Freitag, 7. Juni 2019

LeserStimmen - Wird bloggen out?


LeserStimmen - Wird bloggen out?


Nein, natürlich nicht! Zumindest momentan noch nicht - aber seit der Datenschutzverordnung vor einem Jahr hat man doch gemerkt, dass viele sich vom Bloggen zurückgezogen haben. 
Wobei ich auch wieder viele gesehen hab, die ganz neu eingestiegen sind.

Nachdem ich dann aber vor einiger Zeit den Beitrag von Bookish Catlady gesehen habe *klick hier* stand die Frage für mich doch mit einer größeren Präsenz im Raum, denn der "Trend" zu anderen Möglichkeiten scheint schon zuzunehmen.

Vor allem ist man ja meist doch etwas überfordert, denn wenn man einen Blog hat, hat man meistens auch zusätzlich eine Facebook Seite, einen twitter account, einen instagram account, youtube ist im Kommen und es gibt sicher noch eine Menge mehr, die ich alle gar nicht kenne ... :D

Durch die vielen Social Media Kanäle fühlen sich manche - so wie ich - überfordert, weil man einfach nicht überall ständig präsent und aktiv sein kann. Man möchte an sich ja dort auch die Blogbeiträge teilen, aktiv sein und gesehen werden - fast unmöglich wenn man das nicht hauptberuflich macht ^^

Fühlen sich Blogs für manche schon altbacken oder antiquiert an? Wie seht ihr das?


Ich selber blogge jetzt seit fünf Jahren, was ich an sich nicht so lange empfinde und mir macht es auch immer noch genauso viel Spaß.
Vielleicht kommt es ja auch darauf an, wofür man es nutzen möchte - manche lieben ja auch z. B. diese Buch-Journale, wo sie alles HANDschriftlich festhalten, dafür nutze ich eben den Blog.
Neue Bücher, Wunschlisten, SuB-Listen, Leselisten, Rezensionslisten etc., das macht mir einfach eine Menge Spaß, das hier schriftlich festzuhalten. 
Auch finde ich, dass man hier alles viel übersichtlicher hat und schnell alles findet, wo ich bei twitter oder instagram oder auch bei Facebook kläglich scheitere xD 
Das ist mir alles zu schnelllebig und wieder in der Versenkung verschwunden, oder kommt mir das nur so vor? An sich möchte man ja weg von "Schnelllebigkeit" oder täuscht das?

Letztens hat eine Bloggerin geschrieben, das sie Blogs als nachhaltiger empfindet, weil Beiträge auch nach längerer Zeit noch angeklickt und gelesen werden, empfindet ihr das auch so?

Eigentlich ist es ja schön, dass es so viele unterschiedliche Plattformen gibt oder sich so jeder aussuchen kann, wo er was machen möchte, aber ich sehe schon eine Tendenz, die man noch kaum spürt, aber eben dennoch da ist. Ich kann mich natürlich irren, deshalb würde ich mich über eure Meinung dazu freuen :)

Ich möchte jedenfalls meinen Blog definitiv so lange behalten wie er mir Spaß macht. Alleine die Gestaltungsmöglichkeiten und die Übersichtlichkeit empfinde ich als einen großen Pluspunkt.
Wenn durch die Kommentarfunktion noch mehr Austausch stattfinden würde, wäre es natürlich noch schöner, aber da habe ich wie auch viele andere immer wieder das Zeitproblem, das uns ja alle betrifft... 

Auch die Nutzung übers Handy nimmt ja extrem zu, was mir ehrlich gesagt gar nicht so bewusst war. Ich selbst mache immer alles am PC, ob ich am Blog bastele, bei anderen vorbeischaue oder auch sämtliche social media Kanäle (bis auf instagram) besuche ich alle über den Computer. Die meisten von euch - wie ich mitbekommen habe - machen das ja über ihr Handy. Vielleicht bin ich da auch schon zu alt? *g* Aber mir ist das alles zu klein und zum tippen brauch ich immer eine Ewigkeit, da ist mir die Tastatur einfach lieber :D

Habt ihr das Gefühl, dass Instagram & Co. schön langsam die Blogs verdrängt?

Jetzt bin ich gespannt, was ihr dazu sagt!

Kommentare:

  1. Ich sehe es genau so wie Du. Durch die DSGVO sind jede Menge Blogs verschwunden. Ich liebe aber meinen Blog und merke, dass einige Artikel und Rezensionen immer noch gelesen werden.Auch den Aufbau - vieles könnte ich auf Social media nicht so schön gestalten (obwohl natürlich noch ganz viel Potential nach oben ist ;-).
    Ich muss allerdings gestehen, dass ich FB mehr für den Austausch nutze und dort eher mal kommentiere.
    Auch wenn ich momentan eher zu wenig mache (ja, schlechtes Gewissen) möchte ich weder meinen Blog noch Facebook aufgeben.

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    1. Ich finde Blogs eben vom Aufbau her viel schöner und übersichtlicher.
      Bei twitter bin ich schon lange und es überfordert mich immer noch *lach*
      Bei instagramm guck ich mir eigentlich immer nur die Bilder an ^^

      Und ja, bei FB ist die Kommunikation höher, aber es geht halt auch schneller. Für manches find ich das dort zwar auch praktisch, aber wenn dann viele sagen, sie sind zu faul um auf den Blogbeitrag zu klicken, sie lassen lieber auf FB kurz einen Satz da - freut es mich einerseits dass überhaupt eine Reaktion kommt :D andererseits habe ich ja eigentlich den Blog, um mich hier über Beiträge oder Rezensionen auszutauschen ...

      An sich wäre es ja egal, aber für mich ist mein Blog der Mittelpunkt und das andere nur Mittel zum Zweck. Ich hab das Gefühl, ohne Präsenz auf den anderen social media Kanälen bekommt man kaum mehr Leser für den Blog bzw. würde gar nicht mehr gesehen.

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    2. Die Wiedergabe von mehr als „einzelnen Worten oder sehr kurzen Textausschnitten“ von Nachrichten wird eine Lizenz erfordern. Darunter fallen wahrscheinlich viele jener Anreißer, die heute üblicherweise als Teil eines Links angezeigt werden, um darzustellen, wohin dieser führt. Gerichte werden letztendlich interpretieren müssen, was „sehr kurz“ in der Praxis heißt – bis dahin wird beim Setzen von Links (mit Anreißern) große Unsicherheit herrschen.

      Keine Ausnahmen selbst für Dienste, die von Einzelpersonen oder Kleinunternehmen betrieben werden – darunter fallen wahrscheinlich auch Blogs und Webseiten, die auf irgendeine Weise monetarisiert werden (also Werbung enthalten o.Ä.).

      Konkret bedeutet das, wenn ich einen Link auf eine externe Webseite setze, Zum Beispiel auf einen Artikel über das Urheberrecht, würde ich ja nicht nur LINK schreiben, sondern vermutlich mindestens den Titel des Links verwenden. Wenn ich also auf die Headline: „Dackelzuchtverein züchtet Riesenpfirsisch“ einer sehr urheberrechtsgeilen Zeitung verlinke, riskiere ich zukünftig einen Urheberrechtsverstoß.
      https://trancefish.de/blog/Was%20bedeutet%20Artikel%2013%20eigentlich%20f%c3%bcr%20Blogger/9
      _______

      Mir ist das Ganze zu heiß, weswegen ich mein Blog mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes schließen werde. Von den möglichen Strafzahlungen kann ich mir eine Menge Bücher kaufen... .

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    3. Hm, ok, ich denke du hast es schon sehr verständlich geschrieben und trotzdem blicke ich nicht so ganz durch ^^

      Da ist man ja schon wieder bei dem Wort "Werbung enthalten" ... was ist Werbung? Da wird ja immer noch drum gestritten. Denn ich denke dass ich keine Werbung auf meinem Blog habe. Ich bewerte Rezensionsexemplare genauso kritisch wie andere Bücher (hab da auch negative Rezensionen) und gebe an sich nur meine Meinung kund.
      Wegen mir lass ich es dann auch komplett mit den Rezi-Exen, das wäre mir dann egal.

      Wenn es aber allgemein verbogen ist, irgendwas zu zitieren, was heißt das? Auch keine Klappentexte zum Beispiel?
      Verlinken tu ich ja eh nix hier, außer andere Blogger. Darf ich dann keinen Blognamen mehr nennen bei dem Link? Das alles so käse ehrlich. Aber ich bin mal gespannt was da noch so alles gesagt/geschrieben wird dazu in der nächsten Zeit.

      Ich hab grade mal den Artikel durchgelesen den du zitiert hast.
      So ganz kann ich das jetzt nicht umsetzen in der Beziehung was ich hier mache ... an sich heißt das für mich ganz einfach: keine Links mehr. Wobei ich wie gesagt eh nur z. B. andere Blogger verlinke.

      Es steht aber auch drin dass es dabei um "kommerzielle" Webseiten geht, da zähle ich mich nicht dazu.

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    4. Auf Zeit Online stand einmal, dass man im Grunde nicht einmal mehr eine Überschrift mit Copy & Paste einfügen darf. Das würde schon unter das Zitateverbote fallen : https://www.zeit.de/digital/internet/2018-09/urheberrechtsreform-eu-parlament-abstimmung-uploadfilter-leistungsschutzrecht-lobbyismus

      Wenn nun ein anderer Blogger schreibt: xyz ist blöd und du dies zitierst, und verlinkst, hast du eine Urheberrechtsverletzung begangen. Zumindest nach den neuen Massstäben.

      Unter das Zitateverbot würde es auch fallen, ein paar Zeilen aus dem Buch abzutippen, um etwas zu verdeutlichen. Klappentexte natürlich auch.

      Werbung schaltet zumindest Wordpress automatisch, wenn man keine 100 Dollar / Jahr zahlt. Sobald du irgendwelche Links zu Verlagen setzt, gilt dies als Werbung. Du musst bereits heute in diesem Fall zumindest ein Impressum führen, weil du dann nicht mehr über deinen privaten Bereich bloggst.

      *an sich heißt das für mich ganz einfach: keine Links mehr.*

      Wenn es so einfach wäre...du musst dann dein ganzen Blog so überarbeiten, dass es urheberrechtskonfrom ist.

      Ich schließe jedenfalls mein Blog, wenn dies drei Jahre nach Gesetzeskraft auch für kleine Blogs gilt. Mit 5000 Euro kann ich etwas Besseres anfangen als Strafe zu zahlen.

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  2. Hi♥
    Ich habe damals mit dem Bloggen aufgehört, weil immer mehr Gesetze und Richtlinien kamen. Irgendwann bin ich einfach nicht mehr mitgekommen.
    Mein Blog war ein Hobby, ich habe kein Geld damit verdient. Ich habe schon viel Freizeit in die Blogposts gesteckt. Woher soll ich noch die Zeit nehmen und Gesetzestexte etc zu lesen? Vor allem, woher soll ich das Geld nehmen, wenn ich in einen Rechtsstreit gerate?
    Für mich war mein Blog so wichtig, dass ich ihn aktuell trotzdem privat weiterführe. So kann den zwar kein anderer Lesen, aber ich glaube ich war sowieso mein größte Fan :P Ich scrolle so gerne durch die Blogposts. Klar ist das viel Zeit die ich daran stecke, damit es dann keiner sieht. Aber ich mache mir auch kein Druck, dass regelmäßig was kommen muss.
    Ich finde es einfach schade, dass irgendwelche Gesetze von Leuten kommen, die wahrscheinlich nichtmal wissen was Social Media, Bloggen, YT etc für die Jugend von heute bedeutet.

    Liebe Grüße
    Denise

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    1. Sowas ist natürlich super schade!
      Ich hab mich auch echt schwer getan als die DSGVO kam, aber mein Herz hängt wirklich sehr an meinem Blog und ich war da ehrlich gesagt zu stur, deswegen aufzuhören :D

      Für mich ist es auch ein Hobby, aber eben eins das mir sehr wichtig ist und ich mache das ganze für den Austausch. Wenn ich das hier nicht mehr hätte (ihn also auf privat umstellen müsste), dann würde ich wohl ganz aufhören.
      Vor allem gelten die gesetzlichen Regelungen teilweise auch für die anderen Kanäle, also so ganz kommt man da eh nicht weg. Außerdem finde ich dass das wieder eine riesige Panikmache war, die gar nicht nötig gewesen wäre.
      Die Leute, die das ganze veranlasst haben wissen ja anscheinend bis heute noch nicht, wie die ganzen Gesetze umgesetzt werden sollen ^^

      Ich merke einfach, dass mehr und mehr andere social medias genutzt werden und da kam dann schon die Frage auf, ob Blogs in einigen Jahren so verschwinden werden wie damals die Foren.

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    2. Ich denke auch, dass bei mir in 4-5 Jahren Schluss sein wird. Dann, wenn das neue Urheberrecht auch für kleine Plattformen in Kraft tritt und man nicht einmal mehr zitieren darf. Auch Buchcover werden dann wohl heikel.

      Dann stelle ich mein Blog auf privat um und blogge maximal für eingeladene Leser.

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    3. Ja, das ist die Frage welche Regelungen da noch auf uns zukommen. Wenn gar nichts mehr geht werd ich den Blog wohl auch schließen. Aber das müssen wir eben noch abwarten.
      Wie und wo ich dann "weitermache", da bin ich noch unschlüssig ...

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  3. Was ich noch ganz vergessen habe:
    Ich finde das Thema "Instagram Blogger" sehr schwierig. Die Bilder sehen sehr toll aus, aber häufig habe ich das Gefühl, dass da nur schöne Fotos gezeigt werden. Richtige Buchempfehlung kriege ich da leider nicht.. Das fehlt mir total. Ich bin weiterhin ein riesen Fan von Blogs und auch Youtube-Videos.
    DIe Instagrammer sagen ja auch, dass sie teilweise mehrere Stunden an einem Post sitzen, aber da kommt bei mir einfach nicht das an, was ich haben möchte. Ich möchte ausführlich über alles mögliche an Büchern lesen, nicht nur über die, die zum Feed passen oder schön auf Fotos aussehen...
    Ich hoffe die richtigen Blogger lassen sich dadurch nicht unterkriegen!

    Liebe Grüße ♥

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    1. Jap, mir ist das bei Insta auch zu wenig Info. Das ist eben für einen "kurzen schnellen" Austausch gedacht und ich selber, wie ich grade oben geschrieben habe, schau mir da auch ehrlich gesagt meist nur die Fotos an. Die sind ja teilweise wirklich schön und man schaut sich ja auch gerne schöne Bilder an. Aber einen Mehrwert für mich als Leser, also über die Bücher, hab ich persönlich auf dieser Plattform nicht.

      Auf youtube bin ich in der Richtung noch gar nicht unterwegs ;)

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  4. Guten Morgen,

    Ein spannendes Thema, dass auch mich gerade beschäftigt. Denn ich selbst bin von den unterschiedlichsten Kanälen auch etwas überfordert gerade und überlege entweder alles komplett aufzugeben oder mich nur noch auf einen Kanal zu konzentrieren. Letztendlich würde das sogar Instagram sein, da man hier doch schnell mal was posten kann.

    Allerdings mag/mochte ich meinen Blog auch sehr und habe letztes Jahr aufgrund der DSGVO viel Arbeit reingesteckt und bin trotzdem noch nicht fertig.
    Das Bloggen nahm privat viel Zeit ein und die habe ich momentan einfach nicht.

    Aber um auf Deine Frage zurückzukommen:

    Ich denke, dass sich der Blog an sich irgendwann ausschleichen wird, weil die Social-Media-Kanäle und deren User/Influencer einfach viel präsenter sind. Die nächste Generation wächst damit auf und wird, so denke ich, eher darauf zurückgreifen.
    Weil es halt schneller geht mit dem Handy usw.

    Liebe Grüße
    Caro

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    1. Ich sehe das leider auch so, auch wenn ich glaube und hoffe, dass es noch einige Jahre dauern wird. Man weiß ja nie, die Veränderungen sind ja momentan echt extrem schnell.

      Instagram mag ich zwar, aber das ist für mich wirklich ein Kanal für Bilder :) Die schau ich mir immer sehr gerne an, aber von den Texten her ist da halt sehr wenig geboten, meistens. Grade weil du das auch mit dem Handy ansprichst. Ich bin echt alt was das Tippen auf dem Handy angeht *lach* Wenn ich mir überlege ich müsste das hier jetzt alles auf meinem Smartphone eingeben würde ich ne halbe Stunde brauchen xD Ich mach alles immer noch auf dem PC weil es einfach schneller geht und ich nicht in so einen kleinen Minikasten gucken muss ^^
      Aber auch Blogs verlieren bei mir auf dem Handy ihre Individualität, da sehen alle gleich aus und ich kann nicht alles sehen ... deshalb mag ich das einfach nicht so gerne.
      Und wie du schon sagst: alles muss schneller gehen - das ist grade der Trend, den ich schade finde. Wenn ich Beiträge lese oder kommentiere, mag ich mir an sich auch Zeit dafür nehmen.

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  5. Guten Morgen
    Ich folge "meinen" Blogs nur über FB und meistens kommentiere ich auch dort. Da ich auch alles übers Handy mache, geht das für mich schneller. Ich selber habe keinen Blog und kein Insta, Twitter usw. Das ist mir zu zeitaufwändig und zu kompliziert. Dass die Blogs immer mehr Insta nutzen, ist mir allerdings auch schon aufgefallen und von einigen höre ich so gar nichts mehr.
    Ich fände es echt schade, wenn all die wunderschönen und liebevoll gestalteten Blogs verschwinden würden, aber ich fürchte fast, das ist der Lauf der Zeit. Vor ein paar Jahren wusste ich noch nicht mal, was ein Blog ist.
    YouTube nutze ich so gut, wie gar nicht. Ich mag keine Rezivideos und auch sonst gefallen mir meist die Blogbeiträge nur selten. Mir ist das meistens zu übertrieben. Wenn ich z.b. an diese Auspackvideos denken, bei denen man meint die Auspackende kippt gleich vom Stangerl oder sie hätte vielleicht lieber einen Porno drehen sollen...
    Naja jedenfalls hoffe ich, dass die Blogs noch lange Blogs bleiben und ich in Ruhe stöbern kann (wenn ich Zeit und Ruhe habe)
    Liebe Grüße Manuela

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    1. Das Argument scheint für viele wichtig zu sein: die Nutzung auf dem Handy. Und dass es schnell geht. Was ich aber eben schade finde, weil ja eh alles schon so auf Hektik getrimmt ist, da mag ich persönlcih mir für Beiträge, die mich interessieren, eben schon Zeit nehmen.

      Ich nutze ja auch instagram, einfach für die Reichweite, wobei das jetzt für meinen Blog hier wahrscheinlich kaum einen Unterschied macht xD Aber ich schau mir da sehr gerne die Bilder an. ^^

      Youtube mag ich auch nicht so gerne, oh ja, diese Auspackvideos *lach* Ich glaube, dass ich bisher nur ein einziges Mal sowas gesehen habe und das ist einfach nichts für mich. Ich mag dann lieber einen Post wo ich das nachlesen kann ;)

      Freut mich jedenfalls dass du jetzt extra reingeklickt und hier kommentiert hast <3

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  6. MoinMoin Aleshanee,

    ein sehr interessantes Thema. Ich muss erstmal gestehen, dass mir die ganzen Änderungen mit der DSGVO auch (wie euch anderen sicher auch) Steine zwischen die Beine geworfen hat. Ich habe viel gefeilt und wenig verstanden und letztendlich bin ich IMMER noch nicht sicher ob alles passt. Ein kleines winziges ungutes Gefühl bleibt im Hintergrund erhalten.

    Es überwiegt aber der Spaß am Blog. Ich glaube schon dass Bloggen langsam darauf zu geht "out" zu sein. Viel läuft über Instagram und Co. Das ist aber überhaupt nichts für mich, ich habe glaube ich 8 Jahre gebraucht um überhaupt mal Whatsapp zu installieren.

    Bei diesen ganzen Diensten wie Twitter, Pinterest, FB und Instagram stehen nur noch Fotos im Vordergrund. Das Ziel möglichst täglich was neues zu knipsen um die Follower bei Laune zu halten ist für mich meilenweit vom Thema und Grundgedanken des Blogs entfernt. Der Follower selbst wird nicht mehr "aufgefordert" mit dem Post zu agieren, sich Gedanken zu machen - es reicht wenn er klickt (gern über Handy von unterwegs mitten auf der Straße - einfach klick und der Poster freut sich über Anerkennung)

    Ein Austausch ist von vielen nicht gewünscht, sonst würden sie ja nicht über diese Medien veröffentlichen. Ich glaube (bitte fühlt euch nicht angegriffen, ich weiss ich schreibe das hier ziemlich provokant, aber ihr seid ja (fast) alle noch Blogger und fallt nicht in die diese Schublade) den meisten gehts nur noch um die Likes und Followerzahlen. Etwas was man schnell sieht ... "Boah der hat 5000 Follower"! Aber was sagt die Zahl aus? nix, nada niente. Bilder bekämen nur likes und man kann sein schwaches Selbstwertgefühl an der Anzahl verbessern. Aber ein wirklicher Austausch findet doch nur auf den Blogs statt.

    Ich habe nun gerade meinen Blog auf Wordpress gezogen, ich habe mit Liebe zum Detail alles ausgetüftelt wie ich es haben will und das hat mir sehr großen Spaß gemacht - regelmäßig finde ich noch Ideen die ich verbessern kann. Ich mag es mich hinzusetzen und lange Texte zu verfassen und mir Gedanken darüber zu machen und mich mit euch darüber auszutauschen.

    Ich habe zb die FB Seite meines Blog gelöscht, warum - weil NUR likes kamen manche Leute haben blind einfach alles durchgeliked sobald der Post kam, angeklickt hat ihn niemand und ein Austausch fand überhaupt nicht statt. Es ist einfach einmal zu klicken, man muss sich keine Gedanken machen - total schade.

    Also es gibt einen Wechsel, aber den werde ich auf keinen Fall mitmachen. Ich bleibe meinen Plan treu und werde weiterbloggen. Ich mache das in erster Linie für mich. es macht mir Freude und ich mag meinen Blog und ich mag wie er mit Leben gefüllt wird. Ich habe sehr wenig Follower (kann die an einer Hand abzählen) aber die, die ich habe kommentieren wenigstens auch mal.

    Ich hoffe ich bin niemandem zu Nahe getreten, ich weiss dass viele Instagramm zusätzlich nutzen, verzeiht mir aber bei diesem Thema gehen die Pferde mit mir durch (ich bin einfach auch ein anderes "Semester" da ticken die Uhren schonmal anders ;-)

    Seid lieb gegrüßt Lari

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    1. Hallo Lari,

      ja die ganzen Veränderungen haben viele verunsichert. Ich war auch lange am rumbasteln und hab mich informiert, hab das dann wirklich alles in 2-3 Wochen durchgezogen und nur noch ein paar kleine Nachbesserungen gemacht. Dann war das Thema aber für mich durch. Mehr war nicht möglich für mich, da der Rest in googles Verantwortung steht. Es kam ja auch keine Meldung bisher über irgendwas neues, also geh ich davon aus, dass das jetzt erstmal so passt.

      Ich denke auch, dass der Fokus bei social media Kanälen woanders liegt als beim Bloggen. Da ist alles sehr schnelllebig und auch kurze Zeitspannen gedacht, beim Blog ist das anders. Und gerade das mag ich daran :)
      Austausch gibts aber schon auf den anderen Plattformen, es kommt halt drauf an, was derjenige will. Nur Followerzahlen oder ein einfaches schnelles Medium, um sich "kurz" mit anderen auszutasuchen. Aber das liegt mir zum Beispiel gar nicht.

      Meine FB Seite wird erstmal definitiv bleiben, weil ich tatsächlich von FB schon viele Klicks auf den Blog bekomme. Die meisten gucken zwar nur in den Post auf FB, aber ich seh ja in der Statistik, dass auch viele Klicks von dort kommen. Ich klicke dort aber auch sehr viel an, einfach weil ich sonst keine neuen Posts von den Leuten zu sehen bekomme. Man kennt ja das Ranking von Facebook und wenn ich nichts like krieg ich auch nichts mehr angezeigt ...

      Freut mich auf jeden Fall zu hören dass du weitermachen möchtest! Wenn man Spaß dran hat und die Form des bloggens mag, sollte man das auch tun <3

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  7. Ich sehe und beobachte das genauso wie du. Wirklich Sorgen mache ich mir zumindest im Moment aber nicht um die klassischen Blogs. Ich glaube, wir haben eine unterschiedliche Zielgruppe mit unterschiedlichen Erwartungen an die Art der Informationsvermittlung.
    Instagram ist ganz stark, jung, schnell, schick und meistens inhaltslos. (Weiße Bücher, rote Bücher, Regenbogenregal...) Man sieht dort ganz gut, was von jungen Leuten gelesen wird. Das ist toll für Buchhändler, die wissen dann, wovon sie viel einkaufen können - in einem gewissen Segment. Und sicher auch für die Verlage und Autoren, die inzwischen selber auf Instagram setzen.
    Schauen wir genau hin, finden wir auf Instagram immer die gleichen Bücher und die Präsentation ist immer ähnlich. Mich persönlich langweilt das. Ich schreibe immer "jung", da ich gerade auf einem Bookstagram-Treffen in unserer Buchhandlung war. Ich war dort mit Abstand, mit großem Abstand, die älteste. Die nächstälteste war 30 und auch die hatte ein paar Jahre Abstand zu den anderen.
    Ich bekomme immer wieder mal im Reallife gesagt, wer so meinen Blog liest, auch von Personen, die ich nicht kenne. Auch beim Literaturquiz lerne ich immer wieder "stille, nicht bloggende Leser*innen" kennen. Das sind alles nicht die Leute, die auf Instagram unterwegs sind. Ich denke, wir haben da einen "Bloggerblick" in Hinsicht darauf, dass wir immer gern gucken, was die anderen machen und wo sie vielleicht auch erfolgreicher sind.
    Möglicherweise ist meine Sichtweise auch naiv, kann sein. Vielleicht rede ich es mir auch schön, weil ich einfach besser schreiben als Fotos machen kann. ;-)

    Liebe Grüße
    Mona

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    1. "Sorgen" an sich mache ich mir nicht, ich hab nur so ein Gefühl von "ich fände es schade wenn" ;) Einfach weil mir selber viel an meinem Blog liegt und ich eben gerne auch bei anderen Bloggern reinschaue und mir viele Informationen hole.
      Das fehlt mir bei twitter - instagram, eben weil es da "nur" um Fotos und kurze Texte geht. Mit twitter hab ich mich ja immer noch nicht so wirklich anfreunden können, auf insta guck ich da öfter, einfach weil ich mir gerne schöne Bilder anschaue :) Aber Texte lese ich da selten und kommentieren tu ich noch seltener, weil ich mich immer noch nicht an das Tippen am Handy gewöhnt hab :D

      Vor allem eben weil die jüngere Generation eher auf die social media Kanäle abfahren denke ich, dass die Blogs in 10-20 Jahren aussterben werden. Komisches Wort aber mir fällt grade kein anderes ein *lach* Was mich halt auch etwas wundert, weil viele darüber reden, sich austauschen zu wollen, dann aber doch eher auf diese Schnelllebigkeit setzen, auf die Followerzahlen, was ja 99% bestreiten usw ...

      Aber das ist sicher so, dass Blogs einfach andere Leser anziehen, was ja irgendwie auch gut ist, so ist für jeden was dabei :)

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  8. Hallo und guten Tag,

    ja im letzten Jahr ist einiges passiert, wegen der Datenschutzverordnungssache.

    Einige meiner persönlichen Abo per Mail Blogs sind einfach verschwunden, was ich durchaus schade finde....andere sind ganz auf FB oder man kann ihnen nur per Googel-Konto eine Nachricht mitteilen.

    Aber das alles ist nicht mein Ding
    ....ich mags Blogs und Blogger, die sich wirklich die Mühe machen auch zum Leser/Blogger einen Kontakt aufzubauen über ihren Blog.

    Und die sich nicht dauert nur über diese Likes definieren und wie die Schneekönige z.B. über 5000 Likes/Follower freuen....liken ist schnell passiert.

    Aber eine persönliche Meinung in einen Satz/Sätze/Worte zufassen dauert schon länger oder?

    Deshalb bin ich ein Fan von normalen Blogs und folgen diesen dann gerne und treu per Abo-Mail.

    Auch wenn ich durchaus einsehe gerade für Autoren ist FB immer noch extrem wichtig zur Verbreitung ihrer Romane...

    Ich persönlich habe kein Handy, brauche kein FB, Googelkonto, Twitter, Pinterest, Instagramm usw. Denn früher ging es auch so.....sorry.. ich muss/möchte/brauche mein Essen z.B. nicht ins Internet bringen um glücklich zu sein..

    Und es macht mir auch nichts aus, wenn ich da altmodisch eingestellt bin.

    Ich sage immer, man muss nicht alles mitmachen...und jeder kann selber entscheiden wie er/sie mit Medien umgeht...

    LG..Karin..

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    1. Hihi, Karin :) Du folgst mir schon so lange als "nur" Leserin und ich freu mich immer, wenn du einen Kommentar da lässt!

      Ich bin so eine Mischung zwischen neu und alt, denn auf meine FB Seite möchte ich eigentlich nicht verzichten, einfach weil ich sonst sehr viel weniger Zulauf auf dem Blog hätte. Ich hab grade oben schon kommentiert, dass ich durchaus auch viele Klicks von FB auf meinen Blog habe. Die meisten dort mögen zwar nicht auf einen extra Beitrag schauen, aber einige tun es halt eben doch.
      Was jeder so postet überlasse ich jedem gerne selbst, aber für mich ist das hauptsächlich eine Plattform (also hier auf dem Blog) um mich mit anderen Lesewütigen über Bücher auszutauschen. Und eben auch bei anderen Blogs zu stöbern und Neuigkeiten zu erfahren.

      Aber man spürt halt schon jetzt so langsam, dass sich das Ruder dreht und die "jüngeren" nachrücken und das machen sie wohl eben lieber auf twitter, instagram und youtube.

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  9. Hi Alex,

    ein sehr interessantes Thema, über das ich mir schon länger Gedanken mache. Ich habe das Gefühl, dass der Trend doch sehr zu YouTube hingeht, denn die "jungen" Generationen sind eben da viel mehr unterwegs. Deswegen hatte ich mich daran auch mal versucht und es hat mir tatsächlich auch Spaß gemacht. Doch ich konnte und wollte mich auch nicht von meinem Blog trennen und wie du schon sagtest: Irgendwann wird es einfach zu viel.
    Und ja viele Webseiten haben schon ca. 50% Nutzer übers Handy und Instagram ist ja sowieso darauf ausgelegt übers Handy genutzt zu werden :-)

    Ich finde auch, dass Blogs nachhaltiger sind als z.B. die Social Media Kanäle, trotzdem kann man auch gut an den Kommentaren beobachten, dass immer wenige auf Blogs kommentiert und reagiert wird sondern eher z.B. Herzchen auf Instagram verteilt werden.

    Ich bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt, aber mit der jungen Generation im Rücken habe ich das Gefühl, dass YouTube immer mehr zunehmen wird.

    Liebe Grüße
    Desiree

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    1. Mit youtube hab ich jetzt im Bereich Bücher/Lesen überhaupt nichts am Hut muss ich gestehen. Das ist einfach nicht die richtige Plattform für mich. Also Hörbücher oder sowas, ja die höre ich mir da an, oder Interviews oder sowas. Aber mehr mach ich da nicht.

      Die Handynutzung ist ein ganz starker Punkt denke ich. Das mach ich halt so gut wie gar nicht - nur für insta - und da schau ich mir nur die Bilder an ;) Blogs wenn ich mir auf dem Handy ansehe, schauen die alle gleich aus ^^ Ich mag den gesamten optischen Eindruck, den ich am PC habe und da finde ich es auch übersichtlicher.

      Eben, Herzchen verteilen kann man schnell, aber man hat ja im Prinzip nichts davon ... wenn man lieber den Austausch mit anderen möchte, fühl ich mich auf Blogs sehr sehr viel wohler.

      Ich bin auch gespannt wie sich das entwickelt und hab das Gefühl, dass die Jungen sich eben auf youtube und instagram mehr rumtreiben werden und neue Blogs gar nicht mehr groß entstehen. Aber mir reicht es ja wenn sie sich noch einige Jahre halten :D

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  10. Hallo Aleshanee,

    ich denke nicht, dass die sozialen Medien gegenüber den klassischen Blogs standhalten werden. Das liegt nicht nur daran, dass die sozialen Medien vor allem in Deutschland fast nur als Werbeplattform verwendet werden und dass Du nicht beeinflussen kannst, was Du liest.

    Außerdem sind die sozialen Medien viel schnelllebiger. Einmal gesehen und weg. Aus den Augen, aus dem Sinn. Wenn Du mal einen interessanten Artikel entdeckt hast und ihn wiederfinden möchtest, bist Du auf verlorenem Posten.

    Blogger möchten gern, dass ihre Artikel gelesen werden. Instagrammer und Youtuber sind auf Klicks aus. Ich hatte als ich mit meinem Buchblog noch auf Facebook war, Beiträge gehabt, die von mehreren Tausend Facebookern gesehen wurden, aber keiner hatte den Beitrag wirklich gelesen.

    Es sind zwar einige Blog verschwunden, aber es gibt noch immer sehr viele Buchblogs. Und das ist auch gut so, denn die Denkweise ist eine vollkommen andere. Und das wissen auch die Verlage.

    Das Thema Nachhaltigkeit wurde ja schon ein paar Mal angesprochen: Meine Beiträge sind auch nach mehreren Jahren noch online und werden von Suchmaschinen gefunden. Die Beiträge aus den sozialen Medien verschwinden irgendwo auf Nimmerwiedersehen im digitalen Nirvana...

    Viele Grüße
    Der Büchernarr Frank

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    1. Im Prinzip bin ich deiner Meinung, aber ich finde grade die "jüngere Generation" ist eher auf das schnelle Liken fixiert und dafür sind Blogs nunmal nicht gedacht. Schnell überall gesehen werden, schnell mal ein Foto, schnell mal seine Meinung hintippen in 1-2 Sätzen, diesen Eindruck hab ich davon.
      Und das finde ich halt so schade dran, weil viele reden von weniger Hektik, Stress und Entschleunigen, aber das scheint bei 90% nicht angekommen zu sein, obwohl es gefühlt 90% ständig predigen ^^

      Viele Blogs gibt es, definitiv, und es sind ja auch nicht nur Buchblogs, sondern da gibts ja noch eine Menge anderer Sparten. Trotzdem hab ich so ein Bauchgefühl, dass da ein Umschwung kommt, das müssen wir wohl einfach abwarten.
      Wobei ich jetzt nicht glaube, dass das in den nächsten Monaten geschieht, aber in den nächsten Jahren.

      Vor allem wollte ich das Thema einfach mal ansprechen um zu sehen, wie die Meinungen von euch dazu sind ;)

      Ja, grade die Nachhaltigkeit von Beiträgen find ich so super bei Blogs, aber auch die Übersichtlichkeit, da findet man eben schnell was und hat eine tiefere Bindung zu den Bloggern, also ich zumindest. Auf einem Blog "sehe" ich mehr von der Person wie woanders im Netz.

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  11. Hallo Aleshanee,

    ich glaube, es kommt drauf an, welcher Typ man ist. YouTube interessiert mich gar nicht. Ich lese lieber anstatt zuzuschauen. Die Bilder auf Instagram sind nett, aber ich lese da meistens nicht einmal die Bildunterschrift - das ist mir alles zu unübersichtlich und zu wenig. Genauso verhält es sich bei mir auch mit Facebook.

    Ich weiß nicht, ob die Blogs am Aussterben sind. Momentan kann ich mir das gar nicht vorstellen, weil es für mich die beste Möglichkeit ist, um mich mit anderen auszutauschen. Und wie du schon richtig schreibst, die gesetzlichen Richtlinien gelten grundsätzlich für ALLE Kanäle.

    Naja, manchmal klicke ich mich am Handy bei Blogbeiträgen durch und mustere aus, was mich im Moment nicht interessiert. Manchmal lese ich sogar einen Beitrag am Smartphone. Aber in erster Linie lese & kommentiere ich via Laptop. Alles andere ist mir zu mühsam.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hihi, das erste was du geschrieben hast kann ich direkt unterstreichen. Außer bei FB, da gucke ich doch schonmal genauer bei manchen. Aber die die mir wichtig sind, die hab ich eh in meinem Blogroll.

      Noch nicht am Aussterben, aber ich hab grade irgendwie das Gefühl, dass es beginnt. Weißt was ich meine? Die jüngeren tummeln sich einfach mehr auf insta und youtube und ich könnte mir eben vorstellen, dass die Tendenz eher dahin geht. Aber ich glaube nicht dass Blogs so schnell verschwinden werden, aber es schon in die Richtung gehen wird. Wir werden uns überraschen lassen müssen ;)

      Oh ja, mir ist das ehrlich gesagt auch zu umständlich am Handy, ich tippe lieber auf meiner Tastatur :D Für den Kommentar hier hätte ich Handy bestimmt ne halbe Stunde gebraucht xD

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    2. Hm, vielleicht verlagert es sich? Ich denke nicht, dass unser buchiger Austausch am Aussterben ist. Vielleicht ändern sich die Rahmenbedingungen und ev. sogar mal der Kanal (weg vom klassischen Blog). Aber eine Website (bzw. ein Blog) ist und bleibt eine Website. Ansonsten würde für den Austausch LB reichen (was es für uns nicht tut, sonst wären wir nicht hier). Und bei den anderen Social Media sind wir uns einig, dass es zu wenig ist. ;) Ich glaube, wir Nerds finden immer einen Weg. :)

      Übrigens, diese Panikmache wegen des Urheberrechts werde ich jetzt absolut ignorieren. Wenn man genau drüber nachdenkt, müssen sie dann das ganze Internet abdrehen. Bzw. die Leute sind doch froh, wenn wir von ihren Büchern (egal ob Autoren/Verlage) berichten? Warum sollten die keine Pauschal-Lizenzen erteilen? Nein, das werden wir bestimmt auch überstehen.

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    3. Ja! Verlagern. Das ist ein gutes Wort dafür!

      Aber die Art wie Blogs sind mag ich einfach gerne und die anderen Sachen sprechen mich nicht wirklich an ^^ Deshalb mein Dilemma wenn ich daran denke, dass das aufhören könnte.
      Es wird sich in den nächsten Jahren definitiv einiges tun und klar, es kann durchaus neues kommen was interessant ist. Also im Sektor Austausch so wie Blogs - Social Media Seiten usw...

      Das Urheberrecht hab ich bisher auch gekonnt ignoriert *lach* Ich hab noch die schweren Wochen der DSGVO im Nacken, so eine Panikwelle mach ich nicht mehr mit :D Erstmal abwarten <3

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  12. Hallo liebe Aleshanee,
    Das ist ein sehr interessanter Beitrag. Ich glaube du hast einige Wahrheiten erkannt. Social Media ist zwar "in", aber extrem schnelllebig. Ein Blog dagegen besteht für immer, der kann auch noch nach Jahren durchgeklickt werden und neue Leser finden. Ich bin sehr aktiv auf Instagram und Pinterest, muss ich sagen, aber ich gehöre mit 21 wohl auch der jüngeren Generation an und finde da viele Leute in meinem Alter und mit meinen Interessen. :D Trotzdem ist mein Blog der zentrale Bestandteil meiner Internetpräsenz, denn dort kann ich so ausführlich schreiben wie ich will und direkt und auch nach längerer Zeit mit meinen Lesern und Freunden interagieren.
    Ich glaube daher kaum, dass das Bloggen "out" wird. Es gibt kaum ein anderes Medium, auf dem man so ausführlich über sein Leben/Interessen berichten kann.
    Liebe Grüße, Aurora

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    1. Danke dir <3

      Das seh ich genauso und es freut mich, dass es eben doch auch so junge Menschen gibt die sich doch für einen Blog entschließen. Ich bin jetzt 43 und hab recht spät sozusagen angefangen. Ich kannte das alles gar nicht, weder Facebook noch twitter oder ähnliches. Da kam ich erst durch den Blog dazu. Und den möchte ich auch nicht mehr missen, weil ich gemerkt habe dass hier viel mehr persönlicher Austausch und Kontakt stattfindet, als auf den anderen social media Kanälen.

      Wobei ich schon finde dass es zwar langsam, aber doch stetig mehr zu social medias tendiert.

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  13. Hallo liebe Aleshanee,
    als Buchbloggerin bin ich vermutlich nicht ganz so objektiv unterwegs, wie es diese Frage verlangt. Natürlich bin ich (als Bloggerin) der Meinung, dass Buchblogs nicht altmodisch sind. Auch lege ich mein Augenmerk in erster Linie auf den Blog und erst dann auf die verschiedenen Socialmediakanäle. Ich handhabe es wie du: Ich verwalte die Plattformen und Beiträge über den PC. Instagram rufe ich über das Handy auf.

    Ich denke allerdings auch, das der "normale Nutzer" eher auf Socialmediakanälen unterwegs ist. Bevor ich damals auf meinen ersten Buchblog aufmerksam geworden bin, war ich hauptsächlich auf Lovelybooks unterwegs. Ich bin erst durch eine Buchbloggerin darauf aufmerksam geworden, dass es sowas wie eine Buchbloggergemeinde überhaupt gibt.
    Ich denke, dass gerade Jugendliche in erster Linie auf Instagram unterwegs sind. Vielleicht auch auf Snapchat. Solche Plattformen sind natürlich auch leichter zu handhaben. Auch tummelt sich dort nicht nur eine bestimmte Zielgruppe herum. Dort findet man auch die beste Freundin oder den Nachbarn.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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    1. Ahhh endlich mal jemand der noch einen PC hat! *lach* Mir kommt es ja so vor als sterben die auch aus, weil jeder alles nur noch über das Smartphone macht xD

      Ich bin genauso zu Blogs gekommen! Meine erste Plattform war auch Lovelybooks und da hatte ich von Blogger noch gar keinen Schimmer!

      Objektiv kann man sowieso nichts beantworten, weil immer deine eigenen Eindrücke in die Frage mit einspielen ;) Außer es handelt sich um Matheaufgaben, aber selbst da ... *lach*

      Jedenfalls, ja, grade Jugendliche sind wohl viel auf insta & Co unterwegs und youtube boomt ja auch immer mehr. Grade twitter und insta setzt halt nur eine kurze Aufmerksamkeitsspanne voraus und das ist das, was ich selber so gar nicht mag.
      Schön zu hören auf jeden Fall dass es für dich noch up to date ist, das bloggen und du hoffentlich auch noch lange weitermachst <3

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    2. Also ich muss ja sagen, dass ich viel besser über eine PC-Tastatur tippen kann, als über die Handytastatur. Außerdem finde ich den großen Monitor teilweise etwas übersichtlicher. Aber jaaaa, ich sehe auch ein, dass das ein wenig oldschool ist ;o)

      Ich finde es gerade sehr beruhigend, dass es dir genauso ergangen ist und du damals auch noch gar nicht so über Buchblogs informiert warst. Ich denke sogar, dass es einigen so geht und dass einige noch nie etwas von Buchblogs gehört haben bzw. auf einen draufgeklickt haben.

      Dass Youtube ebenfalls gut mit dabei ist, wundert mich nicht. Ich meine die App ist ja schon auf vielen Fernsehern vorinstalliert. Und auch diese Plattform behandelt verschiedenen Themen. Da klickt sich der "normale" Konsument vielleicht einfach mal auf einen Buchbeitrag und stöbert dann wie gewohnt weiter. Aber dieser eine Beitrag kann natürlich auch schon seine Neugierde geweckt haben und es kann sein, dass er dann mehr Beiträge von eben diesem Youtuber anschaut.

      Ein Buchblog ansich hat da vielleicht nicht so ganz die Werbemöglichkeiten, wie die Socialmediakanäle. (?)

      Dennoch: Ich bin Buchblogger aus Leidenschaft und ich freue mich, dass es da auch noch viele andere gibt, die ebenfalls so konsequent dieses Hobby verfolgen :o)

      Was die kurze Aufmerksamkeitsspanne angeht: Ja, ich denke auch, dass gerade Instagram, eine Plattform, die in erster Linie mit Bildern und wenig Text arbeitet und Twitter, eine Plattform, die sogar extra auf wenig Worte angelegt ist, dazu beitragen, dass man schnell von einem Beitrag zum anderen springen kann und dabei eben nicht so sehr in die Tiefe geht. Und gerade deswegen gehören, jetzt möchte ich die klassischen Buchblogs doch nochmal gleich wieder ein wenig anwerben, Buchblogs zu einer Sparte, die unbedingt auch ihren Platz auf dem Markt verdient hat. :o)

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    3. Ich habs bis vor kurzem eigentlich nicht als "oldschool" empfunden *lach* Aber anscheinend krieg ich auch alles immer erst viel später mit xD Ich tippe schon seit 30 Jahren mit dem 10 Finger System auf Tastaturen, das geht 100 x fixer als auf dem Handy bei mir ^^

      Die Youtube App ist auf Fernsehern vorinstalliert? O.O Jetzt komm ich mir wirklich alt vor! Ich beschäftige mich aber auch nicht wirklich viel mit Fernsehen. Der wird nur angemacht wenn ich was auf netflix schaue oder eine DVD :D Da ist mal wieder viel neues an mir vorbeigegangen wie mir scheint.

      Werbemöglichkeit, ja ich denke vielleicht geht es auch darum? Ich sehe Blogs ja nicht als "Werbemöglichkeit", auch wenn das Verlage und Autoren tun - und ja, vielleicht auch Blogger selber.
      Aber "Werbung" kann ich und konnte ich noch nie leiden und mag das nicht auf meinem Blog. Und mag eigentlich auch keine sehen ^^ Meinungen austauschen zu Büchern: sehr gerne. Das hat aber nach meinem Empfinden nichts mit Werbung zu tun. Aber das würde jetzt auch zu weit ausufern ;)

      Jedenfalls, diese kurze Aufmerksamkeitsspanne die du ansprichst, das ist genau was ich an diesen Kanälen nicht so mag, die aber die Hektik unterstreiche, die unsere Gesellschaft ja momentan fest im Griff hat. Jeder redet vom Entschleunigen, zappt aber durchs Handy, durchs Fernsehen und durch sein ganzes Leben ...

      Da ist mir die gefühlt ruhigere und nähere Art unter Bloggern dann doch lieber <3

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  14. Liebe Alex,

    ich glaube, es ist eine Frage der Zielgruppe.
    Mit einem Blog bedient man eine andere Zielgruppe als mit youTube. Die Zukunft liegt, meiner Ansicht nach, bei YouTube. Was nicht heißt, dass Blogs out werden.
    Ein Bekannter hat einen ~17 jährigen Sohn, er erzählt, dass der Sohn keine Tasten mehr benutzt. Da läuft alles über die Sprachsteuerung.

    Aber ich will auch gar nicht 18 jährige erreichen, daher mache ich mir erst mal keine Sorgen.
    Auch die Verlage werden das Interesse haben, verschiedene Zielgruppen zu erreichen.
    Wir wissen nicht, wie sich die Technik in den nächsten 7 Jahren verändert. Vielleicht gibt es bis dahin etwas, dass You Tube alt aussehen lässt. Vielleicht bewegen wir uns irgrndwann mit unserem Hologramm im Netz, wo jeder eine Wohnung hat. Du kannst das virtuell bei mir klingeln, Dich in einen Sessel auf die Veranda setzen (mit Blick aufs Meer) und statt wie heute meine Beiträge zu lesen, wird Dir mein Hologramm dann davon erzählen. ^^ :))))

    Es gibt ja auch immer diese Diskussionen, welche Plattform ist besser. Auch da denke ich, sie bedienen einfach unterschiedliche Zielgruppen. Um Blogartikel zu lesen, braucht es mehr Zeit, als auf FB einen Artikel zu lesen. YouTube braucht nicht weniger Zeit und ich finde Bookstagram inhatlich ganz schlimm auf YT, aber für die jungen Leute ist es der Hit.
    Insta dagegen spricht eher die visuellen Typen an. Und nichts davon ist besser oder schlechter. Das wäre, als würde man fragen, ob Schoko- oder Erdbeereis besser wäre. xD

    Das Blogs nachhaltiger sind, halt ich für fraglich. Jedenfalls im Vergleich zu Insta und YouTube. Ich schau mir auf YouTube ganz oft alte Sendungen an, während ich nur alte Blogbeiträge lese, wenn ich bewusst was suche.

    Dass das Vernetzen mega zeitaufwändig und anstrengend ist, keine Frage!!!

    Eine Freundin sagt immer, Facebook ist bei den jungen Leuten total out. Deren Kinder und Klassenkameraden unterhalten sich nur über WhatsApp und ich weiß nicht mehr was.

    Also, ich habe vor die Stellung zu halten, bis zu der Sache mit dem Hologram und meinem Haus am See. :D

    Liebe Grüße
    Petrissa

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    1. Ja, die Zielgruppen sind definitiv unterschiedlich! Da wir "alten Blogger-Hasen" aber auch irgendwann mal alt sind, in vielen vielen Jahren, denke ich dass die Blogs da doch eher nachlassen werden.
      "Schlechter" mag ich die social medias nicht bezeichnen, aber wenn ich so schaue welcher Sinn sich von den meisten Nutzern dahinter verbirgt, finde ich die Tendenz schon ein bisschen traurig (Aufmerksamkeit durch Likes)

      Oh, das Haus am See :D Ja, ob das irgendwann alles virtuell stattfinden wird, wir werden sehen, wortwörtlich. Die Vorstellung ist einerseits faszinierend, andererseits möchte ich sie lieber als Vorstellung behalten und nicht real erleben. Da hänge ich dann doch zu sehr am "wirklichen Leben", obwohl wir ja hier auch schon sehr viel im Internet unterwegs sind. Wir tauschen uns ja jetzt schon übermäßig über Blogs und social media aus ...

      Wegen der Nachhaltigkeit, bei YouTube und dem Bereich Bücher/Lesen kenne ich mich halt wirklich gar nicht aus. Ich selber bin da nur wenn ich mir mal ein Hörspiel anhören möchte oder einen Beitrag. Das stimmt natürlich, da findet man viele alte Sachen. Ich bin bloß einfach kein Fan von Videos wo Bücher ausgepackt werden oder jemand was drüber erzählt. Ich lese da doch einfach lieber einen Text.

      Haha, ja meine Kinder (zwischen 17 und 23) finden Facebook auch total out und da ist auch keiner unterwegs. Angemeldet sind wohl ein paar ihrer Freunde, machen da aber schon seit Jahren nix mehr ^^ Aber in einigen Gruppen sehe ich schon viele junge Leute noch. Die meisten tendieren dann aber doch eher zu instagram, pinterest und youtube.

      Freut mich auf jeden Fall dass du und dein Blog uns noch länger erhalten bleiben wirst <3

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    2. Meine Prognose bezog sich auch erst mal auf die nächsten 5-7 Jahre. Ich glaube, länger kann man heutzutage technisch nicht mehr planen. Wenn Du mal überlegst, was es in den letzten 15 Jahren alles an Erneuerungen gegeben hat. Wie sich das Handy alleine entwickelt hat. Vom normalen schnurlosen Telefon zu einem kleinen Hightech Computer. Wie cool war der IPod und nun ist er völlig out.
      Ich glaube, das wird noch eine abenteuerliche Reise!

      Das mit YouTube und Büchern habe ich oben falsch geschrieben, das kam mir erst später. Bookstagram ist ja Insta und YouTube heißt Booktube. Booktube finde ich furchtbar. Die labern viel, aber erzählen kaum was über den Inhalt. Ich bin da schon zweimal so dermaßen auf die Nase gefallen. Auf Empfehlung hin habe ich mir die Bücher gekauft und mich dann gefragt, ob die Booktuber die überhaupt gelesen haben.
      Aber so andere Videos schau ich mir schon hin und wieder gerne an und in dem Bezug guck ich dann auch oft auf alte Videos.

      Aufmerksamkeit durch Likes ist schlimm. Hast Du das mit der berühmten Bloggerin mitbekommen, deren erzählte Geschichte über ihre Holocoustfamilie total erstunken und erlogen war?

      Liebe Grüße
      Petrissa

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    3. Die Technik, ja die schreitet extrem schnell voran. Wir haben ja genug Bilder vor Augen schon alleine aus den Bücher Richtung Dystopie und Sci-Fi, da kann man sich nur überraschen lassen was wohl als nächstes auf uns zukommt. Umsetzbar scheint das ja alles irgendwann zu sein.

      Ah ok, Booktube ^^ Ne, also sowas schau ich überhaupt nicht. Da bin ich einfach nicht der Typ dafür :) Blöd natürlich, wenn du da schon negative Erfahrungen gesammelt hast.

      Oh, das mit der Bloggerin hab ich natürlich wieder mal nicht mitbekommen. Irgndwie läuft sowas immer an mir vorbei ... Aufmerksamkeit um jeden Preis oder wie heißt das? Aber wundern tut mich sowas ehrlich gesagt nicht. Ich bin eh ein sehr kritischer Mensch und glaube erstmal rein gar nix *lach* Grade was Medien betrifft oder so "große" Schlagzeilen und Worte - ich hinterfrage da grundsätzlich erstmal alles ;)

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    4. Marie Sophie Hingst. Sie hat den Goldenen Bloggerpreis 2017 bekommen.

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    5. Ok krass. Hab grade mal nach ihr gegoogelt ... das ist schon mehr als dreist. Da gibts ja schon einige ähnliche Fälle. Wie sehr muss man nach Aufmerksamkeit streben um sowas zu machen? Das müssen ja extrem arme Menschen sein, wenn sie nach solchen Mitteln greifen. Kranke Leute gibts, das gibts gar nicht :(

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  15. Hey Alex,
    mir geht es da wie dir. Ich glaube, ich bin dafür einfach zu alt. :D

    Nee im Ernst. Als ich 2008 mit dem Bloggen anfing, gab es zwar schon FB und Twitter, aber das waren eher so nebenbei. FB wurde genutzt um seine Freunde wieder zu treffen, also Abklatsch der "VZ"-Seiten. Kennst du die noch? Und Twitter war schon immer Twitter. Nur, dass es die Worte "Social Media" noch nicht gab und auch gar nicht diese Präsenz hatten.

    Mich nerven Social Media sehr. Zum einen, weil diese einen extrem hohen Stellenwert haben und uns Blogger regelrecht wegdrängen. Meine Schwägerin ist auch eine "Instabloggerin". Wenn ich das schon höre, dann könnte ich sie würgen. Nein, das ist sie nämlich nicht. Aber das ist es, was mich auch so nervt und was uns Blogger aussterben lässt. Der Begriff nimmt so viel ein, dass wir "richtigen" Blogger gar nicht mehr wahr genommen werden.

    Klar, gerade Insta macht auch viel Arbeit. Ich sitze da auch etwas dran, um meinen Post fertig zu bekommen. Aber das mache ich nur, weil ich in meiner Statistik sehe, dass Leute dadurch auf meinen Blog kommen. Ich poste auf meiner FB-Seite nur meine aktuellen Beiträge und reagiere sehr selten dort auf Kommentare, aber trotzdem kommen die meisten Besucher meines Blogs von FB. Es ist zum Mäuse melken.

    Als Blogger kann man einfach nicht mehr ohne und das ist etwas, was mich nervt.

    Ja, ich denke schon, dass wir Blogs bald aussterben werden. Aber leider haben wir uns das selber zuzuschreiben.
    Ich werde meinen Blog eisern verteidigen und weiterhin behalten. Auch wenn mich das Social Media nervt. Aber hey. Man kann nicht alles haben. ;)

    Ich wünsche dir einen tollen Freitag abend und schöne Pfingsten. <3

    Ganz lieben Gruß
    Steffi

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    1. Hach Steffi, zu alt ist man ja eigentlich nie, aber irgendwie zu festgefahren oder? :D "VZ" Seiten sagt mir was und ich glaube mich auch dran zu erinnern, aber mich hat das damals nie interessiert. Genauso wie FB oder twitter. Ich bin zu dem ganzen erst durch den Blog gekommen, das war 2013.

      "Nerven" tun mich diese Kanäle nicht, aber sie haben für mich einfach entgegen der Mehrheit keinen hohen Stellenwert. Auch dass Instagram oder auch FB-Seiten als "Blog" bezeichnet werden kann ich immer gar nicht hören, das ist einfach was völlig anderes.
      Ich bin da auch nur wegen meinem Blog, werde mich aber wohl demnächst zumindest mal von twitter verabschieden, weil da so wenig Feedback kommt dass es sich einfach nicht rentiert für mich.

      FB, ja, da kommen auch viele Klicks und deshalb werde ich da wohl auch erstmal noch bleiben. Vor allem durch die Buchgruppen kommt man da auch mit vielen Leser in Kontakt, was an sich ja auch schön ist. Wobei ich ja Facebook an sich so gar nicht leiden kann, aber wie du schon sagst, ich glaube ohne hätte ich viel weniger Besucher und Sichtbarkeit.

      Oh, wieso haben wir uns das selber zuzuschreiben? Woran meinst du denn, das es liegt? Da wäre ich jetzt schon neugierig :)

      Ich werde auch so lange weiterbloggen wie ich kann und es mir Spaß macht. Dafür liegt er mir einfach viel zu sehr am Herzen <3

      Dankeschön, das wünsch ich dir auch!!!

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    2. Die Antwort auf die Frage würde mich auch interessieren.

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  16. Hallo Aleshanee,

    kleiner Nachtrag von mir..

    Ich bin ja ein Fan von Blogtouren und da machte ...

    ....ich persönlich zur Zeit durchaus einen Trend aus, dass vermehrt Blogtouren nur auf FB-Seiten/Blogs oder auch gerne als Mischung mit normalen Blogs statt finden.

    Weil doch viele, junge/jüngere Blogger und Autoren nur auf FB aktiv oder auffindbar überhaupt sind...

    Was ich natürlich schon schade finde, weil ich mich ja mit FB nicht anfreunden kann.

    LG..Karin..

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    1. Jap, das ist mir bei Blogtouren auch schon öfter aufgefallen in letzter Zeit. Die Beiträge sind oft ganz gemischt auf Blogs, Facebook, instagram oder manchmal sogar auf youtube zu finden.
      Finde ich auch sehr schwierig, denn nicht jeder ist auf allen Plattformen und hat damit nicht die Möglichkeit, alle Beiträge zu sehen.

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  17. Liebe Aleshanee,
    mir geht es ähnlich, ich nutze Social Media-Plattformen zwar zum Teil, aber ein Blog ist einfach intensiver und wie du schon geschrieben hast, er ist übersichtlicher und ich finde auch dauerhafter. Mit Twitter kann ich mich nicht wirklich anfreunden, und meine Facebook-Seite zum Blog habe ich deaktiviert, als die DSGVO auf uns "zurollte". Also bin ich eigentlich, neben dem Blog, nur auf Instagram wirklich "aktiv", soweit man das sagen kann, denn ich teile dort nicht alles, was ich auf dem Blog veröffentliche, und bei Instagram kann von "Bloggen" ja nicht wirklich die Rede sein. Auch ich bin eher der Laptop-Arbeiter, denn da kann ich mit 10 Fingern schreiben; das Tippen am Handy ist mir viel zu umständlich. Sogar Instagram und Whatsapp nutze ich lieber am Laptop.
    Wie du schon schreibst, gerade bei Instagram ist alles so schnelllebig, und Beiträge verschwinden schneller in der Versenkung als man sie hochladen kann, aber ich befürchte auch, dass die Blogger langsam aussterben, was ich sehr schade finde.
    Liebe Grüße
    Susanne

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    1. Ahhh wie schön zu sehen dass doch noch andere außer mir den Laptop/PC und eine Tastatur benutzen :) Das scheint ja auch mittlerweile nicht mehr so üblich zu sein, da alles über das Handy läuft.

      Immerhin hab ich mich jetzt durch die ganzen Überlegungen entschieden twitter für mich komplett zu streichen. Da werde ich meinen account wohl nächste Woche löschen. Das ist einfach nichts für mich.

      Ich denke schon, dass das Bloggen noch einige Jahre präsent sein wird, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es immer mehr verdrängt wird. Und wer weiß welche Plattformen noch auf uns zukommen bei der ganzen Entwicklung die so schnell vorangeht... Ich hoffe einfach, dass das noch etwas dauert :)

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    2. PC/Laptop/Tastatur: sind auch mir die Liebsten.^^ Soll es ja nicht umsonst gewesen sein, das Tippen mit 10 Fingern gelernt zu haben. :D
      Und dazu ist interessant: wenn ich diese herunterfahre, herrscht Ruhe, die ich für Bücher nutze, der eigentliche Grund dafür, warum ich einen Blog habe.

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  18. Hey Aleshanee,

    Das sich dahingehend was ändert kann man wohl nicht bestreiten, denn ab diesem Jahr können sich auch buchaffine Social-Media Accounts (instagram, YouTube) für die Frankfurter Buchmesse akkreditieren lassen. Das war meine ich letztes Jahr noch nicht möglich.
    Stories gucke ich noch häufiger als Bilder auf instagram an, finde es aber toll, wie schön manche Bücher in Szene setzen können. Ich würde manchmal gerne mehr dort machen, mir fehlt dann aber doch ein bisschen die Kreativität und meist lese ich ebooks. Mein instagram ist daher eine Mischung aus meinen Nägeln, ab und zu mal etwas buchigem oder Bilder von Events oder Ausflügen.
    Meinen Blog mag ich immer noch sehr gerne, auch wenn sich viel auf die Social Media Kanäle verteilt hat. Jeden Kanal kann man nicht mit der gleichen Aufmerksamkeit bespielen und ich finde, da sollte man sich dann die aussuchen, die einem am besten gefallen. Ganz ohne Social Media geht es heute wohl nicht mehr, aber das muss ja nicht unbedingt was Schlechtes bedeuten.
    Ich schreibe meine Beiträge beispielsweise meist auf meinem iPad. Nur für Bilder und Links brauche ich noch meinen Laptop. Für diesen langen Kommentar wäre mir mein Handy wohl auch zu anstrengend gewesen. Für mein iPad habe ich eine Tastatur und damit geht das super.
    Vielen Dank für deinen Beitrag, der einem zum Nachdenken anregt und ich wünsche dir ein schönes Pfingstwochenende.

    LG, Moni

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    1. Ah, das wusste ich zum Beispiel gar nicht, das mit der Buchmesse. Aber da sieht man ja schon, dass es wohl doch in diese Richtung große Entwicklungen gibt.

      Instagram ist halt schön zum anschauen, aber mehr auch nicht. Zumindest finde ich da nichts bei dem ich mir denke, dass ich da jetzt große Infos oder einen guten Austausch hätte. Und ich kommentiere da nur sehr ungerne, weil es eben über das Handy läuft ^^

      Ohne social media ist es wirklich schwierig und ich denke auch, dass man sich da einen Kanal aussuchen sollte der einem am besten zusagt, sonst wird es einfach zuviel. Dass man es "braucht" finde ich allerdings nicht so gut. Auf einen Blog kann jeder zugreifen, auf insta oder twitter ist aber nicht jeder angemeldet ... dadurch dass so viele lieber diese Kanäle anklicken schauen eben immer weniger direkt in die Blogbeiträge. Das hab ich jetzt doch schon sehr häufig gehört, dass dieser Extra-Klick auf einen Beitrag schon zu viel ist, selbst wenn er interessant klingt. Nur die Kurzinfo bei Facebook zum Beispiel um was es geht reicht den meisten schon. Aber da steht eben nur eine Kurzinfo ... es geht also wieder um das "schnell und weiter"

      Dankeschön Moni, das wünsche ich dir auch <3

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    2. Das stimmt, ich schaue bei Instagram eigentlich auch nur durch und like dann mal etwas. Da macht es instagram aber auch etwas umständlich, weil man links ja nur in der Bio speichern kann und nicht direkt beim Beitrag.

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    3. Da fängts schon an *lach* Ich weiß gar nicht wo ich da was speichern kann. Ich hab mich da nicht wirklich näher damit beschäftigt ... da fehlt mir die Zeit und es ist mir auch nicht so wichtig. Da setzt eben jeder andere Prioritäten, was ja auch richtig ist.

      Mir persönlich ist ein Blog als Austausch immer noch am liebsten :)

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  19. Hallo liebe Aleshanee

    Ich liebe meinen Blog sehr. Dennoch bin ich mächtig vom Gas runter. Ich blogge nur noch sehr sehr weinig. Jeden Beitrag aber mit viel Freude. In oder Out? Ist mir egal.

    Ganz liebe Grüße,
    Gisela

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    1. Das ist die richtige Einstellung. :)

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    2. Das sollte man ja sowieso machen: nur bloggen wann und was einem Spaß macht :)
      Ob es in oder out ist/wird ist mir im Grunde auch egal, ich werde trotzdem meinen Blog behalten. Aber die Tendenz finde ich einfach schade, da ich mit meinem Blog ja schon andere Leser erreichen möchte und ich das Prinzip des Blogs einfach sehr schön finde.

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    3. Bin ganz bei Gisela.
      Zudem glaube ich, dass diese von Gisela gemeinte Freude schon länger nicht mehr der ausschlaggebende Punkt für so viele Beiträge (egal in welcher Form und wo auch immer)ist.

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    4. Ja, ich denke auch dass die Motivation da schon sehr auseinander geht, wofür man so einen Blog oder einen social media Kanal hat ...

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  20. Hallo,

    für mich sind Instagramm, Facebook, Twitter und Co auch keine ernsthafte Alternative, denn wie du schon sagst, da ist alles so schnelllebig und unübersichtlich... Deswegen poste ich dort eigentlich auch nur Links zu meinen Blogbeiträgen und keine ganzen Beiträge.

    Ich habe aber das Gefühl, dass gerade diese Schnelllebigkeit einer gesellschaftlichen Entwicklung entgegenkommt, wo alles immer schneller und komprimierter passieren muss, weil viele keine Zeit, Muße oder Lust mehr haben, einer Sache / einem Artikel mehrere Minuten Zeit zu geben.

    Ich mache auch fast alles noch am Rechner, über mein Smartphone schaue ich nur ab und an mal bei Instagram vorbei oder schaue ein Youtube-Video.

    LG,
    Mikka

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    1. Das hast du wunderschön zusammengefasst und ich kann alles nur genauso unterstreichen wie du es gesagt hast!

      Manchmal hab ich auch keine Zeit für längere Beiträge, aber die speichere ich mir dann meist ab und lese sie, wenn ich grade mal etwas mehr Zeit dafür habe :)
      Dieses "schnell mal drei Sätze lesen und gefällt mir drücken" Tendenz spiegelt es wirklich sehr gut wieder wohin das geht und das finde ich einfach nicht so schön.

      Natürlich kommt es auf den einzelnen an was er möchte, aber wenn jeder nur alles kurz durchliked braucht man ja eigentlich gar nichts mehr zu schreiben ^^

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    2. Gerade bei dem zweiten Absatz kann ich Mikka nur zustimmen.
      Und zeitgleich frage ich mich, was dies über uns Menschen aussagt/wohin es uns führen soll, wenn unsere Aufmerksamkeit so eingeschränkt/oberflächlich ist?

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    3. Grade deshalb mag ich diese "anderen Medien" auch nicht, weil sie dieses Bild der Oberflächlichkeit widerspiegeln, das widerstrebt mir irgendwie innerlich...

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    4. Ich kenne diese Gedanken natürlich auch, was das über uns aussagt. Aber ich sage mir dann immer, dass es ein Generationending ist. Und versuche, es nicht als schlechter oder besser zu bewerten. Also was werden die Eltern in den 60zigern und 70zigern die Krise bekommen haben, als ihre Kinder zur Demo und zur freien Liebe gelaufen sind. Sie werden das gleiche gedacht haben.

      Die Gesellschaft verändert sich. Vielleicht ist das jetzt auch alles ein Übergang. In 40 Jahren werden die heutigen Teenys vielleicht auch sagen: Oh Gott!
      Mit etwas Glück (oder Pech) werden wir es noch erleben.

      Ich wünsche mir ja, möglichst alt zu werden (und natürlich geistig fit), weil ich wahnsinnig gespannt bin, was die Technik möglich machen wird. :D

      Liebe Grüße
      Petrissa

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    5. Das versuche ich natürlich auch so zu sehen, aber die Entwicklung sagt mir vom meinen Herzen aus einfach nicht zu. Es gibt natürlich immer Entwicklungen,die ein Übergang sind, was danach rauskommen wird, werden wir ja vielleicht noch sehen ...

      Gespannt und neugierig bin ich natürlich auch was sich technisch entwickeln wird, aber ich bin da eher verhalten freudig, weil ich da doch eher Angst habe, was da auf uns zukommen wird.

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  21. Ich habe etwas ähnliches schon vor einer Weile in Gedanken gefasst:
    https://verlorene-werke.blogspot.com/2018/09/bloggedanken-der-perfektionismuswahn.html
    Und etwas später gab es eine sehr interessante Blogparade dazu, an der man immer noch teilnehmen kann (Wertschätzung für Blogs #blogswirken):
    https://verlorene-werke.blogspot.com/2019/03/blogparade-wertschatzung-fur-blogs.html
    Wir gehen ja meist von Büchern aus, aber Blogs gibt es zu allen möglichen Themen. Und wenn ich nach gezielt einer Info suche z.B. ein Rezept oder Richtung Gartenbau, dann nutzt mir da ein Bild in Instagram wenig, auch wenn dann ein kleiner Text drunter steht. Das ist vielleicht auch das Dilemma, dass Quantität und Qualität gern verwechselt werden. Und wenn einem die Social-Media-Kanäle auf den Keks gehen, dann dünnt man sie eben aus. Wer gern reinliest, kommt auch danach wieder und der Rest, wie schon oben bei einigen erwähnt, sind nur inhaltsleere Klicks und Followerzahlen, die absolut nichts aussagen. Leider vergessen wie - Leser, hallo! - dass das eigentliche "Kerngeschäft" von (Buch-)Blogs ganz woanders liegt. Und wenn es keinen Spaß mehr macht, muss man rausfinden warum. Und dann eben alles kappen, was diesen minimiert.
    Ich bin jedenfalls froh, dass es Blogs gibt und hoffe, dass das auch noch eine Weile so bleiben wird. :)

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    1. Hey :) Ja, deinen Artikel über den "Perfektionismuswahn" hatte ich sogar noch in Erinnerung. Ich finde das auch echt schade, dass das so um sich greift und nicht jeder auf seinem Blog einfach seinen eigenen Individualismus auslebt :)

      Den Beitrag für die Blogparade schau ich mir noch an!

      Klar gibt es Blogs zu ganz vielen Themen, ich selber bin aber wirklich nur bei anderen Buchbloggern unterwegs und kenne sonst keine. Ganz zu Anfang hab ich mir aus Interesse auch andere Sparten angeschaut, aber mein Fokus liegt einfach bei Büchern ;)

      Quantität statt Qualität, das ist schön knackig zusammengefasst und beschreibt genau, was ich ausdrücken wollte. Jedenfalls bin ich gespannt wie das alles weitergehen wird in den nächsten Jahren. Ich hoffe, dass die Blogger noch lange Spaß haben und dabei bleiben :)

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  22. Die Überforderung angesichts der vielen Kanäle kenne ich sehr gut und habe mich daher da weitgehend zurückgezogen. Ich weiß, es gehört heute dazu, überall präsent zu sein, aber ich hab keinen Spaß daran und beschränke mich daher auf meine Website. Bei Facebook habe ich ein Profil, aber keine Seite.
    Mag sein, dass mir ohne Social Media viele Leser entgehen. Aber mir ist wichtig, nur das zu machen, woran ich Freude habe. Eine Zeit lang hatte ich auch eine Facebook-Seite, war bei Twitter und Instagram, habe aber gemerkt, dass mich das eher stresst und mich daher zurückgezogen. Lieber habe ich nur eine Hand voll Leser, die ab und an bei mir vorbeistolpern als dass ich mir den ganzen Social-Media-Trubel antue.

    Blogs wird es sicher immer geben und sie werden ihre Leser finden, aber ich lese auch oft, dass mache lieber bei Facebook und Co. lesen. Das ist okay, denn es gibt sicher auch noch genug Leser wie mich, die lieber in Blogs stöbern, von dem her denke ich sie werden sicher weniger werden, da es viele andere Kanäle gibt, auf denen man sich einfacher mitteilen kann, weniger Aufwand mit dem Aufbau hat, aber verschwinden werden sie nicht.

    Liebe Grüße

    Claudia

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    1. Ich hab gestern meinen twitter acc gelöscht :)
      Der war mir schon lange ein Dorn im Auge, zum einen weil ich mit twitter trotz 5 Jahren Aktivität nie so recht klarkam und es hat mir auch einfach nichts gebracht. Weder dem Blog noch mir persönlich.

      Die FB Seite muss ich sagen mag ich, und ich dort auch gerne in den Buchgruppen unterwegs - das ersetzt mir auch ein bisschen die täglichen Nachrichten *lach* weil ich da eigentlich immer auch alles neue rund um die Welt erfahren :)

      Ob es Blogs immer geben wird bezweifle ich dann doch schon ein bisschen - ich muss da immer an die Foren denken, die früher so viel Zulauf hatten und die es jetzt nur noch vereinzelt gibt. Aber das wird noch dauern und für uns hoffentlich nicht mehr relevant sein :)
      Und klar, ich möchte auch lieber Leser, die wirklich an mir und meinem Blog interessiert sind, als nur Likes verteilen weil sie selber welche wollen ;)

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    2. Eben, es gibt die Foren immerhin noch vereinzt, selbst die sind nicht ganz tot, das lässt doch hoffen ;-) Bin selbst noch in einem Forum aktiv. Also ich denke schon, dass es immer eine Nische für Blogs geben wird.
      Bei Facebook nerven mich die nicht abschaltbaren Statistiken, die ständigen Werbeaufforderungen und die Schwierigkeiten hinsichtlich DSGVO, wenn es um Seiten geht. In Gruppen bin ich auch, aber dazu reicht ja ein Profil, dazu braucht es keine Seite und im Privatprofil nervt mich Facebook wenigstens nicht mit Mitteilungen, die ich gar nicht will.

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    3. PS: vereinzelt sollte das heißen, nicht vereinzt ��

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    4. Die Mitteilungen bei FB übersehe ich schon bzw. sehe die gar nicht mehr :D Da hat sich meine Wahrnehmung schon angepasst ...

      Man muss halt noch abwarten wie es auch mit den gesetzlichen Regelungen weitergehen wird, da gibt es ja doch immer wieder Steine die uns in den Weg geschmissen werden.

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  23. Liebe Aleshanee,
    ich bin ja leider auch schon in dem Alter, wo man versucht überall mitzukommen. Meinen Blog habe ich vorallem für mich selbst als Erinnerung an die Bücher, die ich gelesen habe. Natürlich freue ich mich ganz besonders über jeden Kommentar und noch viel mehr freut mich, dass über meinen Blog eine sehr nette Bloggerinnen kennengerlernt habe.
    Ich tippe ebenfalls auf dem PC, habe einen Facebook und einen Instagram Account....aber.....auf FB poste ich nur manche Beiträge und bei Instagram stelle ich keine Rezensionen ein. Ich finde Insta ist nur für schöne Fotos und vielleicht kleine Infos über das Buch da, aber das wars dann schon. Das ist mir eindeutig zu wenig! Mich ärgert auch immer, wenn über großartige Blogger gesprochen wird, die auf Insta nur Bilder einstellen....das ist kein Blog! Aber egal...das Ganze wird immer schnelllebiger und oberflächlicher und ich habe auch schon öfters von Verlagen eine Absage für ein Rezensionsexemplar bekommen, weil ich zu wenig auf verschiedene Kanälen unterwegs bin (!) und eben auch nicht YA oder Fantasy lese, was eben gerade "in" ist. Hier wird dann eben auch "ausgesiebt". Aber egal...das ist dann eben so. Ich mache meine Blogbeiträge hauptsächlich für mich und meine Bloggerfreunde, die ähnliche Bücher wie ich lesen und ich freue mich immer wieder neue Vorschläge oder Freunde zu finden.

    Ich war früher mal bei Yahoo 360°..das war ähnlich wie ein Blog und ich hatte da genauso Bilder und Beiträge eingestellt. Die Plattform wurde total kurzfristig einfach abgestellt! Ich habe das immer noch im Hinterkopf, denn all die Beiträge von damals sind verloren und es macht mir Angst, wenn es (auch wegen der DSVGO) vielleicht doch noch zum Ende von Blogs kommt.

    Ich hoffe unsere Blogs bleiben noch lange bestehen!!!
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Ich hab den Blog auch für mich selbst, ich notier hier ja alles, meine Leselisten, meine Reihen, meine Wunschliste etc. Hier hab ich einen super Überblick.
      Aber natürlich auch für euch zum austauschen, das macht es natürlich doppelt schön <3

      Insta ist für mich auch wirklich nur eine "Bildersache" zum anschauen. Zum Lesen oder auch kommentieren bin ich zu faul, wie gesagt am Handy tippen ist für mich jedes Mal eine Qual xD

      Bisher hatte ich noch keine "Probleme" bei Verlagen, ich fordere aber auch immer weniger an und schau da mittlerweile wirklich sehr genau, was ich anfrage. Ich denke das wird sich von meiner Seite eh irgendwann wieder aufhören.

      Yahoo 360 ... das kenne ich gar nicht! Wobei es nicht unbedingt an der DSGVO liegen wird, sondern eher an den neuen Urheberrechtsgesetzen die kommen werden. Die Einschränkungen sind dann wirklich einschneidend - da müssen wir einfach abwarten ob und wie es dann noch weitergehen kann.

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  24. Hallo liebe Aleshanee,

    vor einem Jahr gehörte ich zu den Blogs, die ich aufgehört haben. Weil ich im Endeffekt aber auch nicht ohne konnte, bin ich jetzt wieder ins Bloggen eingestiegen, musste aber entsetzt feststellen, wie viele der Blogs, denen ich gefolgt bin, eingeschlafen sind.

    Ich habe 2013 mit dem Bloggen angefangen und seitdem hat sich extrem viel geändert. Manches war ein Teilgrund, weshalb ich vor einem Jahr aufgehört hat.
    Ich glaube, es ist definitiv schnelllebiger geworden und Social Media hat auch definitiv an Bedeutung gewonnen. Als ich 2013 angefangen habe, war die Community noch kleiner, persönlicher und Aspekte wie Reichweite waren noch nicht so relevant. Blogs waren noch ein relativ neues Phänomen.
    Ich habe das Gefühl, dass es lange einen extrem Anstieg an Blogs gab, aber auch, dass seit der DSGVO sehr viele aufgehört haben. Ich persönlich nutze keine Social Media-Kanäle, sondern nur meinen Blog, weil ich das als Format einfach übersichtlicher finde - und wie einen kleinen Raum, in dem ich mich austoben und mit anderen austauschen kann. Für mich sind Blogs nochmal eine ganz andere Sache als Instagram und Co. Und eins ist mir in dem letzten Jahr klargeworden: Mein Herz hängt auch am Bloggen. Von daher hoffe ich, das Instagram uns nicht verdrängen wird. ;)

    Liebe Grüße
    Dana

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    1. Jap, es haben dann doch recht viele aufgehört, aber es war auch wirklich etwas stressig, das alles umzusetzen was mit der DSGVO auf uns zugekommen ist.

      Ich hab auch 2013 angefangen! :D Und ja, da hat sich schon einiges verändert seither. Wobei es 2013 auch schon viele Blogs gab, aber lange nicht in der Größenordnung wie heute.

      Facebook nutze ich schon länger, eigentlich tatsächlich wegen dem Blog. An sich einfach um Leser zu finden, aber mittlerweile findet man da auch viel Kontakt zu Buchliebhabern in Buchgruppen. Und es kommen einfach halt doch auch viele Leser über FB hier auf den Blog ... deshalb werde ich die Seite erstmalnoch weiterlaufen lassen.

      Es freut mich jedenfalls dass du wieder Lust aufs Bloggen hast und lass dich nicht verschrecken, mach einfach dein Ding, denn dann macht es auch wieder Spaß :)

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    2. Ich habe manchmal das Gefühl, etwas verpasst zu haben, weil ich nicht das Gefühl hatte, SO VIEL ändern zu müssen. Klar, Datenschutzerklärung, aber sonst nur ein paar Kleinigkeiten, oder hab ich da was übersehen? Ich hatte eher das Gefühl, dass die Unsicherheit und die Panik das Schlimmste waren ...

      Wie cool! :D Je mehr ich wieder reinkomme, desto mehr merke ich - jetzt gerade aus der etwas distanzierteren Perspektive -, wie viel sich doch verändert hat. (Yep, ich werde etwas nostalgisch. Aber Veränderung muss ja nicht unbedingt negativ sein. ^^)

      Danke, ich geb mir Mühe. ;D

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    3. Die Panikmache war, wie man sieht, völlig überzogen.
      Hm, also Kleinigkeiten waren das nicht grade *lach* Zumindest ich war da teilweise doch etwas überfordert. Ich hatte mir einige Beiträge durchgelesen von Bloggerinnen die sich die Mühe gemacht haben, alles aufzulisten worauf man achten muss. Und das war schon einiges.

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    4. Also, ja, überfordert bin ich immer noch. :D Ich habe auch in den letzten beiden Tagen noch einige Dinge angepasst und ja, es hat sich ein bisschen was verändert. Ich weiß nur manchmal nicht, ob nicht eher zu viel Panik geschoben wird oder ob ich einfach zu wenig verändert habe. ;D Wobei bei mir halt schon vieles rausfällt, dadurch, dass ich keine Social Media-Verbindungen habe. ^^

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    5. Panik geschoben wurde definitiv zu viel.
      Froh war ich trotzdem, dass sich einige Bloggerinnen der Aufgabe angenommen haben und einen "Punkte Plan" erstellt haben, was man alles beachten sollte und machen kann. Den durchzuarbeiten war schon ganz schön zäh und da war ich schon froh, als ich fertig war. Hatte dann aber auch das Gefühl, alles getan zu haben was geht :)

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  25. Hey :)
    Also ich bin gerade mal 2,5 Jahre dabei, merke aber das ich manchmal das Gefühl habe "das gabs doch schon", wenn ich was schreiben mag. Aktuell muss ich mich von dem Gedanken wieder etwas frei machen... Dadurch ist mir nämlich zwischendurch die Lust am bloggen vergangen. Aber ohne könnte ich dann auch nicht.
    Dank DSGVO hat sich ja auch vieles geändert und viele haben aufgehört. Ich versuche mit da aber einfach nicht zu viele Sorgen drum zu machen. Viele rechtliche Dinge gab es auch vorher schon und viele haben sich nicht dran gehalten... aber das Thema will ich jetzt nicht wieder aufleben lassen.

    Und ich mache auch alles am Laptop... ich bin viel zu tippfaul am Handy.. am PC geht das deutlich schneller :D

    Was ich aber merke ist, wie sich das Social Media immer wieder verschiebt. Facebook nutze ich nur noch selten und vergesse oft meine Beiträge da zu teilen. Instagram nutze ich aktuell sehr gerne...

    Alles Liebe,
    Sinah

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    1. Das Gefühl dass es manches schon gab kenne ich, aber es gibt so vieles schon, was ja aber nicht heißt, dass man nicht auch drüber schreiben und seine Meinung dazu sagen kann ;)
      Die rechtlichen Steine, die uns in den Weg gelegt werden, darf man natürlich nicht missachten, aber ich denke auch, dass da viel zu viel Wind gemacht wurde, denn noch scheint sich da ja nicht viel zu tun, weil es allgemein noch keine Konsequenzen gibt bzw. noch gar keine wirklich festgelegt sind. Vor allem werden da eher Unternehmen gefragt sein und keine privaten Blogger. Aber wir werden da einfach abwarten müssen.

      Ah wie schön, noch jemand der am PC sitzt :D Ich komme mir da immer so alt vor weil das kaum noch jemand zu machen scheint *g*

      Facebook nutze ich schon gerne, da kommt auch relativ viel Feedback. Insta mag ich auch ganz gerne - da das aber eine "Handy Plattform" ist bin ich da durch das tippen eher schreibfaul :)

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  26. Ich finde das Thema interessant, aber hab mich damit nich tief beschäftigt. Wahrscheinlich gibt es für jd. das richtige Medium, aber ich lese lieber Blogposts, weil man dort mehr Gestaltungsmöglichkeiten hat und weil ich es kritisch sehe, sich auf wenige Medien und Unternehmen festzulegen. Es ist wichtig, dass wir auch an die Leser denken, die FB und Twitter nicht benutzen wollen.

    Wenn ich nen Beitrag sehe, ist es immer schwer sich zu entscheiden, WO ich kommentiere - auf FB könnte sich ne spannende Diskussion entwickeln, auf dem Blog unterstütze ich den Blogger ein bisschen besser ...

    Ansonsten finde ich das Thema Anerkennung derzeit wichtiger - im Rahmen der Rezo-Debatte höre ich öfters, dass Influencer "nur" Werbung machen. Sowas nervt.

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    1. So richtig intensiv hab ich mich jetzt auch nicht damit beschäftigt, aber es kam jetzt einfach für mich doch mehr in den Mittelpunkt weil ich merke, dass vieles sich immer mehr auf anderen Kanälen abspielt. Ich mag bei den Blogs ja auch vor allem die schöne Optik und die Individualität, die sie widerspiegeln :)

      Und ja, nicht jeder ist bei FB, twitter & Co. angemeldet und damit sind dann doch einige ausgeschlossen. Auf einen Blog kann jeder "zugreifen" was ich angenehmer finde.

      Wo ich kommentiere kommt meist drauf an, wie viel Zeit ich habe. Bei Instagram mache ich das sehr selten, eben wegen dem Tippen am Handy. Auf Facebook kommentiere ich wenn ich wenig Zeit habe, da geht ein kurzer Kommentar ja schnell. Auf einem Blog mag ich meist dann schon etwas mehr schreiben, also wenn ich was zu sagen habe kommentiere ich dort. Da könnten sich auch spannende Diskussionen entwickeln, wenn dann doch mehr kommentieren würden...

      Das mit den Influencern und Werbung hab ich natürlich auch gehört, da halte ich mich aber raus,weil ich mich in dieser Richtung nicht wirklich damit auseinandergesetzt hab.

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  27. Hallo Aleshanee,

    hierzu wollte ich doch schon längst etwas geschrieben haben, doch es war mir wichtig, mir Zeit dafür zu nehmen und auch die Kommentare dazu zu lesen.
    Dies habe ich jetzt eeeeeeeeendlich nachgeholt und interessanterweise lassen sich bei diesen ähnliche Stimmen vernehmen.

    Die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit wurde dabei immer wieder angesprochen und dies ist wohl der ausschlaggebende Punkt, der fast an jeder Ecke zu finden ist...ja auch in der realen Welt. Dinge, Menschen, Situationen, Gedanken, Gefühle, Eindrücke,... nur noch oberflächlich zu betrachten, weil einfach zu vieles unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht, erscheint ebenso Bestandteil der Gesellschaft zu sein, wie der Drang so vieles wie möglich mit der Welt zu teilen und durch ausreichend Likes den Kopf getätschelt zu bekommen.

    Es ist eine andere Zeit, viele Möglichkeiten haben sich uns eröffnet und sie werden auch intensiv genutzt. Bleibt nur die Frage an den Einzelnen/die Einzelne - was er/sie wirklich für sein/ihr Leben braucht. Ich habe diese für mich beantwortet und akzeptiere/respektiere die Entscheidung anderer.

    Um zu deiner Frage zurückzukommen: ob in oder out vermag ich nicht zu sagen. Ich weiß nur, dass ich durch den Blog auf einige tolle Leute getroffen bin mit denen ich eine Gemeinsamkeit - die Bücher - habe und der Austausch zu diesen eine Verbindung herstellt, die ich nicht missen mag. Dieser Kreis ist nicht groß bei mir, aber beständig und die Zeit, die ich mit ihnen verbringe, ist für mich wertvoll. Mehr brauche ich nicht.

    Natürlich sehe ich an unseren Kids, was gerade aktuell angesagt ist und zwischendurch bekomme ich auch gern mal gesagt, dass ich doch davon keine Ahnung habe, was denn da in oder out/wichtig oder unwichtig ist. Aber he, wenn bei mir einmal ein alter Song läuft, fragen sie ja auch schon, aus welchem Jahrhundert der ist.^^ Bleibt bei mir also nur die Hoffnung, dass sie irgendwann den Punkt erreichen, an dem sie keinen Youtuber etc. brauchen, der ihnen sagt, was sie in ihrem Leben brauchen plus die Erkenntnis, dass zu einer Persönlichkeit mehr als nur Likes gehören.
    Bis dahin bin ich eben oldschool, von mir aus auch out und eben aus einem anderen Jahrhundert. ;-)

    Sonnige Grüße, Hibi

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    1. Huhu! Ja, die Wortwahl "in" und "Out" ist vielleicht etwas missverständlich, aber ich wollte es natürlich auch etwas provokant ausdrücken :D

      Wobei ich eben schon das Gefühl habe, dass Blogs immer mehr untergehen gegenüber anderen Möglichkeiten an social media, wobei es schon noch einen festen Blogger-Stamm gibt, der es super gerne macht und auslebt. Nicht nur bei Bücherblogs, denn es gibt ja viele andere Thematiken.

      Natürlich ist es super, das es für jeden sozusagen das richtige Medium gibt, um sich auszutauschen. Mir selber sind die anderen Kanäle wirklich zu "schnell", zu unübersichtlich, zu kurzlebig ... aber das ist halt auch nur meine Meinung - da bin ich auch zu altbacken *lach*

      Hihi, ja meine Kids erzählen mir auch oft was neues über dies und das, da fühl ich mich auch öfter mal etwas alt und weg vom Schuss *g* Aber das stört mich auch nicht, ich mag auch viele alte Sachen, ob Songs, Filme oder Kleidungsstile oder sonstiges ;) Da war ich noch nie eine, die mit dem Mainstream mitschwimmen muss.

      Aber interessant auf jeden Fall zu sehen, wie ihr alle dazu steht.

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  28. Hi!
    Ich glaube, das kommt irgendwie auch ein bisschen auf die eigene Generation und natürlich die eigenen Vorlieben an. Fast jeder hat heute einen Social Media Account und vielleicht finden viele Blogger das Bloggen auf diesen Plattformen schöner oder auch einfacher. Trotzdem mag ich persönlich das Internet am liebsten...Wie du auch oben schon geschrieben hast: Für mich sind Blogs im Internet einfach übersichtlicher. Ich selbst habe ja keine Social Media Accounts und kenne mich deshalb in diesem Bereich nicht soo gut aus, aber ich glaube, bei Instagram würde mir die Strukturiertheit fehlen. Die Möglichkeit, verschiedene Unterthemen oder Seiten zu erstellen hat man da, glaube ich zumindest, gar nicht. Und ältere Posts werden kaum bis gar nicht mehr angeschaut. Während man in einem Blog einfach danach suchen kann (okay das würde bei Instagram auch mithilfe von Hashtags gehen...), müsste man bei Instagram bis ganz nach unten scrollen. Bei über 200 oder 300 Beiträgen vergeht dann ziemlich schnell die Lust, auch ältere Beiträge lesen zu wollen.
    Das ein sehr interessantes Thema :)
    Liebe Grüße
    - Toffi

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    1. Dankeschön Toffi!

      Jap, natürlich ist es an sich super, dass für "jeden Geschmack" das richtige dabei ist und jeder sich dort dann austoben kann. Ich hab nur das Gefühl, dass es sich langsam aber stetig doch immer mehr verschiebt. Wobei die Liebhaber ihres Blogs diesen sicher noch lange weiterführen werden :)
      Die Übersicht ist da für mich auch ausschlaggebend, bei twitter, fb oder insta finde ich halt einfach auch nicht wirklich was älteres wieder.
      Bei insta gibts keine Unterthemen oder sowas, aber klar, nach hashtags kann man suchen, aber da kommt dann schon eine ziemliche Flut. Aber eben vor allem an Fotos und weniger an infos ;)

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  29. Huhu Alex ^^

    als ich vor einem halben Jahr das Bloggen an den Nagel gehängt habe, habe ich das ja in erster Linie getan, weil es mich zunehmend gestresst hat und langsam aber sicher der Spaß verloren ging. Es ist einfach ultra schwer den Blog und dessen regelmäßige Pflege in den Alltag mit einzubringen. Zumindest war das für mich immer wieder ein Problem. Zusätzlich hatte ich das Gefühl, dass die Ära der Buchblogs sich eher dem Ende zu neigen scheint. Jedenfalls waren die Aufrufzahlen und Kommentare auf meinem Blog zuletzt stark zurück gegangen, alles konzentrierte sich immer mehr auf Instagram. Und da habe ich es auch nicht mehr eingesehen, mir Abends nach der Arbeit noch Blogbeiträge zu überlegen und mich an meinen Wochenenden hinzusetzen und Rezensionen zu schreiben, nicht mehr eingesehen. Wofür denn? Ich hatte nie viele Follower und das war auch völlig OK. Aber diese Entwicklung, die dann rückwärts statt vorwärts ging, die hat mir auch echt die Lust daran verdorben. Wenn die Mühe, die man sich macht, so gut wie keine Würdigung mehr findet, dann hat das schon ziemlich entmutigt und das wollte ich nicht mehr. Vor allem wenn ich in der Zeit, in der ich am Blog arbeite hätte lesen können, ist das noch ärgerlicher ;). Daher jetzt der Fokus auf Instagram/Facebook. Natürlich ist es schnelllebiger und Blogs übersichtlicher und nachhaltiger. Da gebe ich dir total Recht und ich finds ja auch schade irgendwo. Aber auf der anderen Seite habe ich nun viel mehr Zeit zum Lesen und für andere Dinge, die ich gerne tue. Dieses Jahr habe ich schon in einem halben Jahr so viel gelesen wie z.B. 2017 als ich noch gebloggt habe. Das ist schon erschreckend und daran sehe ich auch, dass ich einfach den richtigen Schritt gemacht habe. Letztendlich war das Bloggen auch nur ein Hobby und das war für eine Zeit lang ganz nett, aber ich habe nun (obwohl ich "nur" noch IG und FB nutze) nicht nur viel mehr Luft, sondern trotzdem noch netten Austausch mit anderen Bücherwürmern :).
    Das muss aber natürlich jeder für sich selbst entscheiden und abwägen was ihm besser gefällt und womit er klar kommt ^^. Aber mein Gefühl war und ist einfach, dass sich die ganze Entwicklung weg von Blogs und mehr auf Social Media zu bewegt... Wobei auch das ja nur mein Empfinden und meine Erfahrung widerspiegelt und ja nicht unbedingt wirklich zutreffen muss :). Ich würde mich jedenfalls für euch fleißigen Blogger freuen, wenn die Blogs wieder mehr Aufschwung erhalten und der Spaß daran weiter so bleibt wie bisher :D.

    Liebe Grüße
    Insi Eule

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    1. Ich hab bei dem Beitrag natürlich auch an dich gedacht: grade der Zeitmangel, den wir ja doch leider alle immer wieder haben, und da sind die social medias halt wirklich eine gute Sache.

      Und natürlich kann man sich da auch wunderbar austauschen - neben dem Blog ist mir persönlich das dann aber zuviel xD Ich hab ja schon auf dem Blog viel zu tun, da hat man dann einfach kaum Zeit für die anderen Sachen. Deshalb sollte man sich wirklich entscheiden und am besten dann eine Sache richtig machen und nicht mehrere halb. Das musste mir auch erstmal so richtig bewusst werden ^^

      Ich denke, du hast eine gute Entscheidung getroffen. Wenn es nicht mehr das ist, was man möchte, hat es meist ja keinen Sinn und ich finde es super, dass du bei insta erstmal eine gute Alternative gefunden hast <3

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