Mittwoch, 18. Mai 2016

LeserStimmen: Welche Marotten habt ihr euch so angewöhnt?



Ich höre immer wieder von Lesern, dass sich so bestimmte Verhaltensmuster eingeschlichen haben. Deshalb hab ich mich mal ein bisschen umgehört und bin immer wieder erstaunt, was manche Leser und Leserinnen sich so angewöhnt haben ...


Um einige Beispiele zu nennen


- Ich lese nur Bücher aus der Ich-Perspektive
- Ich lese keine Bücher mit einem männlichen Protagonisten
- Ich lese nur Bücher, die aus einer einzigen Perspektive geschrieben sind
- Ich lese keine Bücher von weiblichen Autorinnen
- Ich lese die letzte Seite immer zuerst
- Eselsohren sind schrecklich!
- Eselsohren stören mich überhaupt nicht!
- Ein Buch darf nicht "gelesen" aussehen
- Beim Lesen mache ich den Schutzumschlag ab
- Ich kann nur am Kapitelende aufhören/Pause machen und nicht mittendrin
- Ich schreibe mir tolle Zitate in ein Notizheft
- Ich markiere mir besonders schöne Stellen mit Post-its
- Ich ahme beim Lesen die Gesten und Mimiken der Protagonisten nach
- Ich rieche erstmal an den Seiten, wenn ich ein neues Buch ausgepackt habe

usw.


Findet ihr euch da wieder? Oder sind da Sachen dabei, worüber ihr nur den Kopf schütteln könnt?

Ich muss ja gestehen, dass ich es schrecklich finde, wenn jemand den Schluss schon vorher liest - das würde mir ja die ganze Überraschung und Spannung vorneweg nehmen! Das ist ein Punkt, den ich einfach nicht nachvollziehen kann ^^

Auch die Aussage, Bücher nur aus einer bestimmten Perspektive zu lesen oder nur von einem bestimmten "Geschlecht" geschriebene find ich irgendwie seltsam - mir fehlt da ein bisschen das Verständnis, denn so verpasst man ja wirklich tolle Bücher auch aus Genres, die man gerne mag. Und dass nur, weil es eben ein Mann/eine Frau geschrieben hat? Hatte man da denn so viele schlechte Erfahrung, dass man deswegen die Finger davon lässt? Mir fällt da einfach kein Grund dazu ein, den ich verstehe... 

Da ich viele Bücher tausche, haben sie natürlich auch einen gebrauchten Zustand, das stört mich dann auch überhaupt nicht, das darf gerne zerlesen aussehen, solange es keinen Wasserschaden hat und nicht in seine Einzelteile zerfällt :D
Bestes Beispiel dafür ist mein Dracula Taschenbuch von Bram Stoker, das sieht so zerfleddert und alt aus, und genauso liebe ich es! ♥

Bei neuen Büchern bin ich allerdings auch extrem vorsichtig und kann schon mal pingelig sein - wenn aber doch mal was passiert ... shit happens ^^

Wie geht es euch so damit?
Welche Lese- und Bücher"macken" habt ihr euch angewöhnt? 




Kommentare:

  1. Guten Morgen,

    ich habe natürlich auch so manche Marotte:
    1. Ich verleihe (normalerweise) keine Bücher, da ich schon oft entsetzt war, wie ein Buch zurückgekommen ist.
    2. Früher habe ich immer den letzten Satz zuerst gelesen, aber das habe ich mir wieder abgewöhnt
    3. Meine wirklich neuen Bücher sehen auch nach dem Lesen wie neu aus.
    4. Es darf auch keiner mal in meinen Bücher blätter, da (s. 2.) manche schon in dieser kurzen Zeit eine Leserille reinmachen... da frage ich mich immer, warum manche Menschen einfach nicht aufpassen, v.a. wenn es nicht die eigenen Bücher sind.

    Ich glaube das waren die "schlimmsten" :-)

    Ganz liebe Grüße
    Sabrina

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    1. Da bin ich ja froh, dass du das nicht mehr machst! Die letzte Seite zuerst lesen, ich glaube, damit könnte ich mich nie anfreunden ^^ Ich finde, das macht doch gerade die Spannung aus, dass man eben nicht genau weiß, wie es endet!
      Und ja, auch meine neuen Bücher sehen nach dem Lesen wie neu aus :D Aber eben nur die neuen. Wenn ich gebrauchte Bücher kaufe/tausche, dann ist es mir eigentlich relativ egal.
      Ich verleihe Bücher auch - aber nicht an jeden. Bis jetzt hab ich da auch gute Erfahrungen bisher. (Ich schicke ja meine Bücher auch in Wanderleserunden ;) )
      Einer Freundin von mir ist mein Buch mal in die Badewanne gefallen - aber sie hat es mir sofort ersetzt.

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  2. Oh ja, diese Marotten kenne ich - und ich selbst gehöre zu den Leserinnen, die immer an neuen Büchern erst einmal riecht (dieser Duft ist unbeschreiblich) und ich lese fast immer die letzte Zeile und die Dankaussage (wenn es eine gibt) zuerst. So viel Spannung nimmt es eigentlich gar nicht von der Handlung, wenn ich die letzte Zeile lese - immerhin weiß ich ja trotzdem nicht, wie es zum großen Finale kommt :)

    Manche Angewohnheiten sind aber wirklich seltsam, zum Beispiel Nr.1, 2,3 und 4. Ich achte nie darauf, von wem meine Bücher geschrieben sind und erst recht nicht darauf, wie viele Perspektiven da sind! Zugegeben bevorzuge ich aber Bücher, die aus mehreren Sichten geschrieben sind, das macht mir einfach mehr Spaß als wenn nur eine Sicht erzählt.

    LG Julia

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    1. Hihi, ich rieche auch immer, das hab ich mir allerdings erst in der letzten Zeit angewöhnt. Ist schon komisch oder? *g*

      Also ich möchte auch nicht nur die letzte Zeile lesen ... es haben ja eh eigentlich (fast) alle Bücher ein Happy End, aber trotzdem möchte ich das vorher nicht wissen. Es kommt ja wahrscheinlich auch drauf an, was man liest. Bei einem Krimi/Thriller wäre es dann vielleicht doch etwas ungünstig ^^ Aber ich hab auch schon von Lesern gehört, die selbst da das Ende vorher lesen.

      Bei den Perspektiven gibt es nichts, was ich bevorzuge, auch ob es aus der Ich-Person geschrieben wird oder aus der Sicht Dritter, das ist mir ziemlich egal, solange es GUT geschrieben ist! :)

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  3. Puh, wenn ich mir das so anschaue, bin ich ja fast noch harmlos, was meine Marotten betrifft :D Diese ganzen einschränkenden Sachen wären auch nichts für mich (nur eine Perspektive, nur weibl. Protagonisten etc.. Ich hab allerdings festgestellt, dass ich tatsächlich hauptsächlich Bücher von männlichen Autoren lese- das ist aber kein Prinzip, sondern eher Zufall.

    Das Ende vorher zu lesen wäre auch nichts für mich. Und beim Zustand des Buches bin ich auch relativ entspannt. Ich passe zwar auf meine Bücher auf, so gut es geht, aber wenn mal was passiert, rege ich mich auhc nicht allzu sehr drüber auf.Und ja, ich mache den Schutzumschlag ab, wenn ich lese :D Der ist bei mir immer am gefährdesten, weil ich meine Bücher auch viel im Rucksack mit rumschleppe.

    Das mit dem Markieren ist eine lustige Sache bei mir. Hin und wieder schreibe ich mir Zitate raus, aber meistens markiere ich sie inzwischen mit Bleistift. Das wäre früher undenkbar gewesen, aber inzwischen finde ich es okay, wenn es ordentlich aussieht. Wahrscheinlich hat mich da das Studium abstumpfen lassen, wie da manche Bücher aussahen, da wird mir heut noch schlecht (mit Kugelschreiber über die ganze Seite gekritzelt etc.). Undi ch mache das selbstverständlich auch nur bei meinen eigenen Büchern, weder bei von Freunden geliehenen noch bei welchen aus der Bibliothek.
    Ach ja, das ist noch so ein Punkt: Ich leihe mir nur sehr selten und ungern Büchern von Freunden aus, weil ich dann immer übervorsichtig mit den Dingern umgehe, und bei mir ist es leider so, dass, je mehr ich drauf achte, es umso wahrscheinlicher ist, dass was passiert (deshalb hat sich mein Umfeld auch schon explizit abgewöhnt, mich vor etwas zu warnen^^ Solche Sätze wie:"Pass bloß mit deinem Glas auf" führen ungefähr eine Minute später zu Scherben. Auch wenn das Glas die drei Stunden vorher an genau der gleichen Stelle stand).
    Ich stelle es mir gerade lustig vor, wie Leute beim lesen den Protagonisten nachahmen... Besonders so in der Bahn oder so... Die schauen ja schon immer alle so komisch, wenn man mal beim Lesen laut lacht...

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    1. Hey! Ja, das mit den Einschränkungen find ich einfach nur komisch - die Gründe dafür hab ich auch immer noch nicht verstanden ^^ Ich hatte vor einiger Zeit mal in meiner Liste geschaut, einfach aus Neugier, und weibliche und männliche Autoren halten sich bei mir ziemlich die Waage.

      Das mit dem Markieren hab ich früher gemacht, allerdings dick und fett mit Leuchtstift! *lach* Aber das waren allerdings immer Sachbücher.

      Das mit dem ausleihen, da geht es mir ähnlich. Allerdings passiert mir eher selten was mit fremden Büchern, aber ich hab dann immer den Druck, dass ich es möglichst schnell lesen und zurückgeben möchte ...

      Haha, ja, die Gesten nachahmen. Das ist mir bei mir selbst mal aufgefallen und seitdem ich es weiß, wird mir erst bewusst, wie oft ich das unbewusst mache xD

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  4. Ich stimme dir da total zu. Was die Perspektive angeht, ist sie mir eigentlich recht egal und vor dem Lesen weiß ich da auch nie Bescheid, deshalb könnte ich Bücher gar nicht danach auswählen. Das fällt mir aber beim Lesen selbst auch gar nicht so auf, ich könnte jetzt nicht mal sagen, ob mein letztes Buch aus "Ich" oder "Sie"-Perspektive geschrieben war. :D
    Den Schluss zuerst lesen könnte ich auch nie. Was ich manchmal mache ist, auf der aktuellen Seite ein paar Sätze kurz zu überspringen, weil ich wissen möchte, ob etwas bestimmtes passieren wird, aber selbst da ärgere ich mich dann manchmal, dass ich mir das vorweg genommen habe.
    Ich passe beim Lesen meistens auch auf, dass ich das Buch nicht unnötig zerknicke, weil es so einfach noch schöner im Regal aussieht und sich auch besser wieder tauschen oder verkaufen lässt, wenn es noch aussieht wie neu. Es ist aber auch kein Weltuntergang, wenn doch mal etwas dran kommt. Vor allem beim Lesen unterwegs lässt sich das kaum vermeiden, wenn man das Buch in der Tasche dabei hat. Da hat ein Buch letztens richtig blöde Kratzer aufs Cover bekommen, aber wie du schon sagst - shit happens :D

    Liebe Grüße!

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    1. Oh ja, das Gefühl kenne ich, wenn man unbedingt etwas bestimmtes wissen will, da kann ich oft gar nicht schnell genug lesen, damit ich es endlich weiß xD

      Und letztendlich ist halt auch einfach "nur" ein Buch, auch wenn es mir wunderschöne Lesestunden beschert, es toll aussieht usw. aber wenn dann eben was blödes damit passiert ... ärgerlich, aber es gibt schlimmeres :)

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  5. Huhu Alex,

    eine wirklich tolle Zusammenfassung in der ich mich in manchen Punkten absolut wiederfinde. Vor allen Dingen bei "Beim Lesen mache ich den Schutzumschlag ab" und "Ich rieche an den neuen Büchern". Nicht verstehen kann ich es, wenn man Bücher nur aus einer Perspektive oder nicht von einem männlichen/weiblichen Autor liest. Außerdem stimme ich dir zu 100% zu was das lesen der letzten Seite angeht. Eine Freundin von mir macht dies auch immer und ich kann beim besten Willen nicht verstehen was sie daran findet.
    Lustig finde ich den Punkt bzgl. des nachahmen von Mimiken. Macht das jemand wirklich? :-D

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Ja, der Schutzumschlag, ich hab ihn lange Zeit drauf gelassen, aber es ist zum einen einfacher beim Lesen, weil nichts mehr verrutscht und es kommen keine Knicke mehr rein ;)

      Oh ja, die Mimiken mache ich ganz oft nach. Total unbewusst!!! Stirnrunzeln, lächeln etc. das geht ganz automatisch! Musst mal darauf achten, das machst du bestimmt auch und hast es nur noch nicht gemerkt *g* Seit ich selber darauf achte fällt mir erst auf, wie oft ich das mache :D

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    2. Da werde ich jetzt auf jeden Fall drauf achten!
      Mir passiert es manchmal nur, dass ich bei unglaubwürdigen Situationen die Stirn runzele. Das merke ich auch, aber wie gesagt, ich werde jetzt drauf achten :-)

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    3. Ich bin gespannt und ich bin sicher, dass es dir auffallen wird :D

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  6. Hey du :)

    ich musste ja ziemlich schmunzeln, als ich diese typischen Dinge gelesen habe und ja, bei dem einem oder anderen habe ich mich tatsächlich wiedergefunden :D Lustig ist es ja, dass wir Leser doch gar nicht mal so unterschiedlich sind und jeder irgendein "Buchritual" hat.

    Ich hab da einige Macken. Wenn ich mir ein neues Buch kaufe, dann muss ich es erst langsam durchblättern und das frische Papier riechen :D Hach ja einfach herrlich ^^ Oft ist es dann auch so, dass ich irgendwo eine Seite aufschlage und ein, zwei Sätze lese.
    Wenn ich dann doch das ein oder andere Buch lese, bzw, bevor ich anfange, lasse ich den Buchumschlag immer dran, sonst fühlt sich das Buch so nackt an ^-^. Und ja ich schaffe es immer wieder, dass ich oft das Ende im Vorfeld lese, um zu wissen, ob der Protagonist stirbt oder nicht. Manchmal könnte ich mich dafür echt ohrfeigen -.-. Mittlerweile erwische ich mich dabei nicht mehr so häufig, denn es ärgert mich einfach, wenn ich mir das wichtigste vorweggenommen habe.

    Das passiert mir beim Lesen dann selber auch oft. Wenn ich gerade in irgendeiner Passage bin, bei der das Buch nicht vorrankommt, blättere ich ein paar Seiten vor und lese da ein wenig. Das selbe Spiel wie beim Ende: Am liebsten würde ich mich dafür selbst schlagen ;D

    Und zu guter Letzt finde ich Leserillen grausam! Ein paar, nicht ganz so eindeutige gehen noch, aber wenn da so ein riesen Knick im Buch ist, da kann ich fast emotional werden :D Na gut so extrem nicht, aber ich finde, es sieht einfach nicht schön aus. Daher verleihe ich Bücher mittlerweile eher ungern.

    Ich wünsche dir einen wunderschönen Resttag :) <3
    Liebste Grüße, Caterina

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    1. Das frische Papier riechen *g* Ja, das mache ich mittlerweile auch.

      Den Buchumschlag abnehmen hab ich mir jetzt aber angewöhnt, früher hab ich das nicht gemacht, eben weil das Buch dann oft so "nackt" aussieht. Aber manchmal erlebt man auch eine Überraschung, wenn das Cover drunter auch schön gemacht ist.

      Leserillen find ich auch nicht schön ... ich hab mich auch ein bisschen über meinen Sohn geärgert, weil er genau in einen Band meiner Game of Thrones Reihe Leserillen reingemacht hat *grml* Sieht halt blöd aus jetzt in der Reihe, alle anderen Buchrücken sind schön glatt - aber was soll man machen ^^ Ich bin ja froh, dass er soviel liest :)

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  7. Huhu!
    Also, da sind ja echt lustige Sachen dabei :-) Früher habe ich auch anders gelesen als heute. Den letzten Satz zuerst zum Beispiel. Doch als ich angefangen habe, mehr Krimis zu lesen, hab ich mir das wieder abgewöhnt ;-) Und ich wollte auch, dass das Buch "gelesen" aussieht. Knicke im Buchrücken haben mir nichts ausgemacht. Heute schon eher. Eselsohren konnte ich aber noch nie leiden ;-) Ich kaufe selten gebundene Bücher, aber den Schutzumschlag mache ich beim Lesen ab. Er stört, wenn er verrutscht oder evtl sogar einreisst. Ich verleihe Bücher auch eher selten, und wenn, dann nur an Leute, die mit den Büchern genauso umgehen wie ich ;-) Notizen mache ich eher selten und falls mir doch etwas gefällt, schreibe ich es mir raus. Oder bei ebooks markiere ich die Stelle. Da mache ich auch schon mal virtuelle Knicke an Stellen, die ich mir merken möchte (z. B. bei Game of Thrones, die ganzen Weissagungen). Und mir ist es auch egal, ob der Autor ein Mann oder eine Frau ist.

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    1. Eselsohren mag ich komischerweise auch nicht, auch wenn mich sonst an gebrauchten Büchern nicht viel stört, aber das ... ne :D

      Bei ebooks finde ich genau das so praktisch, während ich beim Buch ständig Notizen machen "muss", markiere ich die Stellen im Reader einfach. Der hat schon auch seine Vorteile :)

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  8. Ohje,

    ganz so freakig bin ich nicht :D allerdings habe ich einige Regeln, wenn man zum Beispiel Bücher von mir ausleiht. Wenn das Taschenbuch nachher Leserillen hat, darf man es mir neu kaufen ^^ Und ich verleihe Hardcover nur ohne Schutzumschlag (ja, freakig ^^) aber der darf nicht beschädigt werden ^^ Ich nehme ihn auch selbst beim lesen ab :P
    Ich arbeite mit Post Its (kann man denn wirklich was in ein Buch schreiben? das ist ja...mutwillige Zerstörung!) und habe zusätzlich ein Notizbuch dabei :) Und bei meinen Ebooks werden Namen, wichtige Orte oder Zitate farbig unterschiedlich markiert ^^

    So..jetzt reicht es aber :D

    Liebe Grüße!
    Eva

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    1. Ja, das mit dem Schutzumschlag - ich schicke ja seit einiger Zeit Wanderbücher rum, und eins hab ich glaub ich auch mal ohne Schutzumschlag losgeschickt. Aber ohne schauen die halt einfach oft auch nach nichts aus, deshalb hab ich ihn dann einfach dran gelassen. Aber ich hab immer im Hinterkopf, dass dann auch mal was passieren kann damit.
      Allerdings hab ich natürlich auch Bücher im Regal stehen, die ich jetzt nicht auf eine Wanderrunde schicken würde - reicht ja schon die Post, die da oft genug was verschlampt ^^

      In Bücher schreiben *lach* Ich kenne eine, da ist oft alles so voll geschrieben, dass du die Zeilen nicht mehr lesen kannst!!! Naja, so schlimm auch nicht, aber sie liest auch eher Sach- und Fachbücher und lässt da ihre Launen frei raus, wenn ihr was zu dem Inhalt einfällt. Die sehen echt krass aus, wenn man die aufschlägt --- es hat aber schon auch seinen ganz besonderen Style sowas, irgendwie siehts schon cool aus, so nach dem ersten Schock :P

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  9. Huhu ^^

    oh ja, bei ein paar der Punkte erkenne ich mich durchaus wieder xD.
    Zum Beispiel nehme ich IMMER den Schutzumschlag beim Lesen ab. Der stört mich irgendwie. Und mittendrin aufhören ist auch schwierig bei mir, ich brauche zumindest einen Absatz, wenn ich aufhöre. Lässt sich zwar nicht immer machen, und das ärgert mich dann innerlich auch ein bisschen, aber wenn ich es einrichten kann, dann am besten immer nach Kapitelende aufhören oder zumindest bei besagtem Absatz xD. Frag mich bitte nicht wieso.
    An einem neuen Buch schnüffeln tue ich auch, haha xD. Eselsohren mag ich auch gaaar nicht. Und Früher habe ich Bücher aus der Ich-Perspektive nicht ausstehen können. Mittlerweile habe ich mich sehr an sie gewöhnt, worüber ich auch froh bin. Man findet ja kaum noch Bücher ohne Ich-Perspektive ;).
    Wenn ich Bücher gebraucht kaufe oder tausche, dürfen sie aber gerne auch gebraucht aussehen (solange sie nun nicht total zerfleddert oder ohne Schutzumschlag sind).

    Befremdlich finde ich den Punkt 'Protagonisten nachahmen' xD. Da musste ich echt lachen gerade. Ich versuche mir das vorzustellen, wie so jemand wohl aussieht, der das macht xD. Ist bestimmt lustig.
    Und ich verstehe auch nicht, was man gegen Perspektivwechsel haben kann. Da bin ich ganz bei dir. Das will mir auch nicht recht in den Kopf ^^'.

    Liebe Grüße
    Insi Eule

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    1. Hach ja, wir haben ja doch alle so unsere Ticks :D
      Ich höre auch lieber bei Absätzen auf. Kapitelende muss nicht unbedingt sein, aber so mitten drin mag ich es auch nicht.

      Das mit dem Nachahmen der Mimik hab ich mal irgendwo gelesen und seit dem fällt es mir auf! Vorher hab ich das sicher auch schon gemacht, mir ist es nur nie aufgefallen! Aber wenn ein bisschen darauf achtet, merkt man das schon ... wenn jemand lächelt oder die Stirn runzelt, das macht man automatisch mit xD

      Ob Perspektivwechsel, Ich Perspektive, Vergangeheitsform, Gegenwartsform ... also alles solche Sachen: Das vorher auszusortieren und zu sagen, sowas liest man nicht, das ist ein bisschen wie ein Tunnelblick für mich. Klar gibt es "schlechte" Bücher die man erwischen kann, aber das ist ja in allen Fällen so. Sich da so zu beschränken finde ich richtig schade, weil man einfach viele tolle Bücher verpasst!

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