen. Ganz besonders eben auch bei Rezensionen.

    Ich habe dieses Jahr auch vermehrt wieder bei Rezensionen anderer BloggerInnen kommentiert. Einfach, weil es das Richtige ist, auch dann, wenn ich das Buch nicht kenne oder auch noch nicht gelesen habe.

    Cheerio
    RoXXie

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    1. Hi RoXXie,
      ich mag mir die Bilder bei instagram auch gerne anschauen - aber damit hat es sich dann *lach* Mehr als die Bilder anschauen mach ich da nicht ;)
      Bei twitter bin ich ja wieder neu eingestiegen, aber so wirklich klar kommen mit der Plattform tu ich nicht. Wie du schon sagst, die Textmöglichkeit ist einfach zu kurz... und der Umgangston oder überhaupt was die Leute da teilweise schreiben find ich schon echt bedenklich.

      Joa, das war und ist der einzige Grund, warum ich auf FB, insta und twitter bin: um auf dem Blog aufmerksam zu machen. Wobei insta da echt überflüssig ist, weil von dort so gut wie niemand auf meinen Blog klickt ^^

      Die Challenge Aktion hört sich toll an! Ich bin gespannt!

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    2. Hallo Roxxie,
      ja, ich liebe es auch, mir die vielen tollen Bücherfotos (oder auch andere) bei Instagram anzusehen und manchmal gibt es ja auch tolle Aktionen von Verlagen oder Foren dort, z. B. die Challenges der Lesejury zum Thema Jahreszeiten.

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    3. @Aleshanee: Ich denke, dass ich Anfang bis Mitte November alles soweit fertig habe, was die Challenge Aktion betrifft und spätestens Anfang Dezember die Werbetrommel rühren kann. Es wird vielleicht sogar etwas zu gewinnen geben. 😁

      Ich kann nur soviel bereits verraten, dass es jeden Monat eine neue Monats-Challenge gibt, als 12 ingesamt... Ich überlege, ob ich noch ein paar Mini-Challenges für nebenbei anfüge...

      @blackfairy: Wenn ich die meisten Aktionen von Verlagen etc auf Instagram finde, dann sind die schon vorbei. Der Algorithmus knallt bei mir voll durch, dass die meisten Bilder, die ich sehe schon Tage alt sind.
      Aber das ist okay. Ich nehme eh selten an diesen Aktionen/Verlosungen teil. Hab genug Bücher auf dem SuB, die wollen auch erst einmal gelesen werden. 😄

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    4. @RoXXie: Das hört sich interessant an, ich bin sehr gespannt! :)

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  12. Hallo Aleshanee! Ein wichtiges Thema, wie ich finde und du hast schöne Worte dazu gefunden. Ich bin zwar auch bei Instagram, aber lange Texte schreibe ich dort auch nicht, ich verlinke dort eigentlich dann nur zu meinem Blog, wenn ich eine Rezi geschrieben habe oder hinterlasse Kommentare bei anderen "Bookstagrammern", setze ein Foto meines "Currently reading"-Buchs rein oder so. Ich hätte gar keine Lust, an meinem Smartphone ellenlange Texte zu schreiben.
    Ob die Zeit der Blogs irgendwann vorbei sein wird, weiß ich nicht, aber ich hoffe es nicht. Und dass viele Blogger aufgrund der neuen Datenschutzverordnungen in 2018 gleich ihre Blogs gelöscht haben oder die Kommunikation eingeschränkt, habe ich sowieso nie verstanden.
    Klar, wie du schon schreibst, kostet es mehr Zeit, auf dem Blog einen Beitrag zu schreiben, als mal eben ein Foto auf Instagram hochzuladen. Aber die Zeit nehme ich mir gerne, wenn es um mein liebstes Hobby und den Austausch dazu mit Anderen geht. Ich fand es schon schade, als einige Bücherforen eingestampft wurden, weil dort einfach nichts mehr los war, da sich die meisten User mehr bei Facebook und Co. getummelt haben. Ich bin da zwar auch, aber mehr so nebenbei und nicht in erster Linie wegen meines Blogs. Und mit Twitter komme ich gar nicht klar, dass ist mir viel zu unübersichtlich und chaotisch.
    Ich werde auch weiterhin meinen Blog haben und dort schreiben und mich auch an Aktionen auf anderen Blogs beteiligen :-) So kann ich wenigstens mit Gleichgesinnten Meinungen zu bestimmten Büchern austauschen.
    LG, Silke

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    1. Ja, dieses ewige Getippe am Smartphone von Texten, die eh nicht gelesen werden, spare ich mir auch. Habe aber neulich erst entdeckt, dass es jetzt möglich ist, über den Browser am PC Bilder bei Instagram zu posten... Da ist es mit dem Tippen auch einfacher... 😄

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    2. Hihi, ich hab instagram schon eine Weile auf dem PC und kommentiere von da aus. Ich mach das eh selten aber wenn dann dort, am Handy bin ich zu selten und das würde viel zu lange dauern :) Aber dass man da auch Bilder posten kann hab ich noch gar nicht gesehen... aber das geht bei mir fix, weil ich da tatsächlich so faul bin und Bild und Text von FB nehme xD

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    3. Oh, danke für den Tipp mit Fotos am PC. Das wusste ich auch noch nicht! :-)

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  13. Servus Aleshanee,
    ich habe mir eben alle Kommentare durchgelesen (gut, dass ich diese Woche Urlaub habe) und kann mich nur anschließen.
    Die Debatte, ob Blogs nicht bald aussterben gab es ja schon letztes oder vorletztes Jahr. Gott sei Dank ist das nicht passiert! Aber die DSGVO damals hat die Bloggerwelt wirklich zerstört.
    Wegen dem Kommentieren hatte (und habe ich leider noch immer) Probleme auf meinem und auch bei anderen Blogs. Bei Anya kann ich zum Beispiel nur anonym kommentieren, obwohl ich angemeldet bin. Bei mir selbst kann ich ab und zu auch nicht kommentieren (!) und ab und zu auch nicht bei anderen....schon verrückt! Und das mit dem Spam mails kommt bei mir ja in letzter Zeit auch sehr häufig vor. Mir wäre das gar nicht aufgefallen, wenn ich nicht einmal einen Kommentar gesehen hätte und der dann plötzlich nicht mehr da war. Man sieht das auch nur zufällig (bei mir ist das so), wenn man auf Kommentare geht und dann rechts auf die 3 Zeichen schaut. Alles was Spam ist, hat dann nur mehr 2 Zeichen...eine Mülltonne und ein Häkchen. Das muss ich dann aktivieren. Seitdem ich das weiß, schaue ich regelmäßig nach. Sonst sehe ich das nämlich nirgends!

    Bei Instagram gibt es momentan auch Beschwerden wegen TikTok =) Es gibt Verlage und Buchhandlungen, die plötzlich Bücher bewerben, die bei TikTok gezeigt werden. Und ja...was nützt es, wenn ein Buch dort beworben wird, man aber nichts dazu erfährt??
    Und wir Blogger empfingen Insta genauso! Ich bin dort selbst aktiv, aber habe auf meinem Feed meistens nur alle 2 Monate oder 1x im Monat ein Foto mit einer Kurzmeinung zum Buch. Und auch das Fotografieren ist aufwendig - wie auch meine Rezension auf meinem Blog! Das dauert aber noch um einiges länger.

    Ein weiteres Thema wurde von einer langjährigen Bloggerin diese Woche auf FB angesprochen. Ein Verlag (ich weiß nicht welcher) schickt ihr nach zehn Jahren bloggen und unentgelticher Werbung, die sie jahrelang gemacht hat!, keine Rezensionexemplare mehr zu, weil sie keine 1000 Follower hat!!! WTF!
    Wir Buchblogger (und ich ärgere mich immer, wenn sich Instagramer BuchBLOGGER schimpfen, wenn sie nur ein Foto einstellen! - ausgenommen sind diejenigen, die wirklich fleißg Rezensionen schreiben - auch die gibt es) und wir richtigen Blogger Stunden für unsere meist ungelesen Rezensionen benötigen, immer mehr durch den Rost fallen und nun auch schon die Verlage damit anfangen. Traurig!

    LG Martina

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    1. Das mit den Problemen beim Kommentieren hatte ich schon immer, aber recht selten. Seit Blogger umgestellt hat und wir jetzt (endlich) die Datenschutzerklärung mit drin haben ist ja einerseits super, aber es gab ja in den ersten Wochen wohl noch allerlei Probleme damit. Aber ich hab das Gefühl, das gibt sich schon langsam. Dass du bei dir selber nicht kommentieren konntest ist aber schon äußerst seltsam!
      Spam Kommentare findest man eigentlich oben unter dem Reiter, also wenn du bei Kommenare bist steht doch oben "Alle" und wenn man das anklickt, sieht man welche noch zur Moderation offenstehen (wenn man seine Kommentare erst freigeben muss) oder eben die im Spam gelandet sind...

      Bei TikTok bin ich raus, das kenne ich nur vom hören :D
      Insta find ich schön von den Bildern her, aber sonstigen Mehrwert hab ich da ehrlich gesagt nicht.

      Ja, den Post hab ich gesehen auf FB. Das Muss an Followerzahlen ist schon irgendwie doof. Ich kann verstehen, dass die Verlage gesehen werden wollen, aber die Followerzahlen zeigen das ja nicht. Ich hab auf Insta auch über 1000 Follower und wie viele davon sehen meine Bilder? Kaum jemand...

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    2. Hallo Martina! Also das finde ich schon ziemlich schade vom Verlag. Weniger als 1000 Follower? Es kommt doch wohl eher auf die Qualität einer Rezension an oder nicht?
      Und du hast schon recht, wer keinen Blog hat, dürfte sich eigentlich auch nicht Blogger nennen. ;-) Das sind dann halt Bookstagrammer ;-)

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    3. Das finde ich auch! Aber viel schlimmer finde ich, dass der Verlag Jahre auf diese Bloggerin vertraut hat und sie plötzlich "rauskickt", obwohl sie immer zeitgerecht rezensiert hat...und das über ein Jahrzehnt!!!!

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  14. Hallo Alex :)
    Ich kann gut verstehen, dass es ein Thema ist, das viele beschäftigt und sicher auch zunehmend mehr. Die Zeiten sind irgendwie sehr "schnelllebig" bzw. die Leute scheinen das immer mehr zu wollen, vielleicht weil sie wenig Zeit haben aber vielleicht auch weil sie nicht mehr gewillt sind, sich mit längeren Texten zu befassen, nachzudenken, tiefgreifender auf irgendwas einzugehen?! Wer weiß... ich bin kein großer Fan der social media. Ja, wir haben eine FB Seite, damit wir hier und da gesehen werden, aber vor dem Blog hatte ich nicht mal eine private Seite dort. Und ja, wir haben auch eine Insta-Seite, damit auch dort vielleicht mal eine Rezension mehr gesehen wird oder man sich über Neuerscheinungen mit anderen freuen kann. Aber ich habe auch oft den Eindruck, es geht viel mehr darum, wie man etwas präsentiert und nicht um den Inhalt des Beitrags an sich, was ich schade finde.
    Viele geben sich so viel Mühe dabei, ihre Beiträge und Rezensionen zu schreiben und es wird zu wenig gesehen.
    Das Zeitproblem kennen wir wohl alle - wie oft fragt man sich "Wo ist die Zeit hin?" ich habe leider noch keine gute Antwort gefunden... Daher bin ich insgesamt auch weniger unterwegs zum Stöbern und Kommentieren als sonst teilweise, aber ich möchte es auch nicht ganz lassen. Manchmal dauert es eben etwas länger, bis ich Beiträge dann lese, andere sind auf einer Merkliste und werden eben später gelesen. Teilweise lese ich auch nur und kommentiere nicht - auch nicht so optimal, ich weiß.
    Ich muss aber auch gestehen, ich schau schon, zu wem ich gehe. Auf der einen Seite liegt das daran, welche Beiträge und Rezensionen mich interessieren, entweder weil es Genre sind, die ich auch gern lese oder ich neugierig bin, wie jemand ein Buch fand,d as ich auch gelesen habe, oder weil ich weiß, da bekomme ich Tipps, die über meinen eigenen Lesehorizont hinausgehen und mich neugierig machen. Andererseits spielt für mich aber auch eine Rolle, ob irgendwas "zurückkommt", irgendeine Reaktion. Sei es das beantworten des Kommentars auf dem eigenen Blog oder vielleicht auch mal ein Gegenbesuch, damit eben auch eigene Beiträge gelesen werden, denn das ist ja, was wir eigentlich auch wollen - dass unsere Rezensionen und Beiträge gesehen und gelesen werden, dass man sich austauschen kann. Wenn mich ein Beitrag interessiert oder ich dazu was zu sagen habe, schreibe ich dazu auch was, egal ob derjenige dann auch mal bei einem vorbeikommt oder nicht. Aber wenn man das Gefühl hat, es gibt ein bisschen Vernetzung oder eben REaktionen auf die Kommentare, macht es eben auch mehr Spaß. Und gerade, wenn man nicht so viel Zeit hat, wie man gern hätte, sucht man dann eben etwas mehr aus, zu wem man geht. Das trifft sicher nicht auf jeden zu, aber ich überlege eben manchmal schon. Dadurch entgehen einem bestimmt aber auch mal Beiträge. Umso schöner ist es dann, wenn du so Stöberrunden oder ähnliches machst, damit man noch mal anderes sieht ;)

    Ich finde ja auch immer, du hast hier so unglaublich viele Kommentare, aber so wie du schreibst, sind es ja auch weniger geworden und die Besucherzahlen gehen zurück - das sieht man selbst so natürlich nicht, man vergleicht ja die Zahlen nicht. Aber so als "Außenstehende" finde ich immer, hier ist viel los. :)
    Vielleicht muss man mal versuchen, eine Gruppe motivierter Buchquatscher aufzutun, damit man wieder mehr über Sachen reden kann.
    Liebe Grüße
    Dana

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    1. Scheinbar geht der Trend tatsächlich dahin, grade wenn ich lese dass bei TikTok das Video auf 8 Sekunden beschränkt werden soll ... schnell, kurz und viel ^^ Da fliegt man dann einfach nur durch, aber im Endeffekt: was hat man davon?

      Vor dem Blog war ich nirgends *lach* Ich hab mir die ganzen Seiten und Acc nur gemacht,um auf den Blog aufmerksam zu machen. Das hat anfangs auch gut funktioniert, mittlerweile halt nicht mehr so. Ich denke auch dass längere Texte eher abschrecken und viele sagen ja schon selber, dass ihnen ein Klick auf einen Link schon zu viel ist.

      Ich find das nicht schlimm wenn man Beiträge speichert und später kommentiert. Wie Eugen oben schon geschrieben hat, ein Blog ist ja ein nachhaltiges Medium und man kann jederzeit auch ältereBeiträge kommentieren, warum nicht?

      Ich versteh genau was du meinst! Natürlich schau ich auch bei wem ich stöbere oder kommentiere. Ein bisschen "zusammenpassen" sollte man ja schon zwecks den Lesevorlieben oder weil man sich sympathisch ist. Und das merkt man ja erst wenn man sich über Kommentare ein bisschen ausgetauscht hat. Oder auch wie jemand Rezensionen schreibt und Bücher bespricht. Da kann man ja auch oft einiges rauslesen. Wenn bei manchen gar nichts zurückkommt, also nie Antworten auf Kommentare etc. dann bin ich da auch wieder weg. Denn das ist für mich nicht der Sinn eines Blogs.

      Ich vergleiche Zahlen jetzt auch nicht ständig, ich mach das halt zum Jahresrückblick :) Aber man bekommt es ja bei blogger immer so schön angezeigt, wie viele Klicks man hatte pro Tag und da merke ich schon dass das ganz schön gesunken ist in den letzten zwei Jahren...
      Meckern mag ich nicht, denn ich freu mich natürlich über die Interaktion hier auf dem Blog und ich versuche immer, auch Gegenbesuche zu machen. Was bei mir auch nicht immer klappt... Grade so ein Thema hier fordert Gesprächsbedarf wie man sieht. Ich freu mich wirklich dass da so viel Feedback von euch kommt! <3

      Bei Rezensionen sieht es halt dagegen oft sehr mau aus und das find ich halt schon schade. Aber meist kommentiert man halt doch eher Bücher, die man selber schon kennt, die man gerne selber lesen möchte oder auf die man neugierig gemacht wurde. Bei der Masse sind das halt vielleicht doch wieder nicht so viele... ich versuche, mich da auch selber etwas aufzuraffen und wieder mehr bei Rezensionen zu kommentieren.

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  15. Hallo Aleshanee,

    ich kann mich auch noch gut an die Zeiten erinnern, als die Buchblogs sehr gut besucht wurden. Ich merke selbst auch, dass meine Rezensionen - auch wenn sie weit in den sozialen Netzwerken gestreut sind - kaum besucht werden, geschweige denn kommentiert werden. Da sieht es bei meinem Monatsrückblick ganz anders aus. Der wird schon mehrmals geklickt und ich freue mich auch über jeden Kommentar den ich bekommen.

    Ich selber lese auch viele der Beiträge in meinem Feed, die mich interessieren. Und wenn ich etwas dazu zu sagen haben, hinterlasse ich auch gerne einen Kommentar. ich selbst bin auf Facebook, Instagram und Twitter unterwegs und stöbere da auch gerne. Auf Facebook kann man, finde ich, auch gut in den Gruppen stöbern. Auf Instagram ist mir das aber eine Spur zu schnelllebig. ich speichere mir dort zwar einige Beiträge ab, die ich später lesen und kommentieren möchte, aber ehrlichgesagt, passiert das im seltensten Fall. Aber seitdem man Instagram auch über den Computer benutzen kann, kommentiere ich da schon etwas mehr. Aber so wirklich das Wahre ist das auch nicht. Da finde ich den klassischen Blog auch viel nachhaltiger - wobei man auch in der Google-Suche schneller und besser gefunden wird. Auf Instagram scrollt man doch keine tausende Bilder durch, in der Hoffnung auf einen interessanten Post zu stolpern. Zumal dort viele "Buchblogger" viel aus ihrem Alltag berichten. Da bin ich ehrlichgesagt nicht so der Fan von. Als kleine Auffrischung zwischendrin, ok, aber nicht, wenn der Accountname buchiges verspricht, aber man dort nur Mittagessen und Co. vorfindet und das Thema Buch eher eine Randerscheinung einnimmt.

    Als ich vor zwei Jahren wieder mit dem Bloggen angefangen habe, habe ich mir bewusst keine allzu großen Ziele gesetzt, was Followeranzahlen und Reichweite betrifft. Ich bin froh über jeden Follower den ich bekommen habe und über jeden Kommentar freue ich mich noch mehr.

    Was Martina im letzten Absatz ihres Kommentars anspricht ist mir in der letzten Zeit auch aufgefallen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als der Loewe Verlag vor einigen Jahren damit anfing nur noch Rezensionsexemplare an Blogger zu verteilen die mindestens 1.000 Follower über GFC, Insta und Co. hatten. Ich kann die Verlage mit ihren Anforderungen schon verstehen und es sind Gott sei Dank nicht alle Verlage so, aber als kleiner Blogger, der viel Herzblut in seine Beiträge investiert, wird man da schon etwas entmutigt, und mancher großer Bookstagrammer bekommt gefühlt jedes Buch von der Verlagen hinterhergeworfen und muss es nur lächelnd in die Kamera halten und in den höchsten Tönen loben. Da geht für mich jede Authentizität verloren.

    Schade finde ich es auch, wenn man auf Blogs kommentiert und man wird dort total ignoriert. Da müssen sich manche Blogger nicht wundern, wenn die Interaktion nachlässt. Aber ich für meinen Teil versuche immer noch passende Worte zu finden.

    Um endlich auf den Punkt zu kommen: Ich für mich werde den klassischen Blog immer bevorzugen, eben wegen seiner "Nachhaltigkeit". Instagram und Co. sind für mich nur Kanäle um außerhalb etwas gesehen zu werden, auch wenn die Zugriffszahlen so wenige geworden sind. Ich kann verstehen wenn man im Moment keine Zeit hat - mir geht es auch so durch Arbeit, Haushalt und Familie und Freunde und ich versuche das Wochenende dazu zu nutzen auf Blogs zu stöbern, am eigenen Blog zu arbeiten oder Kommentare zu verfassen. Daher dauert es bei mir auch etwas, um Kommentare freizuschalten oder auf Kommentare zu antworten.

    ich bin gespannt ob es in Zukunft ein Umdenken gibt und es bald wieder mehr klassische Blogs gibt. Ich würde es toll finden, denn auf Instagram und Co. fehlt mir einfach dieses gewisse Etwas, dass den klassischen Blog ausmacht.

    So, mein Kommentar ist jetzt doch länger geworden, als ich dachte. Ich hoffe, dass macht alles irgendwo einen Sinn. XD

    Liebe Grüße
    Nico :)

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    1. Hi Nico :D Ja, das ist lang geworden aber man merkt dass das Thema doch einige beschäftigt.

      Rezensionen sind irgendwie das Stiefkind, was ja komisch ist, denn eigentlich geht es ja bei einem Buchblog genau darum: um sich über Bücher auszutauschen...
      Aber deshalb finde ich auch Monatsrückblicke so toll, denn auch ich finde nicht immer Zeit überall alles mitzukriegen oder zu sehen und bei so einem Rückblick kann man dann nochmal stöbern und entdecken, was man vielleicht verpasst hat an Buchtipps :)

      In den Gruppen auf FB bin ich auch, aber dazu fehlt mir dann tatsächlich die Zeit. Einige mag ich gerne und da gibts auch viele tolle Buchmenschen, das bekomme ich aber immer so nebenbei mit, aber dort auch noch mitzumischen ist mir zeitlich einfach nicht möglich :D
      Auf Insta, da kommentiere ich auch nur über den PC ... am Handy bin ich einfach eine Schildkröte *lach* Ich mag die schönen Bilder dort auch gerne, aber wie du schon sagst, das ist oft ein profilieren und darstellen, das nicht in meine Welt passt.

      Ziele gesetzt hatte ich mir damals, als ich den Blog angefangen habe, schon. Allerdings nicht in irgendwelchen Zahlen, sondern einfach imAustausch. Ich wollte zum einen eine Plattform für mich (ich liebe Listen xD) und hab deshalb hier meine Leselisten, SuB, Wunschliste etc. alles schön untergebracht.
      Zum anderen wollte ich Austausch. Deshalb hab ich auch bei ganz vielen Aktionen mitgemacht, die es ja damals wie Sand am mehr gab und viele Blogs mitgemacht haben. So hat man andere kennengelernt und konnte schauen, wem man gerne weiterfolgt und so entstanden ja dann auch die vielen tollen Freundschaften.

      Ja, das mit den Verlagen und Followerzahlen finde ich auch doof. Denn viele Follower heißt ja nicht, dass die Beiträge dann tatsächlich auch gesehen werden - das merke ich ja selber... ein bisschen verstehen kann ich die Verlage andererseits schon, denn wenn sich jemand auch Mühe gibt, aber nicht gesehen wird, hat das für die Verlage im Endeffekt keinen Mehrwert.
      Aber der Fall der Martina anspricht ist schon echt bitter. Das finde ich auch irgendwie mies und kann es nicht nachvollziehen.

      Wenn ich wo kommentiere und dort dann keine Antwort bekomme finde ich auch immer etwas frustrierend. Jeder ruft nach Austausch und würde sich über Kommentare freuen: und dann kommt nichts zurück. Aber da bleibe ich dann auch nicht lange bzw. schau ich halt dann nicht mehr vorbei. Natürlich kann mal ein Kommentar untergehen oder die Antwort etwas dauern, das ist ja nicht schlimm, aber bei manchen merkt man ja dann doch recht schnell, dass da keine Interaktion da ist.

      Danke für deine ausführliche Meinung - es ist echt schön zu sehen, dass ihr euch doch etwas Zeit genommen habt für das Thema :)

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    2. Oh gut, dass du das mit den Antworten auf Kommentare geschrieben hast. Mir fällt nämlich ein, dass ich hier noch gar keine Benachrichtigungen eingestellt habe. Ich muss wirklich noch an der Technik feilen. 🙄

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  16. Huhu Aleshanee,

    das ist ein sehr interessantes Thema, das du hier ansprichst.
    Ich selbst liebe meinen Blog und ich bin froh, dich und auch andere Bloggerinnen auf diese Weise kennengelernt zu haben. Der Austausch macht echt immer großen Spaß und auch die Leserunden sind für mich immer ein Highlight.

    Nur neue Leute habe ich über meinen Blog schon Jahre nicht mehr kennengelernt ... Und ja, ich habe auch das Gefühl, das klassische Blogs aussterben. Man weiß eben auch nicht, wie viele Leute nun wirklich die eigenen Rezensionen lesen. Denn um die Rezensionen geht es ja, wie du schon richtig erkannt hast, denn da geht vieles einfach unter.
    Ich merke das allerdings auch an mir selbst ...
    Ich lese sehr oft auf Blogs, schreibe aber eben nur einen Kommentar, wenn ich auch etwas zu sagen habe. Manchmal nehme ich also nur Buchtipps an und gehe dann still und leise wieder. Wie eben auch auf anderen Buchseiten, die keine Kommentarfunktion haben oder eben auch auf Instagram.

    Ich muss aber auch sagen, dass bei den sozialen Medien oft einfach mehr Austausch möglich ist, weil die Beiträge oft auch von "neuen" Leuten gesehen werden. Ein Blog geht da doch mehr unter, oft müsste man da doch gezielt danach suchen. Deswegen bin ich irgendwie aber auch nicht traurig, immer die gleichen Leute in den Kommentaren auf meinem Blog zu sehen, sondern finde es eher schön, dass es nach all den Jahren doch noch so eine eingefleischte Gruppe gibt.

    ich glaube, man sollte vorwiegend das Positive sehen, am Ball bleiben und hier (auf dem Blog/auf den sozialen Medien oder wo auch immer) einfach seine Leidenschaft ausleben. Ich mag nicht auf Followerzahlen oder auch auf die Anzahl der Kommentare schielen, sondern will mich lieber über jeden netten Austausch einfach nur freuen!

    Liebe Grüße
    Jessi

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    1. Hi Jessi! :D Ja, die "alte Truppe" muss man schon fast sagen *lach* Ich finde es auch toll, dass ich einige von euch schon seit Jahren kenne, so mehr oder weniger, denn auch wenns nur über die Blogs läuft seid ihr mir schon ans Herz gewachsen mittlerweile :)
      Mit neuen Blogs tu ich mich auch etwas schwer. Finden ist schwierig, wobei ich einige male bei Tobis Liste nachgeschaut hat, der hat doch so eine ellenlange Bloggerliste auf seinem Blog, da kann man schon fündig werden. Aber die neuen Formate der Blogs machen es mir tatsächlich etwas schwer mich darauf einzulassen. Ich bin irgendwie das "klassische Bild" gewöhnt und kannmich da etwas schwer drauf einstellen ^^
      Ab und an kommt aber auch mal jemand neues hierher, so wie Milla oben, und dann folge ich natürlich gerne und schau mir an wie sich das entwickelt :)

      Bei sozialen Medien ist mehr Austausch möglich - da muss ich grade überlegen wie du das jetzt genau meinst. Weil bei mir das eher nicht der Fall ist ... insta ist mir ja am Handy zu umständlich und ich guck da tatsächlich nur die Bildern an.
      Bei twitter ist der Platz zum schreiben zu wenig ...
      und bei Facebook, ja da kommentiere ich ab undzu, aber wenn ein Bloglink dabei ist, bin ich dann eher auf dem Blog zu finden :D

      Ein schönes SChlusswort liebe Jessi! <3 Natürlich sehe ich das positive und anhand eurer Kommentare hier sieht man ja, dass viele noch sehr gerne dabei sind! Mir geht es auch nicht um die "Zahl" der Kommentare sondern einfach um einen schönen regelmäßigen Austausch, der für alle Spaß macht ;)

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    2. 😳 Aleshanee, wie süß, dass du mich so erwähnst. Da geht einem ja das Herz auf. ☺️

      Insta ist auf dem Handy echt unpraktisch. Ich bin da ja sehr neu und versuche einfach direkt morgens nach den Schreiben die Beiträge zu erstellen, am PC. Klappt aber auch nur, wenn due Bilder nicht auf dem Handy sind.... 🙄

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    3. "Alte Truppe" passt perfekt. Ich habe euch alle auch ins Herz geschlossen und ich habe manchmal echt das Gefühl, dass wir zusammen schon echt viel erlebt haben. (In Büchern!)

      Vielleicht liegt es daran, dass ich mittlerweile fast alles am Handy tippe, haha xD
      Ich schreibe ja sogar meine Geschichten damit ab und auch meine Blogartikel, von daher tippe ich echt schnell ;) Ich finde daher Instagram ganz praktisch, man sieht ein Buchcover, das einen interessiert und kann da ja auch Rezensionen lesen. Viele Leute, die ich da kenne, haben eben auch nur Instagram und keinen Blog und das klappt ebenfalls gut, um einen interessanten Austausch zu führen.

      Ich hoffe aber ebenfalls, dass wir Blogger erhalten bleiben. Ein Blog ist schon ein ein schöner Treffpunkt und auch ein sehr persönlicher Einblick!

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  17. Liebe Aleshanee,
    das ist ein interessanter Beitrag und ich freue mich, dass soviele Bloggerinnen dazu ihre Kommentare gegeben haben.
    Am meisten kann ich diesem Satz von dir zustimmen:
    "Ich würde mir wirklich wünschen, dass das Medium Blog nicht verstaubt."
    Ja, das hoffe ich auch inständig.
    Twitter gibt mir nichts, nur witzige oder passende Kommentare und Bilder. Seit ein paar Jahren bin ich auch auf FB und Insta unterwegs, ärgere mich aber immer sehr, wenn dort zu den hübschen Fotos der Bücher nicht mal eine Kurzversion der Rezi erfolgt, sondern nur das Cover vorgestellt wird.
    Und ja, die Änderungen der DSGVO haben ordentlich Wind aufgewirbelt, aber im Grunde nicht viel Folgen nach sich gezogen. Ein Glück, kann ich da nur sagen, sonst wären sicher noch mehr Blogs geschlossen worden.

    Mehr Blogkommentare zu Rezensionen würde ich mir auch stärker wünschen und ich empfinde es auch so, wie du so schön sagst, dass mit den Rezis etwas Langlebiges geschrieben wurde. Die schnelllebigen Fotos landen immer schnell wieder in der Versenkung des Netzes. Ich habe versucht, den Blog mit ausführlicher Rezi und Insta miteinander zu verbinden und immerhin auf Insta eine Kurzfassung zu schreiben. Es soll ja deutlich werden, um welches Buch es geht. Da erreiche ich deutlich mehr Menschen als mit meinen ausführlichen und zeitintensiven Blogberichten, das ist schon ärgerlich, aber nicht zu ändern. Deshalb versuche ich auf Insta auch mehr über die Bücher zu schreiben, manche bekommen aber auch nur mit einem Larifari-Satz den Titel Buchblogger und damit weiterhin Buchnachschub. Das ist irgendwie ärgerlich, denn in meinen Augen ist das einfach nur Werbung ohne Inhalt.

    Gegenseitige Kommentare sind immer eine Freude zum Austausch über unser Hobby. Aber das kann man nicht erzwingen, viele Leute haben eben doch auch ein real Leben und bei mir sind häufig dieselben Leute unterwegs. Manche Bloggerinnen schauen sich zwar regelmäßig die Posts an, lassen aber keine Kommentare da. Das ist schade. Ich denke, sie suchen sich nur Inspirationen für eigenen Lesestoff. Dazu ist ein Blog ja auch da. Und ich hoffe inständig, dass uns die Blogs erhalten bleiben.

    Liebe Grüße
    Barbara

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    1. Liebe Barbara,
      mich freut es auch sehr, dass bei dem Thema doch noch so viele positive Stimmen kommen und viele sehr motiviert sind und das Hobby Buchblog noch immer am Herzen liegt.
      Ja, bei Insta und Twitter ist der Text ja meist recht kurz ... bei twitter gehts ja nicht anders, weshalb das jetzt überhaupt nicht meine Plattform ist, aber auf insta gibts schon auch Ausnahmen, die hier gerne ihre Rezensionen zeigen. Aber das sind nur wenige. Zumindest die ich kenne. Es ist schön zum durchgucken, aber mehr auch nicht.

      Da ich schon viel Zeit in die Rezension investiere, kann ich nicht noch viel mehr Zeit aufbringen extra was für FB oder insta zu schreiben. Einen kurzen Text mach ich natürlich schon immer, damit man einigermaßen weiß, worum es geht, mehr aber nicht. Wenn jemand Interesse hat darf er ja dann gerne auf dem Blog vorbeischauen :D Macht halt kaum jemand, wobei von Facebook tatsächlich schon einige hierhier klicken. Von Insta so gut wie niemand. Deshalb geb ich mir dort auch nicht wirklich Mühe und nehme einfach Text und Bild von Facebook. Ich muss aber auch sagen, dass ich für Insta selber keine große Zeit aufwende, weil sie mir da nicht so wichtig ist und ich sie letztendlich auch nicht habe ;)

      Ich denke, man sollte sich auf eins konzentrieren. Natürlich kann man seine Beiträge überall zeigen und teilen, aber wenn sich eins rauspickt, egal ob es der Blog ist, die Facebook Seite oder der Instagram Account und sich dort einbringt und in den Austausch geht, dann funktioniert das auch. Überall gleichzeitig wirds einfach schwierig, sonst hat man einen Vollzeitjob draus gemacht :D

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  18. Uh, da ist der Beitrag ja jetz!
    Wir haben uns ja schon dazu ausgetauscht und ich kann mich dir im Großen und Ganzen wirklich nur anschließen.
    Ich finde es super schade, dass das Medium prinzipiell einstaubt, denn die Möglichkeiten sind hier so individueller als auf den Social Media Plattformen.

    Es bleibt dabei: ich für meinen Teil muss und möchte einfach wieder aktiver im Austausch werden und vielleicht geht es ja dann wieder bergauf!

    Liebe Grüße
    Jill

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    1. Dankeschön Jill! Man sieht ja am Feedback, dass es doch noch viele gibt, die da ähnlich denken und ich hoffe, dass sich das alles einfach wieder einspielt. Der Austausch mit euch ist einfach toll und gerade deshalb haben wir uns ja auch alle die Mühe mit unseren Blogs gemacht :)

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  19. Hallo liebe Aleshanee,

    Vielen lieben Dank für diesen tolle Beitrag! Du hast mir so aus dem Herz gesprochen.

    Ich finde es mittlerweile auch sehr schade, dass man alles auf die schnelllebigen Plattformen umgelegt hat.
    Das es mittlerweile mehr um die Like und um die Followerzahl der Blogger geht, wie um den Inhalt. Das es plötzlich ausreicht, wenn man ein Bild macht mit ein paar Zeilen darunter, dass es als Bewertung gilt und dann noch mit 20 Hashtags.
    Mir fehlt da teilweise einfach ein bisschen die Begeisterung.

    Ich liebe meinen Blog und wurde ich ihn nie aufgeben, so wie du sagst man kann immer auf alte Beiträge zurückgreifen und nachschauen wie man vor ein paar Jahren gestartet ist. Man kann sich viel besser mit anderen Austauschen und viel einfach neue Bücher erstöbern.
    Mir fehlt der Austausch mittlerweile auch sehr unter einer Rezension und ich denke jeder Blogger hier weiß wie Zeitintensiv so eine Rezension ist und das man versucht jeder seine persönliche Note zu verpassen.

    Ich freue mich jetzt schon wieder drauf mich auch selbst wieder aktiver in Runden einzubringen:)
    Und auf jedem Blog ein neues Buch zu erstöbern.

    Liebe Grüße
    Teresa

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    1. Dankeschön, das freut mich sehr!
      Diese nervigen Followerzahlen sind mir auch ein Dorn im Auge denn sie sagen nicht so wirklich viel aus... gerade auch das gegenseitige Folgen, nur damit man viele Zahlen aufzuweisen hat, bringt im Endeffekt nichts. Ich hab auf Insta (für mich gesehen) auch viele Follower, aber wer sieht am Ende meine Beiträge dort? Eine ganz kleine Zahl. Auch hab ich da keinen Mehrwert, nur schöne Bilder (die wirklich teilweise toll sind), aber Bücher erfahre ich nicht so wirklich viel.
      Obwohl es da schon ein paar Ausnahmen gibt, die dort wirklich auch ihre Rezensionen dazu schreiben.

      Es sieht jedenfalls so aus, dass viele ähnlich denken und vielleicht kommt ja die Kommunikation auf den Blogs wieder etwas in Schwung :)

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  20. Liebe Aleshanee,

    was soll ich sagen? Du sprichst mir aus der Seele, aber das weißt du ja. ♥

    Und mal was völlig anderes, was nix damit zu tun hat: Wie sprichst du Aleshanee eigentlich aus? Ich schwanke immer zwischen A-lesch-a-nie und A-le-schaaaah-nie.

    LG,
    Mikka

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    1. Hihi, ja das werde ich oft gefragt, ich sprech es so aus: Aleschanee
      Erstes e kurz, hinten lang ausgesprochen

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  21. Hallo Aleshanee,

    nein, für mich werden Blogs nicht out und ich denke, dass sie bestimmt wieder ein Revival erfahren. Die Inhalte auf Blogs sind nachhaltiger, persönlicher und informativer. Gefühlt geht allgemein die Zahl der Blogs zurück. Wenn ich früher etwas bei Google gesucht habe, dann hatte ich unter den 10 ersten Treffern mindestens einen Blog dabei. Mittlerweile finde ich nur kommerzielle Seiten bzw. Online-Shops und selten 'unabhängig' aufbereitete Informationen. Ob es an Google oder den Blogs liegt? Jedenfalls empfinde ich Informationen von Blogs als wertvoller, weil ich weiß, dass sie von einem 'echten' Menschen kommen und seine subjektive Wahrnehmung sind.

    Social Media nervt mich nur. Ich mag Instagram nicht, weil es da wirklich nur um Bilder geht. Anfangs habe ich mich davon mitreißen lassen, mittlerweile schaue ich überhaupt nicht mehr rein. Das gibt mir nichts. Facebook mag ich doch etwas mehr, aber wie du schon schreibst, der Algorithmus haut alles durcheinander. Man sieht gar nicht mehr, was man eigentlich sehen will.

    Bei mir kommen das Bloggen und das Lesen viel zu kurz. Seit C angefangen hat, komme ich gefühlt zu gar nichts mehr. Ich hetze durch mein Leben und habe kaum mehr Zeit, Luft zu holen, geschweige denn, in Ruhe zu bloggen. Irgendwie wird's nicht besser sondern von Monat zu Monat schlimmer. Selbst wenn ich täglich 12 Stunden arbeiten würde (viel fehlt nicht mehr ^^) , wäre kein Ende in Sicht. Es gibt nur mehr die Arbeit, in der eine Krise die nächste antreibt. Ich habe für mich beschlossen, dass sich bald etwas ändern wird. Allerdings trage ich Verantwortung - auch für andere Menschen - weshalb ich das überhaupt erst so lange mitmache. Wenn es anders wäre, hätte ich schon längst den Hut genommen.

    Ich glaube, dass es derzeit vielen Menschen so geht. Ich weiß, dass ich keine Ausnahme bin (mein Mann ist genauso eingedeckt) und überall wird geächzt und gestöhnt. Da bleibt nicht mehr viel Zeit, um sich regelmäßig genussvoll auf Blogs zu tummeln.

    Jetzt aber zurück zum Kernthema: Ich liebe den Austausch zu Büchern und lasse mich so gerne von anderen Lesern und Bloggern inspirieren. Ich habe mittlerweile so viele Buchfreundschaften geschlossen und freue mich, wenn ich neue Lesebegeisterte kennenlerne. Ich denke nicht, dass die Blogs komplett einstauben. Ich glaube, sie sind gerade dabei, sich als Nische neu zu positionieren und sich als Herzensangelegenheit mit viel Charme und Leidenschaft für's Buch einen besonderen Platz zu erkämpfen. Ich denke, wir Buchblogger sind eher die Lesebegeisterten, die sich abseits vom Kommerz austauschen und deshalb den Kern der digitalen Bücherwelt bilden.

    Außerdem fällt mir auf, dass in den letzten Monaten manch eingestaubter Blog zu neuem Leben erwacht ist. ;)

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Hi Nicole!
      Das mit der Google Suche - ich weiß nicht so recht wie ich das einschätzen soll muss ich gestehen. Wenn ich etwas suche, hab ich tatsächlich immer einige Blogs auf der Liste von Google. Dieses Such-Programm wertet ja auch aus, was man selber so anklickt, es schneidet sich ja sozusagen auf mein persönliches Verhalten zu. Also - pju es ist noch zu früh, ich krieg grade nicht so wirklich zusammen was ich meine *lach*
      Wenn ich etwas suche, wird mir ja z. B. etwas anderes angezeigt, als wenn ich das z. B. auf dem Rechner von meinem Sohn suche. Weil der natürlich ganz andere Sachen dort macht. Weißt du was ich meine?
      Was mir aber auffällt, wenn ich nach Titel und dem Wort "Rezension" suche, dass mir dann oft die gleichen Blogs angezeigt werden. Keine die ich jetzt oft besuche, sondern wahrscheinlich die, die mit SEO arbeiten? Könnte ich mir vorstellen...

      Das was du beschreibst, dass seit C bei allen die Luft etwas raus ist, hab ich schon oft gehört. Eine unschöne Entwicklung. Ich weiß zwar nicht, warum das so ist, aber es hat anscheinend doch vieles mehr verändert als wir denken. Vor allem dass die Arbeit und der Stress bei vielen zu zugenommen hat ist echt schade. Bei mir war das tatsächlich nicht so, allerdings hab ich ja auch grade etwas viel um die Ohren mit meiner neuen Arbeit. Das liegt zum einen natürlich daran, dass es "neu" ist und ich mich erst eingewöhnen musste, zum anderen sind grade viele im Urlaub und - mal wieder - Überstunden angesagt. Was mich schon etwas nervt ^^ Ich hoffe sehr, dass sich das alles wieder beruhigt und ich wünsche dir sehr, dass sich die Situation wieder etwas auflockert <3

      Dein letzter Absatz gefällt mir sehr! Das hast du wunderbar ausgedrückt und ich kann mich dem nur anschließen!
      Und dass "alte" Blogs wieder zum neuen Leben erwachen ist natürlich auch besonders schön! <3

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    2. Hallo Aleshanee,

      es stimmt schon, jeder ist bei Google in der eigenen Bubble. Aber früher bin ich viel öfter auf Blogs gestoßen. Zum Beispiel habe ich letztens nach Tipps für Balkonblumen gesucht und kam nur zu Online-Shops oder kommerziellen Anbietern. Erst viele, viele Klicks später, kam einmal ein Blog zu dem Thema. Früher waren sicherlich unter den 10 ersten Treffern ein paar Blogs dabei.

      Aber das kann schon sein, dass ich das selbst beeinflusst habe, weil ich während der letzten 2 Jahre mehr online als analog gekauft habe. ^^

      Wir haben einfach zu viel Arbeit und sind zu wenig Mitarbeiter. Vor C waren wir 14 Mitarbeiter, jetzt sind wir nur mehr 6 bei gleicher Arbeit. Die meisten waren während C auf Kurzarbeit (nur ich durfte nicht und hatte daher die Arbeit der anderen mitzumachen, aber das ist eine andere Geschichte.) Der Umstieg von Kurz- auf Normalarbeit war nach jedem Lockdown ein Horror. Wir sind zuerst von 100 auf 10 % wenn ein Lockdown angesagt wurde, dann von 10 % auf 180 %, wenn wieder geöffnet wurde. Die Arbeit von der Lockdownzeit hat sich nach hinten verschoben, wo aber schon andere Arbeit wartete. Also. z.B. wenn Jänner & Februar Lockdown war und im März nicht, hatten wir die Arbeit von Jänner, Februar & März eben im März. Daraufhin sind etliche Mitarbeiter gegangen, weil wir ein extremes Stresslevel haben und das hält wohl niemand mit Kindern (verständlicherweise) aus (die sind alle zuerst gegangen). Dazu kommen jetzt die vielen Probleme wegen der Ukraine-Krise (Benzinkosten, Technik, Lieferschwierigkeiten) und natürlich sind wir nicht von Krankheitsausfällen, etc. verschont. Am Arbeitsmarkt sind kaum neue MA zu finden und wenn, dann wollen diese viel verdienen und wenig Stunden arbeiten. Das geht sich aber nicht aus.
      Bei anderen ist es ähnlich. Viele Betriebe können Stellen nicht besetzen, müssen aufgrund von Lieferengpässen mit minderwertigen Material arbeiten, woraus sich Verzögerungen ergeben, weil das Material nicht so gut hält, was wieder zu mehr Arbeit führt, und trotzdem müssen Fristen, etc. eingehalten werden. Es ist wirklich nicht witzig. Und irgendwo schlägt sich das alles nieder. Die Luft ist bei vielen raus. Man kann einfach nicht mehr, weil auch kein Licht zu sehen ist. Aber ja, ich hoffe, dass es irgendwie besser wird. XD

      Und was die Blogs angeht, bin ich sehr, sehr optimistisch. Sie sind der schönste Platz für den buchigen Austausch überhaupt!

      Liebe Grüße
      Nicole

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    3. Das was du von deiner Arbeit beschreibst, das ging wohl vielen so - wenn man überall ein bisschen hinhört merkt man, dass bei vielen die Luft raus ist. So eine Situation wie in den letzten beiden Jahren steckt man nicht einfach so weg und das wirkt sich bei jedem anders aus. Wir hatten ja auch immens Schwierigkeiten, Krankheitsfälle gab es ständig (die nichts mit Corona zu tun hatten) und das hieß natürlich Mehrarbeit für die anderen. Kündigungen etc. waren auch dabei und so läuft das diesen Weg. Kliniken und Psychotherapien sind komplett überlaufen und das zeigt sich auch in der Arbeitswelt. Überall fehlt es an Leuten und diejenigen, die in der Arbeit sind, sind überfordert.
      Wir können nur hoffen, dass sich das in den nächsten zwei Jahren wieder reguliert. Aber die Probleme hören ja nicht auf,wie du geschrieben hast. Da muss man abwarten und sehen wie es weiterläuft...

      Was die Blogs betrifft bin ich jetzt auch wieder optimistischer. Durch die Antworten hier oder auch bei den anderen Beiträgen, bei denen es um das Thema geht, sieht man ja dass doch viele sehr motiviert sind :)

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  22. Liebe Alex,

    mein erstes Stöbern nach ~ 2 Monaten und dann genau mein Thema. Nur von der anderen Seite.
    Ja, ich denke auch, dass die letzten 2,5 Jahre den Menschen einfach sehr viel Kraft gekostet haben.
    Bei mir sind es im Moment verschiedene Punkte. Dass mein Kopf tatsächlich gerade sehr voll ist und ich daher wenig Raum für Kommunikation habe. Dann habe ich gemerkt, dass ich mich sehr stresse, um besser zu werden. Diese Vorlagen der Verlage und dass ich in manche Verlage einfach nicht reinkomme. (Weil ich kein aktives Insta und keinen BY habe, übrigens). Ich brauche da gerade die Zeit, um wieder mehr zu mir zu finden, zu überlegen, was ich wirklich will.
    Es tut mir gerade sehr gut, nicht zu wissen, welche Bücher trenden und so ganz ungezwungen Bücher auswähle.
    Immerhin, soviel kann ich sagen, werde ich wieder zurück kommen. Da war ich mir zwischen durch nicht sicher. Aber mein Blog, meine Rezis werden sich vermutlich verändern. Kompakter sein, wie hier jemand schrieb. xD Ob ich das hinbekomme, wird sich noch zeigen.
    Momentan brauche ich noch Zeit. Aber immerhin hatte ich diese Woche erstmals wieder Lust, eine Rezi zu schreiben. (Grayson Steel und der verhangene Rat) Das Finale war überwältigend! Ich bin immer noch traurig, dass ich nun von den Figuren Abschied nehmen muss.

    Ich hoffe, es geht dir soweit gut?

    Liebe Grüße
    Petrissa

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    1. Liebe Petrissa, man sollte sein Hobby ja auch nur weiter betreiben, wenn es Spaß macht. Wenn man grade viel anderes um die Ohren hat oder auch einfach keine Lust, kann man pausieren und abwarten, wie sich alles weiter entwickelt und schauen, ob man wieder Lust drauf hat.

      Vorgaben von Verlagen kann ich einerseits verstehen, aber nicht so, wie sie es handhaben, denn eine hohe Followerzahl heißt nicht immer, dass es auch von vielen gesehen wird ^^ Andererseits geben Verlag oft auch mehr auf Masse anstatt auf Klasse, um es mal salopp auszudrücken... denn manche, ich nenns jetzt mal Verlagsblogger (egal auf welcher Plattform), haben für mich keinen Mehrwert - da steht oft nur der Klappentext in abgewandelter Form in der Rezension. Davon hab ich nichts.
      Aber ich bin ja auch nicht abhängig von Verlagsbüchern, ich tausche ja oder kaufe gebraucht, ich muss mich da nicht in was reinzwängen lassen ;)

      Ja, danke, soweit ist alles gut, viel Arbeit grade, was etwas stressig ist, aber ich hoffe, nach dem August wird es besser.

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    2. Ja, mit den Verlagen gebe ich dir total recht. Manche Verlagsblogger haben kaum Kommentare, aber halt x Follower. Ich weiß nicht, warum es mir so schwer fällt, mich davon frei zu machen. Würde mir das endlich richtig gelingen, würde mir das Bloggen viel leichter fallen. Abhängig bin ich von Verlagsbüchern ja eigentlich auch nicht. Ich leihe ja auch viel. Und es gibt viele Verlage, von denen ich Bücher bekomme. Das versuche ich mir immer wieder bewusst zu machen.

      Gefällt es dir auf der neuen Arbeit?
      Pass auf dich auf! <3

      Liebe Grüße
      Petrissa

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    3. Die Arbeit macht auf jeden Fall Spaß - ist aber auch sehr anstrengend... aber insgesamt passt es :)

      Also an Verlage denke ich tatsächlich als letztes, wenn es um den Blog geht ;) Natürlich freu ich mich über Rezensionsexemplare, keine Frage, aber wenn einem Verlag was nicht passt (wie ich rezensiere, oder wie viele Follower ich habe) dann ist das deren Pech, nicht meins ;)

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    4. Eine schöne Antwort! An der Überzeugung arbeite ich gerade.

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    5. Die Verlag achten zu wenig darauf ... sie schauen oft nur auf Follower - dabei werden die Beiträge gerade da oft gar nicht gesehen

      Ich teile die Rezension auf so vielen Plattformen und auch auf Facebook in so vielen Büchergruppen, wenn sie das nicht "achten" ist es mir dann auch egal.
      Wie gesagt ist es eine schöne Sache, ein geben und nehmen beiderseits - aber wenn sie das nicht sehen, wo sie was davon haben... tja ^^

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  23. "Staub wegpustet" - huch, da war ja gar keiner :-) Ich finde Blogs gar nicht verstaubt und bin ganz deiner Meinung. Sie sind unser Ort zum Austausch und ich lese gerne längere Beiträge als diese z. B. auf Insta möglich sind. Ich mag Instagram, jedoch ist dort alles schnelllebig und damit auch schnell wieder vergessen.

    Für alles, das länger "bleiben" soll, lohnt sich ein Blogbeitrag. Danke für deine stete Arbeit hier in deinem Blog und den lebendigen Austausch - wenn ich auch selten kommentiere *an die eigene Nase fasse*.

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Haha, verstaubt finde ich sie auch nicht, eher dem Untergang geweiht xD
      Aber wie man sieht gibt es ja doch noch genügend, die Spaß an dem Hobby haben und es oft einfach nur an Zeit fehlt. Das geht uns ja allen so.
      Mit solchen Beiträgen kann man aber gut aufrütteln und schauen, wie die Lage so ist und ich denke, dass uns viele Blogs noch lange erhalten bleiben <3

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  24. Hallo Aleshanee, ich stimme dir leider zu. Ich habe in den letzten Jahren auch deutlich mehr den Spaß am Bloggen verloren. Obwohl das so gar nicht stimmt, ich wollte gerne mehr bloggen, aber diese Reizüberflutung in den sozialen Netzwerken hat mir wirklich zu Schaffen gemacht. Man hat immer das Gefühl man muss zehn Dinge gleichzeitig tun und wie du eben sagst, man hat auch noch Alltag. Mittlerweile finde ich langsam wieder zum Bloggen und genieße es auch. Ich fülle aber die sozialen Netzwerke weniger aus, das brauche ich einfach nur minimal für mich persönlich. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mir mehr Austausch wünschen würde. Es ist bei mir wenig geworden und ich hätte auch gerne wieder mehr Kontakte. Aber vielleicht tut sich das ja in nächster Zeit was positiv :) Liebe Grüße Julia vom Büchersalat

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    1. Es haben wohl viele mit der Situation an sich sehr zu kämpfen gehabt und da gingen viele Dinge unter, wie auch Hobbys und wie auch das Bloggen... aber ich hoffe, dass das wieder zunimmt und auch die Lust, andere zu besuchen und sich wieder mehr auszutauschen :)

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