Samstag, 18. April 2020

LeserStimmen: Wie liest du?

Ja, wie liest du ... komische Frage, aber ich hab mir in letzter Zeit tatsächlich Gedanken darüber gemacht.

👉 Zum einen durch eine Bloggerin, die jeden Monat 40-50 Bücher liest - und nein, keine Kinderbücher, sondern "richtige" und mit einer Gesamtseitenzahl von um die 15.000 Seiten pro Monat. 
Für mich als "Vielleserin" ganz schön happig, denn ich komme immer nur auf mickrige 5-6000 Seiten :) 

👉 Zum anderen stand letztens in einem Beitrag (ich weiß leider nicht mehr genau, worum es ging) in einem Kommentar, dass jemand sich gewundert hat, wie man in Büchern ALLES lesen kann. Also dass man ja auch oft was querlesen oder überspringen würde, weil es sonst zu langweilig - langatmig oder whatever wäre. Fand ich sehr kurios und hab mich gefragt, ob das tatsächlich mehr so machen?

👉 Der Auslöser für meine Frage heute war dann allerdings das Tüpfelchen auf dem i ein Facebook Post, in dem verkündet wurde, 70 Bücher in einem Monat gelesen zu haben ^^ 


Da stellt sich mir dann wirklich die Frage: wie um Himmels willen schaffen manche Menschen das, so extrem viel zu lesen? 
Bitte seht das nicht als Kritik, aber ich kann mir diese Menge einfach nicht vorstellen! Dabei lese ich selber wirklich schon viel, also jeden Abend (mit wenigen Ausnahmen) und mehr als 12 Bücher pro Monat sind da so gut wie nie drin. 


Wenn ich jetzt mal die Bücheranzahl nehme, die da bei einigen genannt werden, müssten ja jeden Tag 2 Bücher gelesen werden bzw. 500 Seiten O.O 
Das schaff ich zwar auch mal an einem regnerischen Sonntag an dem ich sonst nichts zu tun und ein spannendes Buch erwischt habe - aber JEDEN TAG?

Da kommt bei mir dann schon der "Verdacht" auf, dass da tatsächlich einige Menschen querlesen, überliegen oder auch mal Absätze überspringen. Kann ja jeder machen wie er möchte, wie gesagt, ich kreide niemandem an wie er Bücher liest ;)
Ich selber lese tatsächlich eher langsam, weil ich es genieße, eintauchen möchte und das meist nur geht, wenn ich mir Zeit lasse.

Ausnahmen gibts bei Jugendbüchern, die oft so flott und flüssig geschrieben sind (auch oft mit größerer Schrift und weniger Zeilen pro Seite), da werd ich dann auch mal schneller fertig.
Oder ein Buch gefällt mir nicht so gut und ich lese das letzte Drittel quer, das hab ich auch schon gemacht. 

Aber insgesamt mag ich mir eher Zeit lassen und in Ruhe lesen -irgendwie kann ich mir dass bei diesen Mengen und dem Tempo nicht so recht vorstellen ... ihr könnt mich aber natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen: was meint ihr dazu?


Kommentare:

  1. Moin Aleshanee,

    also ich lese 8-10 Bücher (a 300 Seiten - so dass ich 2400-3000 Seiten habe) im Monat. Ich komme meist nur Abends ab 20 Uhr zum lesen und da habe ich dann max 3 Stunden bis meine Medikamente mich in einen tiefen Schlaf fallen lassen.

    Ich lese je nach Genre schnell oder langsamer - wenn die Story so spannend ist dass ichs kaum aushalte weil enorm viel Tempo vorhanden ist überfliege ich einzelne Worte - aber nur Stellenweise nicht das ganze Buch durch. Ich brauche (ich habs mal ausgerechnet) für eine Seite innem TB ca 1 Minute. Lese also ca 60 Seiten in der Stunde - eher weniger weil ich oft zurück lesen muss weil ich unkonzentriert bin.

    Ich kann mir bei einem normalen Haushaltspensum, plus evtl noch Mann und Kindern nicht vorstellen wie man soviel lesen kann ohne alles andere brach liegen zu lassen und vorallem kann ich mir nicht vorstellen, dass es SPAß macht. Ich brauche manchmal nach einem Buch noch Zeit um es sacken zu lassen und kann nicht am nächsten Tag sofort ein neues ansetzen. So schnell kann ich die Story dann nicht loslassen.

    Für mich wäre das nichts ich ärgere mich zwar, dass ich nur max 3000 Seiten habe aber ich möchte auch nicht 15.000 haben oder mehr weil das wäre für MICH persönlich Stress und keine Freude mehr.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja

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    1. Hallo Tanja!
      Ich glaub auch, dass das oft sehr vom Genre oder auch einfach von dem jeweiligen Buch abhängig ist, wie schnell man durchkommt.
      Wie du schon sagst, bei manchen fliegen die Seiten nur so dahin, sollte z. B. bei einem Thriller so sein ;) und mir geht es bei (guten) historischen Romanen so, dass ich trotz hoher Seitenzahl schnell durch bin, weil sie sich flüssig lesen und so spannend sind dass ich einfach viel weglese.

      Andere wiederum, die besondere Wortspiele beinhalten, also einen Schreibstil, bei dem ich mir Zeit lassen möchte und die Atmosphäre nur wirkt, wenn ich mir Zeit lasse, da brauche ich dann eben länger.

      Für mich ist diese Menge auch schwer vorstellbar, wenn man jedes Buch intensiv liest.

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  2. Guten Morgen Aleshanee

    Da hast du ein ganz tolles Thema angeschnitten. Ich bewundere die Blogger, die eine Vielzahl an Bücher lesen. Ich selbst schaffe das aber nicht. Auch mir hat eine Bloggerin erzählt, dass sie oft zwei Bücher am Tag liest. Das schaffe ich nicht einmal im Urlaub. Ein Buch mit ca. 400 Seiten habe ich auch schon mal auf dem Balkon gelesen. Es gab schon öfter Bücher, die ich an einem Tag inhaliert habe. Quergelesen habe ich bisher erst einmal. Dies habe ich aber in der Rezi angegeben und den Grund warum. Bücher, in die ich schlecht reinkomme, lege ich schon mal zur Seite und probiere es zu einem anderen Zeitpunkt nochmal. Meistens klappt das. Ich will ja meine Bücher Wort für Wort lesen. Jugendbücher lassen sich wirklich meist leicht lesen. Vorausgesetzt sie gefallen mir. Bevor ich ein Blog geführt habe, hab ich mich als Vielleserin bezeichnet. Jetzt nicht mehr. :-) Aber es passt wie es ist. Ich genieße meine Bücher, auch wenn ich gern mehr lesen würde. 2 Bücher an einem Tag könnte ich schaffen, wenn eins davon ein Kinder-Bilderbuch mit wenig Text ist. :-))))
    Ja, ich lese bei einem Buch ALLES! Ich setze mir kein Zeitlimit. Wenn ich merke, dass die Konzentration sinkt, lege ich das Buch zur Seite. Manchmal höre ich auch ein Stückchen weiter. Das klappt gut bei EBooks mit passenden Hörbuch. Auch da erwähne ich bei der Rezi gelesen und gehört. Ich lese trotzdem weiter, wo ich aufgehört habe. Natürlch lesen sich Kapitel schneller, die ich bereits gehört habe.Ehrlich gesagt frage ich mich schon manchmal, ob das Viellesen bei manchen eine Art Wettbewerb darstellt. Es gibt bestimmt Leser, die sehr viele Bücher komplett und konzentriert lesen. 40-50 Bücher? Wie soll das gehen? Es soll ja auch Methoden geben, bei denen man mit einem Blick den Text einer Seite erfasst. Ich frage mich, was das noch mit lesen zu tun hat.

    Ich wünsche dir einen schönes Wochenende mit guten Büchern.
    Liebe Grüße,
    Gisela

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    1. Zwei Bücher an einem Tag finde ich auch sehr ... kurios *lach* Wie du schon sagst: Kinderbücher mit 100 Seiten, klar da ist man ratzfatz durch und kann auch gleich zum nächsten greifen, weil es wahrscheinlich auch nicht so intensiv ist.
      Ich hab auch schon mal an einem Sonntag ein Buch komplett gelesen mit 400 Seiten, aber das ist eben mal ein Tag und eine Ausnahme. Jeden Tag, das finde ich für mich nicht schaffbar ... Auch muss das manchmal auch erstmal sacken, die Handlung, wenn sie mich gepackt hat. Ich könnte dann auch nicht sofort mit dem nächsten anfangen. Ich muss zumindest eine Nacht drüber schlafen.

      Es ist auch unterschiedlich wie die Bücher ausgelegt sind, manche sind ja sehr temporeich geschrieben, mit großer Schrift, da kommt man dann schneller durch. Andere wiederum legen mehr Wert auf eine intensive Atmosphäre oder sind so geschrieben, dass ich nur langsam vorankomme. Was aber nicht schlimm ist wenn es fesselnd ist.

      Ich finde auch manchmal Absätze oder Szenen die etwas ausschweifend sind und die ich dann "etwas schneller lese" oder überfliege, bei denen man merkt, das es jetzt nicht unbedingt wichtig ist und der Autor aber anscheinend da seinen Spaß hatte :D Aber das ist eben selten und nicht die Regel.

      Wenn ich ein Buch nicht so gut finde und aber trotzdem das Ende wissen möchte, überfliege ich dann schonmal den letzten Rest, aber das ist eben auch sehr selten.

      Dir auch ein schönes Wochenende!

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  3. Hallo Aleshanee,

    40-50 Bücher find ich schon enorm und kann es mir nicht vorstellen. Ich hab gerade mal in meinen Monatsrückblicken gestöbert. Mir geht es da wie Tanja. Ich habe im Schnitt zwischen 8-10 Büchern drin und zwischen 2600-3000 Seiten. Gut es ist auch mal ein Monat mit 15 Büchern und 3600 Seiten dabei, aber das ist selten. Ich muss auch noch arbeiten und kann nicht den ganzen Tag lesen. Außerdem hab ich ja auch noch Familie. Da kann auch kein Buch mithalten. Allerdings hab auch ich Tage, da schaffe ich locker 500 Seiten. Gerade bei einem neuen Buch oder wenn ich ganz besonders Lust darauf habe, kommt das vor. Da wird dann auch gerne mal die halbe Nacht gelesen. Aber für jeden Tag wäre das mir zu stressig.
    Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße Christin

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    1. Ich konnte es bisher auch nie wirklich nachvollziehen und bin dann durch diese Aussage darauf gekommen, dass das anscheinend doch einige machen - also Bücher "schnell" lesen, ob jetzt überliegen oder mit einer besonderen Technik, keine Ahnung ^^ Ich kann mir halt nur nicht vorstellen, wie man auf diese Art so richtig in eine Geschichte eintauchen kann - einfach weil ich es nicht könnte :)

      Ich wünsch dir auch noch ein schönes Wochenende!

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  4. Hallo Alex,
    puuuh 70 Bücher? :D Verdammt krass... das ist auch eine Zahl, die ich mir nicht vorstellen kann, also bezogen auf Bücher in einem Monat. Kann man da die Geschichten noch aufnehmen? Aber es gibt natürlich auch Menschen, die wirklich extrem schnell lesen und den Inhalt erfassen, wenn sie nur quer lesen usw...
    Ich sehe das genauso wie du, es darf jeder machen und handhaben, wie er gern möchte, es für richtig und angenehm empfindet....
    Ich glaube, ich hatte letztes Jahr mal einen Monat mit 20 Büchern, aber das war entweder in der Zeit, in der ich reduziert gearbeitet habe oder Urlaub hatte und dann wirklich viel gelesen habe. Wenn ich die Zeit habe und sie mir nehme, kann ich schon auch ein Buch am Tag schaffen, aber dann darf ich auch nicht viel rundrum machen. Und jeden Tag geht das eben nicht, man hat ja noch ein Privatleben und einen Alltag, ein Arbeitsleben usw. :D

    Abschnitte zu überspringen, kommt für mich eigentlich nicht in Frage. Ich habe zwar auch festgestellt, dass ich in langatmigen Gesprächen oder Beschreibungen manchmal etwas schneller drüber lese, um nur den Sinn zu erfassen, ohne alles Punkt für Punkt aufzunehmen, aber das passiert eher selten und eben höchstens in den Büchern, die mich nicht so packen können. Abbrechen tu ich sie ja eigentlich nicht. Ansonsten hätte ich auch zu viele Bedenken etwas zu verpassen... manchmla sind es ja die Details, die es ausmachen, etwas ankündigen usw.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Dana

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    1. Haha, ja diese 70 Bücher, das hat mich auch total irritiert und ich hab mich gefragt wie das gehen soll ... das sind ja JEDEN TAG 2-3 Bücher, für mich einfach nicht vorstellbar.

      Klar hat man manchmal Tage, da kommt man nicht von einem Buch los und es reißt einen so mit, dass man viel wegliest, aber das sind ja für die meisten eher Ausnahmen.

      Den Inhalt erfassen beim querlesen, das ist genau das was ich denke was anscheinend einige machen. Nur kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass das so viel Spaß macht oder man die Geschichte so richtig aufnehmen kann mit all ihren Facetten, ihrer Atmosphäre etc. Aber anscheinend gibt es da doch einige die das mögen.

      Abschnitte direkt überspringen tu ich eigentlich auch nicht, sondern wie du dann eben schneller drüber lesen. Das merkt man ja doch manchmal dass da etwas sehr ausufernd beschrieben wird, was jetzt nicht unbedingt für mich als Leser wichtig ist. Auch wenn der Autor da gerne mehr dazu erzählt ;)

      Dir auch ein schönes Wochenende!

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    2. Wenn man die 70 mal hochrechnet, dann sind das 840 Bücher im Jahr... das ist SO unvorstellbar :D
      Wem das gefällt, der darf das natürlich auch so handhaben und machen, ich finde die Vorstellung auch echt schwierig. Selbst wenn man nur 1-3 Tage für ein Buch braucht, finden einige, die nicht so viel lesen, das ja schon irre... weil wie kann man da noch was genießen usw., ist außerdem doch anstrengend und wie kann man das alles aufnehmen :D
      Tja also ich kann nach einem halben Jahr bei den meisten auch die HAndlung wohl nicht mehr detailliert wieder geben. Von manchen merkt man sich eben mehr, von manchen weniger.
      Ständig für so viele Bücher Rezensionen schreiben zu müssen (ich weiß natürlich nicht,ob das dann passiert), ist ja mindestens genauso anstrengend und zeitaufwendig, wenn man 2-3 Bücher am Tag verschlisst. Arbeiten kann man da ja kaum noch :D

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    3. Haha, ja, das ist wirklich unvorstellbar. Das mit den 70 Büchern hab ich in einem Post gesehen, weiß allerdings nicht, ob derjenige das jeden Monat so macht. Ich war einfach nur geflasht von dieser Anzahl und kann es ehrlich gesagt immer noch nicht so recht glauben ...

      Die Erinnerung an diese Bücher muss da wirklich schnell weg sein, auch mir fällt es nicht so leicht mich an viele Details zu erinnern, auch wenn es nur ein paar Wochen her ist, es sind mir einfach zu viele andere Geschichten dann dazwischen.
      Eine Bloggerin schreibt tatsächlich zu all den Büchern Rezensionen, wie man da die Zeit aufbringen kann ist mir wirklich schleierhaft ^^

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    4. Vermutlich werden wir es nie erfahren, wie man das macht und schafft :D Vielleicht Textbausteine, die man nur noch aneinander reiht, je nachdem aus welchem Genre das ist und wie man es fand? Aber nein, wir wollen jetzt auch niemandem was unterstellen. Wobei es ja nur Überlegungen sind, keine Anschuldigungen.

      Ich glaube, wenn man sich aus jedem Buch alle Details merken wollen würde, dann bräuchte man 3-4 Köpfe, die nur das abspeichern, damit im eigentlichen noch Platz für die anderen Sachen ist :D

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    5. Also mein großer Sohn liest 1-2 Bücher pro Monat und der ist wirklich ein "Erinner mich" *lach* Der weiß so viele Details immer die ich schon längst vergessen habe - auch aus Serien. Wenn ich was wissen möchte frag ich immer ihn xD
      Aber klar, bei der Menge die wir alle lesen - und ich denke wir Buchblogger lesen einfach in der Regel viel, egal ob 3 oder 15 Bücher pro Monat ist das ja trotzdem eine Menge, da kann man sich natürlich nicht alles merken.

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  5. Huhu,

    ich lese auch nicht so viel. In der Regel, wenn ich nirgends hin muss, schaffe ich etwa fünf Bücher im Monat. Wenn ich nebenbei noch arbeite eher vier. Ich mache einfach zu viel nebenbei und kann nicht mehr so viel am Stück lesen. Ich brauche die Abwechslung. Früher habe ich bis zu 2000 S. oder mehr im Monat geschafft oder etwas mehr. Heute sind es eher unter 2000 S. in der Regel.

    Sonst lese ich im Normalfall alles, weil ich das Gefühl habe, was zu verpassen.Aber manchmal, wenn es mich gar nicht reizt oder nur noch nervt breche ich entweder ab oder überfliege. Ich lese aber eher mittelschnell. Ich find es auch extrem wie viele manche manchmal lesen.

    LG Corly

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    1. Das scheint ja doch bei den meisten so zu sein, dass sie in Ruhe lesen möchten und nur etwas mal überfliegen, wenn es nicht gefällt, man aber zumindest wissen will wie es endet ...
      So mache ich das auch :)

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    2. ja, stimmt. Das ist ja auch der Normalfall.

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  6. Manuela - MissJaneMarple18 April, 2020 11:47

    Guad Moing miteinander ;)
    Ich bin ja eine Leseschnecke durch und durch. Staunend bewundere ich immer die Leselisten und Monatsrückblicke der Blogger. Und auch ich stelle mir immer die Frage "Wie ist das zu schaffen?"

    Ich habe auch Freundinnen, die irgendwo im Schichtdienst arbeiten und dann eben z.B. wenn es ruhige Schichten sind, die halbe Nacht lesen.
    Als berufstätige Mama mit zwei kleinen Jungs und einem großen Mann, schaut das bei mir ganz anders aus.
    Ich bin abends oft so fertig, dass ich nach zwei Seiten einschlafe. Am Wochenende, wenn die Herrn noch selig schlummern, nutze ich gern die Zeit fürs Lesen.
    Im Schnitt komme ich, bei einer Seitenzahl zwischen 350 und 500, auf 2 bis 3 Bücher im Monat.
    Wenn ich aber mit Maxi und Tobias den ganzen Tag Hexe Lilli oder Drache Kokosnuss Bücher lese, dann ja dann käme ich such auf 70 Bücher im Monat! ;)
    Aber wir wollen ja unsere Statistik nicht schönen! Und ich möchte meine Geschichte genießen, mich fesseln lassen, mitfiebern und nicht, wie oft bei der Zeitung querlesen, nur damit ich informiert bin!

    In diesem Sinne ein wunderschönes, lesereiches Wochenende hier im schönen Bayernland und im Rest Deutschlands (daher BRD :p )
    Liebe Grüße Manuela MissJaneMarple

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    1. Servus :D

      Meine Kinder sind ja schon groß, aber trotzdem komme ich meist erst abends zum lesen, da dann aber geballt ^^ Eventuell gehts auch mal am Wochenende nachmittags, je nachdem, aber ich bin auch eher jemand, der langsam liest.

      Kinderbücher, ja die sind schnell durch :D Aber überhaupt gibt es auch viele Bücher mit 200-300 Seiten, deshalb schau ich bei den Monatsrückblicken dann oft auf die Seitenzahlen - und auch wenn dann gesamt mehr Bücher drinstehen sind die Seitenzahlen oft ähnlich wie meine. Ich lese halt meistens eher dicke Bücher um die 500 Seiten ;)

      Dir auch ein schönes Wochenende und liebe Grüße aus München <3

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  7. Hey Aleshanee,

    oha, 70 Bücher in EINEM Monat?! Ich kann mir nicht vorstellen, dass der- oder diejenige nicht das ein oder andere überspringt ... ich muss sagen, dass ich seit Anfang des Jahres viel mehr Bücher lese als letztes Jahr noch. Damals hab ich immer 5 bis allerhöchstens 7 Bücher in einem Monat gelesen (wenn Ferien waren!), dieses Jahr bin ich immer mit 9-12 dabei. Könnte aber auch daran liegen, dass ich mir meine Zeit jetzt mehr einteile. Das einzige, was ich verstehen könnte, wären sehr dünne Bücher - da gibt es ja auch einige, die nur um die 100 Seiten haben, und die kann man natürlich ganz schnell in einem Rutsch durchlesen. Da könnte es dann schon sein, auf 70 Bücher im Monat zu kommen, aber sonst kann ich mir das irgendwie überhaupt nicht vorstellen. Aber jeder so, wie er meint und der- oder diejenige kann auf diese Leistung wirklich stolz sein!

    Liebe Grüße,
    Lara

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    1. Ja, das mit den Seitenzahlen hab ich auch immer im Auge - aber bei denen, die ich gesehen habe, waren auch die Seitenzahlen sehr sehr hoch, das doppelte oder dreifache von meiner Menge ... und deshalb bin ich da schon am zweifeln, wie da gelesen wird.

      Das als "Leistung" zu sehen widerstrebt mir da ein bisschen, obwohl es wahrscheinlich genau das definiert ^^ Natürlich kann jeder es so handhaben wie er möchte, ich kann mir nur nicht vorstellen, ob diejenigen dann auch wirklich in diese Geschichten eintauchen können wenn sie sie so "überfliegen"

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  8. Hallo liebe Aleshanee,

    du hast hier eine Frage angesprochen, die ich mir auch schon öfters gestellt habe. Ich lese so im Durchschnitt 5 - 8 Bücher im Monat. Dabei lese ich alles. Auch langatmige Passagen. Ich finde allerdings auch meist nur Abends und am Wochenende Zeit zum Lesen.

    Ich denke auch, dass viele Leser tatsächlich querlesen. Ansonsten ist so ein Pensum (vermutlich) gar nicht möglich.

    Ich bin sehr gespannt, welches Fazit aus deinem Beitrag hervorgeht. Vielleicht gibt es ja auch wirklich Menschen, die so schnell lesen können (?). Vielleicht lesen manche auch wirklich den ganzen Tag durch? Aber 70 Bücher?! Das ist schon ... verdammt krass! Das würde ich niemals schaffen oO :o)

    Ganz liebe Grüße
    Tanja

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    1. Bei langatmigen Passagen muss ich gestehen, lese ich tatsächlich schneller oder überfliege sie dann tatsächlich. Das ist aber meistens nur ein "kurzes" Stück wenn man von der Länge des Buches ausgeht :) Ansonsten mag ich auch alles lesen, grade wenn eine Geschichte spannend ist und Spaß macht oder der Schreibstil was besonderes hat, da mag ich nichts verpassen.

      Bisher haben ja alle anscheinend schon ähnliche Lesegewohnheiten - ich hab das jetzt ja nur wirklich bei 2-3 Bloggern/Lesern gesehen, also dieses extreme Pensum. Grade deshalb hat es mich interessiert ob das nicht doch mehr machen. Auf Facebook hab ich das Thema auch angesprochen, da sind doch 1-2 dabei die sagen, dass sie eher schnell lesen und auch mal was überfliegen.

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  9. Hallo Aleshanee

    Ein spannendes Thema, das du da ansprichst. Gerade bei Monatsrückblicken bin ich auch immer verwundert, wenn ich auf Blogs stosse, in denen Blogger*innen 40-50 Bücher in einem Monat gelesen habe. Ich sehe mich selbst auch als Vielleserin und auch als schnelle Leserin an (ja, die auch mal Querliest, aber darauf gehe ich nachher noch ein), aber selbst in meinen besten Lesezeiten als Jugendliche, in denen ich Ferien und keine Verpflichtungen hatte, hätte ich niemals so viele Bücher in einem Monat geschafft. Ich frage mich dann tatsächlich auch, wie diese Leute das schaffen? Und das soll auch keine Kritik sein, aber liest man dann jeden Tag von morgens bis abends? Hat man dann überhaupt noch Zeit für andere Sachen? :D Ich glaube da müsste ich meinen Job kündigen, meinen Haushalt liegen lassen und meine sozialen Kontakte aufgeben, wenn ich diese Menge an Büchern im Monat lesen müsste. Deshalb fände ich es mal ganz spannend von einem*einer Extrem-Vielleser*in zu hören, wie das im Alltag so aussieht? :D

    Zum zweiten Punkt: Also generell Querlesen könnte ich auch nicht und würde ich auch nicht machen. Ich bin aber wahrscheinlich eher eine ungeduldige Leser*in und lese dementsprechend schnell. Querlesen bzw. überspringen tue ich nur, sobald mich ein Buch langweilt oder es mir nicht gefällt. Und auch dann versuche ich das Querlesen so lange wie möglich rauszuschieben und nicht vor der zweiten Hälfte damit anzufangen. Denn wenn ich Querlese, dann nur, um zu schauen, wie das Buch ausgeht und nicht mehr, weil mich der Inhalt noch tatsächlich interessiert. Dann befinde ich mich meistens schon einem Bewertungsbereich von 1-2 Sternen und falls ich eine Rezi schreibe, schreibe ich i. d. R. auch explizit dazu, dass ich quergelesen habe und mir dadurch womöglich einige Dinge entgangen sind. Die Alternative wäre bei mir, das Buch abzubrechen. Das mache ich manchmal auch, vor allem dann, wenn ich es nicht bis zur ersten Hälfte durchhalte.
    Dass man Bücher aber generell querliest bzw. überfliegt, habe ich bisher aber noch nie mitbekommen. Und ich bezweifle auch, dass es das gleiche Lesevergnügen ist, wie ein Buch ganz zu lesen, ohne Sachen zu überspringen.

    Ich glaube mein Lesepensum hat sich inzwischen zwischen 10-15 Büchern pro Monat eingependelt, wobei knapp die Hälfte davon immer Hörbücher sind. Und die höre ich tatsächlich meistens in einem schnelleren Tempo und auch nebenbei, wenn ich den Haushalt machen o.ä. Wenn ich die Hörbücher weglasse, dann schaffe ich so 1-2 Bücher pro Woche, je nach Motivation, Zeit und Dicke der Bücher.

    Also abschliessendes Fazit: Zum ersten Punkt kann ich mir einfach nicht vorstellen, wie man es im Alltag hinkriegt, 50-60 Bücher zu lesen. Da würde ich ja gerne mal erfahren, wie man das hinkriegt :)) Und zum Thema Querlesen: Finde ich bei Büchern, die man sonst abbrechen würde, okay. Generelles Querlesen widerspricht für mich persönlich aber ein bisschen dem Lesen als Hobby, das man geniessen sollte ;D

    Liebe Grüsse
    Mel

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    1. Wow, das war ja ein langer Kommentar :D

      Ich sehe zwar nicht viele Blogger/innen die so viele Bücher in ihren Rückblicken haben, aber es kommt halt doch vor, und die wenigen haben das dann jeden Monat und da steigt dann eben die Frage auf: wie geht das?!
      Deshalb hätte ich gerne jemanden der sich hier "outet" und mal sagt, wie er oder sie das so macht :)

      Auch mit dem querlesen scheinen viele einer Meinung zu sein. Wenn ein Buch nicht gefällt, wird das letzte Drittel quergelesen um zu sehen, wie es ausgeht. Da zähle ich mich dazu, wobei das nicht wirklich oft vorkommt.

      Mitbekommen dass jemand nur querliest - ich weiß nicht ob das jemand zugeben würde, weil das ja anscheinend sehr angekreidet wird. Aber ich kann mir einfach die Menge an gelesenen Seiten nicht anders vorstellen. Klar kann man mal einen Lesetag einschieben und ... keine Ahnung 500 Seiten lesen. Aber das muss ja dann JEDEN Tag so sein und das ist es, was ich nicht nachvollziehen kann ;)
      Vor allem, wie du schon sagst: ich hätte nicht wirklich Spaß dabei. Ich denke für die meisten von uns hat lesen etwas mit Genuß zu tun, in die Geschichte eintauchen und sie spüren beim Lesen - das kann ich mir bei schnellem Tempo nicht vorstellen.
      Das merke ich ja auch, wenn ich etwas querlese - dann hab ich zwar den Inhalt parat, aber null Gefühl.

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  10. Haha, ja das ist mir auch erst nach dem Abschicken aufgefallen, dass mein Kommentar länger als beabsichtigt geworden ist :D

    Ich würde mich ja auch freuen, wenn sich jemand "outet", um zu erzählen, wie man das hinkriegt. :) Einfach bloss, damit ich mal einen Einblick kriege, wie das in der Realität so aussieht.

    Beim Querlesen stimme ich dir aber zu. Da glaube ich auch nicht, dass sich jemand melden wird. Für mich gäbe es da aber keine Erklärung, die für mich persönlich nachvollziehbar wäre. Wenn die Person sagt: Es reicht mir, Bücher querzulesen, weil mich nur der Inhalt interessiert, dann ist das für die Person natürlich okay. Aber meiner Meinung geht dann auch ganz viel flöten, denn nicht jedes Buch überzeugt nur allein durch seine Story. Dann kann man sich ja auch einfach die Inhaltszusammenfassungen auf irgendeiner Internetseite durchlesen? :D

    Mir ist auch das Gefühl beim Lesen wichtig. Wenn sich das nicht einstellt, dann gefällt mir das Buch meistens auch nicht.

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    1. Ich mag lange Kommentare (natürlich auch kurze) aber grade bei solchen Fragen finde ich es schön, wenn ihr eure Meinung kundtut :)

      Haha, ja, das seh ich ähnlich. Querlesen ist für mich reine Informations-Aufnahme, hat aber für mein Empfinden mit Bücherlesen nicht so wirklich etwas zu tun. Ich frage mich da eben, was der Grund dafür ist, dann so viele Bücher zu verschlingen, wovon ich dann nur den Inhalt kenne, das hätte jetzt für mich keinen richtigen Mehr"wert".

      Das Gefühl für eine Geschichte stellt sich bei mir ja erst ein, wenn ich es intensiv lese und dann eben merke: die Story saugt mich ein, weil eine tolle Atmosphäre geschaffen wird, oder ich einen guten Bezug zu den Figuren aufbauen kann oder weil einfach der Schreibstil so genial zu lesen ist. Das kann ich alles nicht "erlesen" wenn ichs nur überfliege.

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  11. Für mich wäre reines Querlesen etwa so, als würde ich Filme ohne Ton (und Bild?) schauen und nur die Untertitel lesen. :D Da geht doch alles verloren, was ein Buch erst zu einem guten Buch macht.
    Deine Beschreibung für das intensive Lesen finde ich sehr zutreffend. Genau solche Bücher, die mich "einsaugen" und mich emotional erreichen, sind die, die mir am besten gefallen. Das kann aber bei mir gar nicht geschehen, wenn ich nur überfliege. :D

    Aber ich bin froh, dass du dieses Thema angestossen hast. Es zeigt sich doch, dass die Mehrheit der Leser*innen eine ähnliche Meinung hat, wie ich :))

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  12. Ich habe gerade herzhaft gelacht. Diesen Beitrag hab ich gefunden :-)

    So schaffen Sie es, 36 Bücher im Jahr zu lesen!!!! ;-)

    Der Beitrag: https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article181337810/Wissensaufbau-So-schaffen-Sie-es-36-Buecher-im-Jahr-zu-lesen.html

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    1. Haha ja, das ist wirklich süß *g*
      Ne, also jeder wie er mag, 2-3 Bücher pro Monat sind auch viel wenn man überlegt, dass manche Menschen überhaupt nicht lesen!
      Aber die Spanne zwischen 2-3 pro Monat und 40-50 ist schon ganz schön heftig :D

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  13. Huhu Aleshanee,

    interessantes Thema. :)

    Also eigentlich sehe ich mich selbst als Vielleserin und im Schnitt lese ich 15 - 22 Bücher im Monat. Immer davon abhängig, welches Genre und was es sonst zu erledigen gibt. In der Regel lese ich aber jeden Abend zwischen 4-5 Stunden.

    Ein Jugendbuch liest sich meist schnell und auch Thriller, wenn sie spannend sind, sind an einem Abend verschlungen. High Fantasy dauert doch eher länger, weil ich die Welt und alles drum herum erst verstehen, aber auch vor mir sehen möchte. Querlesen passiert eher selten und wenn, dann bei Geschichten, die mich nicht richtig packen können und deren Ende ich trotzdem wissen möchte.

    Ich lese also auch eher Wort für Wort und nehme mir die Zeit für das jeweilige Buch, die ich brauche. Mit dem Gedanken, dass ich noch zweihundert Seiten lesen "muss" würde ich wohl eher keine Lust mehr darauf haben. Für mich ist lesen Entspannung, Abwechslung und Ablenkung und dementsprechend brauche ich dann auch die Zeit.

    Trotzdem glaube ich, dass ich auch einfach durch die Menge, die ich lese, einfach schneller lese und auffassen. Das wird mir besonders bewusst, seitdem ich mit meiner Großen Homeschooling mache, bei dem ich auch einfach die Texte mitlese und sie oft verblüfft ist, wie schnell ich lese und trotzdem alles hängen bleibt.

    Ich habe mir eben übrigens die Frage gestellt, wie man an die 70 Bücher im Monat finanziert... Da wäre ich schnell pleite ��

    Liebe Grüße
    Silke

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    1. Hi Silke! 22 Bücher im Monat sind aber auch schon eine Nummer O.O Aber du sagst ja, da sind schon auch mal Jugendbücher dabei, und Thriller, die vielleicht auch nicht gar so viele Seiten haben? Ich finde auch grade Jugendbücher lesen sich meistens recht schnell weg - und Thriller sollten das ja sowieso :D

      Mir ist bisher noch nicht aufgefallen, ob ich beim Lesen an sich schneller geworden bin oder Texte besser auffasse ... ich hab das im "übrigen" Alltag eher weniger dass ich längeres lesen müsste, auch nicht bei der Arbeit. Müsste ich glatt mal ausprobieren!

      Oh ja, die Finanzierung! Auf den Gedanken bin ich ja noch gar nicht gekommen!!!! Sind sicher viele Schnäppchen Ebooks dabei ;) Oder er / sie hat den kompletten SuB leer gelesen xD

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  14. Hallo Aleshanee, :)
    also, ich finde das mit den 70 Büchern eher unheimlich als bewundernswert. :D Da kann man doch eigentlich gar keinen Spaß mehr beim Lesen haben, weil es doch nur noch in Hetze ausartet.

    Ich lese nicht mal zehn Bücher in einem Monat, weil ich nicht so schnell lese und es eben auch noch andere Dinge neben dem Lesen gibt - allen voran die Arbeit^^ -, aber das finde ich auch gar nicht schlimm, weil es mir eher um die "Qualität" der Bücher geht.

    70 Bücher zu lesen kann ich mir daher auch gar nicht vorstellen. 40 dagegen... auch nicht. :D
    Ich muss auch sagen, wenn ich ein Buch an einem Tag lese: Manche ziehen einen ja wirklich in die Seiten und man kann dann auch kaum aufhören, aber ich fühle mich dann auch ein bisschen gerädert, wenn ich so gar nichts anderes mache als lesen. Und wenn ich mir dann vorstelle, gleich zum nächsten zu greifen, dass ich ja auch noch beenden muss an dem Tag, um auf so eine Anzahl zu kommen... Und am nächsten Tag gleich wieder... Nein, danke, das wäre nichts für mich. :D
    Ehrlich gesagt verbringe ich auch gerne etwas mehr Zeit mit den Charakteren und der Geschichte, die mich dann eine kurze Weile durch meinen Alltag begleiten. Und dann kann ich mich tagsüber schon darauf freuen, abends wieder in die Geschichte eintauchen zu können und sie wieder zu "treffen". Klingt vielleicht komisch, aber ich mag es gerne, Bücher auch mal länger zu lesen. :D

    Und zum Überfliegen bzw. Querlesen: Das mache ich - wohl wie die meisten - nur dann, wenn mir ein Buch nicht gefällt, ich aber das Ende wissen will. Oft sind das dann aber auch die abgebrochenen. Aber wie du schon sagst: Jedem das seine. :)

    Liebe Grüße
    Marina

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    1. Bewunderung hab ich dafür auch nicht, eher dann doch tatsächlich Unglauben, weil ich es mir einfach nicht vorstellen kann. Und selbst wenn wäre das für mich kein "Lesen" mehr ;)

      Ah! Genau so ist das bei mir tatsächlich auch! Wenn ich mal einen Tag wirklich nur zum Lesen habe, mache ich da gerne auch mal Pausen dazwischen und bin dann abends - wenn das Buch (oder ich) fertig bin, auch nicht mehr wirklich bereit ein anderes anzufangen. Da ist mein Kopf dann einfach zu voll und meist ja auch die Gefühlswelt, wenn man so richtig von der Geschichte gefesselt war!

      Schön dass wir da ähnlich denken :)

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    2. Bis zu 20 Bücher im Monat halte ich für realistisch. Alles was darüber hinaus geht kann ich irgendwie nicht glauben. Ich fange schon gleich mit dem nächsten Buch an, aber meist nur ein paar Seiten. Da hab ich ja noch die andere Geschichte im Kopf.

      Guten Morgen :-)

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    3. Guten Morgen :)

      Das hab ich auch schon öfter gesehen und letztens auch 30 Bücher, aber das waren fast alles Kinder- und Jugendbücher, das kann schon mal ausnahmsweise "passieren". Grade Kinderbücher haben ja oft nicht viele Seiten und da ist man auch schnell durch wenn auch noch Zeichnungen drin sind, große Schrift etc.
      Für mich wäre das einfach nichts :)

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  15. Huhu Aleshanee :)

    Also die Frage, wie man 40-50 Bücher pro Monat schaffe, habe ich mir auch schon mehrfach gestellt. Ich schaffe je nach dem, wie voll der Monat ist, um die 10 Bücher - seitenmäßig kann da aber alles von knapp 200 bis über 600 alles dabei sein. Im April werden es jetzt wohl mal mehr werden, aber der Monat ist ja auch nicht "normal". Ich bin vollkommen zufrieden damit, ich wüsste auch gar nicht, wann ich mehr Zeit zum lesen haben sollte. Ich verbringe dann eben doch auch gerne noch Zeit abseits des Lesens mit Freunden oder Serien.

    Je nach dem, mit wem man sich über das Thema unterhält (und das hab ich lustigerweise schon mit einigen gemacht), bekommt man auch einen Eindruck, was ein "Vielleser" ist bzw. wie viele Bücher so jemand lesen sollte. Meine Meinung dazu sind etwa 10 im Monat, also das was ich so in etwa lese. Bei meiner Oma ist ein Vielleser jemand, der einfach gerne liest. Und bei meinem Papa zählt schon jeder dazu, der mehr als 3 Bücher im Jahr liest.

    Ich würde aber ehrlich gesagt auch gar nicht so viele Bücher im Monat lesen wollen. Weil ich mir dann schon die Frage stelle, ob ich mich dann wirklich noch an alle erinnern würde. Ich möchte da keinem was unterstellen, aber ich würde definitiv vieles vergessen. Das tue ich ja jetzt schon bei einem Bruchteil der Bücher. Das wäre auf Dauer einfach nichts für mich, ich möchte in den Büchern auch verweilen, die Geschichte genießen, mit den Charakteren Zeit verbringen.
    Klar gibts diese Bücher, die man nicht aus der Hand legen kann und in einem Rutsch verschlingt - aber das sind bei mir die wenigsten und bisher gibts glaube nur eine Handvoll Bücher, die ich an einem Tag gelesen habe.

    Querlesen und Überfliegen mache ich eigentlich nicht. Da bekomme ich dann einfach zu wenig von der Geschichte mit und das wird dem Buch dann auch irgendwie nicht gerecht, finde ich.
    Ausnahmen gibts natürlich: wenn ich an die seitenlangen Naturbeschreibungen von Tolkien denke, die hab ich auch überflogen^^ aber da ist ja auch nicht wirklich passiert. Ansonsten ist es mir nur bei einem abgebrochenen Buch untergekommen, wo ich kurz mal das Ende quergelesen hatte um zu wissen, ob meine Theorien stimmen (was sie getan haben). Ach eins fällt mir noch ein: wenn es am Anfang Zusammenfassung vergangener Bände gibt, die überfliege ich auch schon mal, wenn alles noch frisch da ist.

    Lieben Gruß
    Andrea

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    1. Wie meistens sollte man das richtige Maß für einen finden und nicht übertreiben - das gilt ja eigentlich in allen Lebensbereichen und ich denke zwar, dass dieses Maß schon jeder selber für sich festlegen sollte, aber diese Mengen sind für mich auch einfach zuviel des Guten - was nicht böse gemeint ist.

      Das mit dem Erinnern, da sprichst du was an *lach* Selbst ich kann mich schon schwer an Einzelheiten erinnern und ich lese wirklich intensiv. Das ist bei "unserer" Menge schon schwer machbar und ich denke, bei noch mehr erst recht ...
      Aber bei Reihen, wenn mans nicht erwarten kann und dann auf den nächsten Teil ein Jahr warten muss, merke ich schon dass ich mich dann beim nächsten Band wieder dran erinnere, wenn ich wieder eintauche, also ist das schon irgendwo gespeichert ;) Aber eben auch nur, wenn man die Geschichte mitlebt, glaub ich zumindest.

      Mit dem Überfliegen und Querlesen sehen wir es ja ähnlich. Allerdings lese ich Zusammenfassungen am Anfang wirklich ganz genau durch. Das finde ich immer grandios wenn es die gibt - ist ja eh viel zu selten - und darüber freue ich mich immer sehr, weil grade dann die Erinnerungen erst recht wieder präsent werden :)

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    2. Ja, da bin ich ganz deiner Meinung - in beiden Fällen. Für mich wäre das definitiv auch zu viel des Guten. Ich merke es ja aktuell schon - viel Zeit zum lesen und das nutze ich auch. Aber irgendwie ist es auch nicht befriedigend, weil man ja nichts anderes machen kann. Bzw. mir das andere einfach fehlt.

      Ich vergesse auch viel. Klar hab ich auch Reihen, da können Jahre vergehen und ich erinner mich noch an alles^^ aber das sind eher die wenigsten und ich möchte dann auch nicht jedes Mal die Vorgänger nochmal lesen, nur weil es keinen Rückblick gibt. Das wäre mir bei solchen Massen auch definitiv zu aufwendig.

      Dass es sie zu wenig gibt, da bin ich ganz deiner Meinung. Bei vielen Büchern (meistens in der High Fantasy) würde ich sie mir schon wünschen, weil ich da doch einiges vergesse. Mich störts auch nicht, wenn der Rückblick in die ersten Kapitel eingewoben wird, aber auch das ist ja nicht wirklich oft der Fall.

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    3. Bei den Fantasyreihen gibt es schon manchmal kleine Hinweise im Text auf die vergangenen Ereignisse, was natürlich weiterhilft - aber ich finde diese kurze Zusammenfassung am Anfang echt genial und hab die bisher super selten gesehen.
      Eigentlich nur bei "Die Brücke der Gezeiten" von David Hair" und bei der Osten Ard Reihe von Tad Williams. Da passiert ja auch so massig viel, dass das wirklich gut ist, um wieder reinzukommen und einen schönen Start ins neue Buch zu haben, da man die Ereignisse von vorher direkt wieder präsent vor Augen hat!
      Ich vergesse nämlich leider wirklich immer viel ^^

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    4. Bei High Fantasy fällt mir spontan gar kein Beispiel ein, wo ich schon mal direkt eine Zusammenfassung dabei hatte. Wenn man es auf Urban Fantasy erweitert, dann auch nicht wirklich öfter. Bei den Greenlight Press-Serien sind immer welche dabei. Ansonsten fällt mir gerade echt kein Beispiel ein^^
      Ich erinnere mich nur daran, dass Jennifer Estep immer in den ersten Kapitel nochmal die wichtigsten Ereignisse der Vorgänger zusammenfasst.

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  16. Hallo Aleshanee,

    interessant, welche Resonanz dieses Thema hervorruft. Aber ganz ehrlich, wie sollte es jemand schaffen, 15.000 Seiten pro Monat zu lesen? Solche Leser muss man ganz einfach mal fragen, worum es in dem Buch geht, das sie zuerst im Monat gelesen haben. Ich lese Bücher, um in fremde Welten einzutauchen und um den Alltag zu vergessen und nicht, weil ich viele Bücher im Regal stehen haben, viele Rezensionen veröffentlichen oder einfach nur viele Wörter verschlungen haben möchte.

    Querlesen tu ich tatsächlich auch hin und wieder. Meist, wenn ein Buch irgendwann langweilig wird, ich dann aber doch wissen möchte wie es endet. Viel mitbekommen tu ich von der Story dann kaum noch (was meist nicht so schlimm ist ;)) dafür aber sehr wohl noch die zentrale Botschaft.

    Es gibt durchaus Techniken, wie man gekonnt querlesen kann und immer noch etwas mehr vom Text bzw. vom Inhalt mitbekommt. Wer viele Sach- und Fachbücher liest, wird sich eine solche Technik evtl. angeeignet haben.

    Wie auch immer, das klingt nicht nach einem entspannten Lesen, aber wie sagt der Kölner? Jeder Jeck ist anders und wer damit glücklich wird, 100 Bücher im Monat zu lesen, der soll damit glücklich werden. Ein Maßstab ist es sicher nicht.

    Viele Grüße
    Frank

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    1. Ich hab mir schon länger Gedanken darüber gemacht - nicht dass ich dauernd darüber grüble, aber grade wenn ich Monatsrückblicke durchstöbere, fällt mir der ein oder andere auf und ich kann es schlecht nachvollziehen.

      Das Erinnern an die Bücher - das fällt ja mir schon schwer *lach* Und ich lese nach meiner Einschätzung nicht schnell (außer ich erwische mal ein temporeiches Jugendbuch oder einen Thriller) und selbst bei intensivem Lesen ist es für mich nicht leicht, mich nach Wochen an Details zu erinnern.

      Das mit dem Querlesen bei Büchern, die einem nicht gefallen, scheinen ja doch viele zu machen und finde ich auch nachvollziehbar. Aber dann weiß man eben nur grob den Inhalt und so richtig hat man nichts von der Geschichte. Zumindest nicht das, was ich als Leser möchte ;)

      Ich möchte da ja auch niemanden ankreiden, ich wollte nur mal sehen wie die allgemeine Meinung ist und ich hatte gehofft, dass sich auch jemand meldet, der das tatsächlich so macht und was seine Intention dazu ist...

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    2. Es gibt sicherlich viele Gründe, weshalb Leser so lesen. Ich denke, dass so mancher Buchhändler viel querliest, damit er von vielen Büchern zumindest einen groben Überblick erhält. Oder es stecken Gründe aus den sozialen Medien dahinter (Stichwort Challenges oder einfach nur Aufmerksamkeit). So hat z.B. während der letzten Netgalley Lesechallenge die Gewinnerin mit einem Facebook-"Blog" insgesamt 73 Bücher "gelesen" und je eine "Rezension" zu geschrieben. Hier ist die Intention klar gewesen: Der Gewinn.

      Oder wie bei mir, wo ich eigentlich ein Buch abbrechen würde, ich dann aber doch wissen mag, wie es ausgeht, was aber recht selten vorkommt. Immerhin investiere ich recht viel Zeit darin, auszuloten, welches Buch ich als nächstes lese, damit es eben nicht zu solchen "Ausfällen" kommt.

      Ich selbst schaue gern auf meinen eigenen Blog und gucke ältere Beiträge an, um festzustellen, wie mir das Buch im Gedächtnis geblieben ist. Als meine kleine persönliche Challenge sozusagen. Das ist manchmal sehr interessant, auf seinem eigenen Blog zu stöbern :D

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    3. Ja, bei Buchhändlern kann das natürlich sein - aber bei "normalen" Lesern?

      Eine Challenge ist sicher auch ein Anreiz für sowas, deshalb hab ich bei meiner Lese Challenge auch nie eine Verslosung dazu gemacht, sondern das ganze einfach nur zum Spaß. Das "Nachprüfen" mittels Rezension oder ähnlichem wäre mir da zu doof gewesen, eben weil es dann ja doch immer wieder welche gibt, die da ein bisschen "schummeln" ;)

      Klar schau ich auch mal in meine älteren Rezis, grade bei Reihen die Vorgänger oder auch überhaupt ein Buch, dass mir in Erinnerung geblieben ist und ich gerne nochmal nachlese, was ich dazu geschrieben hab.

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  17. Hallo Liebes,

    ich gehöre auch zu jenen, die, wenn überhaupt, gerade mal knapp 3-4 Bücher im Monat schafft. Ich lese die Bücher „immer“ komplett. Denn ansonsten würde mir ja was fehlen. Kann es leider auch nicht wirklich nachvollziehen, wie man 20 - ~ Bücher im Monat schafft. Haben diese Leser kein Privatleben? Gehen sie nicht irgendeiner Arbeit nach? Haben sie keine Familie? Sorry, aber es gibt wirklich noch mehr, als nur lesen. Das sage ich, obwohl ich super gerne lese. Aber würde ich nur den lieben langen Tag lesen, würde mir meine Familie aufs Dach steigen.

    Grüßle Ela

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    1. Manche - so wie ich - haben als Hobby vielleicht wirklich nur das lesen. Ich mach tatsächlich nicht viel anderes ... jetzt mal von Arbeit/Familie/Freunde abgesehen schau ich ansonsten nur Serien ab und an. Und grade weil ich wirklich viel lese und nicht so viel schaffe, ist das für mich ein Mysterium *lach*

      Wobei 20 Bücher schon gehen, das hab ich mal verglichen bei mir, da sind dann oft die Seitenzahlen genauso hoch, auch wenn ich "nur" 12 Bücher gelesen hab ;)

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  18. Heyho (medulenka von insta hier)

    Ich versuche zwischen 4 und 6 Büchern pro Monat zu lesen, wobei ich jeden Tag zwischen 30 und 50 Seiten schaffe.

    Ich finde es allerdings äußerst schwierig dies als Anhaltspunkt zu nehmen.
    Schriftgröße, Ausdruck, Absatzmenge, anständiges Lektorat (man glaubt ja nicht, was manche als Buch verkaufen 🙈) sogar die Bindung des Buches erleichtern oder erschweren das Lesen und beeinflussen dadurch auch die Menge der Seiten.
    Querlesen kommt bei mir eigentlich nie vor. Dann breche ich lieber das Buch ganz ab. Ausnahmen bilden nur die Bücher für meinen Lesekreis, da ich da bis zum Ende informiert will, um richtig das Gespräch leiten zu können...

    Ganz liebe Grüße!

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    1. Da gibt es definitiv Unterschiede! Grade bei Kinder/Jugendbüchern ist die Schrift ja sehr groß und auch die Zeilenabstände - da fliegt man ja sehr schnell durch. Aber es scheint bei manchen wirklich ein Maßstab für jeden Monat zu sein und das ist der Punkt, der mich etwas ratlos macht und eben diese Frage aufgeworfen hat ...
      Querlesen, wie du schon sagst: wenn das Buch nicht gefällt und ich aber schon recht weit bin und das Ende noch wissen möchte, dann mach ich das in Ausnahmefällen auch.

      Schön dass du von Insta hierher gefunden hast <3

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  19. Hallo liebe Aleshanee,

    hm, 70 Bücher im Monat...rein rechnerisch wären das 3 Bücher am Tag..hm...??
    Zu Überlegen wäre dann wie dick sind die Romane eigentlich?

    Richtung Mickey Maus Seitenanzahl und geht es klar...das schafft sicherlich jeder..grins..

    Oder sind es die minimum 500 Seiten Romane.....letztendlich muss jeder wissen, wenn er/sie/d so eine Aussage ins Internet stellt...ohne weitere Angaben vielleicht was damit passiert....

    Man redet...oder?

    Egal... ich sehe lesen nicht als Wettbewerb

    ...wer liest das meiste am Tag/in der Stunde/im Monat? Ich sehe für mich persönlich als Entspannung/Abdrifften vom Alltag und als Freude an.

    Die ich gerne auch teile, wenn z.B. Blogger auch den gleichen Roman gelesen haben und ich dann auch meine Eindrücke als Leserin ihnen auf ihrem Blog mitteilen kann/darf.


    So das war es von mir...LG..Karin..

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    1. Ich mache diese Angaben ja auch, einfach auch für mich, ich mag Statistiken und Listen einfach in dem Bereich ganz gerne und natürlich vergleicht man dann auch mal :)
      Es ist auch jedem selbst überlassen wie viel er lesen möchte, aber diese Mengen, das würde für mich in Stress ausarten. Schon alleine wenn ich mal an einem Sonntag ein Buch komplett durchsuchte, bin ich danach erstmal so voller Gedanken, da könnte ich kein zweites direkt anfangen.

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  20. Liebe Aleshanee!

    Das ist ja wirklich sehr interessant. Ich habe gerade mal nachgeguckt - in diesem JAHR habe ich bisher erst 13 Bücher mit insgesamt 5.045 Seiten gelesen. Ich lese täglich, aber an vielen Tagen auch nur ungefähr eine Stunde, wobei ich die Bücher ziemlich gründlich lese. Ich will ja nicht nur die reine Handlung erfahren, sondern auch die Atmosphäre mitbekommen. Und es gibt auch viele Bücher, bei denen man sich regelrecht an der Sprache bzw. dem Schreibstil erfreuen kann. Deshalb lese ich auch viele Bücher mehrmals, weil mir oft einfach die Atmosphäre oder der Schreibstil so gut gefällt, dass ich noch einmal in diese Stimmung kommen möchte.

    Liebe Grüße

    von Birgit

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    1. Ich finde auch dass man beim querlesen kaum was erfassen kann außer dem Inhalt. Die Atmosphäre geht ja völlig verloren (meiner Erfahrung nach, ich hab ja auch schon mal was quergelesen) und die Nähe zu den Figuren etc. das kann man ja eigentlich gar nicht mitempfinden.
      Mich würde einfach interessieren, warum das manche machen ... ob das tatsächlich so eine Art "Wettbewerb" ist oder, ja keine Ahnung ^^

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  21. Soviele Kommys! Ehrliche Antwort: Ja, mache ich auch. Aber nicht, um die Anzahl zu erhöhen, sondern meistens, weil mich das Buch schon verloren hat. Wenn es mich nicht fesseln kann und absehbar ist, was grade passiert, dann überfliege ich das. Oft, wenn ich das Gefühl habe, dass in diesem Absatz nix Neues passiert bzw. irgendwie alles schon gesagt ist. Umgebungsbeschreibungen überspringe ich auch.

    Allerdings: Man gewöhnt sich dran und macht das auch an Stellen, an denen es nicht gut ist ...

    Ich bin aber grundsätzlich niemand, der jedes Wort inhaliert. Lesen ist für mich auch ein Prozess, den ich selbst steuere - ich will den Inhalt erkunden, die Form erfassen, mich an spannenden Stellen festsaugen, aber ... jedes Buch hat andere Dinge, die es interessant machen.

    Ansonsten: Manche Leute lesen einfach total schnell und es gibt auch Techniken dafür. Oder mal "liest" Hörbücher oder liest viel unterwegs.

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    1. Ah ok, aber dass mit dem querlesen wenn einem ein Buch nicht gefällt und man zumindest den Rest noch vom Inhalt her wissen möchte, das machen ja doch einige, aber nicht als Regel.
      Sich daran zu gewöhnen ... das könnte ich glaub ich nicht. Da hab ich einfach zu viele Bücher, die mich von der ersten Seite an packen, der Schreibstil einfach schön zu lesen ist uvm. Da mag ich jede Zeile genießen ;)

      Bestimmte Techniken aneignen um schneller zu lesen - da frag ich mich halt schon wo der Sinn dahinter ist? Da ist vielleicht der Ausgangspunkt ein anderer, warum man liest. Wenn ich eintauchen mag, mag ich in Ruhe lesen, damit ich die Atmosphäre spüre.
      Bei temporeichen Thrillern oder auch bei manchen Jugendbüchern, die sind so geschrieben dass sie flott zu lesen sind. Da ist das wieder etwas anderes. Natürlich kommt es auch auf das Buch an. Aber bei manchen scheint das ja bei jedem Buch so zu sein und das wundert mich.

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  22. Hey Aleshanee,

    Ich gehöre zu denen, die maximal 4 Bücher im Monat schafft. Meist sind es eher 2-3. Ich könnte mehr schaffen, wenn ich weniger im Internet surfe und wirklich jede frei Minute ins Lesen investiere, aber für mich würde dass dann doch irgendwie in Stress ausarten. Ich gucke auch gerne mal Fernsehen, verbringe viel Zeit mit meinem Neffen und liebe meine Zumba Stunden. Bei 50-70 Büchern im Monat haben die garantiert bestimmte Techniken. Meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass man nur ein Stück vom Anfang, der Mitte und das Ende lesen muss und man dann wohl dennoch den Plot erfassen würde. Ich lese definitiv das ganze Buch. Wenn ich überfliege ist es eher ein Zeichen dafür, dass mir das Buch nicht gefällt. Aber jeder ist anders und wenn diese Personen so dennoch Spaß am Lesen haben, ist das vollkommen ok.

    LG, Moni

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    1. Diese Techniken, davon hab ich auch schon gehört. Ich frage mich dann nur, ernsthaft, warum sie dann überhaupt lesen ... Inhaltsangaben kann ich mir auch in Wikipedia durchlesen :D
      Da hätte ich gerne eben mal eine Meinung dazu gehört von jemanden, der das wirklich immer so praktiziert und warum. Von der Atmosphäre der Geschichte und dem nah dran sein hat derjenige ja eigentlich nichts.

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  23. Huhu Aleshanee,

    ich lese so ca. 5-10 Bücher pro Monat, je nachdem, wie viel Freizeit ich habe. Im Durchschnitt lese ich da 50 Seiten pro Stunde und habe unter der Woche maximal 2 Stunden pro Tag überhaupt die Lust, zu lesen. Am Wochenende auch mal mehr. Aber dass ich mehr als 100 Seiten am Tag lese, ist selbst am Wochenende oder im Urlaub selten. :D Irgendwie habe ich dann doch auch immer zu viele andere Dinge zu tun.
    70 Bücher - wow... Ich würde auch vermuten, dass da entweder quer gelesen oder vllt eher dünne Bücher genommen wurde. Um die 500 Seiten schaffe ich manchmal nicht mal in der Woche. XD
    Übrigens würde ich ein Buch, sobald ich anfange quer zu lesen, abbrechen. Weil quer lesen für mich auch bedeutet, dass mich das Buch nicht packt. Und mit sowas würde ich meine Zeit dann auch nicht vergeuden...

    Liebe Grüße
    Alica

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    1. Das ist eben mein Gedanke hinter der Frage: querlesen heißt für mich auch, dass mir das Buch nicht gefällt und ich nur noch kurz den Inhalt vom "Rest" überfliege um zu wissen, wie es ausgeht. Das scheinen ja eh auch mehr Leser zu machen, wenn auch selten.
      Aber beim querlesen hab ich nicht die Verbindung zur Geschichte - zumindest mir und sicher den meisten anderen geht es auch so. Dann weiß man grob den Inhalt und die Verwicklungen, aber ein Gespür für Atmosphäre, Schreibstil und Figuren kann man da meiner Meinung nach nicht so wirklich entwickeln.
      Genauso bei "Schnell-Lese-Techniken"

      Wenn ich das jetzt bei 1-2 Büchern mache die mir nicht gefallen, verstehe ich das, aber bei den Massen die da genannt werden, wird das ja anscheinend bei so gut wie jedem Buch gemacht und da erschließt sich für mich kein Sinn dahinter ;)

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    2. Ja, genauso sehe ich das auch. Man nimmt beim Querlesen den groben Inhalt mit, aber eben keine Emotionen usw. Das reicht aus, um festzustellen, ob es inhaltlich noch interessanter wird, aber mehr auch nicht. Für mich ist der Sinn bei Lesen auch ein anderer. :)

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  24. Huhu Aleshanee! Also ich bin dann wohl eine Leseschnecke! *g* Im Schnitt schaffe ich im Monat drei bis fünf Bücher, da kommt es natürlich auf die Seitenzahl an. Wenn ich arbeite, lese ich in der Woche im Zug auf dem Weg zur und von der Arbeit. Abends zuhause lese ich dann fast nie. Am Wochenende lese ich dann schon mehr. Oder wenn ich Urlaub habe, klar. Aber so oft ist das ja leider nicht.
    Ehrlich gesagt, 70 bis 80 Bücher im Monat? Das glaube ich nicht, jedenfalls kann es nicht sein, dass jedes Buch wirklich komplett gelesen wird. Es sei denn, die Bücher haben nur 10 Seiten...oder Comics! *g* Oder machen die dann gar nichts anderes? Auch nicht schlafen?
    Wie gesagt, ich arbeite 5 Tage die Woche, habe Haushalt und Garten, einen Hund, einen Mann...und auch noch ein, zwei andere Hobbies.
    Klar, jeder, wie er möchte, aber diese Menge kann ich mir nicht wirklich vorstellen.
    Mir geht es wie dir, Aleshanee, für ein Buch brauche ich Zeit und will das Lesen genießen, eintauchen in die Geschichte usw.
    LG, Silke

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    1. Da sind wir dann ja genau einer Meinung :)

      Ich hab auch immer das Gefühl, dass ich total langsam lese, aber das stört mich auch nicht, ich lese aber auch jeden Abend 2-4 Stunden, und da kommt dann gut was zusammen - auch mit langsam lesen :D

      Ich kann diese Mengen auch nicht so recht glauben - auch jeden Monat 40-50 Bücher kann ich mir nicht vorstellen, wenn man sie "wirklich" liest. Meine Frage geht halt dahin: warum liest man so viel so "oberflächlich". Denn querlesen, überfliegen oder auch mit besonderen Techniken schnell lesen, da seh ich keinen Sinn dahinter?

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    2. Stimmt, das verstehe ich auch nicht. Ich mache das vielleicht mal, wenn mir ein Buch nicht so ganz zusagt, ich aber trotzdem das Ende wissen möchte. Kommt aber sehr selten vor. Dann würde ich es aber auch nicht zu meinen gelesenen Büchern zählen.
      Das ist ja so, als ob man einen Film im Fernsehen laufen lässt, aber immer wieder aus dem Zimmer läuft oder nebenbei was Anderes macht und so die Hälfte verpasst. ;-)

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  25. Hey Aleshannee
    Ich habe gerade dein Beitrag gelesen. Also ich schaffe gerade so in Monat zwischen 3 bis 5 Bücher in Monat. Ok es kann sein das ich zu den langsam Lesern gehöre. Das stört mich gerade sehr herzlich wenig. Ich genieße es das Lesen.

    Aber wie schafft man das 70 Bücher im Monat zum lesen. Hä das ist doch irgendwie mega unmöglich. Kann die der oder die Person eigentlich an bestimmte Stellen in Buch erinnern. Wenn der oder die das kann wow. Dann wünsche ich der oder die Person viel Spaß dabei. Ich kann gerade nur den Kopf schütteln dabei.

    Ich tut mir schon schwer das ich zwei Bücher gleichzeitig lesen. Deshalb lese pro Woche ein Buch. Das heißt vielleicht schaffe am Abend noch ein paar Seiten. Und am Wochenende lese ich halt mal das ganze Buch durch. Da habe ich halt mehr Zeit.
    Aber das Quer lesen kann ich mich gar nicht vorstellen. Wie das überhaupt geht.

    Bleibt gesund!

    LG Barbara

    My Book&Serie&Movie Blog

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    1. Ich denke, dass sind Schnelleser, die wirklich teilweise nur überfliegen oder querlesen - anders kann ich es mir auch einfach nicht vorstellen ...
      und was die Erinnerung betrifft, das fällt ja auch mir schon schwer :D

      Beim Querlesen so wie ich es mache (wenn ich ein Buch z. B. nicht mag aber das Ende wissen möchte, fahr ich mit dem Finger die Seiten runter und lese nur einzelne Wörter/Stellen. So erfasse ich dann zwar den Inhalt, aber mehr auch eben nicht ;)

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  26. Hallo liebe Aleshanee,

    ich bin auch immer sehr beeindruckt und fasziniert von Menschen, die so viel lesen, ich komm meist auf durchschnittlich fünf Bücher pro Monat, obwohl ich mich eigentlich als relativ schnelle Leserin sehe. :D Aber bei mir kommt oft mein restliche Leben dazwischen, dann scrolle ich durchs Internet, dann schreibe ich oder muss noch was für die Uni machen, sodass ich meist nicht so viel zum Lesen komme, wie ich es gerne hätte.
    Ich merke gerade bei spannenderen Stellen, dass ich auch mal schneller drüberhinfliege, aber ich mag es nicht, Stellen nur zu überfliegen oder gar zu überspringen, weil ich lieber alles aufnehme. ^^ (Und ansonsten das Gefühl habe, etwas verpasst zu haben. xD) An sich finde ich es auch schöner, einem Buch Zeit und meine volle Aufmerksamkeit zu widmen. :)
    Es geht mir ja im Endeffekt nicht um die Quantität sondern um die Qualität - ich will mich voll und ganz auf eine Geschichte einlassen und in sie versinken, und dann lese ich lieber wenige Bücher. Schließlich ist das Leben ja kein Wettrennen, wer am meisen gelesen hat. xD Und 70 Bücher finde ich einfach nur noch krass. o.O

    Ganz liebe Grüße
    Dana

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    1. Dass man vergleicht ist ja normal, das macht jeder in vielen Bereichen und ist auch menschlich ;) Wenn es aber dann soweit geht, mehr (lesen) zu wollen nur um andere zu übertrumpfen, da bin ich dann raus ...
      Mich würde auch wirklich interessieren, warum es diese Menschen machen, also sich so schnell durch Bücher zu lesen. Ich finde ja, ich hätte da nichts davon

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