Sonntag, 10. März 2019

LeserStimmen - Es kann nicht dick genug sein!

LeserStimmen - Es kann nicht dick genug sein! Oder?


Das war das erste Thema der LeserStimmen: die Wälzer. Die dicken Bücher mit den vielen vielen Seiten, die von manchen so ungeliebt sind.
Aber warum ist das so???
Ich möchte gerne sehen ob sich die Meinungen zu "damals" (Mai 2015) vielleicht geändert haben :)

Ich liebe es ja in eine Geschichte so richtig eintauchen zu können und das geht einfach meist erst wenn sie mehr als 300 Seiten haben. Wobei für mich ein Wälzer erst mit 500 Seiten anfängt. Ich kann dafür nicht so viel mit Büchern anfangen die nur 150 - 200 Seiten haben und ich hab solche auch kaum in meinen Regalen. 

Vor allem wenn ich mir Zweiteiler und Trilogien anschaue: die haben insgesamt ja auch immer so um die 1000 Seiten: für eine Geschichte. Wenn ich also eine Trilogie lese, lese ich ja auch EINE Geschichte die sich über längere Zeit hinzieht. Warum dann nicht EIN Buch in der gleichen Länge?


Ist es tatsächlich dieses Gefühl: ich brauche so lange und könnte in der Zeit 3 andere Bücher lesen! 
Aber warum hat man das? Immer diese Anforderung an einen selber möglichst viele Bücher zu lesen?
Es ist doch toll wenn man mal länger in einer Geschichte verweilt, vor allem, wenn sie viel Spaß macht!

Mir fällt da vor allem die Trilogie von Loons Gerringer ein - ja, es ist eine Trilogie, aber jedes der drei Bücher hat zwischen 800 und 1000 Seiten ;) Und ich war keinen Moment gelangweilt! Es gab zwar zwischendurch auch mal kleine Momente wo vielleicht etwas Tempo gefehlt hat, aber das erlebe ich durchaus auch in 300seitigen Einzelbänden. 

Stephen King ist ja auch einer mit ein paar dicken Wälzern wie "Die Arena" oder "Es". Grandiose Bücher die ich verschlungen habe!
Grade ist zum Beispiel Elm Haven eingezogen - okay, da sind zwei Bücher in einem Band mit satten 1006 Seiten O.O Und ich freu mich sehr drauf :D

Aber da hätte ich noch viele andere Beispiele die ich nennen könnte, das würde aber jetzt den Rahmen sprengen.

Vielleicht liegt es aber auch am Genre? Gerade im Bereich High Fantasy, wenn die Welt drumherum erstmal erklärt werden muss und die Zusammenhänge aus der Gesellschaft, dem Glauben, die Riten, das geht natürlich nicht so schnell ... 
Allerdings gibt es auch einige Krimis die sehr dick sind (die Lynley Reihe von Elizabeth George zum Beispiel) und auch hier wurde mir beim Lesen nicht langweilig ... 

Wie ist das bei euch?
Mögt ihr Wälzer oder zieht ihr dünner Bücher vor? Und wenn ja, warum?


Kommentare:

  1. Guten Morgen ,
    ich lese nach wie vor auch gerne dicke Bücher. Ich liebe King und z.b. die Herren der Grünen Insel, ein ganz schöner Wälzer, fand ich richtig genial.
    Ich liebe Charaktere Entwicklungen und Ausarbeitungen und diese gehen bei dicken Büchern nun mal besser. Genau so wie ein umfangreicher Weltenentwurf bei High Fantasy oder Historischen Büchern.

    Liebe Grüße Tanja

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    1. Da liegen wir ja dann auf der gleichen Wellenlänge :D Ich finde es auch grade so schön, wenn es sich aufbaut und die Entwicklung verfolgt werden kann, das ist bei kurzem Büchern einfach kaum möglich.

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  2. Guten morgen Aleshanee,

    Ich gehöre eher zu den Lesern die dicke Wälzer durchaus auch eher scheuen, gerade weil ich Angst hab, das ich dann gelangweilt werde.
    Ok die Krimis wiederum von Nele Neuhaus können garnicht dick genug für mich sein. Ich glaube von Lieblingsautoren können die Bücher gern richtig fett sein, da macht es dann auch Spass =)
    Charaktereentwicklungen mag ich auch sehr gern und bei dicken Büchern sieht man das wachsenen daher förmlich.

    Fazit: Direkte Angst habe ich nicht vor Wälzer, eher vor dann unbekannten Autoren =)

    LG Sheena

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    1. Ahhh ok, das stimmt natürlich: dickere Bücher haben doch öfter mal langatmige Stellen zwischendurch, das, denke ich, ist definitiv so.
      Allerdings lese ich ja sehr viele Wälzer und sehr viele davon sind wirklich durchgehend spannend! Andere, die doch mal etwas zu zäh sind zwischendurch, fesseln aber trotzdem durch viele andere Details, weshalb ich da gerne drüber weg sehe ;)

      Wenn du dann immerhin von bekannten Autoren was dickeres liest, freut mich das auf jeden Fall!

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  3. Guten Morgen Aleshanee,

    also ich bin der typische 300-400 Seiten Bevorzuger. Ich lese auch Bücher unter 200 Seiten - aber unter 100 nun eher nicht das ist dann schon eher ne Kurzgeschichte.

    Ich für mich mag es in den seltensten Fällen zu lange mit einer Geschichte umgeben zu sein. Ich brauche Abwechslung. Ich lese selbst Reihen die komplett erschienen sind fast NIE direkt hintereinander weil es mich ermüdet dann. Habe mit der Aura Reihe nun eine Ausnahme gemacht, das waren 3x 370 Seiten etwa und das war grenzwertig und klappte nur weil mich die Reihe zu 100% überzeugt hat. Wenn ich auch nur etwas gelangweilt werde dann bringe ich so nen Wälzer nicht zuende.

    King ist zum Beispiel ein Alptraum für mich. (sorry bitte fühle Dir nicht auf den Schlips getreten jetzt er passt grad wirklich gut rein hier) Ich finde seine Bücher so extrem langatmig und könnte da gut und gerne 1/3 vom Inhalt (zb alles über Maine) rauslassen. Habe gerade einen Koontz abgebrochen weil der die Sätze so dermaßen verschachtelt hat und alles bis ins kleinste beschrieben hat, das Buch könnte man locker auch 150 Seiten kürzen und so das Tempo anziehen.

    Wenn dicke Bücher wie Seelen zb (auch über 800 Seiten) temporeich bleiben und nicht langatmig werden, dann les ich das durchaus aber in meinen Augen für meine Bedürfnisse gibt es da leider sehr wenige. Da ich mittlerweile aber eh auf die leichte Literatur aus bin (chick Lit Liebesromane usw) passierts eher nicht dass ein Buch weit über 500 Seiten hat.

    Ich würde schon sagen, dass ich dicke Wälzer (jenseits der 600 seiten) meide. Einfach aus der Erfahrung dass da mindestens 1/3 wenn nicht mehr "Füllstoff" ist der die Story nur unnötig aufhält.

    Wie gesagt nur meine persönliche Meinung, bitte fühlt sich niemand angegriffen weil er lange Fantasy Eposse? liebt ...

    Liebe Grüße Lari

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    1. Ich fühl mich da durchaus nicht angegriffen, ich bin ja neugierig was ihr alle darüber denkt ;)

      Abwechslung mag ich natürlich auch und ich mag auch nicht nur Wälzer lesen. Ich wechsle mich mit den Genres ab (ich lese ja viel querbeet), dicke und dünne Bücher, alte vom SuB und Neuzugänge ... also ich da schon auch ein Freund von immer was neues.
      ABER ich liebe auch einfach Wälzer wenn mans ich so richtig "zuhause" fühlt in dieser Welt. Krimis gibts ja auch recht dicke und sehr spannende, aber gerade natürlich im SciFi und Fantasy Bereich gibts viele dicke und lange Geschichten und auch Reihen. (Epos = Epen ;) )

      Ich zum Beispiel kann dafür mit Chick Lit und "leichter" Literatur nicht so viel anfangen, das ist mir meist zu oberflächlich. Da hab ich dann lieber ausufernde Details *lach* Aber so ist jeder eben unterschiedlich.
      Manchmal mögen die Details zu viel sein, aber manchmal macht es gerade das aus für die Atmosphäre und die Vorstellung ...

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    2. Wenn ein Autor es schafft einen gleich von Anfang an abzuholen - Paolini mit der Eragon Reihe ist so einer zb DANN kann ich auch den dicken Wälzer lesen. Aber bei den meisten die ich so kennengelernt habe kamen immer lange Szenen die ich total uninteressant fand. Ein super Beispiel ist Der Übergang. Ich habe den Anfang geliebt, aber irgendwann ab Seite 400? war mit Amy (hiess sie glaube ich) Schluss und es kam kilometerlang nur noch anderes -was mich absolut 0 interessiert hat. Ich hab zigmal gehört dass das toll wird und das zur Geschichte gehört, aber ich konnte diese extrem langen Etappen einfach nicht über mich bringen. Der Teil davor war sooo spannend und dann dieser erzwungene Cut. Ich habe das Buch sicher 5mal abgebrochen es geht einfach nicht. Und das ist nur eins von vielen Erfahrungen die ich mit dicken Büchern gemacht habe, deshalb ist das eher nix für mich :-(

      Meine Freundin zb liebt Sabine Thiesler die mit den Toskana Beschreibungen - furchtbar kam mir da vor wie in einem Reisebericht :-D Sie liebt gerade diese detaillierten Beschreibungen und fühlt sich dann wie dort vor Ort. ;-)

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    3. *lach* Witzig dass du gerade die Eragon Reihe erwähnst :D Die hab ich damals nicht gelesen, aber letztes Jahr wollte ich das endlich nachholen - und ich fand es gähnend langweilig xD Habs nach 200 Seiten abgebrochen ...

      Ahhhh Der Übergang! Das fand ich dagegen mega genial! Der Wechsel hat mich gar nicht gestört, viele andere aber schon. Ich mochte es super gerne, alle drei Bände!

      Mit den Beschreibungen ist es halt immer so eine Sache, entweder spricht es einen an oder eben nicht ;)

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  4. Mir ist es herzlich egal, wie dick ein Buch ist - gut muss es sein.
    Meine liebsten Bücher sind allerdings ziemliche Schinken: Ich liebe die Osten Ard Reihe von Tad Williams; die alte Reihe umfasste vier Bände, mit auch je um die 1000 Seiten. Nur geringfügig schlanker: die Kingkiller Chroniken von Patrick Rothfuss.
    Ich liebe es einfach, wenn sich eine Welt langsam für mich öffnet und mich so mitnimmt, dass ich kein Wort daraus verpassen will. Eine Heldenreise, eine Entwicklung, eine Handlung, die langsam ihre Fäden preisgibt... was gibt es Schöneres?! O:)

    Das heißt aber nicht, dass ich alles gut finde, was viele Seiten hat. Es hängt doch sehr stark am Autor und seiner Sprache. GoT z.B ist ja insgesamt auch ein ganz schöner Hammer (seitentechnisch gesehen) und auch inhaltlich interessant und spannend. Die Reihe konnte mich in den ersten beiden Bänden damals sehr begeistern, hat mich dann aber immer mehr durch das für mich zu ausgedehnte Intrigenspiel und Schlachtengeplane verloren. Dafür hat mir dann der Atem gefehlt.

    Ob ich ein Buch lese oder nicht, ist also definitiv nicht von der Seitenzahl abhängig. Der Inhalt muss einfach stimmen. Und wenn der mich überzeugt, dann gilt: Je dicker, desto besser ;)

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    1. Genau so seh ich das auch! Wenn es gut ist kanns eben auch richtig dick sein, umso mehr hat man davon!
      Ohhhh, die Osten Ard Reihe! Die möchte ich auch noch lesen! Ich hab ja "Das Geheimnis der großen Schwerter" noch nicht gelesen, aber sie steht jetzt endlich (sogar komplett) schon in meinem Regal und ich freu mich mega drauf! Jetzt im März oder im April möchte ich auch endlich damit anfangen!

      Got hat mich durchweg begeistert. Ja, es gab langatmige Stellen zwischendurch, aber da ich alles andere so genial fand, hab ich darüber gerne hinweggesehen. Ich fands einfach nur unglaublich welchen Umfang und Hintergrund er sich hier ausgedacht hat <3

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  5. Guten Morgen zusammen,
    für mich können Bücher nicht dick genug sein. Ich lese ja auch eher High Fantasy und dort habe ich natürlich sehr viel Glück. Tad Williams, Brandon Sanderson, Ken Liu..ich könnte die Liste unendlich fortsetzen. Und sind die Bücher nicht so dick, gehören sie immerhin zu Serien wie die Brücke der Gezeiten. Das sind mittlerweile 8 Bände. Ich sammel die Serien auch erst und lese sie dann, um nicht plötzlich in ein Loch zu fallen, wenn es nicht weiter geht und ich warten muss.
    Ich liebe aber auch dicke Bücher abseits der Fantasy. Die Säulen der Erde, die Bücher von Rebecca Gable...die Autoren tauchen in die Welt ein, lassen uns an allem tilhaben und verzaubern uns. Ich liebe es

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    1. Wie schön :)
      Von Tad Williams wartet ja ENDLICH die Reihe um die großen Schwerter auf meinem SuB - und ausnahmsweise hab ich sie mir direkt komplett geholt. Das mache ich ehrlich gesagt eher selten. Es passiert halt doch, dass mal der erste Band nicht überzeugen kann und dann hätte ich mir die Reihe umsonst gekauft...

      Die Brücke der Gezeiten ist sehr genial, die Reihe war grandios! Genauso geliebt hab ich die Säulen der Erde und auch die Bücher von Rebecca Gablé liebe ich sehr! Jetzt kommt ja bald endlich auch der nächste Waringham Band raus *.*

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    2. Da sind wir ja in vielem einer Meinung. ich habe den Kommentar zu King gelesen. Auch hier muss ich sagen, ich mag seine Bücher. Gerade die Fülle an Details. Ich lese gerade ES nach 20 Jahren nochmals und ich finde, dass er die Ängste und die Gemütslage der Kinder so unglaublich beschreibt. Allerdings habe ich für die nächste TTT ein Buch entdeckt, dass nur knapp 200 Seiten hat und eines meiner Lieblinge ist. Manche Autoren können das :)

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    3. Oh ja ES! Das hab ich vor zwei (?) Jahren auch nochmal gelesen, als der neue Film ins Kino kam. Da wollte ich mir alles nochmal in Erinnerung rufen - was für ein geniales Buch! Es gab zwar anfangs auch einen Abschnitt der sich etwas gezogen hat, aber das verzeih ich ihm gerne, weil es insgesamt einfach ein geniales Werk ist!

      Natürlich kenne ich auch einige "kurze" Bücher, die mich auch sehr begeistern konnten, vor kurzem erst z. B. "Wie Eulen in der Nacht"

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  6. Ich liebe dicke Bücher. Natürlich gibt es auch sehr gelungene kurze Romane und andere Erzählformen, die eben nicht auf Länge angelegt sind (Novellen, Kurzgeschichten und dergleichen mehr). Aber augenzwinkernd behaupte ich immer, dass kurze Texte eben auch schnell "alle" (also ausgelesen) sind. Ernsthafter betrachtet liegt meine Vorliebe wohl vor allem darin begründet, dass ich beim Lesen sehr viel Wert auf die Figuren und die geschilderte Welt lege und mich freue, wenn beide Aspekte gründlich und liebevoll entwickelt werden. Auch bei der Handlung ist mir vor allem wichtig, dass sie in sich schlüssig und gut entwickelt ist. Das Tempo ist dagegen für mich eher sekundär; es muss nicht atemlose Daueraction herrschen (die über 200 Seiten sicher einfacher durchzuhalten ist als über 1000), im Gegenteil, unter der leiden manchmal eher die Elemente, die mir am Herzen liegen.

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    1. Da bin ich ganz bei dir! Ich sehe das genauso!
      Ich mag zwar kürzere, schnell oder auch "oberflächliche" Bücher auch mal gerne zwischendurch, aber grundsätzlich mag ich es doch lieber durchdacht und detailreich. Da darf alles dann gerne auch mal langsamer vorangehen ;)

      Wobei ich doch schon auch dicke Bücher hatte, die durchwegs fesselnd waren ohne ausufernd zu werden - mir will natürlich nur grad keins einfallen, obwohl ich letztens erst so eins hatte ^^

      Jetzt grade lese ich ja zum Beispiel "Die Stadt der träumenden Kinder", ich glaube knapp 700 Seiten, aber obwohl auch hier ins Detail gegangen wird ist es durchweg spannend und unterhält ausgezeichnet! :)

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  7. Guten Morgen :-)

    Ich ticke da ganz anders. Ich lese zwar auch mal ein dickes Buch, das ist dann aber eher die Ausnahme und es muss mich schon sehr interessieren, damit ich es überhaupt kaufe. Ab 400 Seiten aufwärts fange ich schon an zu überlegen, ob ich denke die Geschichte ist spannend genug, um so viel Raum zu füllen. Bei 600 und überlege ich schon ein bisschen mehr und bei 1.000 Seiten muss es schon außergewöhnlich spannend klingen, dass ich das Buch in Betracht ziehe.

    Ich mag es generell lieber, wenn eine Geschichte knapp, auf den Punkt und aufs Wesentliche fokussiert erzählt wird. In dickeren Büchern ist das ja eher selten der Fall. Sie sind oft detailreich, ausschweifend, bieten mehrere Nebenstränge. Das mag ich nicht sonderlich, ist mir oft zu langatmig. Nach 300-400 Seiten werde ich auch meist ungeduldig und möchte ein Ende haben. Es gibt Ausnahmen, es gibt wenige dicke Bücher, bei denen ich tatsächlich mit Spannung bis zum Ende lese, aber meist hätte man für mein Empfinden locker ein Drittel streichen können.

    Ich lese auch sehr gerne Kurzgeschichten, vor allem die von Ferdinand von Schirach, die jede für sich genug Stoff für einen Roman bieten würden, für mich aber gerade durch die Verknappung genial sind.

    Liebe Grüße

    Claudia

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    1. Danke für den schönen Einblick Claudia :)
      Ich lese ja beides recht gerne (wobei unter 300 Seiten ich immer das Gefühl habe, es lohnt sich gar nicht anzufangen, dann ist es ja schon wieder vorbei *lach*), aber ich hab schon so viele sehr sehr gute lange Bücher gelesen, da ich da eigentlich keine Scheu davor habe.
      Klar kann es zäh werden, das ist mir aber auch schon bei einem kurzen Buch passiert ^^

      Dieses fokussierte ist toll, sowas lese ich gerne zwischendurch mal, zur Abwechslung, das ist dann wohl einfach Geschmacksache.
      Mit Kurzgeschichten kann ich gar nicht viel anfangen, probiere sie aber immer wieder gerne aus und hab auch da schon positive Überraschungen erlebt :)

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  8. Guten Morgen. :)
    Früher, als Jugendliche und junge Erwachsene, habe ich dicke Fantasy-Schmöker geliebt oder auch lange historische Romane.
    Heute wage ich mich nur selten an Bücher, die über 500 Seiten, einfach, weil ich relativ wenig Zeit zum Lesen habe (ich schreibe und veröffentliche mittlerweile selbst). Ein Buch muss schon sehr mitreißend sein, dass ich mich auf 500 und mehr Seiten einlasse.
    Was für mich gar nicht geht, sind langatmige Bücher. Ich hatte neulich ein Fantasy-Buch mit unglaublich ausführlichen Beschreibungen und dachte mir, wenn man einen Großteil dieser Beschreibungen gekürzt hätte, wäre es statt 700 Seiten vielleicht nur 500 gewesen.
    Bis vor zwei Jahren hatte ich außerdem das Problem, dass ich solche Wälzer teilweise nicht gut lesen konnte, weil sie unpraktisch sind und nicht gut in eine Tasche passen. Also habe ich unterwegs immer nur dünne Bücher gelesen. Dank E-Book Reader habe ich dieses Problem zum Glück nicht mehr. :)

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    1. Hm, also auch wenn ich zurückdenke, ich hab da noch nie ausgewählt danach ob das Buch dünn oder dick ist - einfach ob es mich anspricht.

      Ob es mitreißend ist, merkst du ja erst beim Lesen? ;) Auch die Zeit spielt keine Rolle, wenn ich weniger Zeit habe, braucht es halt etwas länger für das Buch und wenn es gut ist, stört mich das nicht.

      Die Beschreibungen, das ist wohl immer der Knackpunkt. Bei manchen stören sie mich nicht, je nachdem wie sie geschrieben sind, bei manchen fühlen sie sich zäh an.
      Aber es gibt ja auch bei kurzen Büchern Kriterien die mich stören und ich nicht weiterkomme ... aber ich kenne das natürlich. Ich hab auch schon Wälzer gehabt wo ich mir am Ende dachte: ein Drittel hätte man locker streichen können ^^

      Oh ja, als ebooks finde ich sie auch erheblich handlicher :D

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  9. guten Morgen. Bei mir kommt es auf das Buch an. Im allgemeinen fängt bei mir ein Buch ab 300 Seiten an, alles andere sind Kurzgeschichten. Ich mag es wenn sich die Charakteren langsam entwickeln und sich der Autor Zeit nimmt sie "richtig" leben zu lassen ohne sich in jedem Detail zu verlieren. Fantasy ist nicht so mein Ding, dafür aber gerne historische Geschichten die den Namen auch verdienen, also nicht unbedingt die Wanderhure, Familiengeschichten über mehrere Generationen etc. Krimis dürfen auch gerne 500 Seiten und mehr haben. Und ja, ich ertappe mich dabei das ich beim Kauf/Tausch auf die Seitenzahl achte auch wenn mir vermutlich das eine oder andere gute "dünne" Buch dabei entgehen wird.

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    1. Ich schrecke tatsächlich auch zurück wenn ich sehe dass ein Buch "nur" 200-250 Seiten hat. Es fühlt sich für mich dann immer so an als ob ich mich fragen müsste: lohnt sich das überhaupt auf diesen wenigen Seiten?
      Ich mag es auch lieber detailliert - auch wenn ich zwischendurch gerne mal was kurzes, leichtes mag. Aber grundsätzlich ist es mir mit viel Entwicklung und Aufbau lieber ;)

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  10. Hey Aleshanee :)

    Ich bin tatsächlich auch jemand, der gerne dickerer Bücher liest, ab 500 aufwärts bin ich immer dabei. Wenn ich mir aber meine Statistiken so anschaue, dann tummeln sich viele Bücher im Bereich zwischen 200-400 Seiten.

    Ich finde es immer schön, wenn ich länger in einer Geschichte verweilen kann - gerade in der High Fantasy mag ich es, wenn sich auch die Zeit für die Welt nimmt und den Leser richtig einführt. Ich denke da gerade an die "Chroniken von Azuhr" von Bernhard Hennen - 3 Teile, aber alle ziemlich viele Seiten (über 500). Es hat sich nie in die Länge gezogen und ich hab einen guten Eindruck von der Welt bekommen.

    Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass zurzeit immer mehr Geschichten "geteilt" werden. Wenn es im amerikanischen z.B. nur 3 Teile sind, macht man im deutschen 4 draus. Ich denke da an "Die Chroniken der Verbliebenen" von Mary E. Pearson. Gut, die hatten auch so nicht so wahnsinnig viele Seiten, aber ich habs nicht wirklich nachvollziehen können, das man den dritten Band nochmal teilen muss - hat mir die Geschichte ein bisschen kaputt gemacht, da es auch weniger Seiten wurden.
    Ich würde tendenziell auch lieber eine Gesamtausgabe mit allen Bänden lesen, als jeden Band einzeln. Für mich ist es nicht so wichtig, viele Bücher zu lesen, sondern länger in einer Geschichte zu verweilen.

    Ich glaube aber auch, dass es von Genre zu Genre unterschiedlich ist, wie dick die Bücher sind. In der (High-)Fantasy sind sie ja meistens etwas dicker als z.B. im New Adult-Bereich. Dort bräuchte ich aber auch keine über 500 Seiten, weil sich manche Geschichten dann auch einfach in die Länge ziehen.
    Wobei es auch dort Wälzer gibt - die ersten 4 Bände der "After-Reihe" von Anna Todd haben, wenn ich mich recht entsinne, alle über 600 Seiten ... war gut zu lesen, zog sich aber irgendwann etwas.

    Am Ende macht es bei mir tatsächlich die Mischung - mal was längeres, dann wieder etwas kürzeres für zwischendurch :)

    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Bei mir sind es wohl meist 400-600 Seiten wenn ich in den Regalen schaue.
      Grade Trilogien im Fantasybereich pendeln sich ja eher im Bereicch 300-400.

      Ja, das Genre denke ich spielt da schon auch eine Rolle. Wobei das ja auch irgendwie komisch ist oder? Klar, der Weltenaufbau braucht seine Zeit, aber man könnte andere Geschichten ja auch mehr ausbauen. Immer muss das natürlich nicht sein. Ich hab auch schon gute kurze Bücher gelesen. Vorziehen tu ich aber dann trotzdem die längere Variante :)

      Ohhh, von Bernhard Hennen möchte ich ja endlich auch etwas lesen, noch kenne ich nichts von ihm! Da ist vor kurzem der erste Band zu den Elfen bei mir eingezogen ^^

      Ja, das mit dem teilen ist mir auch schon öfters aufgefallen, vor allem bei Das Schwert der Wahrheit und auch Das Lied von Eis und Feuer. Da wurde jeder Band im deutschen in zwei Teile geteilt - fand ich schon doof.
      Im New Adult Bereich lese ich so gut wie nie ...

      Aber es gibt richtig dicke Krimis, SciFi, natürlich Fantasy oder auch historische Romane. Also schon auch weit gestreckt.

      Die Mischung brauch ich auch manchmal - da les ich dann auch gerne was kurzes leichtes zwischendurch :D

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  11. Hallo Aleshanee,

    also, wenn ich mal auf mein Bücherregal schaue, gibt es kein Buch mit 1000 Seiten. 600-700 sind dabei, übrigens alles Fantasyromane und größtenteils Romanes mit 400-500 Seiten. Ist das Zufall? Puuh, ich stelle mir die Bücher ja nicht wegen der Seitenzahlen ins Regal, nicht wahr?!

    Wenn mir die Inhaltsangabe des Buches zusagt, dann lese ich auch den Wälzer. Es muss eben passen. Natürlich ist High Fantasy prädestiniert dafür: Ein gigantisches Worldbuilding mit eigener Historie, Religion, Strukturen. Jedes Detail ist wichtig.

    Von daher schrekcen mich mehr Seiten nicht ab.

    Liebe Grüße
    Tina

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    1. Na das ist doch schön zu hören :)

      Aber ich hab schon sehr dicke Bücher in vielerlei Genres gesehen. Andererseits scheint es doch einige Genres zu geben, bei denen man doch eher kürzere Varianten findet. Die Mischung ist ja auch gut so. Ich finde es halt nur immer schade, wenn welche Bücher ablehnen nur aufgrund der Vielzahl der Seiten ;)

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  12. MissJaneMarple (Manuela)10 März, 2019 14:54

    Hallo Aleshanee,
    ich hab früher auch gerne mal einen dicken Wälzer gelesen, "Der Herr der Ring", "Wir sind das Salz von Florenz", "Die Säulen der Erde"...
    Als ich deinen Beitrag heute Morgen entdeckte, bin ich ins Grübeln gekommen und habe für mich zwei Gründe gefunden, warum ich eigentlich keine Wälzer mehr lese:
    Der erste Grund meine beiden Jungs. Sie sind mit 3,5 und 1,5 noch relativ klein und hassen es, wenn Mama am Lesen ist. Auch halten die Zwei mich so auf Trab, dass die Lesezeit sehr knapp ist.
    Mein zweiter Grund (und der ist eigentlich total bekloppt)ist der Anspruch möglichst viele Bücher im Jahr zu lesen. Ich lese relativ langsam und brauche daher für einen Wälzer ziemlich lange. Von allen Seiten bekommt man aber immer suggeriert, dass es toll ist wahnsinnig viele Bücher zu lesen. Da gibt es Challenges, Listen zum Abarbeiten und und und. Ich muss gestehen, da lasse ich mich wirklich beeinflussen.
    Vielleicht sollte ich mir doch mal wieder die Zeit für einen Wälzer nehmen!? "Die Tore der Welt" liegt noch auf meinem SuB
    Liebe Grüße Manuela (MissJaneMarple)

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    1. Als meine Kids noch klein waren hab ich auch weniger gelesen, aber ich hab mir abends die Zeit dann dafür genommen (auch wenn das natürlich nicht immer ging). Allerdings war es mir egal wie lang ich dafür brauche ;)

      Dieser Druck möglichst viele Bücher zu lesen - finde das schon irgendwie schlimm. Am Anfang vom Bloggen bin ich da auch ein bisschen reingerutscht. Bis ich dann mal angefangen habe, auf die Seitenzahlen zu schauen xD
      Da hat dann jemand 20 Bücher im Monat gelesen und die gleiche Seitenanzahl wie ich mit meinen 12 Büchern ;) Und schon empfand ich es nicht so schlimm. Mittlerweile lässt es mich völlig kalt, die Welt wird insgesamt immer "schneller", immer "mehr" - ein Buch zu genießen sollte Spaß machen und ich finde, grade mit langen Geschichten kann man erst so richtig eintauchen.
      "Die Tore der Welt" fand ich großartig!!! Genauso gut wie den ersten, also: Trau dich ;)

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  13. Hallo Aleshanee,

    da ich früher viel Stephan King gelesen habe...bin ich nicht um eine gewisse Dicke herum gekommen....war ganz einfach so....und hat auch gepasst so.

    Doch es gibt noch andere Sachen auf der Welt und so teile ich mir heute, die Zeit eher doch etwas auf und da passen Bücher bis 300-400 Seiten maximal eher in meine Lesewelt-und Zeit.

    Deshalb sind mir Dreiteiler oder auch mehr nicht besonders sympatisch, weil man nie weiß, wann möglicherweise ein Fortsetzungsband erscheinen wird...

    Denn ich lese Geschichten gerne im Ganzen und nicht gestückelt in Band 1, 2 usw.

    So das war mal wieder meine Meinung zu diesem Thema.....LG..Karin..

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    1. Hm, also ich hab da keine Eingrenzung durch die Lesezeit ... für ein dickes brauche ich halt etwas länger, aber das stört ja nicht, wenn es gut ist ;)

      Oh, grade Dreiteiler finde ich noch okay - es gibt ja so viele längere Reihen, da finde ich hat man mit 3 Bänden ja noch einen guten Überblick. Auch gibt es viele Trilogien die schon komplett erschienen sind und da kann man sie ja direkt lesen.

      Wenn eine Geschichte so viele Seiten braucht ist es für mich okay. Schwierig wenn man einerseits sagt, sie sollen nicht dick sein, andererseits aber keine Trilogien lesen möchte. Das ist für mich eine Geschichte die in drei Teile gelesen wurde. Oft eben aus dem Grund weil nur wenige 1000 Seiten Wälzer lesen möchten - und dann teilen sie es auf drei Bücher auf mit 300-400 Seiten ;)

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  14. Hallo Aleshanee,
    nette Diskussion hast du hier angestoßen!
    Ich bevorzuge dicke Bücher, meine rund 700 deutschen Bücher haben im Schnitt 595 Seiten.
    Ich liebe es einfach, über viele Seiten in Geschichten eintauchen zu können. In Buchhandlungen ziehen mich die dicksten Bücher immer als erstes an.
    Das könnte auch an meinem Lieblingsgenre liegen - oder mein Lieblingsgenre hat sich aus meiner Vorliebe für Wälzer entwickelt, so genau kann ich das nicht sagen - denn am liebsten mag ich historische Romane, und die sind ja im Schnitt auch eher umfangreicher.
    Ja, man braucht zunächst mehr Lesezeit für ein dickes Buch im Vergleich zu einem dünneren. Na und? Es kommt doch darauf an, dass einem das Lesen Spaß macht. Und wenn mich ein dünnes Buch nicht so sehr anspricht wie ein dickes, kann das dazu führen, dass ich am Ende doch für das dünne länger brauche.
    Bücher meiner Lieblingsautoren sind dann übrigens schon mal innerhalb eines Tages gelesen (auch als Re-Read), selbst wenn sie 800-1000 Seiten haben...

    LG
    Rissa

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    1. Das versteh ich eben auch nicht: dass die Lesezeit angeführt wird. Da kommt schon wieder dieses Verlangen durch, möglichst viele Bücher zu lesen. Also ich könnte nicht auf die dicken Wälzer verzichten nur weil ich weniger Zeit dafür habe, dann dauert es halt ein paar Tage länger :)
      Historische Romane mag ich auch sehr gerne, die werden auch meistens trotz der vielen Seiten nicht langweilig! <3

      Ein Tag für 800-1000 Seiten?! O.O Das ist aber dann ein Lesetag am Wochenende oder? :D

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  15. Hallo und erst mal noch einen schönen Sonntag :-)

    Mir geht es da zum Teil wie dir, ich bin nicht so begeistert, wenn ein Buch nur 150-200 Seiten hat. Das ist irgendwie mehr wie eine Kurzgeschichte. Diese muss natürlich nicht schlecht sein, aber erfahrungsgemäß entwickelt sich eine tiefe Verbindung zur Welt und den Figuren bei mir erst, wenn es ausführliche und längere Werke sind.
    Wenn eine Geschichte gut ist, kann sie nicht genug Seiten haben!

    LG, Marion

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    1. Ich freu mich immer wenn auch andere dickere Bücher lieben :)

      Aber ja, auch Kurzgeschichten können gut sein. Bevorzugt lese ich sie nicht, aber ich probiere ja immer gerne aus und lass mich überraschen - und da gibt es durchaus auch kurze Bücher, die mich begeistert haben <3

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  16. Hallo Aleshanee,

    klar, wer High Fantasy liest, der kommt um die dicken Wälzer gar nicht herum. Hier hilft der Wechsel zum E-Book - dann fällt es nicht so auf. Ich kann allerdings auch gut Kurzgeschichten, Novellen und kurze Romane lesen. Die haben durchaus auch ihren Reiz. Vor allem, wenn ich ein Epos beendet habe, verlangt es mich manchmal eher nach einer kurzen und knackigen Geschichte.

    Mich nervts eher, dass die Verlage immer öfter Bücher für den deutschen Markt trennen, da die übersetzten Werke meist länger als die Originalfassungen sind. "Na und?", kann ich da nur sagen ;) Dann ist das Buch eben 1000 Seiten stark. Eine gute Geschichte braucht eben ihren Raum.

    Viele Grüße
    Der Büchernarr

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    1. Hi Frank! Jap, grade im Fantasy Genre kommt man nicht drumrum, aber das ist ja auch gerade das tolle, eine völlig neue Welt vor sich auferstehen zu sehen :)
      Da ich die Abwechslung mag, auch im Genre, mag ich ab und an auch gerne mal was kürzeres, was dann aber auch 250 - 300 Seiten sind, oder auch mal was kurzweilig leichtes. Nicht oft, aber trotzdem eben mal was anderes.

      Ja, die Trennung finde ich auch total doof! Ich hatte ja "Das Schwert der Wahrheit" vor vielen Jahren angefangen zu lesen, bis Band 7, glaub ich. Dann hab ich erst entdeckt, dass die Bücher getrennt wurden! Zumindest hatte ich diese Ausgabe. Mittlerweile hab ich mir aber die andere geholt, die die kompletten Bände aus dem englischen zusammen gelassen hat. Mit der Reihe möchte ich auch dieses Jahr nochmal anfangen und dann auch fertig lesen :)

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  17. Hallo Aleshanee,
    ich habe ja schon mehrfach gesagt, dass mich viele Seiten eher abschrecken. Bei 500 Seiten graut es mir schon. :-D
    Ich denke immer: Oh je, wenn das Buch langweilig ist, dann habe ich noch so viele Seiten vor mir. Das könnte ein richtiger Kampf werden, und vielleicht breche ich es dann sowieso ab.
    Dann lasse ich es lieber und greife doch zu einem kürzeren Buch.
    Wenn ich erst mal in einer Geschichte drin bin, ist mir die Seitenzahl eigentlich egal. Aber es kostet mich erst mal Überwindung, zu einem Wälzer zu greifen.
    Ich lese ja (eigentlich) kein High Fantasy, aber das liegt jetzt nicht an den Seitenzahlen. Mir ist das oft zu viel Fantasy. Ich mag es lieber, wenn die Geschichten in einer realen Welt spielen und nur Fantasyelemente eingebaut sind.
    Manche scheinen es aber wirklich als eine Art Wettkampf zu sehen. Eine Arbeitskollegin von mir ist da ein gutes Beispiel.
    Sie scheint immer mein Monatsrückblick zu verfolgen. Auf der Arbeit sagt sie dann immer, ob ich mich toll fühlen würde, viele Bücher gelesen zu haben und dass sie aber viel mehr Seiten gelesen hat.
    Dann denke ich mir nur: Was hat sie jetzt davon?
    Es ist doch jedem selbst überlassen, ob man lieber kürzere oder dickere Bücher bevorzugt. Als Wettkampf sehe ich das nicht. Wir lesen doch, weil es uns Spaß macht, in die Geschichten einzutauchen, und nicht, weil wir auf einen Eintrag ins Guinessbuch spekulieren.
    Im Moment lese ich übrigens - man glaubt es kaum - zwei Wälzer (und dann auch noch High Fantasy :-D, Zorngeboren und Das kalte Reich des Silbers) mit jeweils fast 600 Seiten. Da habe ich beim Vorbestellen mal wieder nicht auf die Seitenzahl geachtet. Die Klappentexte klangen aber so spannend, dass ich doch einfach mal angefangen habe. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich in den Geschichten drin, und beide gefallen mir bis jetzt gut. Ja, manchmal lohnt es, über seinen Schatten zu springen und doch mal zu einem Wälzer zu greifen. :-)
    Liebe Grüße
    Tinette

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    1. Hi Tinette! Hmmm, auch kurze Bücher können langweilig sein ^^ Grade letztens "Nach mir die Flut" oder so ähnlich, da musste ich mich echt sehr durchquälen und es kam mir vor wie 1000 Seiten, dabei waren es 200 oder so :D

      Ups, was ist denn mit deiner Arbeitskollegin los? Das ist ja wieder mal doof und dieser typische Faktor, den man doch bei vielen raushört: mehr und mehr! Ich will hauptsächlich viele Bücher gelesen haben!
      Ein Ansporn ist ja okay, vergleichen ist auch okay und ist ja auch normal, aber dann dieses "raushängen" lassen: ich hab viel mehr gelesen als du "ätsch" das ist doch kindisch :D

      Natürlich überlasse ich das jedem selber, ich höre nur immer wieder davon dass vor dickeren Büchern zurückgescheut wird, gleichzeitig aber Trilogien verschlungen werden - was für mich aber an sich das gleiche ist: nur liest man diese lange Geschichte halt gestückelt.

      Hihi, ja, genauso ist das. Manchmal dauert es bei dicken Büchern am Anfang ein bisschen, aber gerade das find ich spannend. Dieses Neuland, was man betritt, ohne noch genau zu wissen was passieren wird oder wohin es sich entwickelt und man dann so nach und nach mehr begreift und es einen richtig packt.

      Ich finds halt nur schade, wenn man ein Buch aufgrund der Seitenzahl ablehnt.

      Ich mach das ja an sich auch mit den kurzen Büchern - probiere aber immer wieder welche aus :)

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    2. Theoretisch weiß ich ja, dass ein kurzes Buch auch langweilig sein sein. Nur in der Praxis klappt es nicht so. :-D
      Bei kürzeren Büchern denke ich einfach, die wenigen Seiten lese ich jetzt trotzdem, auch wenn es langweilig ist.
      Ich habe auch schon gemerkt, dass ich einige schöne Geschichten verpasst hätte, weil mich erst die hohe Seitenzahl abgeschreckt hat. Da bin ich froh, dass ich mich manchmal doch überwinden kann. Da ist es dann doch gut, wenn ich beim Kauf nicht auf die Seitenzahl achte. Das sollte ich mir vielleicht angewöhnen. :-)
      Bei den Reihen fühle ich mich direkt ertappt. :-D Ich mache ja manchmal einen Durchmarsch bei einer Reihe. Da kommen dann schon mal über 1.000 Seiten zusammen. :-)

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  18. Für mich spielt die Dicke eines Buches überhaupt keine Rolle für die Leseentscheidung. Kurze Bücher können genauso gut sein wie lange. Das "Eintauchen" geht natürlich besser in sehr lange Geschichten - und gerade da ist dann oft das Bedauern groß, wenns irgendwann doch zuende ist. Allerdings GIBT es lange Bücher, die langweilig werden können. Dann hör ich halt auf, oder überspringe großräumig, je nachdem wie wichtig es mir bei Auftreten der ersten Langeweile ist, zu erfahren wie's weitergeht.

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    1. Das ist schön zu hören! :)
      Klar gibt es dicke Bücher die langatmige Stellen haben oder insgesamt zäh sind. Das gibts allerdings bei dünnen Büchern tatsächlich auch xD oder eben andere negative Punkte.
      Ich finds nur doof, die Seitenzahl als Kriterium zu nehmen, überhaupt zu einem Buch zu greifen. Ich mag ja dünne Bücher (bis 180 Seiten) auch nicht so gerne, da spricht mich aber meist auch einfach die Handlung nicht an. Aber ich probiere immer wieder aus ;)

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  19. Hallo Aleshanee,

    ich habe sowohl Wälzer als auch dünne Bücher gelesen. Bei den dünnen Büchern, habe ich immer das Problem, dass ich sie zu schnell durchgelesen habe. Ich bin gerade so richtig in die Handlung eingetaucht und mit den Personen vertraut geworden und schon ist das Buch wieder vorbei.

    Einer meiner dicksten Wälzer ist "Limit" von Frank Schätzing. Ich fand es sehr gelungen und es hat mich bis zum Ende gefesselt. Habe aber auch bereits Negatives gehört. Aber ich denke es hängt auch viel vom persönlichen Empfinden ab. Erreicht einen der Autor oder eher nicht.

    Ich persönlich mag eher die dicken Bücher. Aber ich lese auch mal dünnere. Allerdings bin ich bei Büchern unter 200 Seiten schon eher vorsichtig. Da mir hier einfach zu viele Details fehlen.
    Gut, bei einer guten Komödie oder Liebesgeschichte braucht es meist nicht viel mehr Seiten, aber die lese ich eher selten.

    Seit dem ich meinen Blog habe interessiert es mich eher weniger wie viele Bücher ich lese, sondern eher wie viele Seiten ich lese.

    Ich wünsche dir einen schönen Abend.

    Liebe Grüße

    Tina von Tina's Leseecke

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    1. Ja, das geht mir ähnlich, gerade wenn man viel liest können schon mal 200 Seiten weg sein am Abend und dann bin ich mit so einem kurzen Buch schon durch xD
      Es gibt natürlich Ausnahmen die es schaffen, eine Geschichte super zu erzählen auch mit wenigen Seiten, aber scheinbar treffen diese meist einfach nicht meinen Geschmack so dass ich sie gar nicht zur Hand nehme ... Manchmal interessiert mich auch ein Klappentext und dann seh ich: 120 Seiten ^^ Das ist mir dann tatsächlich zu wenig.

      Hihi, ich guck auch vorrangig nach den Seitenzahlen und nicht auf die Anzahl der Bücher. Aber einfach zum Vergleich für mich - und auch zum Ansporn :D

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    2. Ja, das mit dem interessanten Klappentext und den wenigen Seiten hatte ich gerade in letzter Zeit häufiger. Da habe ich dann immer die Finger von gelassen.

      Ich hoffe du hattest einen schönen Start in die Woche. :-)

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    3. Da gehen einem sicher auch interessante Kurzgeschichten durch die Lappen, aber das kommt eben auch auf den Geschmack an. Wenn man sowas nicht so gerne mag, liest man es wohl einfach weniger - also Geschichten mit so wenigen Seiten...

      Danke, Montag ist ja immer so ein leidiger Tag *lach* Aber ich denke mir immer: ab heute gehts wieder Richtung Wochenende! :D

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  20. Ja, vermutlich. Wobei ich mir bei der Flut an Büchern immer denke. Alles kannst du eh nicht lesen. Also dann doch lieber das, was dich eher interessiert.

    Hast du von den Grimm Chroniken schon was gehört oder sogar schon was gelesen. Sind auch so kurze Bücher, aber es erscheint jeden Monat ein neues. Das ist die einzige Reihe, wo ich momentan am überlegen bin ob ich damit anfange oder nicht.

    Das Motto hatte ich auch immer, vor der Elternzeit. ;-)

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