Mittwoch, 11. August 2021

Honig - ein wertvolles Gut, auf Kosten unserer Umwelt: und der Bienen

Ich liebe Honig. 
Seit ich auf Zucker verzichte ist das mein "Süßmacher"
Außerdem hat er wichtige Eigenschaften, um das Immunsystem zu stärken, was ich durchaus bestätigen kann. Als Erkältungsmittel ist er uns allen bekannt und auch in seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung.
 
ABER!

Kauft bitte keinen industriellen Honig mehr, sondern beim Nachbar-Imker um die Ecke, der seine Waben im Garten stehen hat. 
 
Die Haltung der Bienen in dieser "Industrie" ist an mehr schuld als man denkt - und die Bienen selber werden krank und verbreiten ihre Krankheiten an die Wildbienen! Außerdem fördern sie die Monokultur und sind mitverantwortlich für das ökologische Artensterben.
Teilweise werden ganze Bienenvölker ermordet, weil sich die Haltung über den Winter nicht lohnt ... 
 
Da so viel vom Aussterben der Bienen die Rede ist und die katastrophalen Folgen für uns Menschen sollte man hier wirklich nicht die Augen verschließen sondern sich dringend informieren!
 
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10 Kommentare:

  1. Sehr wichtiges Thema, das vielen gar nicht bewusst ist. Ich esse kaum Honig (eigentlich nur bei Halsschmerzen) und wenn, dann nur aus der Region. Es wäre außerdem schön, wenn mehr Bienenwiesen angelegt werden würden. Ich habe jedes Jahr auf meinem Balkon Bienenblumen, die bei allen Insekten sehr beliebt sind. :)

    LG Alica

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    1. Vielen Dank für deinen Kommentar liebe Alica!
      Mit diesen Themen weckt man leider sehr wenig Interesse, was ich echt bestürzend finde! Umwelt- und Tierschutz wird überall groß geschrieben, aber informieren tun sich einfach zu wenige.
      Ich schließe mich selber da nicht aus, leider, aber mein Sohn ist da zum Glück sehr affin und klärt mich immer wieder über Misstände auf.

      Das mit dem Honig war mir nie bewusst und ich bin froh, jetzt mehr zu wissen. Vor allem da ich tatsächlich viel Honig konsumiere. Das muss ich wieder etwas einschränken. Aber ich hab noch keine gute (heimische) Alternative gefunden ...
      Zum Glück haben wir hier in der Ecke viele private Imker, wo man Honig kaufen kann.
      Auf meinem Balkon hab ich auch immer viele Blumen die auch gerne von Bienen angeflogen werden :)

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  2. Hi Aleshanee,
    ja, eines von vielen Umweltthemen. Und alle sind wichtig. Als Verbraucher sollte man viel mehr darüber nachdenken, wo alles herkommt, was wir im Alltag nutzen. Leider sind zu viele Menschen zu träge dafür. Oder können es nicht. In diesem Fall muss man ja bedenken, dass der Honig von nebenan gern mal das Doppelte oder Dreifache kostet. Das kann sich nicht jeder leisten. Wenn ich bedenke, was wir mittlerweile für Lebensmittel ausgeben ...

    Ein weiteres wichtiges Thema in diesem Zusammenhang ist ja die Bestäuberfunktion der Bienenvölker. In den USA gibt es eine Bienenindustrie, die die Bienenvölker mit LKW durch das Land karren, um die großen Monokulturen (z.B. Mandelbäume) zu bestäuben (in China wird das ja mittlerweile von Hand gemacht). Eigentlich müsste man auch darauf achten, dass man solches Obst und Gemüse nicht konsumiert. Aber das ist etwas schwieriger.

    Viele Grüße
    Frank

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    1. Hi Frank! Freut mich dass du da ähnlich denkst!

      Ja, der Honig von nebenan ist natürlich teurer und ich muss auch sehr sparsam sein und kann mir viele "gute" Produkte nicht leisten. Da muss man halt abwägen was geht und was nicht. Beim Honig, auch wenn ich leider zuviel davon verbrauche, mach ich es aber (auch schon länger)

      Fleisch und Wurst ist sehr reduziert. Meine Tochter und ich essen gar keins mehr, nur für meinen Sohn muss ich noch was holen und da schau ich dass ich kein "Billigfleisch" kaufe.
      Aber insgesamt ist es einfach schwer. Ich würde gerne viel mehr Qualität kaufen, kanns mir aber einfach nicht leisten...

      Ja, es ist unglaublich was da alles betrieben wird durch die Industrie!
      Obst und Gemüse versuche ich nur regional einzukaufen, also nichts, was aus dem Ausland kommt. Wobei man ja auch nicht weiß, was auch hierzulande alles so für Schindluder betrieben wird ^^ Aber irgendwie und irgendwo muss man halt anfangen.
      Wenn jeder etwas mehr drauf achtet wäre schon viel getan!

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    2. Ja, ich glaube das ist es, was fehlt, dass jeder es wenigstens versucht, nachhaltig zu denken. Wenn jemand zu Weihnachten unbedingt einen Erdbeerkuchen braucht, was solls, wenn es bei dem einen bliebe. Aber ich habe das Gefühl, dass so viele Menschen auf einem Me-First-Egotrip unterwegs sind, dass die das gar nicht interessiert.

      Umso mehr sollte die Industrie in die Pflicht genommen werden oder vielleicht reichen schon ein paar Anreize, wie z.B. unser Supermarkt, der auch mal Gemüse aus der Umgebung anbietet oder welches, das nicht nach DIN gewachsen ist. Sowas sollte es viel öfters geben ...

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    3. Es wird viel geredet, aber nichts gemacht ... weder vom Verbraucher, noch der Industrie und erst recht nicht vom "Gesetz"
      Für mich gehört vieles einfach verboten - mit einer Frist von ... keine Ahnung, 5 Jahren und danach gibt es das einfach nicht mehr.
      Keine Chemiekeulen, keine Plastikverpackungen etc. und fertig. Aber wer dran verdient, verbietets halt auch nicht.

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  3. Hallo liebe Aleshanee

    Super Thema und in wenigen Worten auf den Punkt gebracht, danke dir. Eine Tante von mir hat Bienen und wir essen nur noch diesen Honig, oder Honig, den wir geschenkt bekommen (der ist meistens auch aus der Region, direkt vom Hof).

    Ein wichtiger Punkt, den viele vergessen: vor dem Entsorgen sollen Honiggläser unbedingt komplett gereinigt werden, damit keine Honigreste ins Altglas kommen. Dies könnte nämlich dazu führen, dass heimische Bienen (und vor allem auch Wildbienen), diese Honigreste fressen und isch mit Keimen und Parasiten anderer Bienen infizieren.

    Die letzten Honigreste im Glas mag ich jeweils nicht einfach ausspülen, ich empfinde das als Verschwendung. Ich mache mir dann immer einen Tee, fülle den noch warm (nicht komplett heiss) in das Honigglas und geniesse die Honigreste damit, bevor ich das Glas noch abwasche. Das geht sicher auch mit Milch oder so ;-)

    Alles Liebe an dich
    Livia

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    1. Hi Livia!
      Guter Stichpunkt mit den Honiggläsern! Das wusste ich auch noch nicht. Und das mit dem Tee ist eine super Idee. Ich kratze ja alles immer aus so gut es geht, aber es bleibt natürlich immer ein bisschen was zurück. Deinen Vorschlag werde ich auf jeden Fall umsetzen!

      Allerdings gebe ich die Honiggläser immer direkt wieder an den Imker zurück ;)

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  4. Hallo Aleshanee,

    ja, es sind die kleinen Schritten für eine möglicherweise bessere Umwelt

    ...ich bin nicht so der Honig-Typ doch ab-und zu schenkt mir meine Schwägerin mal ein Glas Honig vom Imker ihrer Wahl
    ...der Imker hat z.B. auf seine Gläser ein Pfand.....50 Cent bei sauberer Zurückgabe!!
    Keine schlechte Idee oder?

    LG...Karin..

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    1. Die privaten Imker möchten eigentlich immer gerne ihre Gläser zurück.
      Mit Pfand ist es vielleicht für einige besser, die sie ansonsten wegschmeißen würden.

      Schön wenn deine Schwägerin da auf ihre Wahl beim Imker achtet und du eh nicht viel konsumierst :)

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