Dienstag, 13. April 2021

LeserStimmen - Rezensionen nur für Lese-Exemplare?

Ich bin in den letzten Wochen ein paar Mal darüber gestolpert, dass Rezensionen nur für Lese-Exemplare geschrieben werden und andere Bücher wenn, dann vielleicht nur eine kurze Erwähnung finden. 


Das hat mich jetzt schon etwas nachdenklich gemacht ... als ich den Buchblog angefangen habe war meine Intention, meine Leseleidenschaft mit Gleichgesinnten zu teilen. Und natürlich Rezensionen zu schreiben, zu den Büchern, die ich lese: zu allen Büchern.

Dass das Angebot der Rezensionsexemplare dazu kam, war natürlich eine feine Sache. Manchmal ein zweischneidiges Schwert, wenn man etwas zeitlich nah lesen und eine Meinung dazu schreiben "muss" wenn einem die Geschichte doch nicht zusagt, aber das kommt zum Glück selten vor. 
Ich bin allerdings nie auf den Gedanken gekommen, "nur" Rezi-Exemplare zu rezensieren ... 

Klar gibt es zwischendurch mal Bücher, da spare ich es mir. Kommt selten vor, aber es gibt hin und wieder mal welche, da fällt mir einfach nicht viel dazu ein, es ist mir nicht so wichtig, oder grade bei Fortsetzungen lohnt sich die Mühe nicht, weil diese einfach auch nicht gerne von Bloglesern gelesen werden (hab ich den Eindruck)

Jedenfalls scheint es mir, dass manche so viele Rezensionsexemplare anfordern/bekommen, so hab ich es aus den Texten rausgelesen, dass sie gar keine Lust mehr haben, andere Bücher zu rezensieren. Das find ich irgendwie schade und klingt so, als wäre es ein Muss, eine Arbeit, eine Pflicht. 
So möchte ich es persönlich nicht sehen, weil es mir Spaß macht und ich Rezensionen schreibe, um mich mit anderen auszutauschen, meine Meinung zu zeigen und grade bei Büchern, die mich begeistern, diese anderen zu empfehlen. 
 
Interessante Entwicklung vor allem auch, weil auf Facebook ja immer davon ausgegangen wird, dass Leser "eine Pflicht hätten" die Meinung kundzutun - was ich nun überhaupt nicht denke. Natürlich ist es gut für die Autoren, viele Sternchen und Rezensionen zu erhalten und man unterstützt sie damit. Als eine Pflicht sehe ich es aber nicht an.

Wie ist das denn bei euch so?
Macht ihr da Unterschiede? Rezensiert ihr ALLE Bücher die ihr lest oder nur einen Teil - und was führt euch zu einer Rezension bzw. aus welchen Gründen entscheidet ihr euch dagegen?

64 Kommentare:

  1. Guten Morgen Alex,
    mir geht es da ganz ähnlich: normalerweise rezensiere ich alles, was ich lese/höre. Selten gibt es mal Ausnahmen, dass ich einfach keine Lust habe, was zu schreiben oder nichts zu schreiben weiß oder ich ein Hörbuch z.B. nur so als Nebenbeibegleitung gehört habe und von vornherein wusste, dass ich es nicht rezensieren will/werde. Das kommt aber auch eher selten vor. LEtztne Monat war es z.B. beim Hobbit der Fall, da habe ich mir zwar gedacht, ich will da mal reinhören, wusste aber im Vorfeld nicht, ob ich es wirklich fertig hören werde und ob ich dann was dazu schreiben will... aber ich mache nicht so generell Unterschiede dabei, ob ein Buch selbst gekauft, aus der Bib oder ein Leseexemplar ist.
    Aktuell versuche ich auch die Rezensionsexemplare geringer zu halten, da würde es schnell ruhig werden, wenn man zum Rest nichts mehr schreiben würde. ;) Aber auch dort möchte ich ja gern wissen, wer es vielleicht auch gelesen hat und wie es demjenigen gefallen hat. Oder ob es einfach auch andere neugierig macht, schon mal jemandem aufgefallen ist usw usw
    Ich bin gespannt, wie der Rest das so sieht. :)
    Liebe Grüße
    Dana

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    1. Bei Hörbüchern schreib ich auch keine, zum einen höre ich eh selten welche, zum anderen sind das immer Hörbücher zu Büchern, die ich schon kenne *lach* Ich hab - glaub ich - nur eine zu einem Thriller, bei dem ich tatsächlich nur das Hörbuch gehört habe.
      Und zu den Hörbüchern der Gregor Reihe gesamt,weil die so toll gemacht ist und ich sie vorstellen wollte.
      Auch einige Sherlock Geschichten kenne ich in der Hörversion, die dauern meist nur knapp 1 Stunde, und da weiß ich auch nicht, was ich großartig darüber schreiben sollte...

      Ich frage ja auch mittlerweile nicht mehr so viel an und da hätte ich dann auch nicht mehr so viel zu berichten ^^ Ich finde es auch schade, wenn diese Bücher keine Meinung mehr "wert" sind.

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  2. Guten Morgen Aleshanee :)

    Ich halte es tatsächlich auch wie Dana - theoretisch rezensiere ich jedes Buch. Was Zeit in Anspruch nimmt, aber irgendwie führe ich doch aus genau diesen Gründen auch einen Blog. Um meine Rezensionen und Meinungen zu zeigen. Ich fände es irgendwie eintönig, nur REs zu rezensieren. Vor allem weil ich mir dann auch die Frage stelle, ob derjenige nur von REs lebt und ansonsten gar nichts liest. Weil wenn keine Rezis kommen, werden die Bücher doch ansonsten auch nicht wirklich gezeigt, oder? Und ein Blog, der nur mit REs lebt, ist mir nicht so unbedingt sympathisch.

    Ich mache auch ein paar Ausnahmen. Novellen zu Reihen zum Bespiel. Vor kurzem hab ich zur Ivy Years-Reihe (Sarina Bowen) den Band 2.5 gelesen, hat ca 120 Seiten und behandelt im Endeffekt nur einen Abend. Was soll ich zu so wenig schreiben? Da gibts dann auch nur ne Kurzmeinung im Lesemonat. Ich fasse bei Serien (z.B. Erbe der Macht von Andreas Suchanek) auch gerne mal mehrere Bände zu einer Rezi zusammen, weil ich für einen alleine einfach zu wenig schreiben würde.
    Was ich gar nicht rezensiere, sind Mangas. Die lese ich wirklich nur zum Spaß und ich wüsste auch gar nicht, was ich da zu jedem Band schreiben sollte. Aber da ich ja auch keinen Mangablog führe, störts mich nicht.

    Ansonsten mache ich da keinen Unterschied, ob ein Buch ein RE, ein SuB-Buch oder aus der Bibo ist. Schlussendlich zählt die Geschichte, nicht die Herkunft. Ebenso bei schlechten Rezensionen ... hab auch schon gelesen, dass einige nur die richtig guten schreiben und zu Flops einfach nichts. Finde ich auch nicht glücklich, zumal ich bei Blogs, die nur positive Meinungen zeigen, auch immer ein bisschen skeptisch bin. Denn ja, jeder kennt seine Lesevorlieben, und ja, man kann da nach einer Weile gut auswählen. Aber selbst dann folgt auch mal ein Buch, was ein Flop ist, das ist einfach so. Das unter den Tisch fallen zu lassen, finde ich aber auch eher unglücklich. Niemand schreibt dieses Rezis gerne, aber sie gehören doch auch einfach mit dazu. Und nur weil mich etwas stört, kann ja genau das einem anderen gefallen und dazu verleiten, ein Buch zu lesen.

    Ich fände es bei mir irgendwie lustig, nur zu REs Rezi zu schreiben ... dann wäre es herrlich leer auf dem Blog und ich hätte nichts zu tun^^ denn aktuell versuche ich es mit den Anfragen eher gering zu halten und lese eher SuB und Bibo.

    Lieben Gruß
    Andrea

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    1. Ich hatte da auch ein bisschen das Gefühl, dass einfach viele Leseexemplare angefragt werden und dann die Lust etwas sinkt, auch andere zu rezensieren, was ich irgendwie schade finde.

      Oh ja, bei Novellen oder kurzen Büchern fehlt mir auch oft die Inspiration. Die lese ich tatsächlich aber auch selten. Manchmal fällt mir aber auch zu längeren Büchern nicht viel ein, das kommt aber auch selten vor. Und auch Reihen hab ich schon zusammengefasst.
      Bei Fortsetzungen schreibe ich nicht mehr so oft Rezis, weil ich das Gefühl habe, dass sie nicht so gerne gelesen werden. Da begnüge ich mich dann schon auch mal mit einem kürzeren Fazit :)

      Bei Flops kommt es drauf an. Wenn ich ein Buch abbreche schreibe ich nichts, erwähne es nur im Monatsrückblick. Wobei ich auch schon ein paar Rezensionen geschrieben habe, wenn ich im Buch etwas weiter gekommen bin und das Gefühl hatte, darüber was sagen zu wollen.
      Wenn ich ein Buch komplett gelesen habe, was mir nicht gefallen hat, schreibe ich allerdings schon meistens was. Ich möchte mich ja mit anderen austauschen und da gehören auch "negative" Rezensionen dazu.
      Es ist sicher nicht so schön, gehört für mich aber einfach dazu.

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    2. Negative Rezensionen hab ich allerdings auch nicht so oft, weil ich Bücher, die mir nicht gefallen, doch recht konsequent abbreche. Und bei einem Buch-Abbruch lohnt es sich meist nicht (zu wenig davon gelesen) oder es fällt mir einfach nicht genug dazu ein. Oder ich hab keine Lust :D

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    3. Fände ich auch schade, überrascht mich aber auch nicht. Ich merke auch, wenn ich zu viel anfrage, dann wächst mir das über den Kopf und dann sinkt die Lust zum Rezi schreiben auch ein wenig.

      Ich lese sie auch eher selten, das Beispiel passte gerade nur, weil ich den Tolino in den letzten Tagen von eben jenen kurzen Büchern zu befreien versucht habe^^
      Reihen zusammenfassen hab ich auch schon gemacht, finde ich auch manchmal gar nicht so schlecht, dann hat man alles zusammen.
      Ich finde ja auch, dass es nicht auf die Länge der Rezi ankommt, sondern auf den Inhalt. Und man kann durchaus auch in kürzeren Rezis alles wichtige sagen.

      Für mich gehörts auch dazu. Selbst die Abbrüche hab ich rezensiert ... bzw. mal kurz erläutert, warum es mich nicht packen konnte. Geteilt hab ich dann auch nicht, weil ich das dann nicht toll finde. Keine Ahnung, wie ich es mache, wenn ich nicht so viel von einem Buch gelesen habe, hatte ich bisher nicht^^ Ich bin ja nicht ganz so konsequent im Abbrechen, auch wenns schon besser geworden ist^^

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  3. Huhu liebe Alex,
    ich rezensiere JEDES gelesene Buch. Bei Serien mit kurzen Episoden (z.B. bei Spotify) rezensiere ich die erste und fasse dann die nächsten 5 zusammen in eine Rezi.
    LieGrü
    Elena

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  4. Guten Morgen,
    In den letzten Jahren habe ich mir die Rezension zu selbstgekauften Büchern oft "erspart" , bzw. nur zu einem Bruchteil meine Meinung geschrieben. Dieses Jahr habe ich konsequent bisher zu allen etwas geschrieben. Da ich aber bisher tatsächlich nur zwei Rezensionsexemplare hatte, wäre es ansonsten auch seeeehr ruhig bei mir. Ich habe aber noch nie nur von Rezensionsexemplaren "gelebt", das wäre mir auf Dauer zu stressig.

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    1. Was war dann der Grund für das "ersparen"? Keine Lust, keine Zeit? Oder woran lag es? Würde mich interessieren :)

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  5. Ja, ein Thema, das immer wieder aufkommt. Ich hatte vor zwei Jahren mal was dazu geschrieben - ich finde es gar nicht so verwerflich, wenn nur für Rezensionsexemplare geschrieben wird. Solange bestsimmte Bedingungen eingehalten werden. In einer bunten Welt gehört eben auch das irgendwie dazu, wobei ich reine FB-Rezensienten nicht als Blogger betrachte. Aber das ist ein anderes Thema ;)

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    1. Wie und über was wer bloggt, bleibt jedem natürlich selber überlassen.
      Wenn jemand nur Leseexemplare rezensiert, ist das auch in Ordnung, wenn allerdings auch andere Bücher gelesen werden würde es mich schon interessieren, warum nicht...

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    2. Ich tippe mal auf Zeitmangel, vor allem wenn die Motivation zum Rezensieren darin liegt, Rezensionsexemplare zu erlangen. Wer einfach nur über Bücher schreiben möchte, wird über jedes Buch schreiben, das ihm unter die Augen kommt ... obwohl, das stimmt ja auch nicht, da es viele gibt, die keine negativen Stimmen abgeben möchten. Naja, so gibt es viele Motivationen nur über das eine aber nicht über das andere Buch zu schreiben.

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  6. Liebe Aleshanee,
    gerade gestern habe ich mir Gedanken darüber gemacht, weil eine Bloggerin, die ich gut kenne (nicht persönlich) auch geschrieben hat, dass sie nur Rezensionsexemplare rezensiert.
    Ich handhabe es wie du. Ich habe meinen Blog eigentlich deswegen gestartet, weil ich für mich selbst eine Auflistung und eine Erinnerung an die gelesenen Bücher haben wollte. Natürllich haben Rezensionsexemplare Vorrang und meine eigenen Bücher oder Büchereibücher hinken dann hinten nach...sie werden aber genauso rezensiert.
    Gestern habe ich deswegen darüber nachgedacht, weil sich im März bei mir zu viele Rezensionsexemplare angehäuft haben und ich im Moment schwer nachkomme...meine Rezensionen sind ja nicht wirklich kurz ;) Aber es war nur ein kleiner und kurzer Gedanke. Ich werde weiterhin ALLE Bücher rezensieren, die ich lese...so war es ja auch geplant.
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Das ist ja witzig, dass du auch darüber gestolpert bist!

      Rezensionsbücher haben zeitlich bei mir natürlich auch Vorrang, aber ich hab den Blog auch für meinen "gesamten" Bücher als "Bibliothek" sozusagen meiner gelesenen Bücher, da möchte ich schon alle erwähnt haben.

      Haha, ja der März und Oktober sind bei mir auch immer echt schlimm, die Buchmesse Monate scheinen immer noch prädestiniert für Rezi-Exen zu sein :D Ich hatte jetzt auch einige, aber dafür wird es jetzt auch wieder ruhiger.

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  7. Hallo,
    mit Interesse habe ich deinen Artikel gelesen. Auf den Gedanken nur zu Reziexemplaren die Lesemeinung zu veröffentlichen, nein den hatte ich nie (oder fast nicht). Auch nach über 10 Jahren, den ich meinen Blog habe, versuche ich zu all den außerhalb der Komfortzone Reziexemplar gelesenen Büchern meinen Leseeindruck zu veröffentlichen. Vorsorglich trage ich das gelesene Buch schon in die Lesemonatstatistik ein. Ich komme nicht immer dazu, zeitgleich zum gelesenen Buch eine Rezi zu schreiben. In bälde werde ich zu gelesenen Büchern 2020 noch meine Rezis schreiben, hoffe ich. Ist nur manchmal etwas zwackig mit der Zeit.
    Liebe Grüße und bleib gesund
    Hanne

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    1. Ja, die Zeit ist bei uns allen ja immer wieder ein Problem ;)
      Die Rezensionen schreibe ich immer direkt nach dem lesen, das ist so eine Art "ABschluss" für mich und ich fange auch vorher kein anderes an ... nur von der Planung her muss ich manche Rezensionen etwas hinter verschieben.

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  8. Hallo, ich habe meinen Blog gestartet um LeserInnen auch auf ältere Fantasy aufmerksam zu machen. Dann bin ich in diese Rezensionsbücherschiene reingerutscht und fühlte mich zum Schluss tatsächlich gestresst. Jetzt lese ich wieder meine Bücher, unter denen viele Selfpublisher Bücher sind die grandios Spaß machen. Ich schreibe zu jedem Buch eine Rezension, weil ich finde, dass sie lesenswert sind. Ich suche sehr gezielt Bücher aus und hatte kaum einen Flop. Da geht es mir wie Dir, ich breche konsequent ab

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  9. Hallo Aleshanee,
    das ist ein wirklich interessantes Thema. Ich schreibe meistens zu den Rezieexemplaren meine Meinung auf. Aber auch zu "privat" gelesenen Büchern findet man bei mir etwas, allerdings nicht zu allen. Das wäre mir dann doch zu viel. Ich schiebe, die auch mal gerne vor mir her. Die sollen ja doch etwas ausführlicher werden und nicht mit 2-3 Sätzen abgehandelt werden.
    Ich wünsche eine schöne Zeit.
    Liebe Grüße Christin

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    1. Wie entscheidest du dann, welche "privaten" Bücher du rezensierst?
      Wenn du sie unbedingt vorstellen möchtest? Oder sie dir besonders gut gefallen haben?
      Ich hab ja immer die Ambition, ALLES zu zeigen, damit ich alle hier irgendwie "eingetragen" hab :D

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  10. Ich rezensieren jedes gelesene Buch. Manches ausführlicher, manches kurzer. Kommt meistens auf das Buch und den Eindruck, den es hinterlassen hat an.

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    1. Die Länge ist auch bei mir unterschiedlich, je nachdem, wie viel mir dazu einfällt :)

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  11. Hallo und guten Tag,

    hm, ein interessantes Thema, wie ich auch als nur Leserin finde.
    Wäre natürlich ein Traum, wenn man als Leserin immer nur top aktuelle Bücher lesen kann oder?

    Aber hier hat der Geldbeutel zumindest bei mir ein ordentliches Mitspracherecht...augenzwickern...und deshalb bleibt es ein Träumchen.

    Ich denke mir mal, bei solchen Blogs---nur Rezi-Blogs besteht durchaus das Problem das man als Blogger vielleicht einen neuen Roman nicht mehr richtig wertschätzen kann

    ...und das meine ich nicht nur inhaltlich, sondern auch geldmäßig, weil man ja nichts käuflich erwirbt...kostenlos/umsonst so einfach an neuen Lesestoff kommt.
    ....und man so vielleicht eine Hau-Raus-Mentalität sich irgendwann aneignet...lesen...Rezi-Schreiben..und weg damit, weil das nächste Rezi-Buch ja schon wartet....

    Manche Bücher machen mich nachdenklich.....wirken also nach und unter Umständen verfolgen sie mich sogar bis in meine Träume...augenzwickern...also kein kurzzeitiges Vergnügen...

    So das waren meine Gedanken zu diesem Thema....LG..Karin..

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    1. Das ist auch bei mir so, ich tausche oder leihe mir auch viele Bücher, ansonsten würde das gar nicht gehen :)

      Dass das Wertschätzen nachlässt, das kann ich mir durchaus vorstellen. Wenn ich mir ein Buch kaufe überlege ich mir das sehr gut, beim Tauschen oder leihen ist die "Hemmschwelle" natürlich weniger ...
      Bei Rezensionsexemplaren allerdings wäge ich auch gut ab. Ich "muss" es ja lesen und rezensieren und da möchte ich nicht daneben greifen.
      Aber ich weiß was du meinst und das kann bei manchen durchaus der Fall sein.

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  12. Hey Aleshanee,

    ich rezensiere natürlich alle Rezensionsexemplare. Aber auch von den anderen Büchern, die ich lese, rezensiere ich etwa die Hälfte. Früher habe ich auch immer alle Bücher rezensiert, aber dafür fehlt mir aktuell einfach die Zeit und manchmal fällt mir auch einfach nicht viel zu einem Buch ein. :D
    Von den Nicht-Rezensionsexemplaren versuche ich v.a. die Bücher zu rezensieren, die im Selfpublishing oder in Kleinverlagen erschienen sind, weil ich denke, dass die die Rezensionen noch am ehesten brauchen. :)
    Ich finde es auch schade, wenn ausschließlich Rezensionsexemplare rezensiert werden. Gerade ältere Bücher fallen da ja nicht drunter...

    Liebe Grüße
    Alica

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    1. Eine schöne Lösung, grade wenn du von der Zeit her nicht alles rezensieren kannst. Selfpublisher sind meist ja doch mehr darauf angewiesen und freuen sich auch oft mehr :)

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  13. Huhu!
    Also ich versuche alle Bücher zu Rezensieren. Was ich tatsächlich mitunter aufgegeben habe, sind Hörbücher. Diese bekommen dann meine Aufmerksamkeit im Lesemonat. Tatsächlich fand ich es auf Dauer etwas mühselig diese auch alle zu rezensieren. Manche, die ich schnell nach dem Hören schon grob schreibe, nehme ich dann als Urlaubspuffer, wobei das ja aktuell leider eher flach fällt.

    Was ich genauso empfinde wie du, ist, dass die Rezensionen zu Fortsetzungen eher selten gelesen werden.

    Liebe Grüße, Yvo

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    1. Hörbücher höre ich super selten und da gibt es auch kaum Rezensionen auf meinem Blog. Ich finde es da auch eher schwer, dazu etwas zu schreiben.
      Vor allem aber: ich höre meist Hörbücher zu Büchern, die ich schon gelesen habe *lach* Und da existiert meist eh schon eine Rezension zum Buch :D

      Bei Reihen versuche ich jetzt manchmal, die Fortsetzungen zusammen zu fassen in einer Rezension. Einzelne Teile werden einfach wirklich meist kaum "gewünscht" und gelesen. Ich denke da würde auch ein kurzes Fazit reichen. Außer ich hab selber das Bedürfnis, mehr darüber zu schreiben.

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  14. Huhu. Da ich einen grossen SuB habe, fordere ich keine Rezi Exemplare an. Wenn dann schreiben mich paar Autoren an, das mag ich ganz gerne. Ich sehe nicht unbedingt den Sinn in einem Buchblog, wenn nur Rezi-Exemplare rezensiert werden. Schade um die anderen Geschichten, die dann keine Erwähnung finden. Ich hatte meinen Buchblog eigentlich eröffnet um einen Überblick über meine gelesenen Bücher zu erhalten. So soll das immer noch bleiben. Es ist natürlich was anderes, wenn man direkt mit dem Autor in Verbindung steht, da bekommt ein Buch noch einen besonderen Stellenwert.
    Ich denke, jedes Buch hat es irgendwie verdient erwähnt zu werden. Bei Reihen kommt es auch mal vor, dass ich das zusammenfasse - manchmal verwischen die Teile zu sehr. Sollte ich keine Zeit haben, dann könnte ich zu Kurzrezis im 10er Pack greifen - so mache ich das bei Serien und Filmen....

    Liebe Grüsse

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    1. Ich denke auch, dass jedes Buch es wert sein sollte - wobei ich bei manchen auch einfach nicht weiß, was ich schreiben soll. Diese Ausnahmen gibt es schon, aber das ist zum Glück selten :)

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  15. Hallo Aleshanee,

    ich sehe es so wie du, also das ich lese und blogge um mich mit anderen gleichgesinnten austauschen zu können. Ich rezensiere fast alle Bücher, die ich lese. Ich brauche meist das Schreiben der Rezension auch als Abschluss, um mich komplett von der Handlung lösen zu können. Für mich ist es eine Art Ventil, um die restlichen Gefühle rauszulassen. Bloggen ist mein Hobby und so versuche ich auch meinen Blog zu führen. In manchen Wochen bin ich schreib-motiviert und haue eine Rezi nach der anderen raus (Stichwörter mache ich mir immer beim Lesen) und manchmal kommt mal nur 1-2 Beiträge in der Woche.

    Ich finde es schade, wenn man nur Rezensionsexemplare rezensiert, denn auch wenn man ein Buch selbst gekauft/ausgeborgt hat, gibt es andere Leser, die deine Meinung interessieren könnte.

    Lg. Ti(a)na

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  16. Hey Aleshanee,
    eine interessante Frage. Grundsätzlich geht es mir wie dir und vielen anderen. Auf meinem Blog kann man immer sofort sehen, ob das von mir rezensierte Buch ein Rezi-Ex ist oder nicht. Ich mache das schon beim Coverbild über der Rezension transparent. Somit sieht man sofort, dass ich auch nicht Rezi-Ex rezensiere. Klar ist, dass ich alle Rezi-Ex rezensiere, ob sie mir gefielen oder nicht. Ganz, ganz selten breche ich ab und schreibe keine Rezension.

    Ich habe hier viele Bücher zu lesen und es kommen auch immer wieder neue Rezi-Ex dazu. Da ich auch sehr viel höre und sich somit auch viele gelesene und gehörte Bücher ansammeln, schaffe ich es nicht immer zu jedem Buch eine Rezi zu schreiben. Wenn ich keine Rezi schreibe, dann ist das natürlich ein Buch, das ich selbst gekauft, geliehen oder geschenkt bekommen habe. Mittlerweile ist es so, dass ich nicht zu jedem gelesenen und gehörten Buch eine Rezi schreiben kann. Ich habe schlicht keine Zeit dafür. Neben einem 100%-Job (seit Corona im Homeoffice), zwei kleinen Kindern, Haushalt und Freizeit bleibt nicht mehr genug Tag übrig für alle Bücher. Kurz gesagt, wenn ich Zeit hätte, würde ich alle Bücher rezensieren. Rezi-Ex rezensiere ich immer, den Rest, sooft die Zeit dafür reicht. :-D
    GlG, monerl

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  17. Hallo liebe Aleshanee,

    da hast du mal wieder ein sehr interessantes Thema zur Diskussion gestellt. Tatsächlich habe ich bis vor einiger Zeit wirklich jedes Buch, das ich gelesen habe, rezensiert.

    Irgendwann bin ich dann aber dazu übergegangen, zwischendurch auch mal eine Rezension auszulassen und ein Buch einfach nur so zu lesen.

    Liebe Grüße
    Tanja :o)

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  18. Hey Aleshanee,

    ich habe meinen Blog seinerzeit auch begonnen, um meine Meinung zu einem Buch mit anderen zu teilen, aber auch für mich selbst, einfach als "Dokumentastion" und "Gedankenstütze" für meine gelesenen Bücher.
    Und so rezensiere ich auch nahezu jedes Buch - ähnlich wie bei dir, gibt es alle 2 Monate mal eins, wo mir nichts zu einfällt, aber das ist selten.
    Ich lese natürlich auch Reziexemplare, und ja - die gehen vor, aber ich rezensiere halt micht nur sie. Selbstbei Hörbüchern schriebe ich einen Eindruck, wie es mir gefallen hat und auch bei abgebrochenen BVüchern schriebe ich einen "Abbruchbericht" - ich denke, das kann für andere durchaus interessant sein.

    Einen Blog nur für Rezis-Exemplare - nein, das möchte ich nicht.

    LG Sabine

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  19. Hallo liebe Aleshanee,

    meist lese ich bei dir nur still mit, aber hier muss ich nun doch meinen Senf dazugeben.
    Ich rezensiere immer alle Bücher, die ich zu Ende lese. Das ist mir wichtig, um mit dem jeweiligen Buch wirklich abschließen zu können.
    Ich bin etwas entsetzt zu lesen, dass einige wohl nur Leseexemplare rezensieren. Da geht es dir wie mir: Es erscheint für mich wie eine Pflicht. Es soll doch aber Spaß machen! Gut, das ist natürlich jeder Person selbst überlassen. Aber trotzdem finde ich das etwas befremdlich für mich.
    Und ja, es ist wichtig, Autor*innen zu unterstützen. Aber das gilt doch auch für die Autor*innen der gekauften Bücher. Auch hier sind Rezensionen wichtig!
    Mein Blog ist in erster Linie für mich selbst. In zweiter Linie für die Menschen, die eingeladen sind, ihn lesen zu dürfen. (Seit DSGVO ist er privat, weil ich mich damit wohler fühlen.) Und er (und meine Rezensionen) beinhaltet meine offene und ehrliche Meinung.
    Ein alleiniger Blog nur für Leseexemplare wäre in meinen Augen falsch und würde wie die reinste Werbetrommel wirken. Das würde gar nicht zu mir passen. :/

    Also, ich versteh dich.

    Liebe Grüße
    Yurelia

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    1. Oh, dein Blog ist privat? Hat da denn dann außer dir gar niemand Zugriff? Bzw. "Menschen die eingeladen sind" ... sind das dann Freunde von dir?
      Durch die DSGVO Umstellungen haben ja viele überlegt ob sie weitermachen - ich gehöre da auch dazu. Ihn privat zu machen wäre für mich aber keine Option, ich liebe einfach den Austausch zu sehr :)

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    2. Ja, Blogger hat diese Möglichkeit. Ich wusste das vorher auch nicht.
      Bisher sind es Freunde und Bekannte, ja. Es sind jetzt nicht so viele. XD
      Ich brauch halt von jeder Person, die ich Zugang haben möchte, eine Mailadresse, dann trag ich die Person unter den Lesern ein und sie bekommt eine Einladungsmail. Finde die Möglichkeit sehr gut.
      Der Austausch war hier bei dir wirklich schon immer sehr viel höher als bei mir. XD Daher kann ich dich verstehen. Für mich ist es eine gute Option.

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  20. Liebe Aleshanee

    Solche Blogger*innen begegnen mir in letzter Zeit auch immer öfter und ich frage mich schon ein wenig, von wo das kommt. Ja, ich rezensiere nicht ganz alle Bücher. Gerade habe ich mich zum Beispiel entschieden, keine Rezension zum Tagebuch von Anne Frank zu schreiben. Ich werde ein paar Sätze zum Buch schreiben und es empfehlen, aber nicht weiter auf den Inhalt eingehen. Erstens kann ich bei einem solchen Buch unmöglich die Qualität bewerten und zweitens ist das Buch so oder so den meisten bekannt. Dies mache ich ganz selten bei sehr erschütternden biografischen Romanen so und schreibe keine eigentliche Rezension, sondern eine Leseempfehlung, die manchmal so kurz ist, dass sie nur in die Monatsstatistik kommt und nicht zu einem eigenen Post wird.

    Einzelne Klassiker von Reclam rezensiere ich auch nicht und Bücher und mache mir generell keinen Stress mit den Rezensionen (obwohl ich im Jahr vielleicht 2-3 Bücher nicht rezensiere, das hält sich also sehr in Grenzen).

    Es stimmt allerdings, dass ich Rezensionsexemplare immer rezensiere - und zwar ehrlich, egal, wie gut oder weniger gut mir das Buch gefällt - und das gehört sich meiner Meinung nach auch so.

    Ganz liebe Grüsse
    Livia

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  21. Guten Morgen Aleshanee

    Ich sehe das wie du. Ich möchte meine Eindrücke mit anderen Lesern teilen. Da spielt es für mich keine Rolle, ob ich das Buch selbst gekauft habe oder als Rezensionsexemplar erhalten habe. Ich halte es auch mit Leihgaben so.

    Was ich auch nicht ganz verstehe, wenn ein Buch nicht gelesen wird, wenn man es nicht gestellt bekommen hat. Wenn bei mir eine Anfrage abgelehnt wird, kaufe ich mir meistens das Buch selber oder leihe es mir aus.

    Meine gekauften Bücher subben oftmals ziemlich lange. Rezexemplare haben Vorrang. Wenn ich jedoch in eine Reziexemplar mal nicht gut hineinkomme, lege ich es auf die Seite und probiere es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal.

    Bei mir fallen Rezensionen überwiegend gut aus. Ich kenne ja meinen Geschmack. Aber es lässt sich, wie du schon erwähnt hast, nicht verhindern, dass ich einen Flop dabei habe.

    Eine tolle Frage!

    Liebe Grüße,
    Gisela

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    1. Wenn eine Rezensionsanfrage abgelehnt wird lese ich das Buch definitiv auch. Allerdings dann halt später. Die Preise bei manchen Neuerscheinungen sind oft ganz schön happig und dann warte ich, entweder bis das TB dazu rauskommt, oder ich es tauschen oder leihen kann.

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    2. So mache ich das auch oft. Es sei denn, ich kann von einem Buch nicht die Finger lassen.

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    3. Haha, das passiert natürlich auch ab und an xD

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  22. Guten Morgen!
    Also ich rezensiere alle Bücher, die ich gelesen habe, ob nun Leseexemplare, selbst gekaufte, geschenkte, egal. Auch, wenn ich Bücher abgebrochen habe (was sehr selten vorkommt), schreibe ich zumindest eine kurze Meinung dazu.
    Aber ich bewerbe mich auch wirklich nur für Rezi-Exemplare, die ich auch lesen möchte, die mich interessieren. So sehe ich es nicht als Zwang oder Pflicht, hinterher eine Rezi zu schreiben.
    LG, Silke

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  23. Hallo Aleshanee,
    also vor meine Bloggerpause habe ich auch alle Bücher in einer Rezi vorgestellt - und wenn es auch nur eine "Quick-Rezi" war, oder nur unter "Abgebrochen" lief. Seit letztes Jahr bin ich dabei meinen Blog wieder ans Licht zu holen und mache mir jetzt keinen "Stress" mehr. Ich habe z. B. in meinem Weihnachtsurlaub vier Weihnachts-Winterbücher gelesen und davon keins rezensiert, einfach weil ich die Zeit für mich brauchte und einfach nur in die Geschichten abtauchen wollte, ohne irgendwo im Hinterkopf den Gedanken an eine Rezi zu haben.
    Und so intensiv gelesen und dabei abgeschaltet habe ich seit ewigen Zeiten nicht mehr!

    Natürlich schreibe ich auch in Zukunft Rezis über RE schreiben, werde das aber sehr einschränken und nur ab und an eins annehmen oder bei vorablesen.de mein Glück versuchen.
    Ja, ich werde auch über meine eigenen Bücher Rezis schreiben, aber eben nicht mehr über jedes. Manchmal will ich eben einfach nichts als lesen und ds Buch genießen - was nicht heißen soll, das ich rezensierte Bücher nicht genießen kann.
    Doch, kann ich - aber eben anders.
    Ist schwer zu erklären, aber so sehr ich meine Bücher und mein Blog immer noch liebe, manchmal brauch ich einfach nur Zeit für mich - was ich erstmal teilweise mühsam lernen musste - und dann muss mein Blog auch mal hintenanstehen.

    Wünsche dir noch viele tolle Bücher!
    Liebe Grüße,
    Su

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    1. Ich weiß natürlich was du meinst. Wenn ich eine Rezension schreiben möchte mache ich mir beim Lesen Notizen und denke dann dabei auch oft mal intensiver über das gelesene nach. Dadurch setze ich mich dann anders mit der Geschichte auseinander während ich sie lese.
      Wenn mal ein Buch kommt, dass ich von vornherein nicht rezensieren möchte (sehr selten), lese ich einfach; das macht auch viel Spaß weil man sich keine Gedanken machen muss was man drüber schreiben könnte, allerdings ist es mir dann auch schon passiert, dass es Dinge gab, die mir trotzdem aufgefallen sind und ich danach dann trotzdem eine geschrieben hab :D

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  24. Huhu!

    Ich schreibe tatsächlich auch hauptsächlich für Rezensionsexemplare. Allerdings hole ich mir auch nicht so viele, dass ich nur Rezensionsexemplare lese. Ich empfinde Rezensionen schreiben immer als recht aufwendig, vor allem, wenn ich meine ausführlichen Einzelrezensionen schreibe, deshalb mache ich das eben nur für Rezensionsexemplare und andere Bücher, die mir besonders am Herzen liegen. Für alle anderen gibt es kürzere Rezensionen im Lesemonat - auch wenn ich da inzwischen deutlich hinterherhänge. Seit letztes Jahr das Studium nach dem Lockdown wieder in vollem Umfang gestartet ist, habe ich einfach auch weniger freie Zeit, die ich, wenn ich ehrlich bin, lieber mit Lesen als mit Rezensionen schreiben verbringe.

    LG Shannon

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    1. Was war dann der Grund für den Blog? Rezensionen ja dann eher weniger, wenn sie dir zu aufwendig sind?
      Um sich einfach so über Bücher und buchige Themen auszutauschen?

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    2. Am Anfang genau das. Man kann ja auch einen Blog haben, ohne Rezensionen zu schreiben. Mein erster Blog hat damit mehrere Jahre sehr gut funktioniert, ehe ich diesen Zeit bedingt aufgegeben habe, um später meinen aktuellen unter meinem richtigen Namen und auch mit Bezug zu meiner eigenen Schreibtätigkeit zu führen. Zumal ich mich am Anfang überhaupt nicht getraut habe, überhaupt über das Rezensionen schreiben nachzudenken. Und Rezensionen an sich sind mir nicht direkt zu aufwendig, sondern die sehr langen Einzelreaktionen, wo ich (gefühlt) auf jede Kleinigkeit eingehe. Da sitze ich eben auch mehrere Stunden dran, die ich manchmal einfach nicht habe.

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    3. Der Hauptgrund für mich, meinen ersten Blog zu starten, waren die wöchentlichen Aktionen wie deine. Die mag ich sehr gerne und nutze sie eben auch sehr gerne, um Bücher, die ich sehr mag, zu zeigen und darüber zu berichten

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    4. Ah ok, das ist schon interessant, weil ich diesen Beweggrund bisher noch nie gehört habe :) Freut mich natürlich, dass dir die Aktionen so gut gefallen - mir ja auch :D Da gäbe es ja noch so viel mehr und dafür fehlt mir dann leider auch die Zeit ...

      Rezensionen zu schreiben fiel mir anfangs auch schwer, aber ich denke, dass man da mit der Zeit ganz gut rein kommt. Auch sich kürzer zu fassen gewohnt man sich vielleicht an - aber das ist was sehr individuelles.

      Hauptsache ist ja, dein Blog macht dir Spaß so wie du es machst.
      Auf jeden Fall schön, auch mal eine ganz andere Meinung zu hören! :)

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  25. Hey Aleshanee,

    Ich rezensiere in der Regel alle Bücher, die ich lese, da ich tatsächlich auch „nur“ so 40 Bücher im Jahr lese. Eine Ausnahme werde ich jetzt wohl für die Bücher machen, die ich über die Landeszentrale für politische Bildung bestellt habe, weil da wüsste ich jetzt nicht so recht, wie ich das bewerten möchte. Das sind alles Bücher, zu Themen, die mich interessieren, aber die werde ich nicht am Stück lesen, sondern sicher immer mal wieder reinschauen.
    Ich kann aber auch verstehen, dass wenn man 10-15 Bücher im Monat liest, dass man sich dann dazu entscheidet nur die Rezensionsexemplare zu rezensieren und bei den anderen Büchern sagt, die lese ich jetzt nur für mich und da möchte ich einfach nur das Lesen genießen. Es steckt da ja doch auch einiges an Arbeit drin: Die Rezension muss geschrieben werden, diese wird auf verschiedenen Platformen geteilt, für instagram wird vielleicht noch ein Bild gemacht und da kommt dann noch ein weiterer Text dazu sowie der richtige Zeitpunkt des Postens und die richtigen Hashtags.
    Ich verstehe deinen Einwand, dass das eher nach Pflicht und Muss klingt, aber das ist es bei einem Rezensionexemplar ja irgendwie auch. Ich glaube, es ist schwierig da den einen richtigen Weg zu finden. Gibt ja auch genügend Bloger*innen, die gar keine Rezensionsexemplare mehr annehmen, weil sie nicht dem Vorwurf ausgesetzt sein wollen, dass sie beeinflusst sind und weil diese sie eben unter Druck setzen und das Lesen keinen Spaß mehr gemacht hat.
    Da muss jeder glaube ich seinen eigenen Weg finden und ich möchte das tatsächlich gar nicht bewerten. JEder hat ja auch seine ganz eigene Strategie. Vielleicht hat man sich dazu entschieden, dass es nur 2 Rezensionen die Woche geben soll und da müssen dann automatisch einige gelesene Bücher hintenüber fallen. Was ich auch schon gesehen habe, manche haben sich dazu entschieden nur für bestimmte Bücher ausführliche Rezensionen zu schreiben und zu allen anderen gibt es nur Kurzmeinungen, aber dafür gibt es halt zu allen gelesenen Büchern etwas, auch wenn der Aufwand variiert.
    Ich finde, jeder muss da für sich selber schauen, wie man das handhaben möchte und jeder muss auch schauen, was einem selber gut tut. Letzten Endes ist das Bloggen für uns alle ein Hobby und wenn man merkt, dass einem das zu viel wird, schaut man eben nach den geeigneten Maßnahmen, um das zu verbessern und das kann u. A. eben auch sein, dass man sich dazu entscheidet nur noch Rezensionsexemplare zu rezensieren.

    LG, Moni

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    1. Das ist einerseits richtig, andererseits möchte ich mit jedem Buch "das Lesen genießen", auch mit Rezensionsexemplaren :)
      Ich hab einfach ein Bedürfnis, meine Meinung zu den Büchern mitzuteilen und da ist es egal, von wo es kommt.
      Durch die Menge an Büchern ist die Motivation für Rezensionen zwar nicht gedämmt, aber mir fällt bei manchen einfach nicht wirklich viel ein. Momentan zum Beispiel zu den Agatha Christie Krimis. Mit knapp 200 Seiten sind die für mich relativ kurz und schnell weggelesen und so viel hab ich dazu dann einfach auch nicht zu sagen ^^

      Nur Kurzmeinungen zu schreiben finde ich auch nicht verkehrt. Ich nenns dann "Fazit" :D Das reicht aber manchmal einfach auch, wie gesagt, nicht immer fällt einem viel ein und in einer kurzen Meinung kann man auch schon viel ausdrücken.

      Ich will auch niemanden an den Pranger stellen, aber mich irritiert es einfach, weil für mich der Blog aus "anderer" Motivation heraus entstanden ist und immer noch mein Mittel ist, mich mit anderen über Bücher auszutauschen :)

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  26. Hallo Aleshanee,

    ich gehöre ja auch zu denen, die wirklich alle Bücher rezensieren, die sie lesen. Das fängt schon damit an, dass ich noch einmal über das Buch nachdenke und mich damit von der Geschichte verabschiede.

    Für mich sind allgemein Rezensionsexemplare ein netter Nebeneffekt. Nicht mehr und nicht weniger. Gerade jetzt - in einer sehr fordernden Zeit für mich - nehme ich so gut wie gar keine Rezensionsexemplare an, weil ich zumindest beim Lesen meine Freiheit brauche.

    Was mir aber aufgefallen ist: Ich kaufe mir viele Bücher - auch Neuerscheinungen und rezensiere sie dann eben. Dann tauchen manchmal Kommentare auf, die feststellen, dass sie selbst kein Rezensionsexemplar bekommen haben. Also, mir wird dann schon unterstellt, dass ich das Buch nicht gekauft sondern es bekommen habe.

    Ich finde es schade, wenn nur Rezensionsexemplare rezensiert werden. Aus Sicht des Bloglesers fehlt es mir dann, den Blogger und seine Lesevorlieben kennenzulernen, weil nur ein sehr ausgewählter Kreis an Rezensionen geschrieben wird. Andrerseits kann es jeder handhaben, wie er oder sie meint.

    Liebe Grüße & schönen Sonntag,
    Nicole

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    1. Ich mag das auch so als Abschluss, mich nochmal mit der Geschichte zu beschäftigen und das zu notieren, was mir davon wichtig war oder wie sie eben auf mich gewirkt hat. Und ich mag es auch, die Highilghts anderen weiterzuempfehlen, wenn ich was tolles gelesen hab :)

      Oh, solche Kommentare sind mir noch nie aufgefallen?! Das ist auch schon wieder so eine komische Entwicklung oder? Dass viele denken, weil man Blogger ist sind alle "Neuerscheinungen" Rezensionsexemplare, die man liest ...
      Aber wenn sie auf anderen Blogs natürlich solche Aussagen hören, wundert es nicht dass manche so denken.

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    2. Hallo Aleshanee,

      dein Beitrag hat mich jedenfalls zum Nachdenken gebracht und ich versuche seither zu betonen, dass ich Bücher selbst kaufe. Zum Beispiel mache ich es seither bei meinem Neuerscheinungspost. Ich möchte schon klar kommunizieren, dass wir nicht alles geschenkt bekommen, um der Entwicklung aus meiner Sicht gegenzusteuern.

      Liebe Grüße,
      Nicole

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    3. Eine gute Möglichkeite, auf jeden Fall.
      Andererseits ist es auch schon wieder etwas ermüdend, überhaupt darauf hinweisen zu "müssen", um irgendwelche Vorbehalte aus dem Weg zu räumen ... dabei wollen wir uns doch einfach nur über Bücher austauschen :)

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  27. Ich muss sagen, dass ich auch zu 90% nur Re´s rezensiere, warum? Manchmal möchte man auch einfach nur des Lesens wegen lesen und nicht noch Arbeit mit der Rezension haben. Den das ist Arbeitszeit. Klar rezensiere ich sehr gerne (wobei ich momentan eine Leseflaute habe), aber private Bücher nehmen einen eben auch den druck, mal eben nichts abliefern zu müssen, einfach mal nur zu lesen.
    RE´s sollten eben immer rezensiert werden, wenn man diese schon anfragt. Ich habs nur mittlerweile aufgegeben anzufragen. Wenn was kommt, gerne. Ansonsten bin ich nur noch Impress Bloggerin und das reicht mir. So hab ich dann ab und an auch mal Zeit für ein Buch, welches gekauft wurde und dann würdig ist rezensiert zu werden :D

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    1. Das ist genau der Punkt, den ich nicht so ganz nachvollziehen kann: ich möchte eigentlich immer "wegen des Lesens lesen" :)

      Dass durch RE´s Druck entstehen kann ist mir völlilg klar, das ging mir auch so, deshalb hab ich die auch reduziert, aber dennoch, auch wenn ich ein Leseexemplar bekomme, freue ich mich sehr darauf es zu lesen. Und ich teile auch immer noch gerne meine "Buchmeinung" mit anderen, für mich fühlt sich das nicht so sehr nach "Arbeit" an - ich denke, sonst würde ich das gar nicht mehr machen ...

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  28. Huhu

    jetzt erst deinen Beitrag zu diesem Thema gesehen. Jetzt mag ich doch noch was dazu schreiben. :)

    Ich selber, rezensiere jedes Buch, das ich lese. Klar, gibt es auch mal eine Ausnahme: Kochbücher. Da nehme ich wirklich nur die Rezi-Exemplare zum Rezensieren. aber sonst wird jedes Buch auf meinem Blog vorgestellt. AUch die Kinderbücher, die ich mit der Maus lese. Und da muss es bei mir nicht unbedingt ein Rezensionsexemplar sein. Ich möchte doch die Bücher auch vorstellen, wenn ich sie gelesen habe. Dafür habe ich doch meinen Blog unter anderem aufgemacht. Also so sehe ich das zumindestens.

    Und ich sehe das auch nicht als Arbei in dem Sinne, denn ich habe Spaß daran, das BUch nochmal zu reflektieren, meine Meinung dazu zu äußern und es anderen vorzustellen. Oft lernt man so doch auch mal Bücher kennen, die man vielleicht gar nicht unbedingt wahrnehmen würde. Gerade auch bei den Selfpublishern oder so.

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    1. Danke dir, Taya, freut mich dass du das auch so siehst.
      Ich hab den Blog ja auch vor allem, um mich über Bücher auszutauschen. Da sind die Aktionen zwar auch toll, aber ich reflektiere das Gelesene eben sehr gerne nochmal durch eine Rezension :)

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  29. Hallihallo,

    mir geht es da wie dir – ich schreibe auch und gerne Rezensionen zu Büchern, die ich mir gekauft oder ausgeliehen habe. Wie du habe ich 2012 meinen ersten Buchblog bei Blogspot angefangen, weil ich mit anderen Menschen über Bücher reden wollte!

    Ja, Rezensionsexemplare haben bei mir insofern Vorrang, dass ich versuche, die Rezensionen möglichst zeitnah zu schreiben. Aber ich schreibe Rezensionen zu jedem Buch, das ich lese, auch wenn es bei nicht-Rezensionsexemplaren vielleicht ein paar Tage länger dauert. Obwohl, stopp – ganz, ganz selten passiert es mir auch, dass ich einfach partout nicht weiß, was ich schreiben soll, dann lasse ich es. Ist aber wirklich ganzganzganzganz selten.

    Ich hab im Moment mal wieder die Nase voll von Rezensionsexemplaren. Passiert regelmäßig, und dann mache ich eine Weile Rezi-Ex-Pause aber NICHT Lesepause. Wenn ich die 15 abgefrühstückt habe, die ich für die kommenden Monate noch angefragt habe (wird Anfang Juli der Fall sein), konzentriere ich mich wieder mehr auf Bücher, die ich besitze, kaufe oder leihe. Ok, wenn einer meiner vier Lesekreise zufällig ein neues Buch lesen will, dann frage ich das vielleicht an, weil ich es dann ja ohnehin zeitnah lese, aber ich werde versuchen, das so weit zu reduzieren wie möglich.

    Wo ich im Moment etwas müde bin, ist beim Verteilen der Rezensionen auf Social Media. Wenn ich nicht das Gefühl hätte, es den Verlagen zu schulden, auch auf Facebook und Twitter zu teilen, würde ich mich da wohl überhaupt nicht mehr rumtreiben, sondern nur noch auf Instagram.

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    1. Es gibt auch ganz selten bei mir mal Bücher, bei denen mir nicht viel einfällt ... zum Beispiel grade bei den Agatha Christie Krimis.
      Und ich hab auch aufgehört, bzw. mach ich es nicht mehr so oft, bei Fortsetzungen Rezensionen zu schreiben. Nur in Ausnahmefällen oder ich beschränke mich auf ein Fazit. Zum einen ist es schwierig, ohne zu spoilern, zum anderen wirds auch einfach kaum gelesen ...

      Ich frage Rezi-Exen momentan hauptsächlich nur an, wenn es sich um eine Fortsetzung handelt, die ich eh lesen will. Neue Reihenbände müssen zurückstehen :) Ab und an gibts natürlich auch Ausnahmen, aber die halten sich mittlerweile sehr in Grenzen. Ich möchte mich auch wieder mehr auf den SuB konzentrieren.

      Das Teilen mach ich gerne für jede Rezension. Einfach auch weil ich möchte, dass sie (mehr) gesehen wird. Ist ja auch viel Zeit, die ich da reinstecke, deshalb möchte ich so viele wie möglich darauf aufmerksam machen :)

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  30. Guten Abend Aleshanee,
    ich glaube, bei mir auf dem Blog findet man einen guten Mix aus Rezensionsexemplaren und "anderen Büchern". Ich rezensiere total gerne Bücher, die ich mir selbst gekauft, geschenkt bekommen, aus dem Bücherschrank mitgenommen habe. Für mich ist tatsächlich der einzige Unterschied, dass ich Rezensionsexemplare rezensieren muss und das auch zeitnah tue. Meine eigenen Bücher die rezensiere ich nicht immer. Bei einigen Büchern gibt es einfach nichts zu sagen, oder es liegt etwas länger und ich merke, dass ich gar nicht mehr so recht weiß, was ich dazu sagen könnte. Dann muss ich mich da nicht stressen. Was auch ab und an vorkommt ist, dass Rezensionen zu Büchern, die keine Rezensionsexemplare sind erst sehr viel später nach dem lesen online gehen. Die Rezensionen lege ich mir auch gerne mal "auf Halde" für Zeiten mit einer Leseflaute. So bekomme ich den Blog eigentlich immer ganz gut gefüllt.
    Ich muss gestehen, dass ich mir sehr komisch vorkommen würde, wenn ich nur noch Rezensionsexemplare rezensieren würde. In letzter Zeit lese und rezenisere ich auch gerne mal das eine oder andere ältere Buch. Das würde dann ja total wegfallen.
    Nein nein... ;-) wie andere das machen müssen sie selber wissen, aber ich mag eine gute Mischung aus Rezensionsexemplaren und anderen Büchern.
    Hab einen schönen Abend
    LG
    Yvonne

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    1. Jap, das ist auch der einzige Unterschied, dass ich Rezensionen zu Leseexemplaren zeitlich vorziehen - das ist aber auch alles ;)

      Auch deshalb verschieben sich meine Rezis oft auf später - grade jetzt meine Bücher vom April, da ist noch keine einzige Rezension online ...ich will ja den Beiträgen auch etwas Luft lassen und dann verschiebt es sich, aber das stört ja nicht. Ich mags auch lieber wenn ich einige Zeit schon "vorgeplant" habe und ich dann in stressigen Zeiten mich nicht darum kümmern muss.

      Eine gute Mischung finde ich auch immer noch am besten :D

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